Hund und Baby...
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allo,
wir haben eine ganz süße 14 Monate alte Mischlingshündin. Sie ist bereits mit 5 Wochen bei uns eingezogen, da sie sonst im Tierheim gelandet wäre.
Sie hat die Welpenschule besucht und ist sonst auch ein ganz lieber Hund.
Nun ist unser Nachwuchs fast 9 Wochen alt und zur Zeit ist es wirklich anstrengend mit ihr.
Wir gehen wie immer regelmäßig mit ihr Gassi, mit dem Ball spielen etc.
Sie bekommt genauso ihre Kuscheleinheiten wie sonst auch.Seit ca 2 Wochen bellt Lotta ( unsere Hündin) meinen Freund an, wenn er unseren Sohn füttert oder ihn auf dem Arm hat. Mich bellt sie auch an, aber lange nicht so häufig und extrem.
Ich weiss nicht, was ich machen soll.. Wenn ich sage, sie soll auf ihren Platz gehen, tut sie das nur kurz,oder hört garnicht.
und seit einer Woche ist es so, dass sie ins Kinderzimmer macht, auch wenn wir zuhause sind und sie vorher Gassi war. Wir haben jetzt schon 3 mal ne Pfütze und auch schon nen Haufen im Kinderzimmer gefunden.
Ist die Tür zu, wird das Ganze vor der Kinderzimmertür erledigt.Woran liegt das? Was kann ich machen?
lg
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5. August 2010 um 20:16
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Hund und Baby... - Vor einem Moment
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Ich kann nicht sagen warum er das macht.
Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass man mit Neugeborenen dazu neigt (ich zumindest ) gestresst zu sein....rundherum. Automatisch ändert sich Tonfall und Körpersprache. Die Zeit, die man vorher dem Hund gewidmet hat und der tagesablauf.
Das strest den Hund sehr.
Mit der Freundlichkeit mit dem man mit ihm orher sprach, wird zur Genervtheit. Er stört und wird genervt auf sein Platz geschickt- das ausgiebeige farbenfrohe und von HERZEN!!!!! kommende Lob bleibt meist aus....keine Zeit mehr da, keine Nerven mehr da.Man muss sich wirklich mal bewusst an die eigene Nase fassen und reflektieren!!!
Versuch Dir bewusst Zeit für ihn zu nehmen, Zeit die von Herzen kommt.
Versuche wieder freundlich, aber deutlich mit ihm zu sprechen. Ein NEIN ist ein bestimmtes Nein, konsequent, aber dennoch freundlich- und ein Lob wenn ers lässt. Und mit dem Lob ansich nicht sparen. Verteil es viel, aber nur wenn es wirklich von Herzen kommt!!! Hund merkt wenn Du was nicht so meinst wie dus sagst.
Geh entspannt mit ihm um.
Gib ihm Bewegung!!!! Nimm Kind mit- auch wenns grösser wird. Wenns zeitlich eng wird verleg das Mittagessen nach draussen. Entweder mit Picknick oder Du drückst dem Kind n Brot und Wurst in die Hand, Kassettenrekorder hilft auch wenn Kinder keinen Bock haben mitzukommen.
Der Hund hat ein recht nun nicht komplett hinten anzustehen.
Natürlich ändert sich viel.
Denk vor allem zuhause an den Tonfall, sei freudnlich, freundlich von Herzen.
Auch wenns schwer fällt, zähle bis 10 wenns Tel klingel, Baby schreit, der Postbote n Paket abgeben will und die Tür gerade ins Schloss fällt.
Ruhe bewahren!!! Und nicht Hund anmotzen, der einem dann noch vor den Füssen rumläuft.
Das bedarf auch Übung, man wächst rein in das Leben mit Baby.
Aber geh bewusst mit Deinem Hund um.
Das wird sicher schon!!!!! Gib ihm viel Liebe in einem gewissen diszipliniertem Rahmen.Viel Spass dabei.
Bei mir hats sicher n jahr geadeurt bis ich das alles auf die Kette gekriegt hab. jetzt leb ich mit 2-4 Hunden und 2 Kleinkindern. es beadrf einer gewissen Organisation, dann klappt das auch.
u kriegst das sicher hin!! -
Mein Kurzer ist jetzt 9 Monate. Ich habe von Anfang an darauf geachtet, dass Lena das Kind toll findet. Dass sie etwas davon hat, dass er da ist.
Beim Stillen durfte sie mit sich aufs Sofa legen und wurde gekrault - aufs Sofa dürfen ist schon immer ein Privileg gewesen, was es nicht oft gab.
Gassi gegangen bin ich ganz viel, Kinderwagen auf dem Weg abgestellt und mit Lena getobt. Ganz bewusst auch mal ein paar Meter weit weg vom Kinderwagen.
Als die Gläschenkost anfing, hat Lena die Gläschen hinterher bekommen. Sie hat schon immer darauf gewartet, bis sie ihren Teil bekam. Es war also toll, wenn Kind etwas bekommen hat. Jetzt isst der Kleine im Hochstuhl auch bei Tisch schon mit (in den Anfängen) und oft genug wandert etwas von der linken in die rechte Hand und dann auf direktem Wege zum Hund

Versuch mal dem Hund irgendwelche Privilegien zu geben, die in direktem Zusammenhang mit dem Kind stehen. Dass das Kind praktisch das Mittel zu was tollem ist, und damit toll ist.
Anbellen etc. würde ich absolut unterbinden, versuch es mal nicht mit nein, sondern sie einfach zurückzudrängen, wenn sie vor dir steht und bellt. Also einfach sie durch langsames Gehen wegdrängen.
Darf der Hund zum Kind auch hin oder versucht ihr das zu vermeiden? Hat sich vielleicht um das Kind rum so eine Art Zone gebildet, die der Hund nicht betreten darf und daher sich ausgeschlossen fühlt? Habt ihr sie zu oft (unbewusst) weggeschickt, damit sie das Baby nicht ableckt oder so, und jetzt hat der Hund das Gefühl, das Baby ist doof, weil wenn das da ist, darf ich nix mehr?
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Zitat
Darf der Hund zum Kind auch hin oder versucht ihr das zu vermeiden? Hat sich vielleicht um das Kind rum so eine Art Zone gebildet, die der Hund nicht betreten darf und daher sich ausgeschlossen fühlt? Habt ihr sie zu oft (unbewusst) weggeschickt, damit sie das Baby nicht ableckt oder so, und jetzt hat der Hund das Gefühl, das Baby ist doof, weil wenn das da ist, darf ich nix mehr?
Das war grade mein erster Gedanke...
Aber schön geschrieben Faesa
so will ích es auch machen -
Zitat
Darf der Hund zum Kind auch hin oder versucht ihr das zu vermeiden? Hat sich vielleicht um das Kind rum so eine Art Zone gebildet, die der Hund nicht betreten darf und daher sich ausgeschlossen fühlt? Habt ihr sie zu oft (unbewusst) weggeschickt, damit sie das Baby nicht ableckt oder so, und jetzt hat der Hund das Gefühl, das Baby ist doof, weil wenn das da ist, darf ich nix mehr?
Und selbst wenn, dann wäre das lediglich eine Regel, eine Grenzsetzung für den Hund, nicht mehr und nicht weniger.
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Zitat
Darf der Hund zum Kind auch hin oder versucht ihr das zu vermeiden? Hat sich vielleicht um das Kind rum so eine Art Zone gebildet, die der Hund nicht betreten darf und daher sich ausgeschlossen fühlt? Habt ihr sie zu oft (unbewusst) weggeschickt, damit sie das Baby nicht ableckt oder so, und jetzt hat der Hund das Gefühl, das Baby ist doof, weil wenn das da ist, darf ich nix mehr?
Sie darf auf jeden Fall zum Kind hin. Darf Händchen abschlecken, schnüffeln und kuscheln - macht sie auch alles sehr gerne.
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Wenn du sie auf ihren Platz orderst, dann sollte sie auch dort bleiben.
Steht sie immer wieder auf, dann zählt dein Wort nicht für sie.Sorge dafür, dass deine Regeln auch eingehalten werden, andernfalls brauchst du dich nicht wundern, dass sie ihr Ding macht.
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Vielleicht wäre es auch eine Idee, dass du, wenn es ein ganz stressiger Tag ist einen Freund, Dogsitter etc. anrufst, damit er was mit dem Hund unternimmt und du dich erstmal um Kind, Haushalt etc. kümmern kannst.
Wenn er dann nach 1-2 Stunden wiederkommt bist du für den Hund nicht mehr ganz so unberechenbar und vielleicht habt ihr dann zeit zu dritt zu schmusen :)Auch könntest du versuchen den Hund mehr in euern Alltag mit Kind zu integrieren. Wenn du zum Beispiel dem Hund beibringst, dass er das Lätzchen von irgendwo holen soll, bevor das Kind dann was zu essen kriegt. Hilft bestimmt gegen die Langeweile und Hund hat wieder einen "wichtigen" Job. (Vielleicht das die Lätzchen vorher in Tüten packen wegen der Hundesabber und den Bakterien aus dem Hundemund ;))
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Ich würde dem Hund mal beibringen, dass er sich zurückzunehmen hat und er nicht die erste Geige spielt. Offensichtlich fehlt es an Regeln und Grenzen und das ganze äußert sich nun zunehmend massiver. Hunde brauchen einen klar strukturierten Rahmen, in dem sie sich bewegen können, sonst sind sie gestresst. Und die Haufen und das Pipi sind sehr deutliche Anzeichen dafür.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Auch könntest du versuchen den Hund mehr in euern Alltag mit Kind zu integrieren. Wenn du zum Beispiel dem Hund beibringst, dass er das Lätzchen von irgendwo holen soll, bevor das Kind dann was zu essen kriegt. Hilft bestimmt gegen die Langeweile und Hund hat wieder einen "wichtigen" Job.
Es geht nicht darum, das Baby irgendwie "wichtig" zu machen, dem Hund einen"wichtigen" Job ( fürs Baby ) machen zu lassen.
Es geht um grundstzliche Regeln, Grenzen, um einen festen Rahmen, so wie es Corinna beschrieben hat.
Kommt das Baby ins Haus, rückt der Hund aus dem Lebensmittelpunkt, denn alles dreht sich ums Baby. Hat ein Hund bisher nicht gelernt, dass er NICHT die Nr. 1 ist und dass er hinten ansteht, dann werden die ersten Problemchen sichtbar, so wie hier beschrieben.
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