Staubsaugererziehung für Stresskeks & Co.

  • Zitat

    Hmm, seine Nase ist zwar super, Nasenarbeit liegt ihm allerdings nicht so. Er ist zu unkonzentriert. Zu schnell ist eine Spur "Out" und eine andere viel besser. Ich hab ja schon ziemlich viel ausprobiert...

    Bei totaler Reizüberflutung der Nase würde ich auch von Spur zu Spur springen.... das heisst aber nicht, dass ihm Nasenrbeit nicht liegt, sondern eher das Gegenteil! ;)

  • Erstmal der Beitrag von Fluffy (ich zitiere ihn mal hierher):


    Ich denke mal, dass das etwas ähnliches ist wie bei uns das Leinenführspiel. Da geh ich dann kreuz und quer und ignoriere den Hund komplett. Irgendwann bleibe ich einfach stehen und wenn ich Glück hab, schaut er mich an... Klappt leider auf der Wiese gar nicht... =(
    Auch Spiele ignoriert er auf der Wiese. Selbst sein sonst heißgeliebter Futterbeutel wird ignoriert!

    Ach, noch zum Vorschlag von Asterix: Habe immer mal wieder mit meinen Eltern oder meiner Schwester darüber gesprochen... Meine Eltern sagen, dass wäre Sache zwischen Oma & Opa und mir; meine Schwester interessiert sich nicht sonderlich für den Hund...

    Den Plan, wie mein Hund "perfekt" wäre hab ich in meinem Tagebuch-ersatz, einem "Beagle-Trainingsbuch". Da halte ich alle meine wichtigen Sachen von Barni fest und halt auch wodrüber ich total traurig bin. Und meine Schwester hat einfach drin gelesen! Ich bin so enttäuscht!!!

    Longieren: Da hab ich ein Buch und Ausrüstung zu, es klappt aber überhaupt nicht... (Da hatte ich auch schonmal einen Thread zu). Ich hab das Üben dran gegeben, weil wir durch ein Riesen-Trampolin jetzt weniger Trainingsfläche haben und ich die Heringe nicht in den steinigen Boden bekommen habe...

    Zur Reizüberflutung: Was kann ich denn dagegen tun? Da wird selbst eine Pansen-Spur uninteressant...

    Das mit dem Handschuh werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren (Mein Enno konnte ihn wiederfinden, hat ihn allerdings nicht gebracht ;) Ich wollte es ihm noch beibringen, aber es war mir nicht mehr gegönnt...)

  • Kira, mal eine Frage, bist Du bei dem Training mit ihm entspannt?
    Also auch bei dem Leinenführspiel?

    Das IK ist eigentlich an sich finde ich noch besser. Man geht strukturierter und nicht so ziellos.
    Man hat ein Ziel und das sind die vier Pfoten.
    Da geht man drauf zu, kommt Hund nicht, geht man weiter, kommt Hund, gibt es ein Lob und es geht weiter.

    Ich denke, es kommt seeeeeeeeeehr viel auf das entspannte Arbeiten an.
    Wenn ich gestresst bin oder schon vorher denke, dass macht er eh nicht, dann macht er es auch eh nicht.

    Zum Futterbeutel, wieso fängst Du nicht an mit Handfütterung.
    Setz Dich durch und es gibt nur noch Futter aus dem Beutel.

    Es ist schade, denn gerade ein Beagle sollte wirklich konsequent geführt werden, da kann Dobby sicherlich mehr zu sagen.

    Solange Du nicht konsequent mit ihm arbeitest und da würde ich persönlich auch mal ohne die Gassigänger spazieren gehen, so dass er Dich mal wieder wahr nimmt und nicht abgelenkt ist.

    Gruß
    Bibi

  • Sooo....
    Entspannt, na ja, mehr oder weniger...
    Wenn wir anfangen meistens schon.
    Wenn es dann aber immer wieder nicht klappt, werde ich hibbelig, nervös, frustriert... Ich denke mir zu oft <<Man, das muss doch klappen>>
    Gerade in der HuSchu is das dann blöd, wenn er das, was wir die ganze Zeit zuhause trainiert haben (was dann auch meistens geklappt hat) auf einmal nicht mehr macht...

    Zum Futterbeutel: Ich darf ihn einmal am Tag drinnen daraus füttern, aber das mache ich meistens garnicht mehr, weil es mir zu aufwändig ist, erst Platz im Flur zu machen und im kleinen Raum kann man natürlich a Ich war er istuch nicht so viel damit machen... Alle Übungen die auf kleinem Raum funktionieren kann er (drinnen) super!
    Einzige Ausnahme: In die HuSchu darf ich den Beutel mit seinem Abendessen mitnehmen!

    Alleinegehen kommt für mich nicht infrage. Ich kann ja mittags mit ihm trainieren, wenn ich zu meinem Pflegi gehe, da muss ich auch ein ganzes Stück über die Wiese. Außerdem könnte ich noch auf dem Weg zu unserm Treffpunkt und auf dem Rückweg trainieren... (Wenn der Hund mitmachen würde)
    Ich weiß, ich bin kompliziert, aber ich brauche meinen "Abendspaziergang" mit den anderen einfach!

    Noch zum Ignoranz... (ich weiß nicht merh wie es weiter heißt): Soll ich dann vier Pilonen mit auf die Wiese nehmen und wenn er mich ignoriert, die aufstellen und drumherum laufen? Wie ist das mit dem Hund? Muss der mit außenrum laufen oder darf der auch "abkürzen"?

  • Kira, ganz ehrlich, wenn Du auf stur stellst, gerade mit dem alleine trainieren, dann wirst Du mehr Frust als Freude haben.

    Wie sage ich immer, jeder Tag ist ein Trainingstag.
    Bei mir wird immer trainiert, auch wenn es die kleinen Dinge sind, die frage ich bei meinen Hunden täglich ab.
    Du sollst ja nicht für ewig allein mit ihm gehen, einfach mal zwei Wochen, um zu schauen, wie es dann läuft.

    Das IK ist so, Du brauchst nicht unbedingt Pylonen, kannst auch Steine nehmen, es geht nur um feste Punkte.
    Du startest innerhalb der Markierung.
    Wenn Hund stehenbleibt, gehst Du weiter bis zum nächsten Punkt.
    Die Übung bitte nur am Geschirr machen.
    Ignoriere ihn völlig, er ist total Luft, nimm Dir einen MP3 Player mit und höre Musik.
    Sei entspannt.
    Wenn er Kontakt aufnimmt, also zu Dir kommt, sofort Lob und Lecker.
    Das Timing ist auch da sehr wichtig.

    Wegen dem Futterbeutel, ich denke, Du hast das Prinzip der Handfütterung nicht verstanden.

    Ich schicke Dir per Mail mal ne Anleitung dazu, dann noch eine für die duale Führung und die Anleitung für ZOS.

    Guck es Dir in Ruhe an, da ist es super erklärt.

    Und noch eins, bitte beende das Training, wenn Frust aufkommt.
    Denn dann hat es keinen Sinn.
    Mach einen positiven Abschluss, z.B. ein Sitz und dann geh einfach so spazieren.
    Es hat keinen Sinn mit Frust zu trainieren, dass endet eh nur in einer Katastrophe.

    Gruß
    Bibi

  • Hast du die Mail schon geschickt?
    Die Adresse ist nicht mehr ganz aktuell, ich würde dir sonst meine andere geben!

    Ich werde das mit diesem Ignoranz dings auf jeden Fall mal ausprobieren! Meine Frage war aber, ob der Hund auch von Ecke zu Ecke laufen muss oder ob er auch quer oder so laufen darf

    Ich stelle mich mit dem Alleine gehen nicht ganz stur, aber ich kann auch nicht ohne die =( Gerade meine Freundin sagt immer wieder, dass Barni schon besser wäre (okay, ich sehs nicht...) und da kann ich einfach mal so quatschen. Ich bin sonst so gut wie nie bei irgendeiner Freundin, weil ich ja noch meinen Pflegi hab und Barni muss ja auch laufen und das is mir einfach wichtiger. Und meine andere Freundin kommt nicht zu mir, weil sie Barni sch***e finde (hat sie mir genau so gesagt)...
    Ich kann ja ne Stunde früher losgehen, mit ihm üben und dann als Abschluss mit den anderen gehen. Ging das?

  • Nun. Ich muss sagen, ich sehe auch keine besonderen Erfolgschancen. Du weigerst dich leider einfach alles anzunehmen, was das Training sinnvoll und vor allem erfolgreich gestalten könnte.

    Ich habe selbst einen Beagle und ich weiss, wie die Leute darauf reagieren "Oh, der ist schwierig, nicht wahr?" - "Die sind nicht so leicht zu erziehen, gell?". Klar ist ein Beagle kein Border Collie, aber ein Beagle ist zunächst einmal ein Hund und wenn man auf seine Bedürfnisse eingeht und sich diese zu Nutze macht, kann man auch einem Beagle unglaublich viel beibringen. Ich bilde mir mittlerweile sogar ein, in spätestens einem Jahr die Begleithundeprüfung mit meiner Hündin ablegen zu wollen. Aber ich trainieren jeden Tag.

    Es ist nicht immer richtig, aber meistens gilt: Von nichts kommt nichts und viel hilft viel. Wenn Du also "deinen Abendspaziergang brauchst", "deinen Frieden" nicht gefährden willst, "ohne den Hund" nicht sein kannst, etc. etc. dann solltest Du dich viellleicht einfach damit abfinden, dass die Erfolgsleiter nur sehr kleine Stufen für dich bereit halten wird.

    Trotzdem alles Gute! :)

  • Zitat

    Wenn Du also "deinen Abendspaziergang brauchst", "deinen Frieden" nicht gefährden willst, "ohne den Hund" nicht sein kannst, etc. etc.


    Kann ich nicht einfach ne Stunde früher gehen und mit ihm trainieren und als AAbschluss dann mit den Anderen gehen? Dann hätten wir ja trainiert und ich könnte mit den Anderen gehen...

  • Kira, Barni kann im IK machen, was er will, dass interessiert Dich gar nicht.
    Du gehst einfach Deinen Weg.
    Der Sinn dabei ist, dass er von sich aus Kontakt aufnehmen soll.
    Hat er ein besonders Leckerchen, wo er extrem drauf abfährt?
    Dann nimm das für das IK.

    Gruß
    Bibi und viel Spaß beim Lesen

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