sie tickt völlig aus...
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Sia2010 -
26. September 2010 um 21:23
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Was mein Hund aus meiner Hand kriegt, sei es Futter oder Kauzeugs, gehört ihm. Punkt! Das nehme ich ihm nicht wieder weg. Warum auch? Was soll der Hund dabei lernen? Trotzdem kann und konnte ich meinen Hunden Dinge, die sie nicht haben dürfen, immer wegnehmen, ohne das man mich angeknurrt hatte..und es hat auch keiner versucht die Weltherrschaft zu übernehmen, indem er mich nachts im Schlaf abmurksen wollte.
Allein das Wort "Züchtigung" lässt mich erschaudern. :|
Es gibt nette Fortbildungen und viele Seminare, auch für sogenannte Trainer, oder die, die es mal werden wollen.

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Hi,
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Zitat
die nach einem ganz anderen Prinzip funktionieren wie ein Mensch.
Weißt du, wie der Mensch auf den Hund/Wolf kam?
Weil der Hund/Wolf die gleichen familiären Sozialstrukturen/Gefüge zeigt/e.
Hunde und auch Wölfe zeigen sich gegenüber ihrem Nachwuchs sehr tolerant, da gibt es kein Nackenschütteln, Nasenstöber etc.
Autoritäre Erziehung?
Hmm, theoretisch könnten manche Menscheneltern von Hunden und Wölfen (und anderen Säugern) viel lernen...Gruß
Leo -
Nasenstöber
Na denn, wenns schön macht.
Sorry, kann grad nich anders.
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Zitat
Ich bin zwar auch der Meinung, dass man dem Hund das Fressen wegnehmen können sollte (zum einen ist es praktisch, zu anderen gibt es schlicht Situationen, in denen das das Leben des Hundes retten kann), aber
Keine Kritik an Deinem Post, nur eine Ergänzung
Das kann man ja auch trainieren, indem ich meinem Hund nicht zu fressen wegnehme, was ich ihm gegeben habe. Und das tue ich auch niemals.Das meine Hunde Menschen am Napf dulden, habe ich so aufgebaut, das ich noch Fressen dazugetan habe.
So war die hand am Napf immer durchweg positiv.Das Wegnehmen was Hundeleben retten kann, ist eine andere Sache.
Das habe ich ihm nicht gegeben, das ist geklaut oder aufgenommen.Das kann man über Tausch, aber auch mit - spuck aus - trainieren.
Nicht lachen, mein Hund hat schon einen Wrap den er gefunden hat, ausgespuckt, sowie einen alten Knochen von einer Grillstelle.
Spuckt er aus, bekommt er einen Jackpot und ein Megalob.Sollte das mal nicht funktionieren, würde ich es ihm auch wegnehmen.
Aber das was ich den Hunden gebe, müssen sie auch nicht wieder hergeben
Und zu diesem Prototyptrainer, sage ich besser nichts

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als mein kleiner welpe war, habe ich das kauen bei ihm gefördert, da ich nicht wollte, das Stinkerchen sich an andere dinge vergreift und diese annagt.
er lernte, dass es nicht schlimm war, wenn ich sein kaukram/knochen in der hand hielt, er bekam ihn sofort wieder oder etwas besseres dafür.
zugeteilte dinge nahm ich ihn nicht weg, das war seins- aber ich kann ihn jederzeit knochen etc wegnehmen, wenn es sein muß.den futternapf stelle ich ihn hin und lasse ihm beim fressen die ruhe, die er braucht.
bisher hat mich mein hund wegen solchen dingen noch nie angeknurrt. er hat keinen grund dazu.
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Zitat
Schön, daß es so viel "Bachblütentherapie" Vertreter gibt ....

Martin Rütter läßt grüßen ....
Antiautoritäre Erziehung funktioniert nicht bei Kindern und erst recht nicht bei Hunden. Hunde sind Rudeltier, die nach einem ganz anderen Prinzip funktionieren wie ein Mensch.
Aber macht ihr nur alle weiter mit euren Methoden, Ich freu mich über jeden der zu uns kommt, weil diese Systeme nicht (bei jedem Hund) funktionieren und dann aufatmen und freudestrahlend wieder von uns gehen (oder sogar dauerhaft bleiben) WEIL die Hunde auf einmal wieder funktionieren ....
Doch, antiautoritäre Erziehung hat bei mir sehr gut funktioniert.
Vor 60 Jahren schon ! In meinem Elternhaus gab es keine Gewalt, bei meinem Sohn nicht und nicht bei der Hundeerziehung.
Diese Methoden/Systeme - wie du es nennst - klappen also durchaus.Du hast jetzt oben 3 x das Wort - funktionieren - gebraucht.
Das sagt eigentlich schon alles über deine Einstellung.
Funktionieren müssen Maschinen, aber keine Lebewesen. -
Zitat
Funktionieren müssen Maschinen, aber keine Lebewesen.
genauso ist es! -
Also wir haben seit Welpenalter folgendes gemacht:
Es wird viel aus der Hand gefüttert.
Manchmal habe ich den Fressnapf in der Hand gehalten, während mein Hund gefressen hat.
Manchmal habe ich meinen Hund während des Fressens berührt oder meine Hände auf seine Flanken gelegt (damit er das als etwas normales empfindet).
Ab und an habe ich ihm den Napf weggenommen, etwas sehr leckeres hineingelegt und es ihm dann wiedergegeben.
Wir haben "Gib" trainiert. Zur Belohnung gab es immer tolle Leckerli und meist auch den herausgegebenen Gegenstand zurück.Kurz gesagt: Ich habe alles dafür getan, damit Hundi merkt, dass keine Angst haben muss, dass ich ihm sein Futter streitig mache.
Ich weiß nicht, ob das so der perfekte Weg ist. Aber: Mein Hund ist jetzt 8 Monate alt und hat mich noch nie (!) angeknurrt. Er spuckt mir auf Kommando auch seine Kauknochen wieder vor die Füße, weil er weiß, er kriegt sie in der Regel wieder zurück und den Futternapf könnte ich ihm auch wegnehmen.
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Huhu,
also auch wenn ihr mich gleich steinigen solltet: Ich finde es wichtig das mein Hund sich den Napf wegnehmen lässt. Natürlich is das keine Regel bei mir daheim. Adri bekommt sein Futter in der Küche. Einmal ist es passiert das mir, während er gefressen hat in der Küche ein Glas runtergefallen ist. Also hab ich den Hund schnell evakuiert und auch das Futter weggenommen. Wer weiß ob da nicht auch Scherben reingefallen sind? Futter ausgetauscht und er durft im Wohnzimmer wieder fressen.
Was ich damit sagen will: Auch Futter das ich freigegeben habe kann also Gefahren bergen, bei dem ich es dann doch lieber wegnehme.
LG Angi und Adri (der mir das net übel genommen hat
) -
Zitat
Also wir haben seit Welpenalter folgendes gemacht:
Es wird viel aus der Hand gefüttert.
Manchmal habe ich den Fressnapf in der Hand gehalten, während mein Hund gefressen hat.
Manchmal habe ich meinen Hund während des Fressens berührt oder meine Hände auf seine Flanken gelegt (damit er das als etwas normales empfindet).
Ab und an habe ich ihm den Napf weggenommen, etwas sehr leckeres hineingelegt und es ihm dann wiedergegeben.
Wir haben "Gib" trainiert. Zur Belohnung gab es immer tolle Leckerli und meist auch den herausgegebenen Gegenstand zurück.Kurz gesagt: Ich habe alles dafür getan, damit Hundi merkt, dass keine Angst haben muss, dass ich ihm sein Futter streitig mache.
Ich weiß nicht, ob das so der perfekte Weg ist. Aber: Mein Hund ist jetzt 8 Monate alt und hat mich noch nie (!) angeknurrt. Er spuckt mir auf Kommando auch seine Kauknochen wieder vor die Füße, weil er weiß, er kriegt sie in der Regel wieder zurück und den Futternapf könnte ich ihm auch wegnehmen.
Also wir haben das auch so gemacht, ihm oft den Napf gehalten oder im Vorbei gehen mal was leckeres einfallen lassen. Damit er weiß, wenn wir mal an ihm vorbei laufen, dass er sein futter nicht verteidigen brauch.
Ich finde auch Futter was ich ihm gebe und Essbares was draußen liegt sind zwei unterschiedliche Dinge.
Das Futter was ich ihm gebe (Kauzeugs und Leckerchen) gehören ihm und ich muss es ihm nicht wegnehmen.
Essbares was draußen liegt darf er nicht aufnehmen und das hab ich auch gesondert mit ihm trainiert.Zu Protheus sag ich mal lieber nichts :zensur:
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