Allabendliches Pullerproblem
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Meine Hündin macht mich wahnsinnig. Erstmal muss sie grundsätzlich schon oft pinkeln (tagsüber so alle 3 bis maximal 4 Stunden) und wenn ich sie einfach mal ignoriere, um zu testen, ob sie länger halten könnte, strullert sie auch prompt in die Wohnung. Nun ja. Mit den 3-4 Stunden kann ich leben, aber abends geht sie mir echt auf den Senkel und raubt mir teilweise den letzten Nerv. Sie meldet sich ab ca. 20h im einstündigen Abstand. Wenn ich dann mit ihr runter gehe, passiert aber NICHTS, außer dass sie rumschnüffelt und sich die Gegend anguckt. Dabei ist es völlig egal, wie lange ich mit ihr dort stehen bleibe.. erst jetzt eben gerade waren es 23 Minuten. Gehen wir dann unverrichteter Dinge wieder hoch, fällt Madame prompt in dem Augenblick, in dem sich die Wohnungstür schließt, ein, dass sie ja noch ein dringendes Geschäft zu erledigen hatte. Also gehts wieder runter, wo sie aber wieder nichts macht. Nach 10min wieder hoch, kaum sind wir drin, geht das Gequietsche wieder los. Ich bin echt genervt langsam, so geht das jeden Abend und meistens pinkelt sie erst beim 3.-5. Mal. Ignoriere ich ihr Gejammer aber bloß mal 2 Minuten, weil ich gerade noch irgendwas zu tun habe und nicht direkt für sie springen kann, pullert sie sofort gnadenlos in die Bude (da ist es dann plötzlich ganz dringend und kann keine Minute mehr warten). Wie kann ich diesem Hund begreiflich machen, dass sie dort unten einfach nur pullern und nicht rumschnüffeln und Büsche beobachten soll??? Wir kommen um 19h von der letzten richtigen Gassirunde zurück und dieses Theater zieht sich dann regelmäßig bis ca. 22h
(Lustigerweise passiert das in dieser Form nur hier zu Hause. Sind wir bei meinen Eltern zu Besuch, meldet sie sich vorbildlich, erledigt draußen ihre Geschäftchen ohne Verzögerungen und hat auch noch nie ins Haus gemacht, wenn man ihrer Meldung nicht sofort innerhalb von einer Minute nachkommen konnte. Ich verstehe einfach nicht, wieso das hier zu Hause nicht klappt und sie sich hier so komplett anders und nervig benimmt, was dieses Thema angeht)Ach ja, bevor die Frage kommt: sie ist 9 Monate alt, also sollte man grundsätzlich erwarten können, dass sie das Prinzip der Stubenreinheit verstanden hat und auch mal ein bisschen einhalten können sollte.
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Hallo,
ich würde sie wenn sie so rumquietscht auf ihren Platz schicken und darauf achten, dass sie liegen bleibt.
Rumlaufen lassen würde ich sie halt nicht lassen.Geh dann mit ihr um 21.00 Uhr runter und warte bis sie macht. Ich würde mich dann auch nicht durch die Gegend bewegen, sondern an die Pipistelle gehen und mein: Pipimachen! sagen und abwarten.
Möchte sie durch die Gegend laufen, dann würde ich wieder PIPIMACHEN sagen und an der Stelle bleiben.Macht sie irgendwann Pipi, dann kommt ein SUPER; PIPIMACHEN und ein Leckerli.
Danach geht es hoch.
Ich habe all meinen Hunden ein Markerwort für PIPIMACHEN beigebracht und sie wissen dann auch was zu tun ist.
Ist hilfreich.Liebe Grüße
Steffi
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Ein Markerwort haben wir auch, das hat sie aber anscheinend noch nicht so richtig verstanden.. oder jedenfalls ignoriert sie es abends. Ansonsten klappt es über den Tag eigentlich recht gut, wenn ich sie zur Pipistelle bringe und das entsprechende Wort sage. Ich habe versucht es so zu "konditionieren", dass ich es halt von kleinauf immer gesagt habe, wenn sie gemacht hat. Abends ist es anscheinend aber draußen so spannend, dass sie gar nicht richtig zuhört

Auf den Platz schicken habe ich schon probiert, dann liegt sie da kurz, setzt sich irgendwann ganz plötzlich auf und lässt laufen. So schnell kann ich gar nicht reagieren. Das Ferkel legt sich anschließend auch ganz entspannt in die Sauerei wieder rein und bleibt dort liegen :/ (das ist ein Spätschaden aus ihrer frühsten Welpenzeit, glaube ich. Hat sie von Anfang an immer mal wieder gemacht)
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In dem Alter konnte Lilo auch nicht länger als 3-4 Stunden einhalten. Aber ich tippe bei dem abendlichen Verhalten eher auf Langeweile. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du Dich abends noch etwas intensiver mit ihr beschäftigen würdest. Oder machst Du das eh schon?
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Hallo,
ich würde sie auf jeden Fall mal durchchecken lassen. Meine hatte auch Probleme beim pinkeln, oft klappte es erst beim 4.Versuch, und dann wurden in der Klinik Blasensteine diagnostiziert.
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Ich habe sie bereits durchchecken lassen, aus medizinischer Sicht ist alles in Ordnung mit ihr. Sie ist draußen einfach total abgelenkt, glaube ich.. ist ja im Dunkeln auch alles ein bisschen anders als tagsüber

Hm eigentlich machen wir abends nicht mehr viel. Wir kommen wie gesagt um 19h von der letzten Runde zurück, dann clicker ich meistens noch ein paar Minuten mit ihr (allerdings nicht länger als 5, sonst dreht sie total auf und kriegt sich gar nicht mehr ein) und dann schicke ich sie auf ihren Platz und läute die Abendruhe ein (jedenfalls ist das der Plan
). Meist bekommt sie dann auch noch was zum Knabbern und rollt sich dann auch zusammen und schläft, sobald sie damit fertig ist. Aber sie wird halt nach ca. einer halben Stunde wieder wach und dann fängt dieses Pinkeltheater an. An Langeweile hatte ich jetzt noch gar nicht gedacht, aber kann natürlich sein.. ich werde mal noch ein bisschen mehr mit ihr zu machen, vielleicht hilft das ja. Danke für den Tipp
Nur mal so interessenshalber: du schreibst ja, dass deine Hündin in dem Alter auch nicht länger eingehalten hat. Musste sie denn auch nachts raus? Das ist bei uns nämlich auch immer noch so.. Punkt 4 meldet sie sich.. ist mir ja lieber, als wenn sie einfach reinmacht, aber ich hoffe doch sehr, dass sich das irgendwann rauswächst
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Deine Programmvorstellung klappt mit meinem "Großen" hervorragend. Nimm es einfach als Zukunftsperspektive
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Lilo war in dem Alter Deiner Kleinen auch abends so ein Hibbel und wollte ständig raus. Ich bin dann mit ihr auch nochmal so um 22h eine kleine Runde von 15-30 Minuten gegangen. Bis sie nachts wirklich zuverlässig durchgeschlafen hat, das dauerte ebenfalls. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir so mit 10 Monaten durch. Sie ist jetzt 1 Jahr, der Große 5 Jahre alt. Kalle will ab ca. 20 Uhr von der Außenwelt nix mehr wissen. Lilo laß ich immer um 22-22.30h nochmal kurz raus in den Garten. Und sie ist auch so abends noch viel unruhiger als Kalle.
Die Zeit spielt für Dich, halte durch
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Also, ich würde so ein Theater nicht mitmachen. Wenn sich mein Hund meldet, würde ich einmal mit ihm rausgehen. Wenn sie nicht macht, würde ich sie in ihre Box stecken. Punkt. Da würde ich sie mal 1 Stunde sitzen lassen, und dann wieder mit ihr raus gehen. Falls sie in die Box pullert würde ich sie entweder im eigenen Pipi liegen lassen, oder Kissen/Decken raus in die Wäsche und eine Nacht auf dem harten Boxboden schlafen lassen.
Das hat bei meiner Wunder gewirkt. -
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Hach wie toll.. du machst mir gerade richtig Hoffnung mit deinem Beitrag
Ich höre ansonsten immer nur von Hunden, die schon mit 4 Monaten durchgeschlafen haben, abends vorbidlich in ihr Körbchen wackeln und all die kleinen "Problemchen", die wir haben, gar nicht haben. Es beruhigt mich ja, dass anscheinend auch andere Hunde Lenis Entwicklungstempo haben und sich sowas auch später noch rauswachsen kann 
@La_Bella
Öhm.. diese Methode ist mir ehrlich gesagt dezent zu rabiat.. zumal meine Hündin von Welpenbeinen an Boxen gehasst hat und ich sie nach unserem Neustart mit dem Boxentraining gerade seit ca. 6 Wochen so weit habe, dass sie freiwillig dort reingeht. Ich werde mich hüten, die Box negativ zu belegen. Davon abgesehen finde ich es zum einen ekelig, sie in einer vollgepullerten Box liegen zu lassen, und zum anderen glaube ich nichtmals, dass sie das sonderlich stören würde (sie pinkelt ja auch auf ihr Kissen und legt sich danach wieder freiwillig drauf).
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