Ich bin gerade frustriert!
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Hallo!
Ich muss mir gerade a bisserl Luft machen! Ich bin ein Hundeneuling und habe nun seit 3 Monaten einen Appenzeller (Carlos). Nach ein paar Schwierigkeiten am Anfang (man muss sich ja auch auf das neue Familienmitglied einstellen), kommen wir jetzt richtig gut miteinander aus. Er liebt es, mit uns zusammen zu sein, macht alles sehr gut mit und ist ein richtiges Kuschelmonster.

Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist der angeblich schlechte Ruf dieser Rasse. Ständig muss ich mir von dem Tierarzt, den Leuten, denen ich beim Spaziergang begegne anhören, dass Appenzeller eine so schwierige Rasse sind, dass sie immer unterdrückt werden müssen und dass die Hunde die die Leute kennen, fast alle eine an der Klatsche haben. Gestern habe ich mir den Sachkundenachweis geholt und durfte mir das wieder anhören. Der TA bat mich dann rein und fragte mich todernst, ob ich es mir mit der Rasse auch gut überlegt habe...(Ja, habe ich) Die wären alle total schwierig und wenn sie erwachsen wären, würden die meist unhändelbar sein. Der Kleine hat während der Zeit nur ein paar mal gefiept (wahrscheinlich Zahnschmerzen, immerhin hat er richtig geblutet) und war auf dem Behandlungstisch a bisserl unruhig (aber welcher Junghund von 5 Monaten lässt alles mit sich geschehen?)
Warum wollen alle von einem Appenzeller eine Art Kadavergehorsam? Sicher die Rasse ist manchmal stur, aber er arbeitet supergern mit uns zusammen und gehorcht auch sehr gut. Er liebt Menschen über alles und ist ein offener Welpe. Sicher, der Kleine ist selbstbewusst, aber das möchte ich auch erhalten. Ich möchte einen eigenständigen Hund, mit dem ich als Team zusammenarbeiten kann.
Geht es euch mit euren Hunden auch so?
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Hi,
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Ich würde mir von anderen nicht soviel reinreden lassen. Ihr liebt doch euren Kleinen und habt ihn voll in euer Herz geschlossen oder?
Da würde ich auf die Aussagen von anderen pfeifen.
Ich habe zum Beispiel gehört, dass Appenzeller sehr friedliche und umgängliche Hunde sein sollen.Und wegen dem Tierarztbesuch mach dir auch keine Gedanken. Unser Kleiner ist da nicht anders.
LG
Christin
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Hallo,
lasse dir bitte nicht so einen S****ß erzählen!!
Du hast einen wunderbaren Hund, den du auf jeden Fall mit vieeeel Liebe, aber konsequent erziehen musst, genauso wie andere auch.
Keineswegs sind sie stur, im Gegenteil!
Es waren Arbeitshunde...
Sie neigen zur Eigenständigkeit, treffen gerne selber Entscheidungen.
Ich habe, wie du siehst, selber zwei Sennenhunde (den Großen und einen Entlebucher).
Niemals darfst du sie mit Härte erziehen, damit brichst du sie, wie jeden anderen Hund auch!!!
Sie sind sehr sensibel.
Gewisse Eigenschaften musst du wissen, sie sind gerne territorial und Fremden gegenüber skeptisch, du musst wissen, wie man damit umgeht.
Sie sind ihrer Familie sehr "ergeben" - für einen Appenzeller ist sie das Ein und Alles, andere Menschen sind ihnen unwichtig.
Präge ihn unbedingt auf Fremde!Falls du noch Fragen hast, stelle sie ruhig!
Gruß
Leo -
Was meinst Du, was ich mir über die Beagles so alles anhören muß
Laß die Leute reden und lebe Dein "Hundeleben" nach Deiner Art. Ich mag Appenzeller übrigens
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Lass dir nichts einreden! Ich finde diese Hunde auch toll!
Aber ich glaube solche Vorurteile gibt es bei jeder Rasse, wie
- Spitze kläffen nur
- Kleine Hunde seien keine richtigen Hunde
- Schäferhunde kann man nur mit Härte trainieren
- Pudel sind nur was für feine Damen
- Labbis absolut distanzlos und dick
usw....
Aber ich muss sagen, das Vorurteil was du grad beschrieben hast, hab ich noch nie gehört...Also genieß das Leben mit deinem Hundi,
Ich glaub wir würden uns alle über ein Bild freuen :)
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Nimms locker...
Ich habe Riesenschnauzer und jeder kennt einen, der selbst von so einem gebissen wurde oder der zumindest einen kennt.
Wenn ich jetzt überlege, dass es in D nur knapp 10000 Riesen gibt, aber Millionen Einwohner, dann stimmt da etwas nicht.

LG
das Schnauzermädel -
Herzlich Willkommen in der Hundehalterwelt.

Es ist völlig egal, was Du für einen Rassehund oder Mix hast, ständig wollen Dir "echt erfahrene" HH tausend Tipps geben, worauf Du achten musst oder wie Du es besser machen könntest. :stock2:
Dabei kann man es einfach wie der Hund machen und seine Ohren auf Durchzug schalten. :blah:
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Hallo !
Lass dich blos nicht irre machen.Ich kann es gut nachvollziehen wie es dir geht.Ich hab mir völlig unüberlegt einen Jack Russel zugelegt.Hab dann natürlich im WWW über die Rasse gelesen.Was da alles für Horrorgeschichten herumgeistern
! Obwohl jahrelange Hundeerfahrung vorhanden ist, hab ich mich total verunsichern lassen.Hier hat man mich dann wieder aufgebaut.Alles läuft prima.Also koste die Zeit mit deinem Hund voll aus .Nimm ihn wie er ist.Mach deinen Weg.Viel Spass mit deinem Hundi !
Liebe Grüsse Sabine -
Klar, und wie es mir so geht. Ich hör ähnliches seit vielen Jahren, mir ist es nur einfach egal. Über Tierärzte kann ich sowieso nur lachen, wenn sie über Hundeverhalten sprechen, und den Rest der Leute lass ich einfach reden. Wen juckt das schon was die über meine Rasse denken
Solange ich zufrieden mit meinen Hunden bin kann ich sowas locker wegstecken 
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Auf meiner Hunderunde treff ich oft zwei Appenzellerinnen.
Beide sind super lieb. Eine zickt nur rum wenn Frauchen dabei ist, aber sonst ist sie auch eine ganz liebe.
Mag die beiden sehr gerne und Dio versteht sich auch super mit ihnen.Aber ich bin eh voreingenommen, weil ich die Sennenhunde eh klasse finde.
Steh zu Deinem Wuffel und laß die Leute reden. Wofür hat man zwei Ohren?

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