Hundebegegnungen beim Busfahren
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magmonko -
25. Oktober 2010 um 18:42
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Hallo zusammen!
Ich habe versucht einen ähnlichen Thread zu finden, aber ohne Erfolg!
Mein Problem:
Meine Hündin (fast 2 Jahre alt) war bisher mit allen verträglich, aber von Läufigkeit zu Läufigkeit wurde sie leider zickiger. Sie ist der Typ "nach oben buckeln, nach unten treten", was ich aber trotzdem ganz gut im Griff habe. Auch eine leichte Leinenaggression hat sich gebildet, aber es hält sich alles in Grenzen, mit bekannten und souveränen Hunden (meist unabhängig vom Geschlecht) ist sie verträglich und ordnet sich recht schnell unter. Insgesamt kann man sagen dass sie anfangs sehr unsicher ist bei Hundebegegnungen.
Was aber gar nicht geht, sind Hundebegegnungen z.B. im Cafe oder v.a. im Bus. Es braucht nur einer einzusteigen, dann dreht sie durch (sie ist immerhin nach ein paar Sekunden wieder ansprechbar). Jetzt bin ich dauernd unter Stress (und wir nehmen oft die Öffis) ob nicht vllt. gleich ein Hund einsteigt. Wenn ich z.B. In einen Bus einsteigen müsste, wo schon ein Hund drin ist, würde ich lieber wieder aussteigen und den nächsten nehmen. Außerdem bekommen ja auch die anderen Fahrgäste Angst!
Wie handhabt ihr das? Sind eure Hunde total entspannt, können an einem anderen Hund in Bus/Bahn vorbeilaufen?
Liegt es einfach an dem engen Raum? Ist es ein Teil der Leinenaggression?
Und wie kann ich es verhindern, dass sie so abgeht?
Bitte um Tipps, denn es nervt mich langsam echt!! -
25. Oktober 2010 um 18:42
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Hundebegegnungen beim Busfahren - Vor einem Moment
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Hallo!
Meine Hündin und ich sind jeden Tag zweimal mit dem Bus unterwegs, sogar je etwa 40 Minuten, und Gott sei Dank habe ich bisher damit keine Probleme, Emma ist interessiert und versucht hinzukommen, macht aber nicht wirklich Terror und gibt sehr schnell wieder auf.
Was macht Deine Hündin denn, kläffen, hinziehen, knurren?
Ich würde es vielleicht mal so versuchen (ist jetzt reine Theorie, da ich das Problem nicht habe, versuche es aber mal, denn ich kann mir vorstellen, dass das echt nervig ist): Ich würde mir einen Sitzplatz suchen, bei dem ich vorher sehen kann wer einsteigt. Wenn ein anderer Hund reinkommt würde ich sie ablenken bevor sie es merkt, und da geht ja im Bus nichts anderes als füttern, also irgendwelche super attraktiven Leckerchen nehmen und versuchen sie abzulenken. Denkst Du, dass in so einem Fall die Leckerchen interessanter wären als der andere Hund? Wenn nicht bringt es wahrscheinlich nichts, aber es gibt ja viele Hunde die so verfressen sind, dass das klappt. Wenn sie sich dann auf das Leckerchen konzentrieren und den anderen Hund ignorieren würde hätte man einen Ansatzpunkt den man mit Loben verstärken könnte, also sofort dann weiter belohnen wenn der andere Hund vorbeigehen kann, ohne, dass sie Terror macht.
Hat ihr Verhalten übrigens etwas damit zu tun wo ihr sitzt, also ob es ein Platz ist an dem sie sich eher zurückziehen kann oder einer wo sie mitten im Geschehen sitzt?
Ich hoffe mal für Dich, dass hier noch ein paar Expertentips kommen, denn ich stelle mir das auch sehr anstrengend vor.
Liebe Grüße,
Kitti -
Lee ist auch leinenaggressiv, in Bus und Bahn klappt es aber erstaunlich gut. Wahrscheinlich weil ich es da auf gar keinen Fall haben will
der Rest ist entspannt bei anderen Hunden (außer Pepper bekommt nen Anfall von Größenwahn, den hat sie aber nie in Bus und Bahn).. -
Egal wo wir sitzen oder stehen...
Ich habe ja das Gefühl, dass es was mit der Individualdistanz zu tun haben könnte, diese ist bei ihr sehr groß im Freilauf, was Menschen und Hunde betrifft.
Anfangs (vor nem 3/4 Jahr) hat sie nur geknurrt. Mittlerweile will sie sich auch draufstürzen. Wenn der Hund dann während der Fahrt an seinem Platz bleibt und ich ihr die Sicht nehme zu ihm gehts dann. Kommt Bewegung in die ganze Sache (wir oder die anderen steigen aus) gehts wieder los.
Ich glaube nicht dass ich da was mit Leckerlis machen kann, hab schon genug damit zu tun sie in Schach zu halten und nicht durch den Bus zu fliegen (ich steh immer, da sie nicht in die engen Lücken zwischen die Sitze will).
Bei der Leinenaggro arbeite ich immer eher an meiner eigenen Haltung, da ich glaube, dass diese der Auslöser ist, das funktioniert. Mit Leckerlis geht da nicht viel, nur kurzzeitig, dann macht sie weiter.
Aber im Bus und im Cafe habe ich teilweise die Hunde nicht mal bemerkt als wir eingestiegen sind, erst als sie angefangen hat zu knurren, deswegen kann es daran ja nicht liegen...
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hallo magmonko,
ich habe letztens auf vox bei martin rütter eine schnell funktionierende methode gesehen die einen hund zum schweigen gebracht hat. sie hat vom jogger bis zum fahrradfahrer und hunden alles angebellt. bei der hündin war es aber auch sehr heftig sie hat sich mit dem ganzen körper in die leine geschmisssen....hättte durchaus zuschnappen wollen.
die methode war jogger und radfahrer zu bestellen die an dem hund vorbei rennen. die jogger sind mit einer wasserpistole ausgerüstet und sobald der hund nur den ansatz einer attacke macht wurde vom jogger geschossen.
naja das bellen hat sich sehr schnell eingestellt.du kannst dir die sendung auf vox.de anschauen ist super interessant.
die methode könnte bei euch durchaus auch funktionieren.
muss jedoch gut vorbereitet werden schon alleine wegen dem timing.wird denn die leinenaggression auch immer schlimmer oder hält sie sich konstant.
gruß jacky
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hallo magmonko
ich kenne für solche fälle eine ähnliche methode wie sie Jazzmotte beschrieben hat. nur haben da nicht die jogger (radfahrer) die spritzpistole, sondern der hundehalter selbst.
von einer freundin die das selbe problem wie du im cafe hatte weiß ich das es ganz gut funktioniert, aber sehr schwierig ist!hast du schon mal einen trainer konsultiert ?
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Und was macht man, wenn das Timing falsch ist und der Hund sich noch mehr in seine Leinenaggression steigert?
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Ich würde zu allererst einmal den Hund an einen Maulkorb gewöhnen, damig die Fahrgäste keine Angst mehr haben müssen.
Und dann würde ich mir einen Hundekumpel bestellen, der an einer bestimmten Haltestelle einsteigt usw. bzw. ich würde auch mal zu Zeiten fahren, wo es nicht so voll ist.
Wichtig ist für mich in den Öffis, dass der Hund sitz oder Platz macht. Denn meinem Hund soll klar sein, wenn da was ist dann regel ich das und du bleibst da, so entspannen die Hund auch schneller.
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Das mit dem Wasser funktioniert sicherlich draußen. Aber in den Öffis mit Wasser rumplämpern ist glaube ich nicht sehr gut. Das kann schnell nach hinten losgehen und andere Fahrgäste werden nass. Ich würd das auch nicht gut finden
Nen Tipp hab ich aber leider auch nicht für dich
außer vlt nen guten Trainer zu konsultieren.vom Wasser würd ich da definitiv Abstand nehmen (also da wo andere Leute mit reingezogen werden)
viele Grüße
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ZitatAlles anzeigen
hallo magmonko,
ich habe letztens auf vox bei martin rütter eine schnell funktionierende methode gesehen die einen hund zum schweigen gebracht hat. sie hat vom jogger bis zum fahrradfahrer und hunden alles angebellt. bei der hündin war es aber auch sehr heftig sie hat sich mit dem ganzen körper in die leine geschmisssen....hättte durchaus zuschnappen wollen.
die methode war jogger und radfahrer zu bestellen die an dem hund vorbei rennen. die jogger sind mit einer wasserpistole ausgerüstet und sobald der hund nur den ansatz einer attacke macht wurde vom jogger geschossen.
naja das bellen hat sich sehr schnell eingestellt.du kannst dir die sendung auf vox.de anschauen ist super interessant.
die methode könnte bei euch durchaus auch funktionieren.
muss jedoch gut vorbereitet werden schon alleine wegen dem timing.wird denn die leinenaggression auch immer schlimmer oder hält sie sich konstant.
gruß jacky
Absolut gröbst fahrlässig und unverantwortlich und (entschuldigung) dazu auch noch sehr dumm, sowas zu empfehlen! In den Öfffentlichen ist sowas doch nun wirklich nicht machbar. Am Ende versaut mans Timing und damit den Hund. Mal abgesehen von den verschreckten Fahrgäseten. Also wirklich! *kopfschüttel*
An die TS:
Ich bin auch mehrmals täglich mit meinem Hund in den Öffis unterwegs und ihm gibt es viel Sicherheit, sich an mir zu orientieren. Was sehr gut funktioniert, ist ein Schau-Signal. Für ruhiges Verhalten spendiere ich auch gerne Käsewürfel. Steigt ein anderer Hund in die Bahn ein, hole ich mir rechtzeitig die Aufmerksamkeit meines Hundes. Sicht verstellen geht auch immer sehr gut. Prinzipiell hat meine Hund eine Haltung einzunehmen, in der ich ihn 100%ig kontrollieren kann (vor oder neben mir sitzen, die Leine halte ich relativ kurz). Das Motto ist hier immer: der andere Hund geht meinen Hund schlichtweg nichts an und fertig
Maulkorb find ich auch schon mal gut. Aber bitte keinen Nylon-MK, womit der Hund nicht hecheln kann!
Manchmal hilft auch ne Einzelstunde bei einem erfahrenen Trainer. Nicht direkt für den Hund, sondern fürs Training der eigenen Sicherheit
Grüße
Jenny - Vor einem Moment
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