Unser Hund kontrolliert uns
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Wie alt ist dein Hund?
Was für ne Rasse?
Von wo hast du ihn?
Schonmal über HuSchu oder Trainer nachgedacht?Briard- Riesenschnauzer- Mix
Als Welpe von privat
Hab über einen Trainer nachgedacht aber so schlimm sind unsere Probleme eigentlich auch nicht -
12. September 2010 um 17:15
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Unser Hund kontrolliert uns - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hat er denn einen festen Platz? Würde mit Bewegungseinschränkung arbeiten und wenn er dir hinterherwuselt auf den Platz schicken. Wenn er da dann gut bleibt, auch mal den Raum verlassen. Nicht weiter groß beachten wenn du kommst oder gehst, so dass er lernt, dass es ganz normal ist, dass du mal da bist und mal nicht.
Bei mir ist in der Wohnung Ruhe angesagt, draußen können sie Action haben..Draußen habe ich bei meinen gute Erfahrungen damit gemacht, wenn sie hinter mir laufen, so sehe ich alles vorher und kann entsprechend reagieren.
Ja das machen wir schon. ist ein super Tipp. Er bleibt in seinem Korb und ist auch ruhig wenn wir mal in einem anderen Zimmer sind. Das ist einer usnerer ersten kleinen Erfolge :) Wenn wir ihn lassen verfolgt er uns aber immernoch nonstop. Also Symptom bekämpft, Ursache noch nicht
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Unabhängig von Alter oder Rasse: weist dem Hund einen festen Platz zu an dem er sich aufzuhalten hat, nehmt ihm alle Entscheidungen ab.
Auf dem fixen Platz hat der Hund seine Ruhe zu haben, da stört ihn niemand. Läuft er Euch nach, schickt ihn dort hin, will er etwas haben, schickt ihn dort hin. Sorgt dafür dass er dort bleibt.Zum Thema Leinenaggression gibt es unzählige Threads und Anleitungen, einfach mal das blau unterlegte Wort anklicken, dann kommt eine ganz brauchbare Anleitung.
Ebenso zur Leinenführigkeit.Meiner Meinung nach verarscht Euch der Hund nach Strich und Faden, er hört gut, weil es ihm einen Vorteil bringt.
Edit: Ahja, "hört gut" stimmt ja so eigentlich gar nicht. Er führt Tricks aus, aber von hören kann da aus meiner Sicht keine Rede sein.Das mit dem fixen Platz haben wir etabliert und es funktioniert auch. :) Daran haben wir gearbeitet und es funktioniert jetzt super. Danke für den Tipp!
Ja das mit dem nicht hören stimmt. Er kann, wie gesagt, alle Kommandos aber das bringt uns ja nix. Deshalb habe ich diesen Thread ja gestartet. Damit mir vielleicht jemand sagen kann wie ich die Ursache bekämpfen kann (sprich: Respekt) und nicht nur die einzelnen Symptome wie Leinenagressivität und all das. :)
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Wie alt ist dein Hund?
Was für ne Rasse?
Von wo hast du ihn?
Schonmal über HuSchu oder Trainer nachgedacht?Sorry, vergessen: er ist schon sieben Jahre alt
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Der Respekt ergibt sich aus dem täglichen Umgang. Wichtig ist einfach, durchschaubar, konsequent und ruhuig zu sein.
Die Bekämpfung dieser Symptome behebt durchaus auch die Ursache, wenn man es konsequent durchzieht, es dauert einfach nur ne Zeit lang. Der Hund lernt dadurch, dass es keinerlei Ausnahmen gibt, dass ihr immer recht habt
Und wer immer recht hat, dem wird vertraut, der erhält Respekt. Jemand der ruhig und souverän ist erhält Respekt. Jemand der ständig seine Meinung ändert, jemand der Situationen nicht regeln kann und man es dadurch selbst tun muß verliert an Respekt.
Zieht diese Dinge einige Wochen durch und ihr werdet (hoffentlich :D) merken wie sich der Hund verändert. Das kann übrigens in der Übergangszeit auch durchaus verwirrend für Euch sein, der Hund wird sich eventuell seltsam und irritiert verhalten. Lasst euch davon nicht aus der Ruhe bringen :)
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Der Respekt ergibt sich aus dem täglichen Umgang. Wichtig ist einfach, durchschaubar, konsequent und ruhuig zu sein.
Die Bekämpfung dieser Symptome behebt durchaus auch die Ursache, wenn man es konsequent durchzieht, es dauert einfach nur ne Zeit lang. Der Hund lernt dadurch, dass es keinerlei Ausnahmen gibt, dass ihr immer recht habt
Und wer immer recht hat, dem wird vertraut, der erhält Respekt. Jemand der ruhig und souverän ist erhält Respekt. Jemand der ständig seine Meinung ändert, jemand der Situationen nicht regeln kann und man es dadurch selbst tun muß verliert an Respekt.
Zieht diese Dinge einige Wochen durch und ihr werdet (hoffentlich :D) merken wie sich der Hund verändert. Das kann übrigens in der Übergangszeit auch durchaus verwirrend für Euch sein, der Hund wird sich eventuell seltsam und irritiert verhalten. Lasst euch davon nicht aus der Ruhe bringen :)
Okay, danke :)
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Ahja, nochwas:
der feste Platz sollte an einem strategisch möglichst unwichtigen Ort sein
Und, ich weiß ich hab manchmal einen etwas ruppigen Schreibstil, mein es aber nicht böse.
Wir, die vielleicht nicht unbedingt als natürliche Hundeführer geboren wurden, haben es halt manchmal etwas schwerer, vor allem wenn wir dann auch noch auf ein etwas selbstständigeres, nicht so leichtführiges Exemplar treffen (und Briards sind ja auch nicht unbedingt für ihre Leichtführigkeit bekannt
).
Bei mir ist es selbst so, dass ich das Ganze dann wieder ein paar Monate schleifen lasse, weil der Hund ja eh soooo brav und lieb ist und es so eh auch klappt. Dass das Ganze schleichend immer "schlechter" wird überseh ich da immer ganz gewissenhaft. Irgendwann reicht´s dann wieder, dann werden eben wieder mal ein paar Wochen die Regeln etwas gestrafft, dann klappt´s auch wieder.
Also lasst Euch nicht entmutigen, das alles lässt sich auch mit nur gelegentlichem Aufwand ganz gut über die Bühne bringen
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Ahja, nochwas:
der feste Platz sollte an einem strategisch möglichst unwichtigen Ort sein
Und, ich weiß ich hab manchmal einen etwas ruppigen Schreibstil, mein es aber nicht böse.
Wir, die vielleicht nicht unbedingt als natürliche Hundeführer geboren wurden, haben es halt manchmal etwas schwerer, vor allem wenn wir dann auch noch auf ein etwas selbstständigeres, nicht so leichtführiges Exemplar treffen (und Briards sind ja auch nicht unbedingt für ihre Leichtführigkeit bekannt
).
Bei mir ist es selbst so, dass ich das Ganze dann wieder ein paar Monate schleifen lasse, weil der Hund ja eh soooo brav und lieb ist und es so eh auch klappt. Dass das Ganze schleichend immer "schlechter" wird überseh ich da immer ganz gewissenhaft. Irgendwann reicht´s dann wieder, dann werden eben wieder mal ein paar Wochen die Regeln etwas gestrafft, dann klappt´s auch wieder.
Also lasst Euch nicht entmutigen, das alles lässt sich auch mit nur gelegentlichem Aufwand ganz gut über die Bühne bringen
Ach das passt schon. Ich hab noch nie in einem Hundeforum gepostet ohne von irgendwem auf den Deckel zu bekommen. Das ist irgendwie so usos. Hab also schlimmeres erwartet

Sein Platz ist im Wohnzimmer ohne Blick zur Haustür, ich glaube so soll man es machen. Da ist er eigentlich auch ganz relaxed.
Ich war leider bei seiner Anschaffung überhaupt nicht über Briards informiert. Ich wollte eigentlich einen Riesenschnauzer, hab dann die Welpen gesehen und war verliebt. Erst später hab ich erfahren wie schwierig Briards sind und besonders auch dieser Mix. Ich hab mal gelesen das wäre etwas was die Natur nie hätte hervorbringen dürfen
Aussage einer TierärztinDann hab ich auch noch auf meinen Vater gehört der jahrelang Jagdhunde hatte und hab den muntersten genommen ("Dann ist er auch gesund!"). Wir haben also einen riesigen Chaoten. Aber wir kommen trotz allem ganz gut mit ihm klar. Aber dann kommt öfter mal was neues, wie das zu Hause in den Weg legen, und dann wird einem wieder mal klar dass man nicht wirklich das Sagen hat im eigenen Haus. Und dann werden wieder die Bücher gewälzt und die Foren durchsucht
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ZitatAlles anzeigen
Das war mir vorher gar nicht so klar aber nach der Lektüre eines Buches und einer Internetrecherche bin ich mir ziemlich sicher: mein Hund kontrolliert mich!
In der Wohnung rennt er uns viel hinterher, er legt oder stellt sich uns oft in den Weg, wenn man irgendwo rumsteht kommt er und lehnt sich an und wenn wir weg sind dann jault er auch mal gerne das ganze Haus zusammen.
Trennungsangst hat er meiner Meinung nach nicht, denn wenn ich ihn von der Leine abmache und nicht zurückrufe dann rennt er auch mal ganz gerne los und läuft auch mal weiter weg.
Draussen benimmt er sich an der Leine anderen Hunden gegenüber aggressiv und ohne Leine zeigt er Imponiergehabe und droht. Mit anderen Hunden spielen tut er nicht. Er zieht ausserdem an der Leine.
Ich denke also mein Hund vertraut mir nicht und akzetiert mich nicht als Chef.
Folgendes läuft bei uns positiv:
- er darf nicht ins Bett, auf die Couch oder auf andere höhergelegene Plätze
- er hat keinen selbstständigen Zugang zu Spielzeug oder Essen
- er gibt Spielzeug und Fressen wieder her wenn ich es will
- er geht aus dem Weg wenn ich es will
- er hört auf alle Standardkommandos und noch ein paar mehr
- ich lasse nicht zu dass er mir Spiele oder Kontakt aufdrängtWas kann ich noch machen um mich als Chef darzustellen?
Wie kann ich ihm unterwegs vermitteln dass ich die Lage unter Kontrolle hab und er uns nicht verteidigen muss?
Danke für eure Hilfe!
Nett, und jetzt kommen wir mal von der Dominanztheorie mal wieder runter.
Briard und Riesenschnauzer... interessante Mischung.
Leinenpöbelei und Leineziehen... dazu gibt es hier Freds. Den zur Leinenführung hat brush schon genannt, hier ist der zur Leinenaggro:
https://www.dogforum.de/fpost6611653.html
Chef sein... hmm, ich bin "Chef" meines Hundes weil ich Dinge für ihn kläre und ihn souverän durch meine Welt führe. Konsequenz ist bei uns das Zauberwort, ebenso wie Souveränität, Geduld und Humor.
Mein PRT hat übrigens freien Zugang zu Spielzeug, darf auf Bett und Sofa und auch auf andere höhergelegene Plätze.... Kein Prob.
Futter gibt es zweimal tgl., er darf auch quer im Weg liegen und mir folgen, wenn er denn möchte. Ebenso ist bei uns Kontaktliegen und -stehen gern gesehen.
Das Haus zusammen jaulen... wie oft macht er denn das? Schon mal den DAP-Stecker probiert? Und wie habt Ihr das Alleinsein aufgebaut?
Imponiergehabe, was muss ich mir darunter vorstellen?
Birgit
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ZitatAlles anzeigen
Nett, und jetzt kommen wir mal von der Dominanztheorie mal wieder runter.
Briard und Riesenschnauzer... interessante Mischung.
Leinenpöbelei und Leineziehen... dazu gibt es hier Freds. Den zur Leinenführung hat brush schon genannt, hier ist der zur Leinenaggro:
https://www.dogforum.de/fpost6611653.html
Chef sein... hmm, ich bin "Chef" meines Hundes weil ich Dinge für ihn kläre und ihn souverän durch meine Welt führe. Konsequenz ist bei uns das Zauberwort, ebenso wie Souveränität, Geduld und Humor.
Mein PRT hat übrigens freien Zugang zu Spielzeug, darf auf Bett und Sofa und auch auf andere höhergelegene Plätze.... Kein Prob.
Futter gibt es zweimal tgl., er darf auch quer im Weg liegen und mir folgen, wenn er denn möchte. Ebenso ist bei uns Kontaktliegen und -stehen gern gesehen.
Das Haus zusammen jaulen... wie oft macht er denn das? Schon mal den DAP-Stecker probiert? Und wie habt Ihr das Alleinsein aufgebaut?
Imponiergehabe, was muss ich mir darunter vorstellen?
Birgit
Tut mir leid aber an diese Dominanzgeschichte glaub ich nicht. Ich mag schon das Wort nicht.
Du beschreibst gerade was DEIN Hund alles darf und dass ihr keine Probleme habt. Aber ist es so schwer zu glauben dass mein Hund das alles durfte und wir Probleme hatten? Jeder Hund ist nun mal anders. Unser Hund ist sehr wild, groß und schwer und anderen Hunden und Menschen gegenüber manchmal misstrauisch bis aggressiv. Er braucht ein paar Regeln.
Seit es bei uns ein paar Regeln mehr gibt läuft es bei uns besser.
Unser Hund darf auch Kontaktliegen und er darf sich auch anlehnen. Wir kommen allerdings zu ihm auf den Boden. Ich habe ein 3 Monate altes Baby welches auf Couch und Bett liegt und mein Hund ist genau 50 Kilo schwerer als sie, also entfällt der freie Zugang dort leider. Wenn es gerade passt darf unser Hund auch aufs Bett aber niemals ohne zu "fragen". Fragen sieht bei uns so aus dass er kommt, eine Pfote aufs Bett legt und dann wartet ob man ja oder nein sagt. Das klappt wunderbar.
Futter gibt's bei uns auch zweimal am Tag. Wenn mittags mal Nudeln oder Kartoffeln über sind gibt's mal zwischendurch was.
Mit Imponiergehabe meine ich dass er die entsprechende Körperhaltung an den Tag legt, dass er schnell auf andere Hunde zustürmt um sie zu erschrecken, dass er steifbeinig um sie rumgeht, versucht seinen Kopf auf sie zu legen, dass er schubst...etc. Er begegnet anderen hunden nie offen und freundlich sondern immer auf diese Art.
Das mit dem Jaulein beim Alleinsein fing nach unserem Umzug an. Damals musste er fünf Stunden am Tag allein sein und das war wohl viel zu viel, besonders anch einer kurzen Eingewöhnungszeit vonzwei Wochen. Ich arbeite jetzt von Zuhause aus. Wir haben mit ihm geübt wie man das eben so macht. Öfter mal Jacke und Schuhe an und nicht rausgehen, dann öfter mal kurz rausgehen, erst aus dem Raum, dann aus dem Haus. Abstände verlängern etc. Jetzt haben wir ihn mal gefilmt und er bleibt zwei Stunden ganz gut allein. Er rennt erst ein paar Minuten rum, dann legt er sich ins Schlafzimmer aufs Bett (ja, wenn wir nicht da sind macht er das und darf das auch) und nach 20 Minuten geht er an die Tür und heult ein paar mal wie ein Wolf und dann legt er sich wieder hin. Eine sehr gute Verbesserung zu vorher. Wir haben nämlich schon zwei Abmahnungne vom Vermieter.
Also wegen so einer Dominanzgeschichte braucht man mich nicht anblöken. Ich will meinen Hund nicht rumkommandieren und ich will auch nicht dass er "funktioniert" und ich will auch nicht dass er vor mir im Staub kriecht. Was ich will ist dass er sich als Teil der Familie sieht um den sich gekümmert wird. Momentan ist es aber eindeutig dass er denkt er muss sich selbst kümmern. Und jeder weiss dass das Hunden Stress verursacht. Ich möchte ihm diesen Stress nehmen und ihm Sicherheit vermitteln indem ich ihm Regeln und Strukturen gebe und ihm zeige dass ich die Lage drinnen und auch draussen im Griff hab.
Und damit ich das hinbekomme bitte ich hier um Hilfe.
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