• Hallo!

    Ich hoffe ja auf den ein oder anderen Tipp von euch, denn ich weiß nun auch nicht mehr weiter.

    Eine Bekannte hat einen ca 1,5 jährigen Hund aus dem Tierschutz übernommen. Der Hund stammt ursprünglich aus Kroatien.

    Da die Dame oft unterwegs ist möchte sie ihren Hund natürlich mitnehmen. Problem ist jedoch, dass der Hund im Auto nach wenigen Metern bricht. Mittlerweile bekommt er vorher kein Futter und erbricht dann Magensäure. Scheinbar hat der Hund einfach Angst. Denn selbst das Einsteigen gestaltet sich schwierig.

    Ich fürchte, dass die Dame nicht das Durchhaltevermögen hat um den Hund langsam an das Auto zu gewöhnen (also erst einmal ganz oft nur einstegen und nicht fahren). Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie gerade auch längere Fahrten für den Hund angenehmer werden können?

  • Ich würd mal testen, wann der Hund kotzt.. Lee kotzt grundsätzlich, wenn sie nüchtern ist! In der Box und im Kofferraum kotzt sie fast nie (wenn sie gefressen hat), im Fußraum beim Beifahrer auch nicht, dafür aber zu 80% wenn sie auf der Rückbank sitzt...

    Ansonsten eben das Auto toll machen :nixweiss:

  • :???:

    Also,
    Cheyene kotzt,
    - wenn der Magen zu voll ist,
    - wenn der Magen zu leer ist,
    -und wenn sie total angespannt ist.


    Sonst geht das.
    Vielleicht den Hund nicht zu sehr mit nüchternen Magen mitfahren lassen?
    Für Cheyene bringt es viel, wenn wir vorher noch eine große Gassirunde gemacht haben.
    Dann ist sie auch etwas entspannter.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Am vollen oder leeren Magen liegt das glaube ich nicht! Ich glaube er hat perse total Panik und steigert sich da rein.

    Der Kofferrauf fällt schon mal raus, weil der Hund da nicht rein kann (Stufenheck) und vorne im Fußraum kann der Hund ja nicht richtig gesichert werden. Das kostet dann 75,- EUR und einen Punkt. Das Risiko wäre mir auch zu groß, dass er bei der Fahrt rumspringt oder so. Sie hat ihn erst kurz und er hört noch nicht so richtig. Also bleibt nur der Rücksitz.
    Ich hatte ihr auch schon mal den Vorschlag mit der Box gemacht. Ich dachte, dass es vielleicht besser sein, wenn er nicht raussehen kann. Aber irgendwie möchte sie das auch nicht. Eine Box zur Probe hätte ich ja da. Die steht bei mir eh im Keller seit ich das andere Auto habe.

    Ihr müsst wissen, dass dieser Hund schon sehr verwönt wird. Die Dame ist schon etwas älter. Sie ist jedoch topfit (ist sonst immer 10 km/Tag Walken gegangen) und geht nun 5 Stunden am Tag mit dem Hund raus. Ich fürchte also, dass der Hund auch so nicht wirklich zur Ruhe kommen kann.

  • Zitat

    Also bleibt nur der Rücksitz.
    Ich hatte ihr auch schon mal den Vorschlag mit der Box gemacht. Ich dachte, dass es vielleicht besser sein, wenn er nicht raussehen kann.


    Genau mit dem "nicht raussehen können" bekam ich bei meinem Collie dieses Übel in den Griff. Es gab damals noch keine Boxen, also habe ich die hinteren Seiten- und das Heckfenster verdunkelt.

    Mach der Dame die Box (auf dem Rücksicht, gesichert mit dem Sicherheitsgurt) nochmals schmackhaft. Der Hund wird in "seiner Höhle" zur Ruhe kommen können und es wird ihm so vielleicht nicht mehr schlecht.

    Dem Hunde zuliebe sollte sie es versuchen.

    LG

  • Da habe ich doch mit Bachblüten schon gute Erfolge gelesen :???:

    Wenn sie eine Box nimmt, pass aber auf, daß die nicht hin und her wackelt, sonst hört das brechen nicht auf.

  • Wahrscheinlich kommt man da nur mit "Versuch und Irrtum" weiter.

    Meiner hat bspw. gekotzt, wenn er NICHT raussehen konnte. Transport in der Box ging gar nicht, wenn er nicht aus dem Fenster sehen konnte, fing er relativ schnell an, sich zu übergeben. Am besten ging es - regelwidrig - auf der Rücksitzbank (Mittlerweile gibt es ja Sicherheitsgurte dafür). Autobahn fahren ging über Stunden gut, kurvige Strecken nur Minuten bis er sich übergeben musste. Auf sehr weiten Strecken bekam er Mittelchen gegen Reisekrankheit, das hat immer 100 %ig geklappt.

    Mit Angst hat das meiner Meinung nach oft wenig zu tun. Meiner hat das Autofahren geliebt, aber einfach nicht gut vertragen.

    LG

  • Zitat

    Das Mittelchen gegen Reisekrankheit soll angeblich nicht gewirkt haben und der Hund hat wirklich Angst. Er zittert schon, wenn er das Autogeschirr anbekommt und will auch nicht einsteigen.

    Dann hat er arg Streß,
    steigert sich womöglich noch mehr rein,
    und dann kommt auch das große :kotz2:

    Das kenne ich auch von Cheyene.
    Sie darf sich einfach nicht zu sehr verspannen, nur wenn es ums Autofahren geht.
    Ist zwar leichter gesagt, als manchmal getan.
    Deshalb helfen uns die Spaziergänge vorher meist.


    Und wegen dem nicht raussehen können,
    ich habe von zwei Fällen gehört.

    Fall 1:
    Dem Hund wurde es regelrecht schlecht, weil er ständig zu beiden Seiten "bewegte" Bilder hatte, die er nicht verarbeiten konnte. Dem hatte es echt geholfen, wenn die Sichtweise eingeschränkt war.

    Fall 2:
    Ein Hund hatte ständig während der Fahrt gekotzt. Es wurde nicht besser.
    Erst, als er eine "freie Sicht" hatte, wurde es besser.


    Ich glaube,
    es gibt auch unter Hunde welche, die nicht rückwärts, sondern nur vorwärts mitfahren können, andere genau anders herum.
    Vielleicht liegt es auch "nur" daran? :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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