Familienzuwachs hat einen Haufen Probleme im Handgepäck
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Hallo nochmal,
nimm es mir bitte nicht krumm - aber seid Ihr Euch wirklich sicher, dass Ihr diese Großbaustelle in Angriff nehmen wollt und könnt?
Ihr habt da zwei gegengeschlechtliche Junghunde etwa gleichen Alters - ein pubertierender Junghund allein kann einen schon in den Wahnsinn treiben, kommt da noch ein Junghund mit einer ausgeprägten Angstproblematik dazu, können sich die Problemchen aufpotenzieren... es ist leider nicht so, dass sich Hunde nur die guten Verhaltensweisen voneinander abschauen...
Seid Ihr Euch darüber im Klaren, dass Eure Hündin schlimmstenfalls in ein paar Wochen das erste Mal läufig werden könnte? Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht, wie Ihr damit umgehen werdet?
Und auch nicht unterschätzen würde ich, dass mir aus der Beschreibung des Momentes in dem die Hündin Keno angeknurrt und abgeschnappt hat, noch einige Lücken in Sachen Umgang mit mehreren Hunden bei Euch auffallen - Dir hat dieses eigentlich noch normale Hundeverhalten schon Angst eingejagt - wie willst Du dann auf Dauer mit einer extrem ängstlichen Hündin, die auch mal Dir gegenüber knurren und abschnappen könnte, umgehen?
Bitte - Euch selbst und Euren Hunden zuliebe, überlegt es Euch nochmal, ob Ihr wirklich der festen Überzeugung seid, das alles managen zu können.
LG, Chris
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Hi,
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Neee....
Also, der Nelson war einer unserer ersten Hunde, und wir hatten noch nicht diese Ahnung davon, wie damit umzugehen ist. Ich wollte damit niemals sagen, dass er angewandt werden soll, das haste falsch verstanden.Natürlich soll sie den Hund auf keinen Fall einschläfern lassen, ich sagte ja, sie soll sich professionelle Hilfe holen, und dass es ein hartes Stück arbeit werden wird.
Wenn ich von solchen Umständen allerdings höre, in denen der Hund gehalen wurde, werde ich sehr emotional und auch fuchsteufelswild.
Außerdem kann ich mich manchmal nich genauso ausdrücken, wie ich es genau meine, ist eine Schwäche von mir.
Ich würde nie wollen, dass einem Hund Schaden zugefügt wird. Auf der anderen Seite würde ich mich jetzt am liebsten gleich in mein Auto setzen und zu der guten Frau fahren, was auch der falsche weg wäre.
Ich hoff, ihr könnt mit meinem Wörterwirrwarr etwas anfangen.
Mir geht es eigentlich nur um die oben genannte Hündin, will absolut nichts schlechtes!!!
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Hallo Sabrina,
die Bedenken von Chris finde ich ziemlich wichtig.
Allerdings, wenn ich das richtig verstanden habe, ist es nicht die Hündin von Deinem Freund, sondern von Deinem Mitbewohner, oder?Hier im Forum gibt es Iris, die sich mit Huskys auskennt:
https://www.dogforum.de/profile20898.html
Schreib ihr doch mal ne Mail.Und wendet Euch mal an diese Vereine:
http://www.polarhunde-nothilfe.com/
http://www.nordische-in-not.de/Fragt dort schon mal nach, ob da eine Pflegestelle frei wäre.
Die kennen sich wenigstens mit diesen speziellen Rassen aus.Ich schätze, ihr habt da eine wirklich riesige Baustelle ins Haus geholt.
Und wenn ihr falsch handelt, wird es nur noch schlimmer.*Edit* Und informiere bitte umgehend das Veterinäramt, damit die dem Leiden der Hunde ein Ende setzen.
Gruß
Bibi -
Danke für eure Antworten.
Das Viterinäramt ist informiert, das ist natürlich klar. Auch ist sie inzwischen etwas aufgetaut.@ Chris: Ja, das habe ich ihm auch zu bedenken gegeben, nur leider habe ich in diesem Fall nichts zu sagen. ICH hätte sie auch nicht mitgenommen, da ich diese Leute nicht unterstützen will, aber mein Mitbewohner ist nunmal der festen Überzeugung gewesen, sie mitnehmen zu wollen... Ach und die Beiden bleiben nicht zusammen. Nach heutigem Stand wird mein Mitbewohner wohl in 1-2 Wochen mit ihr umziehen, auch um sie besser an Menschenhand gewöhnen zu können, denn ich habe genug Arbeit mit meinem Hund und sehe auch nicht ein, das es wegen ihr zurück stecken muss.
Allgemein: Es scheint nicht so schlimm zu sein, wie wir dachten, denn sie hat sich etwas beruhigt. Man merkt das sie dankbar ist, denn sie lehnt sich auch gelegentlich bei uns an und kommt bereits zu uns, zeigt auch keine Aggression mehr gegenüber Keno, zumindest wenn er sie nicht bedrängt. Das wird wohl auch das Problem gewesen sein, wie ich bereits sagte.
Ich habe ihm auch schon vorgeschlagen, einen Trainer zu kontaktieren, aber das will er nach seinen Aussagen nicht machen, da er - was ja auch stimmt - selbst viel Erfahrung mit Hunden hat.
Eins noch: Ich habe diesen Hund nicht mitgenommen und auch nicht mitnehmen wollen, diese Entscheidung war einzig und allein die meines Mitbewohners (der nicht mein Freund ist).
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Tasso ist seit längerem an der Aufklärung interessiert und machen im Moment viel für das Fernsehn und entsprechende Homestory und Diskussionsrunden mit betroffenen.
Wolfsgriff = Alphagriff und den sollte man bei gar keinem Hund anwenden, egal aus welchen Zuständen dieser Hund kommt.
Ansonsten ganz viel Zeit nehmen und Geduld haben und komplett bei Null beginnen und ganz viel über die nordischen Hunde, deren Körpersprache, Mimik und Gestik und auch ganz viel über deine Körpersprache solltest du lernen.
Schaut euch schnell nach jemanden um, der sich mit diesen Rassen auskennt und entsprechend auch mit Motivation und positiver Bestärkung arbeitet und den Weg über Erfolg und Misserfolg geht.
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Von deiner Beschreibung hätte sie fast zu 100% auf meinen Hund gepaßt, ebenfalls Alaska Malamute Mix. Da die Rasse ja eh nicht ganz ohne ist, würde ich dir dringend empfehlen, deinen Mitbewohner umzustimmen, so dass er sich nach einem guten Hundetrainer umsieht, der gewaltfrei arbeitet. Denn zu den üblichen Problemen, wie Jagdambitionen, die Freilauf schwer oder gar unmöglich machen, evtl auch Probleme mit anderen Hunden, da sie ein sehr ausgeprägtes Dominanzverhalten zeigen. Mit Hunden im eigenen Rudel ist es unproblematisch, aber bei anderen gleichgeschlechtlichen Hunden knallt es da ziemlich leicht. Daher wäre es wichtig, so viel wie möglich am Sozialverhalten zu arbeiten.
Zu den Baustellen, die nicht zu unterschätzen sind, kommt hinzu, dass Malamutes ausgelastet werden wollen und ein Malamute aus schlechter Haltung kann eben sehr schnell auch aggressive Züge zeigen, wobei sie ansonsten sehr freundlich zu Fremden sind.
Aber ich würde sofort mir professionelle Hilfe holen, auch wenn es jetzt vermeindlich besser geht. So richtig angekommen ist der Hund noch nicht, das wird dann evtl zusammen mit Läufigkeit, Pubertät kommen und es dann auf ein Kräftemessen mit einem Malamute anzulegen, darauf würde ich nicht warten.
Ich habe das alles selber durch, wenn du noch Fragen hast, kannst du mir gerne ne Mail schicken.Lg, Nicky
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Vorab: Ne richtig hübsche x)
Ich muss mich auch immer zusammenreißen um nicht iwelche Tiere zu kaufen. (Gaaanz schlimm bei Fischen, warum auch immer) Bei Tieren aus schlechter Haltung sogar noch mehr. Insoweit werde ich deswegen keine Vorwürfe machen. Der Kopf sagt eh immer nein und der Bauch dann "rette sie, nimm sie...usw"^^
Aber ganz schön viel Arbeit zwei junge Hunde zu erziehen, davon eine mit ziemlichen Problemen. Aber da dein Mitbewohner ja sowieso ausziehen wird, hat sich das auch erledigt. Ich würde ihm raten ganz bei null anzufangen, und sie erstmal an alltagssituationen zu gewöhnen. Aber alles ganz ganz langsam und geduldig. Mal lieber zu wenig machen als nachher zu viel. Dem Hund seinen Freiraum geben und nicht permanent beobachten. Und ganz wichtig: Liebe, Liebe, Liebe^^
In diesem Sinne
alles alles gute für euch x)
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