Wie lange sollte ich Hund und Katze Zeit geben ?

  • Hallo,

    seit gestern haben wir ja nun unsern cash zur Probe bei uns.Und was soll ich sagen........er ist ein Traumhund.Habe mich schon öfter gefragt wie wir so ein Glück haben konnten,an so ein exemplar von Tierheimhund ( noch dazu aus dem ausland ) zu geraten.

    Aber seit eben zeichnet sich wohl doch ein etwas größeres Problem ab.Cash hat unseren Kater wohl doch zum Jagen gerne .Wir haben die beiden gestern miteinander bekannt gemacht.Gut..Kater knurrte, machte Buckel und sah zu das er das weite sucht ( also normal ).Cash guckete unseren Kater nur an und wich zurück ( und bellte 2 mal ).Es schien so das er angst vor Katzen hätte ( den eindruck hat er im TH beim schnelltest auch gemacht ).

    Soweit sah ich da gestern dann kein Problem und daher fiel mein Anruf beim TH auch positiv aus (rückmeldung wie es klappte ).

    Dann kam die erste nacht.Cash hat brav keinen unsinn gemacht ( außer das er auf der couch geschlafen hat wo er eigentlich nicht drauf soll ;) .

    Dann heute Morgen wieder im TH angerufen ( Ihr könnt den vertrag fertig machen wir kommen am dienstag ).

    Dann waren wir eben 2 Stunden mit cash spazieren und als wir nach Hause kamen saß unser Kater vor der Tür.Ich wollte ihn nichtsahnend reinlassen, da schoß cash auf den Kater zu bellte ihn an , rannte auf den balkon und sprang derart an der Brüstung hoch das ich schon dachte das der cash gleich nen abflug macht.Kater war natürlich über alle Berge.

    Cash reingerufen ( dauerte etwas bis er hörte kater war halt zu interessant )und balkon tür zu.Naja und da saß cash dann nun vor der Tür und ließ sich auch ein paar minuten nicht davon überzeugen selbige wieder frei zu geben.

    Ich meine ich denke das er nicht bösartig auf unserne kater losgehen wollte aber es war auch so schon heftig genug.

    Was kann ich denn tun um beiden die situation zu erleichtern ? Habt ihr da tips ? Und wie lange kann es dauern bis sich hund un katz vielleicht doch aneinander gewöhnt haben ?

    lf

    palo

  • Wir hatten auch als 1. Haustier unseren Kater und der Hund kam später dazu.

    Der Kater war gleich sehr auf Konfrontation aus: Pfauchen, Buckel und eins mit der Tatze drüber ziehen.
    Der Hund wollte immerzu nur spielen und stürzte sich auf den Kater.

    Anfangs haben wir sie immer getrennt, weil ich Angst um meine Mietze hatte, der ja doch schon sehr alt ist. Aber nachdem dann jedesmal ein Wahnsinns Theater los war, wenn sie sich doch mal in die Quere kamen, haben wir sie einfach mal zusammengelassen und haben nicht interveniert.

    Der Hund bekam ein paar Mal eins auf die Mütze und wollte immer wieder mit dem Stubentiger spielen, aber nach etwa 4 Wochen hat ers endlich kapiert.

    Mittlerweile trinken und fressen sie aus einer Schüssel. (Der Kater bevorzugt Hundefutter.) und lassen sich ansonsten in Frieden.

  • Hallo,

    das harmonische Zusammenleben von Hund und Katze kann schon etwas dauern.

    Ich würde schauen, dass der Kater einige Rückzugsorte hat, die für den Hund nicht erreichbar sind.
    Dann würde ich jedes Jagen, in den Weg stellen, Anbellen und Fixieren sofort unterbinden.
    Zur Not macht den Hund zuhause an eine leichte Leine, die er hinter sich herziehen kann.

    Versucht das Zusammentreffen positiv zu gestalten.

    z.B. bekommt der Hund super tolle Leckerlis wenn der Kater im Raum ist, sobald der Kater den Raum wieder verlässt hört ihr auf mit Füttern.

    Gib ihnen Zeit und setze Grenzen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat


    Gib ihnen Zeit und setze Grenzen.

    Genau so hat das bei uns auch funktioniert.
    Wobei ich den Vorteil hatte, dass die Katzen selbstsicher und an Hundebesuch gewöhnt waren und Frieda (der Hunde-Neuzugang) ein Schisser ;) .

    Fixieren oder auf die Katzen zustürmen ist bei uns absolut tabu. Entspannte ruhige Kontaktaufnahme ist in Ordnung. (Das haben die Katzen Frieda schnell vermittelt...).

    Achte darauf, wirklich die ersten "falschen" Schritte von cash zu unterbinden. Wenn der Kater flüchtet, ist es schon zu spät!

    Nerven behalten - Ihr schafft das schon!
    Liebe Grüße!

  • Hallo,

    keine Panik :smile:
    wir haben unsere Lalya (auch TH Hund und aus Spanien) seit August.
    Haben ja auch noch unsere 4 Miezen.
    Hatte am Anfang auch voll Panik ob das alles klappt.
    Bei der Vorkontrolle hatte die Dame Layla dabei, war ich schon ganz froh denn wir alleine gewesen wären, wäre ich wahrscheinlich vorsichtiger gewesen mit Hund und Katze.
    Layla ist dann gleich auf die Coch, ein Kater war oben da hat sie gleich eine gefangen bekommen.
    Nächsten Tag als wir sie ab holen durften hat sie erstmal ein bisschen Respekt vor den Katzen gehabt,aber war auch gut so.
    Ab und an hat sie dann mal nen Anfall von "Katzen-spielen-yeah" bekommen.
    Meine 2 weibchen waren so schlau das sie stehen geblieben sind und gefaucht haben, bei meinen Katern hat es länger gedauert da die immer weg gerannt sind.
    habe sie immer auf ihre Decke geschickt wenns sies versucht hat.
    Dann wars noch immer so, sobald wir in die Wohnung gekommen sind zuerst auf den Kater und den auf seinen Catwalk gejagd.
    Ich habe vor das "Katzen Fress Zimmer" einen Wäscheständer gestellt damit die Miezen auch mal ihre Ruhe haben wenn sie wollen und der Hund nicht drüber kommt.
    Mittlerweile wartet sie vor dem Zimmer ohne Ständer und wenn sie brav gewartet hat darf sie den Löffel vom Katzen füttern ab lecken... ;)
    Und wir sind jetzt nach 2 monaten soweit das sie die Miezen nicht mehr jagd, sie weiss das ich das nicht dulde.
    Ausserdem geben die Katzen dem Hund "köpfchen" und sie liegen zusammen nebeneinander, aneinander auf der Coch.
    Also, Ruhe bewahren, das gibt sich mit der Zeit die 2 müssen sich ja erst aneinander gewöhnen , das wird schon :gut:

    Übrigens würde meine Hündin fremde katzen draussen auch jagen.

  • danke für eure antworten.Normal wäre das mit dem Kater vermutlich nicht so das Problem da er ein reiner freigänger ist, aber nun in der kälteren Jahreszeit ist er halt auch gerne mal drinnen.Einen raum wo der Hund nicht reinkann kann ich dem Kater leider nicht zur verfügung stellen.

    Mir bleibt dann wohl erstmal nur die beiden zu trennen bzw mit den beiden im Raum zu bleiben wenn der Kater drin ist und cash meint er müßte grade zum saufen in die Küche gehen ( da liegt der kater meistens ).

    Aber ich danke euch ganz herzlich für die aufmunternden worte.Wir werden dann mal dran arbeiten und auf besserung hoffen.

    meinem Mann tut der Kater schon so leid das er eben gesagt hat das er sich das noch 2 tage anschaut.Der Kater ist eben "sein" Kater.

    Aber den cash wollte er im grunde auch eher als ich ( mir war er anfangs zu groß und zu alt ).

    Nachdem er nun eure antworten gelesen hat , hat es ihm auchMut gemacht und nu hoffen wir halt das beste.

    lg

    palo

  • hallo,

    will jetzt nicht wieder nen extra fred erstellen.Für eure tips bezüglich der Katze bin ich euch echt dankbar, aber seit heute morgen kristallisiert sich leider noch ein weiteres Problem raus.

    Cash ist ja ein durch und durch ängstlicher Hund.Das habe ich im Th schon gemerkt und hier wird es immer deutlicher.

    Gestern wollte ich zb mit ihm spazierengehen, er lag faul bei uns im Wohnzimmer.Da er keine anstalten machte aufzustehen wollte ich ihn ein wenig ermuntern und habe ihn nur am Halsband angefasst und "komm" gesagt.

    Er kriegte total die Panik, klemmte die Rute ein und ging auf den hinterpfoten ( so als wenn er sein großes geschäft verrichten müßte ) ein paar schritte weiter und schmiss sich dann sehr demütig hin.

    Als ich dann die leine holte ging er aber mit.Die gleiche situation hatte ich heute morgen als
    er vom sofa runter sollte.Genau die gleiche reaktion :sad2:


    Aber....................das ist für mich momentan nicht so das Problem, habe halt nen ängtslichen hund zu hause und gut ist.

    Aber..........er gerät jedesmal mehr oder weniger in Stress wenn er auf unseren kleinen sohn trifft.Er tut ihm nix ( ich sage jetzt mal NOCH nicht), aber er ist sehr schreckhaft und unser kleiner ( 2 jahre ) halt mal laut.

    Sobald der kleine in der wohnung rumwuselt denke ich manchmal der Hund weiß dann nicht wohin mit sich.Am samstag und sonntag ging es aber heute ist mir das bischen mehr aufgefallen ( vielleicht hat ja aber auch der Hund nur nen schlechten tag...keine ahnung ).Wenn sohnemann irgendwo ruhig sitzt oder im bett ist ist unser cash total entspannt.

    Kurz gesagt der Hund tut mir leid, und ich denke auf dauer würde ich auch angst um unseren sohn bekommen.

    Habe jetzt aber grade im TH angerufen, die wollen morgen vorbei kommen und sich die Situation zu hause anschauen.Finde ich sehr gut denn ich finde das cash ein wirklich toller Hund ist und ich fände es toll wenn sich mittel und wege finden lassen würden.

    Sorry mal wieder für den langen Text aber ich mußte mich mal ausheulen.
    Meint ihr das wir das in den Griff bekommen könnten oder muß ich jetzt in ständiger angst leben ?

    lg

    palo

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