Das "alte Problem" Mein Hund kann nicht allein ble
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Joey ist nun 4 1/2 Monate alt und will/kann nicht allein bleiben.
Ich übe es schon seit 4-6 Wochen mit ihm. Erst nur ein paar Sekunden und hinter mir die Tür zu und dann als 2. Schritt eben zum Briefkasten..
Er dreht völlig durch.. Bellt wie sonst was. Ich hab ihn vorher auch ausgepowert und er war müde. Gegessen hatte er auch.
Ich bin am Ende mit meinen Nerven. Wir können doch nicht jedes Mal wieder bei 0 anfangen oder?
Bitte bitte helft mir
Meine Freundin meint, ich solle es einmal probieren und ihn bellen lassern, aber wir wohnen in einem Block und da ist es sehr hellhörig...Ausserdem kann ich ihn doch nicht gleich 15 Min. allein lassen auch wenn Hunde kein Zeitgefühl haben?!?!
Liebe Grüße - Vor einem Moment
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Hi,
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Fange klein an. Lege den Hund im Wohnzimmer ab, Bleib, und gehe kurz raus. Tür erst einmal offen lassen.
Gehe mit ihm zur Tankstelle, lasse ihn draußen angebunden liegen, Bleib, und gehe kurz in die Tankstelle.
Immer mal wieder so kleine und kurze Phasen, in denen der Hund alleine ist. Sporadisch auch wiederkommen mit einem Ich hab dir auch was mitgebracht.
Und dann lies auch mal da https://www.dogforum.de/ftopic119511.html
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Hey DSH Bauer,
vielen Dank, aber genau das übe ich ständig..Jeden Tag 4-8 Male. Auch das mit der Tankstelle hatten wir schon. Allerdings saß er da im Auto und da klappt es komischerweise

Ich hab mom einen Hundesitter. Damit ich wenigstens ma raus kann..Ich gehe langsam ein hier...Das klappt schon ganz gut. Aber die "Dauerlösung"ist das ja auch nicht.
Liebe Dank trotzdem
Gruß -
Mmm, Dein Hund "dreht" also schon durch, wenn Du nur mal das Zimmer verlässt mit geöffneter Tür?

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ich bin auch am verzweiflen...habe auch schon echt alles was mir einfällt ausprobiert...michts klappt wirklich...auch nicht unbedingt das ausheulen lassen....
bin mit den nerven mittlerweile am ende....
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wie wäre es, wenn du ihn erstmal mit jemand anderen "allein" lässt, der ihn ggf. ablenken kann, mit ihm ein wenig spielt oder so!
So habe ich das allein bleiben mit Cheyenne geübt!
Sie hat ziemlich schnell gelernt, dass es zwar toll ist wenn ich da bin, aber wenn ich nicht da bin und jemand anderes ist da (meist meine Schwiegereltern) dann ist es auch ok und die konnten dann relativ flott auch einfach gehen ohne das sie gemuckst hat!Dein Hund ist wirklich noch sehr sehr jung! Wenn das Aufbauen des allein bleibens nichts gebracht hat, dann versuch es doch vielleicht mal so!
LG, Henni!
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Das dauert eben, bei einem Hund länger, beim anderen weniger.
Tankstelle oder so nervt es ja nicht ganz so, wenn Hundi bellt. Also ruhig mal machen. Jede Möglichkeit zum Üben nutzen.
Ist doch Wochenende. Übe das doch mal draußen, im Wald, im Park, eben wo es einsam ist. Und verfüttere ruhig seine gesamte Tagesration beim Wiederkommen.
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souma: Nein nicht bei geöffneter Tür, wenn die Tür geschlossen ist. Wenn sie offen wäre, würde er hinter mir her rennen, es sei denn er schläft

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ganz ehrlich, für mich hört sich das nach verlustangst an! wenn du ihn irgendwo in fremder umgebung anbindest und gehst macht es das in meinen augen nicht besser! fremde menschen, andere eindrücke, irgendwie noch beängstigender für einen 4 1/2 monate alten anscheinden doch ein wenig unsicheren hund!
ich denke er sollte lernen, dass er in seiner umgebung (also eurer wohnung) sicher ist und du wieder kommst!
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Mein Pflegi hat auch ganz schlimm gelitten. Sie hat so geschrien, dass sogar die Polizei kam, weil Nachbarn dachten, der Hund wird misshandelt.
Zuerst würde ich abklären, ob es wirklich Trennungsangst ist - oder einfach nur Kontrollwahn. Denn bei wirklicher Trennungsangst sollte man sich an einen spezialisierten Tierarzt wenden.
Bei uns war es eine Mischung von beidem. Dem Hund ging es das erste Mal in seinem Leben gut. Sie musste nicht um ihr Leben fürchten. Und ich geh dann plötzlich ohne sie weg. Sie hat auch kontrolliert. Ist die erste Zeit nur an meinen Hacken geklebt.
Daran habe ich als erstes gearbeitet. Sie lag ja immer irgendwie mit mir in Kontakt, entweder an mir, mit dem Kopf auf meinen Füssen etc. Das hab ich als erstes unterbunden. Dann habe ich ihren Schlafplatz so verlegt, dass sie nicht mehr alles im Blick hatte und so nicht mehr kontrollieren konnte. Ich habe sie auch regelmässig auf ihren Platz geschickt, wo sie auch wirklich ne Stunde liegen bleiben musste.
Dann bin ich unzählige Male am Tag zur Tür raus, zur Tür rein. So oft, dass es dem Hund aus dem Hals gekommen ist und sie liegen blieb und nicht mehr zur Türe lief. Ich habe auch das Auto woanders geparkt, das hat ihr auch schwer zu schaffen gemacht, wenn ich weggefahren bin.
Und das Wichtigste: Kein schlechtes Gewissen bekommen. Ich habe mir gesagt: Da müssen wir jetzt beide durch. Wenn Du bellen willst - dann mach, aber ich werde jetzt nicht mit einem schlechten Gefühl zur Türe raus gehen. Und ich bin tatsächlich das erste Mal seit Wochen ohne dieses Herzklopfen gegangen. War zwar nur einkaufen für ne halbe Stunde, aber dem Hund isses egal, ob ne halbe Stunde oder 4 Stunden. Sie war muxmäuschenstill. Ok, sie lag leider an der Türe, aber sie hat nicht ein einziges Mal rumgeschrien.
Seitdem gibt es keine Probleme mehr mit dem Alleinbleiben. Naja, so wirklich allein ist sie ja eigentlich nicht. Sind ja noch hündische Kumpels da.
Ich bin froh, dass es jetzt so toll klappt. So sind meine Eltern wieder entlastet und ich muss die KLeine auch nicht mehr täglich mit ins Büro nehmen.
Also ganz wichtig: Die innere eigene Einstellung.
- Vor einem Moment
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