Welpe und Kinder...
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Hallo,
wir haben unseren 8 1/2 Wochen alten Welpen jetzt zwei Tage zu Hause.
Unsere Kinder (9 und 7 Jahre alt) kümmern sich sehr lieb um ihn - spielen, knuddeln, lassen ihn aber auch in Ruhe, wenn er das braucht. Das haben wir vorher gut besprochen. Wenn ich das nach gerade zwei Tagen schon sagen kann: der Hund liebt sie abgöttisch. Er liegt zwischen ihnen, wenn sie fernsehen und schläft auf dem Schoß meiner Tochter ein (auf dem Schoß meines Mannes auch, aber das nur nebenbei
).
So weit so gut.
Heute mußten beide zu einer Veranstaltung. Mein Mann hat sie hingefahren. Sie sind ohne großes Drama und Abschiednehmen gegangen, ich hab dem Hund ein Leckerli gegeben (mit dem er auch ein bißchen länger beschäftigt war). Tja, aber kaum hatte er es aufgefuttert, saß er weinend und jammernd vor der Tür. Als er mal einen Moment ruhig war, habe ich mit ihm eine kleine Tobeeinheit im Garten eingelegt. Danach: gleiches Bild - Jammern vor der Tür. In einem ruhigen Moment habe ich mit ihm geschmust, währenddessen kam mein Mann wieder nach Hause. Hier haben wir keine dramatische Begrüßung veranstaltet, sondern er ist einfach ruhig hereingekommen.
Jetzt sind wir also beide da. Der Hund ist von meinem Mann zwischendurch auch schon ausgiebig gestreichelt worden.
Was macht der Hund jetzt? Erraten. Jammert vor der Tür nach den Kindern.
Herrje. Und jetzt? - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Welpe und Kinder... schon mal geschaut ?*
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Dieses Forum ist wirklich hilfreich. Während ich also meinen Bericht eben eingetippt habe, hat der Hund es sich jetzt unten gemütlich gemacht und schläft. Puh.
Aber vielleicht habt Ihr trotzdem einen Rat, wie man solche Abschiedssituationen am besten händelt? Denn morgen folgt unweigerlich die nächste: Die Kinder müssen zur Schule, der Mann zur Arbeit. :schauen: -
ist doch toll, wie schnell das Forum hilft
nach deinem ersten Beitrag hat es sich so angehört, als ob du den Welpen langsam (wie alleinbleiben) an "ohne Kinder" gewöhnen musst.
aber vielleicht hat sich der Welpe ja schon von alleine dran gewöhnt - aber ich würde darauf achten, dass deine Kinder den Welpen beim Nachhausekommen auf keinen Fall begrüßen (aber ich denke, dass werdet ihr eh machen).
also drück ich euch mal die Daumen, dass es jetzt so klappt. (aber vielleicht bekommst du noch hilfreichere Tipps)
lg -
Mein Rüde hat in der Situation nicht gejammert, er hat versucht zu zaubern.
Ich hatte am Wochenende Komost in die Heke gemacht. Den fand er natürlich toll. Aber Nein, Meins, er durfte sich keinen Kompost nehmen.
Montag, ich war zur Arbeit, ging er an das Rosenbeet, nahm ein ganz kleines Stückchen Kompost, legte es auf den Weg und lief zur Einfahrt. Noch ein zweiter Versuch, dann ließ er es sein.
Mache kein Drama draus. Es ist ganz normal, dass Menschen nicht rund um die Uhr im Haus sind. Ist in Wolfsrudeln auch nicht anders. Da sagen Mama und Papa zu den Welpen auch nur lapidar, dass sie mal eben in den Feld-Wald-und-Wiesenladen einkaufen gehen und gut ist es. Bestenfalls kommt noch die Erwähnung, dass, wenn die Welpen schön artig sind, Papa und Mama ihnen ein Welpenmäuschen mitbringen
. Nach der Rückkehr gibt es ein ausgiebiges Willkommen und das war es. Haltet es genauso, dann werdet ihr auch keine Probleme haben, wenn der Welpe mal kurz ganz alleine sein muss. -
Ich würde um diese Abschiedsszenen auch kein große Trara machen. Die Kinder werden verabschiedet (von dir) und gehen. Dann kommen sie eben irgendwann wieder, eine ganz normal Sache die kein großes Drama ist. Dementsprechend würde ich auch die Begrüßung ganz ruhig und eher nebensächlich gestalten.
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Zitat
Dementsprechend würde ich auch die Begrüßung ganz ruhig und eher nebensächlich gestalten.
Ja, nein, NÖ. Ein herzliches Willkommen gehört einfach dazu, das ist bei Hunden wie Menschen eben so üblich. Das muss ja nicht gleich in einen einstündigen Freudentanz mit Musik und Feuerwerk ausarten.
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Ich persönlich möchte keinen Hund, der wenn ich heimkomme durch die Wohnung rast, an mir hochspringt, bellt, ...
Bei uns läuft die Begrüßung also ganz relaxt ab. Ich komme rein, sage dann auch schon Hallo, ... und meine Hündin legt sich am Ende des Flures gemütlich hin. Habe ich Jacke, Schuhe, ... ausgezogen und alles verräumt gibt es eine Runde Kuscheln, auch das ganz entspannt und für beide Schön.Einen Hund der es als Stress empfindet wenn man geht würde ich eben nicht mit großem "Schau, ich bin endlich wieder da!!!" begrüßen.
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Eine herzliche Begrüßung hat in keiner Weise etwas mit stürmischem Umwerfen zu tun! Ich kann auch erst einmal in Ruhe vom Motorrad absteigen und es abstellen. Dann klopfe ich mir auf die Brust, stehe Auge in Auge mit den Hunden da und streichele sie.
Das muss nicht so sein, diese Art der Begrüßung ist auch nur bei mir drin, beim Rest der Familie bleiben alle 4 Pfoten am Boden. Dennoch werden die Hunde gestreichelt, wenn ein Familienmitglied nach Hause kommt.
Wie die Begrüßung konkret abläuft, muss jedes Rudel für sich klären. Es sollte aber eine Begrüßung erfolgen. Das ist normales, höfliches Verhalten. Wenn ich als Schuljunge in die Bäckerei kam und sofort lossprudelte, ob denn ... "Guten Tag sagt der Bauer, wenn er in die Stadt kommt!" "Guten Tag," und dann fragte ich nach meinem Schulfreund. Warum soll das beim Hund anders sein?
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Ich habe nicht geschrieben, dass der Hund nicht begrüßt werden soll, bitte genau lesen. Du bist aber als Junge auch nicht in die Bäckerei gestürmt, hast den Bäcker bei der Begrüßung abgeknutscht und danach dann deinen Spruch aufgesagt.
Wie schon geschrieben, würde ich bei einem Hund der eh schon Stress mit einer Situation hat das Erregunslevel unten halten - hier durch eine ruhige und eher nebensächliche Begrüßung. Ganz klar, dass sich das genaue Ritual dann "im Rudel" ergibt. Meine Worte sind auch nur als Anregung gedacht.

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Zitat
Habe ich Jacke, Schuhe, ... ausgezogen und alles verräumt, gibt es eine Runde Kuscheln, auch das ganz entspannt und für beide Schön.
Das ist doch auch eine herzliche Begrüßung ohne einstündigen Freudentanz mit Musik und Feuerwerk. Ist doch ok.
Mit der Bäckerei: Den Spruch habe ich von der Tante meines Schulfreundes bekommen. Ich war damals 8 - 9 Jahre alt. Bei ihrer Tochter wäre das vielleicht anders gewesen
, aber sicherlich auch noch ein paar Jahre zu früh für Abknutschen und so
. - Vor einem Moment
- Neu
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