Böses Knurren bei Leckerle
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Zitat
hallo
danke schon mal für die Antworten.
Ich stelle ihm sein Napf auch immer hin und er geht auch erst dran, wenn ich es sage. Auch wenn ich etwas auf den Boden lege und sage Nein! dann geht er nihct dran. Das ist nur so schlimm bei Knochen.Ob normaler Kauknochen oder Ochsenziemer oderso. Zuerst guckt er schon ganz komisch und wenn man näher geht oder ihn anfasst, dann knurrt er.
Aber was mache in dem Moment, in dem er Knurrt? Den Knochen wegnehmen und irgendetwas sagen ?Viell. solltest du mal aufzählen, was du die letzten 2 Mon. alles mit deinem Hund geübt hast.
Anfang Juni hat dir Leo doch schon gute Tips und Links gegeben.Die Frage ist, warum knurrt dein Hund jetzt

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11. August 2010 um 10:46
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Das mit dem Leckerle hinwerfen, dass hört sich ziemlich gut an
.. ich werde das mal versuchen.Ja, ich musste ihm schon manchmal kauknochen wegnehemn, weil er mal so ein Röllchen einfach geschluckt hat. Ich muss ihm die Reste meist wegnehmen, weil ich Angst habe, dass er daran erstickt. Er schluckt das nämlich meist einfach nur noch runter. und ich denke das das nicht gut ist.
Mit seinem normalen Futter gibts 0 Probleme. Als er noch klein war habe ich den Napf genommen und etwas rein gemacht, oder hab mich hingehockt und ihm dann nochwas rein geworfen. Da ist das gar kein Problem. Nur mit den Knochen
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Zitat
Aber was mache in dem Moment, in dem er Knurrt? Den Knochen wegnehmen und irgendetwas sagen ?Daraufhin arbeiten, dass er keinen Grund hat, überhaupt zu knurren.
Auf keinen Fall den Knochen wegnehmen, vergesst doch alle bitte nicht, dass es domestizierte Raubtiere sind und was soll ein knurrender Hund daraus lernen, wenn man ihm trotz Warnung seinerseits, den Knochen wegnimmt?
Was würde ein Raubtier machen?
Zubeißen.Gruß
Leo -
Zitat
Das mit dem Leckerle hinwerfen, dass hört sich ziemlich gut an
.. ich werde das mal versuchen.Ja, genauso - biete ihm etwas Besseres im Austausch und konditioniere das Wort "aus".
ZitatJa, ich musste ihm schon manchmal kauknochen wegnehemn, weil er mal so ein Röllchen einfach geschluckt hat. Ich muss ihm die Reste meist wegnehmen, weil ich Angst habe, dass er daran erstickt.
Das kann der Ursprung für sein jetziges Verhalten sein.
ZitatMit seinem normalen Futter gibts 0 Probleme. Als er noch klein war habe ich den Napf genommen und etwas rein gemacht, oder hab mich hingehockt und ihm dann nochwas rein geworfen. Da ist das gar kein Problem. Nur mit den Knochen
Siehst du, so funktioniert es eben, dein Hund hat auch keinen Grund den Napf zu verteidigen...
Genauso funktioniert es im Prinzip mit Kauartikeln. -
Also die letzten 2 monate haben wir so das übliche geübt. Fuß gehen. Und das er liegen bleibt wenn ich es sage .. ja halt unterordnung.
Ich werde das mit dem Leckerle hinwerfen aufjedenfall machen. Ich denke das wird was bringen..
Ich habe auch sonst eigentlich keine Probleme mehr mit ihm. Seit wir in die Rettunghundestaffel gehen ist er auch richtig ausgelastet. Und die unterordnung klappt auch super
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@FröuleinWolle: Diese Tipps wurden mir immer wieder von den Züchtern gegeben, aber was Du sagst leuchtet mir ein. Ich werde es auch mal mit Leckerchen versuchen und vielleicht kriege ich dann sein Schlingen auch in den Griff.
Ich kann bei meinem alles nehmen, sogar wieder aus dem Fang. Doch ich geben Dir Recht, dass es besser ist, wenn der Hund ent- und gespannt auf mich schaut und hofft etwas noch besseres zu bekommen.
Danke für den Tipp!Ansonsten halte ich es auch so, dass er entspannt essen darf und ihn gefälligst keiner stört. Das will ich ja auch nicht und unser Sohn akzeptiert es auch.
Viel Erfolg,
Helge -
Es ist wohl eines der größten Ammenmärchen, das sich immer noch hält, dass ein Hund sich alles aus der Schnauze nehmen lassen muss.
Selbst der kleinste Welpe bekommt seinen Knochen nicht von einem (gut sozialisierten) erwachsenen Hund aus der Schnauzer heraus weggenommen weil das unter Hunden einfach unhöflich wäre. Warum wollen wir Menschen das also unbedingt tun können?
Klar bestimmen wir, wann der Hund was zu Fressen bekommt. Wenn wir es ihm dann aber gegeben haben, dann ist es auch wieder gut und es gibt keinen Grund es ihm wieder wegnehmen zu wollen.
Ich kann meiner Maus den Knochen auf dem sie gerade rumkaut schon mal wegnehmen (was ich nur in ganz, ganz wenigen Ausnahmefällen mache, etwa wenn ein anderer Hund zu Besuch kommt oder wir wegfahren müssen), aber in jedem Fall biete ich ihr im Tausch dafür was anderes Leckeres an (Käse z.B.) und den Knochen bekommt sie hinterher auch wieder zum fertigkauen.
Ich hab mal in einem Buch über Wölfe (ob von Bloch oder jemand anderem weiß ich nicht mehr) gelesen, dass es diese typische Futterhierarchie immer nur dann gibt, wenn Futter knapp ist, also das Rudel nicht in der Lage ist, ausreichend Futter zu besorgen.
Wenn wir nun unseren Hunden immer wieder zeigen, dass wir ganz und gar die Ressource Futter sorgsam bewachen und kontrollieren wollen, dann geben wir dem Hund das Gefühl in ein Rudel geraten zu sein in dem wir als Chef nicht in der Lage sind, ausreichend Futter zu besorgen. Was mag das wohl für Gedankengänge in unserem Hund auslösen?!?Ich zeige meinem Hund, dass ich sehr wohl in der Lage bin für ausreichend Futter zu sorgen und bin in der Hinsicht sehr großzügig (okay, ich geb zu ich muss auch nicht so auf ihr Gewicht achten, weil sie eh sehr sportlich ist).
Viele Grüße Gremlin
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Hallo!
Ich würde ihn auch erst auf Komando fressen lassen, jedoch glaube ich nicht, dass sich euer Problem lösst nur, weil er vorher warten muss bis er seinen Kausnack bekommt. Ich glaube eher, dass er es schnell lernen würde zu warten, aber dass er, wenn er seinen Kausnack erst mal hat, trotzdem knurren würde.
Ich würde auf keinen Fall einfach trotdem hingehen und versuchen, ihm sein Futter wieder abzunehmen. Wenn du das nämlich machst und so seine eindeutige Warnung (das Knurren) missachtest, was denkt dein Hund dann? Sie versteht´s nicht, ich muss deutlicher werden (fängt an zu schnappen/beissen)!
Warum knurrt dein Hund? Er hat Angst, du nimmst ihm sein Futter wieder weg!
Mach´s doch andersrum. D.h. du gibst ihm etwas was er nicht so toll findet, zum Beispiel eine Karotte. Hast aber gleichzeitig mehrere Bröckchen von, was super leckerem dabei. (Käse, gekochtes Fleisch, ...)
Jetzt hat er also seine Karotte und liegt irgendwo. Du setzt dich jetzt in gebürendem Abstand hin, so dass dein Hund zwar schaut, aber nicht gestresst ist und arg knurrt. Jetzt wirfst du ein Stück Käse so hin , dass er im Liegen nicht dran kommt, sondern aufstehen und auf dich zugehen muss. Jetzt kann er allerdings mit Karotte im Maul den Käse nicht fressen, d.h. er muss sie ausspucken. Versuch ob er sich dann von dir weiter locken bzw. ranrufen lässt, wenn ja Party feiern und mit Käse nicht geizen.
Er soll einfach lernen: "Die wollen mein Futter nicht, sondern bringen mir sogar was noch viel besseres, ich muss also nichts bewachen!"
GlG Nessi mit Zala
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Vertrauen heißt das Zauberwort, dann wird er nicht mehr knurren und auch wenn du es wünschst dir die Reste geben.
Wenn du an den Rest eines Knochen möchtest, weil du Angst hast, das er sich verletzt, dann biete im Tausch was besseres für den Knochen an. Das funktioniert meistens und der Hund wird nicht mehr knurren müssen, weil er es weiß.
Wenn der Hund mitten im Weg liegt und kaut, dann kann man ihm auch beibringen, das er auf seinen Platz geht und da kaut. Das geht meist sogar sehr schnell, wenn du immer mit dem Kauteil zum Kissen gehst und es dem Hund nur dort gibst.
Wenn er knurrt, dann gehe einen kleinen Bogen und lasse den Hund links liegen. Das zeigt dem Hund, das du ihm gar nichts willst.
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Hi,
ich glaube auch, dass wir Knurren immer viel zu schnell gleichsetzen mit aggressivem Verhalten. Knurren ist neutral betrachtet nur ein Bestandteil der Sprache von Hunden und soll in erster Linie etwas kommunizieren. Es ist sicher nicht die 1. Stufe von Kommunikation sondern schon eine fortgeschrittenere (aber die 1. Stufen, Gestiken, Körperhaltung etc. verstehen die meisten Menschen eben leider nicht). Es gibt also eigentlich keinen Grund, warum wir auf ein Knurren heftiger reagieren sollten als auf einen steifen Körper oder eine steil aufgestellte Rute.
Ich hab hier aber noch niemanden schreiben sehen "Hilfe mein Hund macht sich ganz steif wenn ich auf ihn zugehe" sondern immer nur "Hilfe, mein Hund knurrt".
Bringen wir das Knurren mal auf die Ebene wo es hingehört, nämlich "Lautäußerung mit der uns der Hund ultimativ was sagen will". Was er sagen will, sollten wir eigentlich schon weit vor dem Knurren versuchen herauszufinden.
Viele Grüße Gremlin
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