Mein Hund spielt nicht mit Beißwurst
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Hallo !
ich habe ein Problem, das mich psychisch fertig macht. Ich habe eine Malinois-Hündin, die ich als ca. 6-monatige bekommen hatte. Jetzt ist sie ca. 3 Jahre alt; 22 kg schwer, sie ist aber ziemlich kein.
Die ursprüngliche Besitzerin hat die Hündin an einen Freund von uns abgegeben, von dem wir sie bekommen hatten. Die Hündin hatte null Erziehung, hat einfache Kommandos (Sitz usw.) nicht gekannt. Es ist unser erster Hund, d.h. wir haben am Anfang sicher viele Fehler begangen, die wir später (jetzt immer noch) korrigieren mußten.
Besonderheiten im Verhalten meiner Hündin waren vom Anfang an:
* Graben (Maulwürfe, Mäuse, ...)
* Motorräder angreifen (beißt in den Auspuff hinein)
* zu manchen Hündinnen (manchmal auch Rüden) ist sie sehr aggressiv
* JagdinstinktIn den 2,5 Jahren, haben wir folgende Troubles mit ihr gehabt:
* sie hat eine Katze getötet
* eine Ziege mußte notgeschlachtet werden
* hat zwei Hunde (1xRüde, 1xHündin) gebissenSie hat einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt, da wird sie richtig unzurechnungsfähig, wenn sie eine Katze sieht oder Mäuse riecht....
Ich versuche mit ihr möglichst viel Unterordnung zu machen. Allerdings habe ich nur bedingt Erfolg. Seit einigen Wochen/Monaten arbeite ich mit dem Klicker, der mich zum Glück weitergebracht hat; allerdings auf der Wiese kann ich mit ihr fast nicht arbeiten und nur mühsam ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Sobald wir draußen sind, interessiert sie sich für alles andere, nur nicht für mich. Bzw. sie hört zu, versucht zu machen, was ich von ihr verlange, schaut mich aber nicht an. Desweiteren will ich als Belohnung eine Beißwurst verwenden. Leider ist es ein Ding der Unmöglichkeit; sie ist der erste Belgier auf der ganzen Welt, der sich nicht für die Beißwurst interessiert. Ich verzweifle schon!

Ich beschreibe nochmal den Tagesablauf bzw. auch was sie darf und was nicht, vielleicht spielt es eine wichtige Rolle:
* ich stehe auf, gehe ich mit ihr raus
* wenn wir zurück sind, bekommt sie Trockenfutter (ca. 180 g)
* dann trainieren wir im Zimmer mit dem Klicker (Fuß, Sitz, Platz, Halten, Tragen, Ziehen, ...). Das funktioniert recht gut.
* dann fahre ich in die Arbeit; die Hündin ist den ganzen Tag im Büro von meinem Mann (meistens aber in einem Abstellraum, wo sie ihre Decke etc. hat). Meistens geht er mit ihr auch spielen in den Garten. So gegen 18 Uhr bekommt sie Futter (ca. 300 g)
* ich komme am späten Nachmittag/Abend nach Hause und gehe ich mit ihr gassi
* dann übe ich mit ihr wieder (so um 21 uhr)
* dann gehe ich mit ihr zum letzten Mal gassiSie hat ihr Bett in unserem Schlafzimmer und darf auch auf die Couch. In unser Bett darf sie nicht.
Meine Frage:
Wie kann ich die Bindung stärken und die Aufmerksamkeit des Hundes erhöhen? Gebe ich ihr zu viel Futter? Sollen wir versuchen sie alleine zu Hause zu lassen? Wird sie sich dann mehr freuen und mir ihre Aufmerksamkeit schenken?Danke für die Unterstützung
d0gfan -
7. November 2010 um 16:42
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Mein Hund spielt nicht mit Beißwurst - Vor einem Moment
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die überschrift irritiert mich

nachdem mein hund ne katze getötet hat wäre mein hund NIE WIEDER von der leine gekomm, wie isn das dann mit der ziege passiert

wir arbeiten grad mit n schleppleine, wie hört sie den draußen?
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Ich denke auch, dass ihr genug ernste Probleme habt.
Lass die Beisswurst weg und trainiert lieber das Abrufen usw
Edit:
Wie schaut es mit einem guten Trainer aus? habt ihr da jemanden? -
Bei den Problemen bzw. dem, was schon vorgefallen ist, würde ich schnellstens einen kompetenten Trainer hinzuziehen.
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Öhm, so eine Beißwurst kann ja nun auch beim Training helfen und für eine Beißwurst muss Hund auch nicht leinenlos sein.
Also kann man doch mal fragen, oder?
Die Frage ist doch eher: Warum soll Hund eine Beißwurst toll finden?
Wenn so eine Ersatzbeute nicht bereits im Welpen- und Junghundalter etabliert wurde, dann kostet es meist einige Mühe Hund auf den Geschmack zu bringen.
Was habt ihr denn bisher mit der Beißwurst gemacht?LG
das Schnauzermädel -
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Zitat
die überschrift irritiert mich
Das war auch mein erster Gedanke...
Zu dem Jagdtrieb kann ich dir nur sagen, ich habe auch eine sehr jaglich ambinionierte Hündin und wenn ein Hund so einen ausgeprägten Jagdtrieb hat dann ist es normal, dass er z.B. bei dem Anblick einer Katze alles andere um sich rum ausblendet.
Vielleicht kann dir jamend einen Trainer in deiner Nähe empfehlen, der euch zu Hause besucht und sieht wie ihr auf den Hund einwirkt. Ein guter Trainer wird schnell feststellen wo die Grundprobleme bei euch liegen und kann dann einen gezielten Trainingsplan aufstellen.
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Wo kommst du her?
Warum gerade nen Malinois?
Was führt dich zu der Annahme dass der Hund andere hunde überhauopt toll finden sollte?
Wie kann es dazukommen, dass ein Hund der offentsichtlich hetzt noch mehrfach die Gelegenheit bekommt zu reißen?
Gibt es irgend eine echte Kopfarbeit und Beziehungsarbeit im leben des Hundes?Grüße
Kram mit ihrer Malihorde -
da wären wohl mal die Wiener gefragt, wenn es um nen Trainer geht
ansonsten haben die anderen schon viel gefragt, da warte ich erst mal gespannt auf Antworten
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Danke für das Feedback!
Ich trainiere mit meiner Hündin 1x in der Woche auf einem Trainingsplatz in Wien. Dort wird hauptsächlich Unterordnung und Mondioring gemacht.
Appropo, wieso ein Malinois: zu dem bin ich gekommen wie Jungfrau zum Kind. Geschichte:
Gefundene Hündin, zufällig gelandet bei einem Bekannten (=Hundetrainer), nach seiner eigenen Aussage für den Schutz nicht geeignet, von der Besitzerin abgeholt. Besitzerin hat erzählt, sie hatten einen Hausbrand gehabt und sie rennt ständig weg und sie habe auch mit der Polizei Probleme. Sie hat den Hund mitgenommen und nach 2 Tagen wieder bei uns vorbeigebracht und gefragt, ob wir sie haben wollen. Mein Mann hat sich in die Hündin sofort verliebt... So kam ich zu ihr.Meine Hündin hat seit dem letzten Biss (als sie eine andere Hündin gebissen hat) _immer_ einen Beißkorb oben. Und im Gegensatz zu anderen Hunden, ist sie _immer_ angeleint. Ich kenne fast keinen einzigen Hund, der immer angeleint ist und zusätzlich noch einen Beißkorb oben hat.
1. Vorfall Katze: war Katze meiner Eltern; Vater meinte, die wäre im Keller eingesperrt, es war dem aber nicht so, daher Katze tot
2. Vorfall Ziege: nach einer langen Fahrt (d.h. mehrere Stunden in der Box) waren wir mit ihr in meinem Heimatdorf gassi (ohne Leine, ohne Beißkorb, da ganz am Rand, wo nur Felder sind) und am Rückweg hat sie die Ziege erblickt, hingerannt, gebellt und als die Ziege angefangen hat um die eigene Achse (wo sie angebunden war) zu rennen, war alles vorbei. Hat sich binnen Sekunden abgespielt.
3. Vorfall Hund (Rüde): wir waren dabei auf unserem Parkplatz sie aus der Box herauszunehmen. Da ist eine Frau mit einem Beagle (den sie nicht mag) vorbeigegangen, sie ist herausgesprungen und den Hund gebissen (hintere Haxe).
4. Vorfall Hund (Hündin): sie war angeleint, ist bei der Hündin ausgeflippt und die Karabine hat sich gelockert und ... sie hat sie in die Vorderpfote gebissen (musst auch unter Vollnarkose genäht werden).
Das mit der Beißwurst will ich, damit ich eine andere Belohnung als Futter habe. Sie spielt zwar auch mit dem Ball und am liebsten hat sie einen Bowling-Ball. Dieser ist aber zum Training völlig ungeeignet. Ich will sie darauf fixieren.
Gerade war ich mit ihr gassi, sie hat eine Katze erblickt, wollte hinrennen, ich habe ihr Kommando gegeben und sie ist stehen geblieben (Bleib!) bis ich bei ihr war => Belohnung. Selbstverständlich war sie an der Flexi und Beißkorb hatte sie auch oben gehabt.
Also soweit habe ich sie schon, ich will sie mehr motivieren und an mich binden. Wenn sie immer auf mich hört, mit mir spielt, trainiert und es ihr Spaß macht (das ist das Wichtigste!!!), dann wird sich es auch mit dem Gehorsam auf der Straße noch mehr verbessern. Oder ist diese Annahme nicht logisch?
danke!
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Vielleicht bin ich auch ein bisschen blöd, aber wie soll sie denn mit der Beißwurst belohnt werden wenn sie einen Maulkorb trägt?

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