Unser Hund kontrolliert uns
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Das war mir vorher gar nicht so klar aber nach der Lektüre eines Buches und einer Internetrecherche bin ich mir ziemlich sicher: mein Hund kontrolliert mich!
In der Wohnung rennt er uns viel hinterher, er legt oder stellt sich uns oft in den Weg, wenn man irgendwo rumsteht kommt er und lehnt sich an und wenn wir weg sind dann jault er auch mal gerne das ganze Haus zusammen.
Trennungsangst hat er meiner Meinung nach nicht, denn wenn ich ihn von der Leine abmache und nicht zurückrufe dann rennt er auch mal ganz gerne los und läuft auch mal weiter weg.
Draussen benimmt er sich an der Leine anderen Hunden gegenüber aggressiv und ohne Leine zeigt er Imponiergehabe und droht. Mit anderen Hunden spielen tut er nicht. Er zieht ausserdem an der Leine.
Ich denke also mein Hund vertraut mir nicht und akzetiert mich nicht als Chef.
Folgendes läuft bei uns positiv:
- er darf nicht ins Bett, auf die Couch oder auf andere höhergelegene Plätze
- er hat keinen selbstständigen Zugang zu Spielzeug oder Essen
- er gibt Spielzeug und Fressen wieder her wenn ich es will
- er geht aus dem Weg wenn ich es will
- er hört auf alle Standardkommandos und noch ein paar mehr
- ich lasse nicht zu dass er mir Spiele oder Kontakt aufdrängtWas kann ich noch machen um mich als Chef darzustellen?
Wie kann ich ihm unterwegs vermitteln dass ich die Lage unter Kontrolle hab und er uns nicht verteidigen muss?
Danke für eure Hilfe!
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12. September 2010 um 14:23
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Unser Hund kontrolliert uns - Vor einem Moment
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Was stört dich denn daran, wenn dein Hund sich mal anlehnen will
Viel darf er ja nicht
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Zitat
- er darf nicht ins Bett, auf die Couch oder auf andere höhergelegene Plätze
- er hat keinen selbstständigen Zugang zu Spielzeug oder Essen
- er gibt Spielzeug und Fressen wieder her wenn ich es will
- er geht aus dem Weg wenn ich es will
- er hört auf alle Standardkommandos und noch ein paar mehr
- ich lasse nicht zu dass er mir Spiele oder Kontakt aufdrängtDas macht keinen Chef aus! Ein "Chef" ist souverän, erlaubt auch mal was, ist großzügig, setzt aber auch klare Grenzen. Diese Grenzen müssen aber nicht so fix sein, wie z.B. der Hund darf NIE auf´s Sofa, Sessel etc. Für mich hört sich das wie ein Konstrukt a la "wenn ich das und das tue bzw meinem Hund verbiete, betrachtet er mich automatisch als "Chef"". Ein guter "Chef" muß sich nicht über Verbote definieren. Das das nicht funktioniert, merkst du z.B. daran, dass er Dich nicht ernst nimmt, wenn Du ihm das pöbeln verbietest. Es gibt hier einen schönen Thread über Leinenaggression https://www.dogforum.de/ftopic88434.html und guck mal hier https://www.dogforum.de/ftopic104995.html und hier https://www.dogforum.de/ftopic114967.html. Vielleicht helfen die Dir ja schon ein bißchen weiter.
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Das stört mich gar nicht. Ich lass ihn sogar. Aber ich habe jetzt rausgefunden dass es ein Zeichen dafür ist dass er kontrolliert. Deshalb habe ich es hier angegeben weil es vielleicht jemandem hilft sich ein Bild der Lage zu machen.
Angeblich kontrolliert er dadurch da er dann sicher sein kann dass man sich nicht wegbewegt und er dennoch die Umgebung im Blick hat. Und generell ist so "aufgezwungener" Körperkontakt bei Hunden die ihre Rolle im Rude nicht akzeptieren wohl nicht so gut.
Wie kommst du darauf dass er nicht viel darf? Er darf fast überall rumlaufen, er darf raus und spielen und fressen und Leckerchen bekommen und alles was Hund eben so darf. Bei den wenigen Dingen die er nicht darf halten wir uns an Empfehlungen zur Erziehung von Hunden die die Probleme bereiten die wir mit ihm haben :)
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Zitat
Das macht keinen Chef aus! Ein "Chef" ist souverän, erlaubt auch mal was, ist großzügig, setzt aber auch klare Grenzen.
Danke für die Links!
Er darf auch mal auf die Couch oder ins Bett wenn ich es erlaube. Das hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen. Aber bei uns gilt dass er es nicht selbstständig darf. Er soll auch normalerweise nicht ins Bad aber wenn ich ihn bade gibt es da natürlich auch eine Ausnahme :)
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Wie alt ist dein Hund?
Was für ne Rasse?
Von wo hast du ihn?
Schonmal über HuSchu oder Trainer nachgedacht? -
Zitat
Wie alt ist dein Hund?
Was für ne Rasse?
Von wo hast du ihn?
Schonmal über HuSchu oder Trainer nachgedacht?weswegen denn ?
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Hat er denn einen festen Platz? Würde mit Bewegungseinschränkung arbeiten und wenn er dir hinterherwuselt auf den Platz schicken. Wenn er da dann gut bleibt, auch mal den Raum verlassen. Nicht weiter groß beachten wenn du kommst oder gehst, so dass er lernt, dass es ganz normal ist, dass du mal da bist und mal nicht.
Bei mir ist in der Wohnung Ruhe angesagt, draußen können sie Action haben..Draußen habe ich bei meinen gute Erfahrungen damit gemacht, wenn sie hinter mir laufen, so sehe ich alles vorher und kann entsprechend reagieren.
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Zitat
weswegen denn ?
Ist doch ein Unterschied wenn der Hund 15 Wochen, 1 Jahr oder 15 Jahre alt ist.
Bei nem Welpen ist es denkbar dass er sich so verhält, ein 1 jähriger Rüde könnte in der Pubertät sein und bei nem 15 jährigen Hund wäre es wieder was anderes.
Auch spielt es eine Rolle von wo der Hund ist, bzw. ob er von guten Händen ist. Wenn er früher vllt. Gewalt von Menschen bekam, braucht er eine Gewisse eingewöhnungszeit und so.
Wenn man weiß was für ne Rasse der Hund ist, zum Beispiel Zwergpinscher, könnte man dem TS bessere Tipps geben. Also zum Beispiel ob Geschirr geiegnet wäre, wenn ja welches oder lauter so Sachen!
Und wenn man auch weiß ob der TS mal HuSchu oder Trainer eingeschaltet hat, bringt dass doch auch in gewisse Dingen Vorteile?? -
Unabhängig von Alter oder Rasse: weist dem Hund einen festen Platz zu an dem er sich aufzuhalten hat, nehmt ihm alle Entscheidungen ab.
Auf dem fixen Platz hat der Hund seine Ruhe zu haben, da stört ihn niemand. Läuft er Euch nach, schickt ihn dort hin, will er etwas haben, schickt ihn dort hin. Sorgt dafür dass er dort bleibt.Zum Thema Leinenaggression gibt es unzählige Threads und Anleitungen, einfach mal das blau unterlegte Wort anklicken, dann kommt eine ganz brauchbare Anleitung.
Ebenso zur Leinenführigkeit.Meiner Meinung nach verarscht Euch der Hund nach Strich und Faden, er hört gut, weil es ihm einen Vorteil bringt.
Edit: Ahja, "hört gut" stimmt ja so eigentlich gar nicht. Er führt Tricks aus, aber von hören kann da aus meiner Sicht keine Rede sein. - Vor einem Moment
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