Welpi darf mit ins Büro - Wie mach' ich's am besten?
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Hallo!
Hier mal wieder die etwas überdrehte Svenja... ;o)
Habe meinen Chef heute gefragt - ich darf die kleine Maus mit ins Büro nehmen! Zur Erinnerung: Ich arbeite 3x in der Woche 5 Std. (8.00 - 13.00 h, danach muss ich dann meine Tochter aus der Kita abholen, später kommt mein Sohn aus der Vorschule).
Ich bin größtenteils allein im Büro, habe aber immer wieder auch Kunden, die ich zum Thema Bewerbung/Vorstellung etc. berate/coache.
Habe mir jetzt gedacht, ich kaufe erst einmal ein kleines kuscheliges Stoffkörbchen (vielleicht IKEA) und gehe, bevor ich ins Büro gehe, mit der Kleinen nochmal 20 Min. um den Block (länger darf sie noch nicht). Dann hätte ich die Hoffnung, dass sie schläft oder aber sich vielleicht mit einem Knochen beschäftigt. Wenn kein Kunde da ist, könnte ich mit ihr immer mal kleine Zwischenübungen machen (z.B. Komm, Sitz etc.).
Welche Erfahrungen habt Ihr denn gemacht?
Und - WIE habt Ihr's gemacht und Euren Hunden angewöhnt?
...bin immer noch total aufgeregt (siehe anderer Thread), aber gaaaaaaaaaaaaaanz langsam wird es auch schon etwas besser...
Danke schon einmal für Eure Antworten!
Das ist echt klasse!!!Svenja
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Welpi darf mit ins Büro - Wie mach' ich's am besten? schon mal geschaut ?*
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Hei Du, also ich hatte das Glück, durch Selbständigkeit meine Hunde von Anfang an mit ins Büro nehmen zu können. Von daher haben sie es von Kindspfoten aus mitbekommen, daß das genauso entspannend ist, wie zu Hause.
Eine Freundin von mir macht es etwas anders. Ist sie alleine, darf er sich frei im Büro bewegen, er ist aber auch ein gemütlicher Zeitgenosse. Wenn Kundschaft oder halt eben Besuch kommt, geht er in seine Box, um niemanden auf die Nerven zu gehen. Die Box hat sie ihm von Baby auf an beigebracht. Für ihn ist es sein Rückzugsgebiet und der absolute Ruheplatz. Natürlich hat sie ihm das alles beibringen müssen und sie hat das alles schon im Welpenalter angefangen...das läuft gut bei den Beiden. -
Ich würde auch versuchen eine Box positiv zu belegen, wie Duchain es schon geschrieben hat
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Hallo,
da kann ich mich nur anschließen. Mein Welpe durfte auch von Anfang an mit ins Büro (ab der 9. Woche).
Er hat die Box auch kennengelernt und hat da die meiste Zeit einfach nur drin "verschlafen". Das war super, denn ich konnte konzentriert arbeiten und der Kleine konnte in dieser Zeit keinen Unsinn anstellen. Wenn er raus musste hat er sich zuverlässig gemeldet, weil kleine Hunde nur im äußersten Notfall ihr Nest verschmutzen. Mittlerweile hat er nur noch ein gemütliches Kissen - bin ich länger weg ist die Bürotür zu. Anfangs ist er dann auch immer in die Box gekommen.
Auch wenn sich sicher wieder die Boxengegner in diesem Thema zu Wort melden werden: Ich würde das persönlich immer wieder machen und es ist weder eine Strafe noch ein Einsperren des armen armen Hundchen.
Mein Hund sieht die Box als Ort des Rückzugs und kann sich dort wunderbar entspannen.Viele Grüße
Anja -
Am Anfang schlafen sie noch viel - das kann ich mir vorstellen...
Aber was hast Du gemacht, als sie "flügge" wurde?Lg!
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Guten morgen tienchen,
genau richtig - am Anfang schlafen die Kleinen viel.
Das habe ich "ausgenutzt", den Kleinen an die Box zu gewöhnen. D.h. er hat von Anfang an gelernt: Box = Ruhe, entspannen und schlafen. Ich habe ihn auch als Welpe nicht so nach seiner eigenen Lust und Laune durchs Büro flitzen lassen - ist ja kein Welpenspielplatz. Er war ja nícht gleich stubenrein und da hatte ich Sorge, dass er den Teppichboden voll pinkelt etc. Später wurde die Box dann größer ;-)
Du solltest natürlich den Hund regelmäßig aus der Box heraus holen, damit er die Möglichkeit hat sich zu lösen und Spiele sind natürlich auch erlaubt- die aber sehr wohl dosiert, schließlich drehen sie deinen Welpen hoch. Aber ihr seid im Büro und das bedeutet: Du musst arbeiten und kannst nicht die ganze Zeit deinen Welpen bespaßen, das muss er natürlich auch erst lernen.
Heute ist mein Hund drei Jahre alt und weil er als Welpe gelernt hat, zur Ruhe zu kommen, liegt er mitterweile nur noch auf seinem Kissen (also keine Box mehr!) und schläft 7-8 Stunden am Stück und zeigt mir am Nachmittag dann mal so langsam, dass wir ne Runde drehen sollen. Finde das super, wenn man berücksichtigt, dass es sich hier um einen Terrier handelt.
Wichtig bei meinem Welpen war dabei, dass ich Protestversuche ignoriert habe (na klar hat er zwischendurch mal gegen die Boxentür getrommelt, weil ihm langweilig war)...
und noch was: Ich habe nicht das Gefühl, dass mein Schatz durch diese Boxenzeit ein schweres Trauma erlitten hat

Viele Grüße
Anja -
Hallo Svenja,
ich bin gerade in der Phase, in der sich mein Welpe an das Büro gewöhnt (habe Sie jetzt seit ca. 4 Wochen dabei).
Ich mache es ohne Box, denke aber, dass eine Box eine extreme Erleichterung darstellt. Gerade in der Anfangsphase, war an 100% konzentriertes Arbeiten nicht zu denken. Vor allem, wenn man alle Regeln konsequent durchsetzen möchte. Insbesondere auf ihrem Platz zu bleiben, fiel ihr (logischerweise) sehr schwer.
Mittlerweile muss ich sagen, dass sie insgesamt ruhiger geworden ist. Aus der kleinen aufgedrehten Hummel ist ein angenehmer Begleiter geworden. Ob das nun am Büro liegt oder es einfach die Zeit gebracht hat, weiß ich allerdings nicht.
Ein Hilfsmittel, das ich gerne einsetze ist die Leine. Wenn ich in einem Meeting bin oder etwas mit einem Mitarbeiter zu besprechen habe, kommt die Leine dran. Mittlerweile ist das zum Entspannungssignal geworden. Das heißt sie legt sich dann schnell hin und schläft auch mal einen zweistündigen Termin durch.
Aber ich muss noch mal sagen: es war ein wirklich anstrengender Weg bis zum jetzigen Stand. Und es gibt sie immer noch: die Phasen, in denen der kleinen Naturkatastrophe sämtliche Lichter durchknallen (Aber sie werden seltener).
Da du ja in den anderen Threads schon Zweifel geäußert hast, wollte ich das nochmal betonen. Ich habe mich wirklich umfassend informiert, bevor der Welpe kam und habe mich auf vieles eingestellt. Die Realität sah aber um ein Vielfaches anstrengender aus, als die Theorie (und ich habe auch in der Vorbereitung nicht alles durch die rosarote Brille gesehen).
Ich hoffe, dass dir meine Antwort weiterhilft.
Viele Grüße
Frank -
Ich habe meinen Luis vom ersten Tag an mit ins Büro genommen. Ein halbes Jahr lang.
Er hatte neben meinem Schreibtisch ssein Kissen und den großteil des Tages verschlafen. In der Mittagspause sind wir immer eine schöne Runde gegangen und haben gespielt.
Mittlerweile ist er 16 Monate und kann auch alleine bleiben. Durch den Schichtdienst meiner Frau war er aber nicht immer den ganzen Tag dabei.
Die Kollegen vermissen ihn mittlerweile schon. Es war eine ganz tolle Zeit. -
ZitatAlles anzeigen
Hallo Svenja,
ich bin gerade in der Phase, in der sich mein Welpe an das Büro gewöhnt (habe Sie jetzt seit ca. 4 Wochen dabei).
Ich mache es ohne Box, denke aber, dass eine Box eine extreme Erleichterung darstellt. Gerade in der Anfangsphase, war an 100% konzentriertes Arbeiten nicht zu denken. Vor allem, wenn man alle Regeln konsequent durchsetzen möchte. Insbesondere auf ihrem Platz zu bleiben, fiel ihr (logischerweise) sehr schwer.
Mittlerweile muss ich sagen, dass sie insgesamt ruhiger geworden ist. Aus der kleinen aufgedrehten Hummel ist ein angenehmer Begleiter geworden. Ob das nun am Büro liegt oder es einfach die Zeit gebracht hat, weiß ich allerdings nicht.
Ein Hilfsmittel, das ich gerne einsetze ist die Leine. Wenn ich in einem Meeting bin oder etwas mit einem Mitarbeiter zu besprechen habe, kommt die Leine dran. Mittlerweile ist das zum Entspannungssignal geworden. Das heißt sie legt sich dann schnell hin und schläft auch mal einen zweistündigen Termin durch.
Aber ich muss noch mal sagen: es war ein wirklich anstrengender Weg bis zum jetzigen Stand. Und es gibt sie immer noch: die Phasen, in denen der kleinen Naturkatastrophe sämtliche Lichter durchknallen (Aber sie werden seltener).
Da du ja in den anderen Threads schon Zweifel geäußert hast, wollte ich das nochmal betonen. Ich habe mich wirklich umfassend informiert, bevor der Welpe kam und habe mich auf vieles eingestellt. Die Realität sah aber um ein Vielfaches anstrengender aus, als die Theorie (und ich habe auch in der Vorbereitung nicht alles durch die rosarote Brille gesehen).
Ich hoffe, dass dir meine Antwort weiterhilft.
Viele Grüße
FrankHallo Frank,
hast du keine Bedenken, dass sich gerade ein junger Hund vielleicht in der Leine verfangen könnte und sich aus dem Knoten nicht mehr selbst befreien kann?
Schön, dass es bei deinem Hund so funktioniert - leine meinen auch schon mal an. Wenn z.B. die Putzfrau mit dem Sauger kommt, den würde er nämlich angreifen
aber ich bin dann immer mit dabei. Binde meinen Hund nicht an und verlasse dann das Büro.VG
Anja -
Moin,
ich hatte Leja auch von Anfang an dabei.
Aus Platzgründen habe ich auf eine Box verzichtet und ihr lieber ein schönes Kissen hingelegt.
An den Tagen, wo im Büro gesaugt wird, lege ich das Kissen auf meinen Schreibtischstuhl. Da liegt dann nix im weg.
Für Leja bedeutet Büro = schlafen. Es wird nicht gespielt. Ganz zum Anfang hatte sie lautloses Spielzeug (Kau/Spielknochen für Welpen).
Damit haben wir natürlich auch mal ein paar Minuten gespielt. Das waren dann Suchspiele, die machen so schön müde.
Zu meinem Glück habe ich Laminat im Büro. In der ersten Zeit hat Leja schon ein paar Mal ins Büro gepieselt, weil ich zu langsam war. Das hat sich mit Glasreiniger gut beseitigen lassen.
Für Teppichflächen hatte ich ein Notfallpaket bestehend aus Eimer, Schwamm und Teppichreiniger (von der Reinigungsfirma) Damit haben sich Pipiflecken gut beseitigen lassen - ist aber nur 1 - 2 x vorgekommen.
Zudem haben wir von Anfang an daran gearbeitet, unseren Hund zuhause alleinelassen zu können. Inzwischen könnte wir sie einen ganzen Tag (über 8 Stunden) alleine lassen, ohne dass wir uns Sorgen machen müssten.
Hätte ich solche traumhaften Arbeitszeiten wie Du, würde ich Leja wahrscheinlich gar nicht mehr mit ins Büro nehmen.
- Vor einem Moment
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