Böses Knurren bei Leckerle
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Zitat
Hi,
Knurren ist neutral betrachtet nur ein Bestandteil der Sprache von Hunden und soll in erster Linie etwas kommunizieren.
Knurren ist ein Teil der Kommunikation, aber es ist keineswegs Neutral. Es ist eine klare Warnung und wird nicht umsonst als Vorstufe für Aggressionen gesehen und dementsprechend sollte Knurren - egal in welchem Zusammenhang - nicht auf die leichte Schulter genommen werden und schon gar nicht verboten.
Gerade wenn der Hund knurrt, sollte man das Warum ergründen und dann einen Weg finden, wie man dieses Warum umgeht, damit der Hund nicht in eine solche Situation kommt.
Gerade beim Knurren sollte man schon, wenn man es nicht alleine in den Griff bekommt, eine Trainer hinzuziehen, der einem sagen kann wo es in dem Moment noch kneift, bevor der Hund den nächsten Schritt tut und es richtig ernst wird. -
11. August 2010 um 12:20
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Böses Knurren bei Leckerle - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hi Cerridwen,
hast recht, das Knurren ernstzunehmen ist.
Knurren bedeutet aber noch nicht zwangsläufig, dass der Hund gleich hinterher beissen wird. Mein Eindruck ist, dass Knurren und Beissen ganz oft als Einheit gesehen wird.
Ich habe schon ganz oft gelesen, dass die Leute das Knurren abstellen wollen, aber nicht die eigentliche Ursache für das Knurren - und leider ist da auch der Verweis auf einen Trainer manchmal keine gute Wahl, weil es auch ganz viele Trainer gibt, die einem dann den Rat geben UNBEDIGT das Knurren zu verbieten oder bestrafen, denn Knurren wäre unbedingt als Angriff auf den Menschen zu werten. (á la "also wenn mein Hund es wagen würde mich anzuknurren, dann würds aber Ärger geben") Du weißt es und ich weiß es, das das falsch ist - aber leider ist es so und deshalb vertrete ich die Ansicht, dass dem Hund jede Form der Kommunikation (auch knurren) erlaubt sein muss.
Viele Grüße Gremlin
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Mein Hund knurrt jeden ausser mich an der sich seinem Futter nähert. Ich denke das hat mehrere Ursachen bei uns.
1. ist er ein Meutehund, die müssen gucken dass sie was in den Magen kriegen, sonst kommen sie zu kurz.
2. ist bei uns relativ viel Trubel und es kommt schon mal vor dass ihm eine der drei Katzen sein Futter streitig macht, er hat also wirklich einen Grund zur Besorgnis.
Wenn es sein muss kann ich ihm einen Knochen abnehmen, aber generell lass ich ihm die Dinge, die ich ihm geschenkt habe. Warum sollte ich alles wegnehmen? Er verkriecht sich mit Kauzeug meistens unters Bett und da wird er dann auch in Ruhe gelassen.
Und gefüttert wird er wenn die Kinder im Bett oder grad im Zimmer sind.
Meine Dogge war überhaupt nicht futterneidisch, der ist sogar noch ganz höflich zur Seite getreten wenn Prinzessin Mietzekatze den Futternapf gecheckt hat.
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Zitat
Das sind verdammt gefährliche Tips, die Du da gibst... Man sollte dem Hund erstmal gar kein Fressen wegnehmen, damit fördert man nur das Verteidigen, man zeigt ihm ja so, daß er nen Grund hat, um sein Futter zu fürchten...
Desweiteren beschäftigt Euch mal mit der Dominanztheorie, das ist nämlich Quatsch. Ich bin kein Rudeloberhaupt, der Hund ist ein Hund, ich bin ein Mensch...
Erstmal: Laß dem Hund beim Fressen seine Ruhe und nervt ihn nicht ständig. Beim Kauknochen oder ähnlichem (an der Futterschüssel geht das auch) bewaffnet man sich mit den allerbesten Leckerlis (Wurst, Käse, Pansen), geht in großem Abstand am Hund vorbei, so daß er noch ganz entspannt weiterfressen kann, und wirft ihm die Leckerlis hin. Schon nach wenigen Wiederholungen wird er erwartungsvoll aufschauen, weil er schon leckere Dinge erhofft. Dann kann man langsam und nach und nach den Abstand verringern, bis man die Leckerlis in den Napf legt oder neben den Kauknochen. Der Hund sollte zu jeder Zeit immer tooootal entspannt sein, eher freudig erregt, weil er sich über Dein Hernnahen wegen der Leckerlis freut. Hat das bis dahin alles super geklappt, Hund freut sich, wenn Du Dich bei seinem Fressen näherst, kannst Du ihm eine große Handvoll oder ein größeres Stück Pansen aus der einen Hand geben und mit der anderen kurz (!!!!) den Napf oder den Knochen anfassen/hochheben. Der Napf/Kauknochen sollte wieder an Ort und Stelle sein, bevor er mit Leckerli fressen fertig ist. Nach und nach kann man dann den Napf länger hochnehmen, kurz warten, dem Hund noch mal was mega-tolles in den Napf tun, wieder runter stellen. Bald wird der Hund total erwartungsfroh sein, wenn sich ihm jemand nähert, wenn er was knatscht, er wird aufschauen und gespannt warten, was es diesmal tolles gibt. Dann hat man beste Voraussetzungen geschaffen, daß der Hund nix verteidigen wird.
Allerdings sollte man nicht bei jedem Fressen 10mal nerven und tauschen, das ist auch blöd. Bei jedem Fressen nur 1-2 mal beim Vorbeigehen was hinwerfen, später nur alle paar Fressen mal direkt hingehen... Also wirklich sehr dosiert und später, wenn es sitzt ganz oft nur was dazu geben, den Napf oder Knochen gar nicht erst anrühren oder beachten...DANKESCHÖN, das das mal jemand hier schreibt, so sehe ich das nämlich auch, Dominanz ist Quatsch...denn dann könnte ich mich bei dem kleinsten Knurren auch direkt auf meinen Hund werfen und ihm mal kräftig ins Öhrchen beißen, damit er dann ja auch weiß, das ich Rudelführer bin...totaler Unsinn, ich denke das ist nen Ressourcenproblem, Du hast und verteilst die Ressourcen...sprich hier Futter und das oben geschriebene würde ich auch erst einmal genau so versuchen, soweit ich denn so ein Problem hätte...;-)
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Zitat
Hi Cerridwen,
hast recht, das Knurren ernstzunehmen ist.
Knurren bedeutet aber noch nicht zwangsläufig, dass der Hund gleich hinterher beissen wird. Mein Eindruck ist, dass Knurren und Beissen ganz oft als Einheit gesehen wird.
Man sollte es auch in einer Einheit sehen, um richtig agieren zu können.
Denn nach dem Knurren gibt es 2 Möglichkeiten:
1. der Hund nimmt seinen Kauknochen und geht wo anders hin
2. der Hund schützt seinen Kauknochen und geht nach vorne und beißt.tut der Hund ersteres und man setzt weiter nach, wird er irgendwann auch nach vorne gehen.
In wie weit er dann abschnappt oder schnappt oder ausversehen die Haut zwischen die Zähne bekommt ist nicht abzusehen.Ein Hund der knurrt, hat vorher schon andere Warnsignale gesendet, die der Mensch nicht gesehen hat oder bewusst übersehen hat.
Man kann es nicht verallgemeinern, aber es gibt nun mal eine klare Einteilung der Warnstufen und Knurren ist die letzte. Wenn ein Hund zuschnappt, ist es zu spät.
Von daher muss man den Hund als Einheit sehen und man muss sein Verhalten im ganzen sehen und Warnungen sind - so ist es leider - immer einen Vorstufe von Aggressionen.Aber Aggressionen sind auch ein ganz normales Verhaltensmuster und gehört zum Hund dazu und ist nicht immer gleich mit gefährlich gleich zusetzen. Gefährlich wird es nur, wenn der Hund gelernt hat, diese gezielt gegen Artgenossen und Menschen einzusetzen. Genau das ist hier der Knackpunkt. Der Hund steht noch dazwischen und man will es ja auch nicht darauf anlegen.
Wenn man sich nun einen Trainer sucht, dann sollte man sich einen Trainer suchen, der genügend Fachwissen hat und sich auch entsprechend weiterbildet und gerade bei solchen Problemen sich spezialisiert hat und dazu auch noch positiv arbeitet. Davon gibt es nicht sehr viele, aber Cumcane hat da sehr gute Trainer zum Beispiel.
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Hi Cerridwen,
kennst Du denn einen guten Cumcane Trainer in der Nähe von München oder Salzburg? Da suche ich gerade einen.
Viele Grüße Gremlin
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Musst du mal auf cumcane.de schauen oder Ute mal fragen, wer dort in der Nähe ist.
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Mal ne andere Theorie:
Man könnte den Knochen auch die ganze Zeit in der Hand behalten, währen der Hund darauf herumkaut, sprich er lernt dass es ein gemeinsames Erlebnis ist und entwickelt im Normalfall gar nicht erst das Gefühl etwas Verteidigen zu müssen. Die Hand am Kauknochen, Ochsenziemer oder was auch immer ist also von Anfang an positiv verknüpft. Irgendwann gibt er dann im Idealfall den Knochen selbst in die Hand, wenn man sich daneben setzt, weil es eine Art gemeinsames Spiel ist und fast schon komfortabel, wenn ihn jemand festhält

Und wie fallen die Meinungen der anderen Experten dazu aus
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Mal ne andere Theorie:
Man könnte den Knochen auch die ganze Zeit in der Hand behalten, währen der Hund darauf herumkaut, sprich er lernt dass es ein gemeinsames Erlebnis ist und entwickelt im Normalfall gar nicht erst das Gefühl etwas Verteidigen zu müssen. Die Hand am Kauknochen, Ochsenziemer oder was auch immer ist also von Anfang an positiv verknüpft. Irgendwann gibt er dann im Idealfall den Knochen selbst in die Hand, wenn man sich daneben setzt, weil es eine Art gemeinsames Spiel ist und fast schon komfortabel, wenn ihn jemand festhält

Und wie fallen die Meinungen der anderen Experten dazu aus
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Tja, das kommt arg auf den Hund an... Ist ihm der Knochen arg wichtig und er denkt sich, daß er ihn lieber alleine haben will, baut sich mit der Festhalt-Methode nur Streß und Frust auf, der Hund geht vielleicht ins meiden, geht gar nicht an den Knochen (wäre bei Jabba so, weil der dann denkt: Ist Frauchen ihrs, kriege ich vielleicht Ärger) oder er wird stinkig, kommt sich verarscht vor und versucht den Knochen zu bekommen (Bluey, der bekäme dann Frust, würde meckern)... Oder man hat was dazwischen und Glück und es funktioniert (hat bei Amigo geklappt, ohne Üben, der hat alles angeschleppt und auf meinen Füßen gefressen, da durfte jeder ran, hat alles jedem gebracht)...
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