Hund will Aufmerksamkeit jetzt und sofort
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Ich seh das ganz genau wie die anderen - Danke an dieschweizer!
Ignoriere Deinen Hund!!! Ich bin auch bald verzweifelt daran, dass unserer immer gebissen hat. Er kam einfach angeschossen und hat gebissen. Inzwischen stehe ich wortlos auf und gehe zum Fenster oder in die Küche. Wenn er mir nachläuft und ans Bein stubst, geht die Tür zu und fertsch. Je nachdem wie stark er mich belästigt, bleibt die Tür auch mal 10min zu. Danach ist bei uns Ruhe! Anleinen geht da natürlich auch prima - aber beim losbinden nicht anschauen oder sprechen! DU bist Chefin und Chefin kann jederzeit tun und lassen was sie will ohne eine Erklärung abgeben zu müssen!
Du musst und sollst absolut nicht daran zweifeln, dass Du etwas falsch machst!!! Was Dein Mann sagt mit dem Rudelführer ist Blödsinn (ich habe bis vor kurzem auch noch so gedacht und weiß es inzwischen besser).
Das Beispiel mit dem Kühlschrank und der Waschmachine war prima und hat es genau getroffen! DU scheinst seine Bezugsperson zu sein - deshalb bist DU auch immer sein erstes Anlaufziel.
Ich hab keine Ahnung was ein Halti ist - deshalb weiß ich auch nicht, was das bringen sollte.
Übe das ignorieren wie dieschweizer es beschrieben haben!!!
Viel Erfolg und nicht verzweifeln! Du machst alles richtig, indem Du Dir Rat suchst!
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27. Juli 2010 um 09:23
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LG Steffi mit Buddy
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Kurz und knapp und vorsichtig gesagt nimmt dein Hund dich nicht ernst, er hat keinen Respekt vor dir.
So ging es mir anfänglich auch mit unserem. Ich habe das "Nein" immer fast singenden gesagt. Irgendwann hat er beim Spielen mal richtig gezwackt, und ich hab laut und gartsig Auuuuu geschrien. Seitdem kommt mein Nein auch streng und garstig rüber, wenn er auf das sanfte Nein nicht hört, und das klappt ganz gut. Er ist übrigens auch kein ignorierbarer Hund, wobei er als Jack Russell nicht mal Viertelgröße eurer Dogge haben wird, und in Stresssituationen meinerseits reagiert er eher demütig, wenn ich einen empörten Ausruf abgebe. Inzwischen versuche ich es schon zu variieren, zum Beispiel wenn er sich immer wieder vor meine Füße hockt, und jammert. Dann gehe ich um ihn herum, und aus dem Raum. Das kostet aber mächtig Kraft.
Ist er allerdings aufgedreht, dann klappt das so nicht mit der Beruhigung.Ein mechanischer Erziehungshelfer wird dir auch nicht grade helfen deinem Hund Respekt einzuflößen, er mag zwar bequemer einzusetzen zu sein, aber er er auf Dauer hilft, glaube ich nicht. Und bei aller Liebe, was ist das denn für ein Hundetrainer? Hundepsychologie und dann einen Halti vorschlagen?

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Liebe TS,
deine anderen Beiträge über deinen Hund habe ich nun auch gelesen.
Das Verhalten deines Hundes hast du schon im Januar beschrieben und dann wieder im Juni usw.
Im Prinzip hat sich eigentlich nicht viel geändert.
Dein Hund ist wirklich respektlos - tut mir leid, aber irgendetwas scheint schief zu laufen.
Der Trainer, der dir nun das Halti empfiehlt, hat er dir auch diese Maßnahme empfohlen?ZitatZu Anfang wurde mir geraten ihn zu unterwerfen.
Wie auch immer, es wäre ratsam, mal einen zweiten Trainer draufschauen zu lassen, eine zweite Meinung schadet nie, 4 Augen sehen immer mehr als zwei - anderen Meinungen sind immer interessant.
Wenn ich all deine Beiträge über deinen Hund lese, entnehme ich denen, dass dein Hund dich nicht ernst nimmt.
Da fängt das Problem an und das ging laut Beitrag in der 17. Woche los.
Um auf das Wort "Rudelführer" zurückzukommen:
Wie auch immer man es definieren möchte/kann, Hunde möchten selten die Weltherrschaft übernehmen, sie werden gerne geführt.
Für die meisten bedeutet es Stress, Führung übernehmen zu müssen.
Ob nun Rudelführer, Chefin, Gruppenleiter, Leittier oder sonst was:
Dein Hund sieht dich nicht als solches.
Daher hole dir eine zweite Meinung ein, es schadet nicht.
Irgendwie tanzt er dir auf der Nase herum und es herrschen einige Unklarheiten.Gruß
Leo -
Ich glaub du hast mit deinen Vermutungen nicht recht.
Ich beschäftige mich nicht zu viel mit dem Hund. Dafür hab ich hier viel zu viel zu tun mit dem Haus und den zwei Kindern. Also das schliesse ich definitiv aus. Wirklich kannst mir glauben das der Hund bei mir absolut nicht im Mittelpunkt steht.
Ignorieren ist leider absolut nicht möglich, das hat er leider gelernt, dass er wenn er dann beisst aufmerksamkeit bekommt. Mein Fehler.
Ja Elvis zeigte dieses Verhalten immer wieder mal. Aber in unterschiedlichen Situationen und ich hab das auch ganz gut in den Griff bekommen, es ist erst jetzt wieder aufgetreten. Das sein Verhalten absolut Respektlos mir gegen über ist - das ist richtig. Erkläre ich aber dadurch das es mir oft schwer viel und fällt richtig und konsequent zu handeln wenn ich noch ein quengelndes Kleinkind auf dem Arm habe. Auch mein Fehler. Ich hab einfach das Gefühl das Elvis aufmuckt sobald ich nicht mehr ganz so streng bin. Ein wenig "schleifen" lassen oder mal ein "Auge zu drücken" ist bei ihm gar nicht gut. Merk ich jetzt.
Bei meinem Mann macht er nichts - weil mein Mann auch rein gar nichts mit ihm macht. Denke schon das dies der Grund ist.
Ihr schreibt immer von Ignorieren, aber es ist einfach nicht möglich einen Hund zu ignorieren der über 40 kg hat und einen ständig anspringt und versucht zu beissen. Früher bin ich drauf eingegangen und wollte dies unterbinden. Dadurch hat er die Aufmerksamkeit bekommen die er will und das hat ihn bestärkt. Das weiss ich jetzt.
Zu meinem Trainer habe ich ein sehr großes Vertrauen. Trotz dem möchte ich es natürlich erst gerne ohne Halti versuchen. (halti soll tagsüber an bleiben mit einer ganz dünnen kurzen "leine" dran.) Ich denke nicht, dass es in der Hundeerziehung bei jedem Hund nur mit gut zureden und ignoranz und pos. Verstärkung funktioniert. Hört sich zwar ganz schön an, aber an diese rosarote Welt glaub ich nicht weil sie halt oft nicht funktioniert. Ich hab immer viel im Internet gelesen und versucht alles sanft und ruhig zu lösen, aber manche Hunde brauchen mal ein "Machtwort" - keine Schläge.
ich werde versuchen mich ruhiger und konstanter zu Verhalten und kein neg. Verhalten seinerseits mehr durchgehen zu lassen oder mich auf irgendwelche Kämpfe einzulassen. Sondern direkt entsprechend zu Handeln.
Ich bin trotzdem über jeden eurer Beiträge dankbar. -
LilaElvis
ich möchte dich etwas zu eurem trainer fragen: wie sollst du in den situationen reagieren, wenn dein hund "durchdreht" und für was soll das halti gut sein?
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ZitatAlles anzeigen
Hallo,
für mich liest es sich so, als würdest du ihm zu viel Aufmerksamkeit schenken, egal in welcher Form - selbst das Ignorieren fällt dir irgendwie schwer.
Bei deinem Mann macht der Hund das nicht, überlege dir warum nicht - er schenkt dem Hund weniger Aufmerksamkeit, demnach hat er weniger Erfolg bei deinem Mann und unterlässt es.
Hunde sind nicht dumm, sie lernen sehr schnell, bei wem sie sich was herausnehmen können.
Nimm dich gegenüber dem Hund doch zurück, streichel ihn weniger, übe eine Zeit weniger, schränke das Spielen ein.
Er steht zu sehr im Mittelpunkt - das Zurücknehmen deinerseits schadet dem Hund nicht, unterlasse das Kontaktliegen u.a.
Ich glaube, du meinst es zu gut und willst bei deinem Hund alles richtig machen.
Erziehung, Bindung, Beschäftigung usw., dadurch entwickelt sich häufig zwangsläufig zu viel Aufmerksamkeit gegenüber einem Hund, der dann immer mehr einfordert.
Wenn du mit allem mal eine Woche Pause machst, auf sein Gehabe absolut nicht eingehst, den Tagesablauf komplett änderst und den Hund richtig ignorierst (Kopf wegdrehen, den ganzen Körper zur Seite drehen...), müsste es besser werden.
Irritiere deinen Hund doch ein wenig.
Viel Ignorieren, gar nicht spielen.
Fressen nur auf Kommando oder bereite seinen Fressnapf vor und "vergiss" zu füttern (lasse ihn mal 10 Min. schmachten).
Ziehe deine Jacke an, nimm die Leine in die Hand und gehe ohne Hund vor die Tür.
Unterwegs bindest du ihn mal ein paar Sekunden an, drehst dich um und gehst ein paar Schritte, kehrst wortlos zurück und holst ihn ab.
Beschäftige ihn viel weniger, eine Woche herunterfahren, das schadet keinem Hund.
Mit diesen Maßnahmen zeigst du deinem Hund, dass er unwichtig ist und gleichzeitig arbeitest du an seiner Frusttoleranz.
Zurzeit benimmt er sich wie ein dreijähriges Kleinkind in der Trotzphase:
"Wenn ich das Spielzeugauto nicht bekomme, werfe ich mich an der Kasse auf den Boden"....
Was nun Ziel des Halti-Einsatzes werden soll, ist mir absolut rätselhaft!
Mein Rat: Wofür auch immer, lasse das weg.
In deinem Fall gibt es keinen Anlass, es zu verwenden.
Noch mal:
Nimm dich gegenüber deinem Hund zurück, setze dich nicht mit Bindung, Erziehung und Beschäftigung unter Druck, Hunde lernen ein lebenlang und brauchen nicht täglich ein bestimmtes Programm.
Mache Pause mit allem.
Er ist auf dem besten Wege, dich zu erziehen und du verzweifelst verständlicherweise.
Gut, er ist kein Welpe mehr, aber keine Hundemutter bespaßt ihren Nachwuchs ständig, weder mit Spiel noch mit Erziehung.
Hundemütter können richtig gut ignorieren.
Dieses Verhalten beobachtet man auch oft bei der Kombination Althund/Welpe bzw. Junghund.Gruß
LeoLeiber Dieschweitzer,
du hast sehr gute tipps und anscheinend eine reisige Menge Erfahrung!!!
Ich bin heute mit einer Freundin spazieren gegangen. Sie hat ein 11 monatige Labrador.
Ich habe ein paar Tipps bereits gegeben, ABER was ich gar nicht kenne ist, dass ein Hund die Frauchen gar nicht angschaut! Und wenn Frauchen nach Links gehen will, dass Hund sich hinlegt und sich komplett wehrt!
Ich bin der MEinung sie soll es nicht dabei gelassen. Wenn dann evtl Hund mitschleifen, erscheint mir etwas hart. Was meinen Sie????
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Ok,
du hast zu deinem Trainer großes Vertrauen, aber ich frage mich ernsthaft, warum er dir bis jetzt nicht helfen konnte bzw. warum sich in den letzten Monaten kaum etwas geändert hat.
Zumindest reichen seine Ratschläge seit Monaten nicht aus.
Entweder gibt er keine hilfreichen Tipps (Halti und Hund unterwerfen... war er das nun?)
Oder du setzt sie nicht um.
Natürlich braucht ein Hund auch mal ein Machtwort, Ansagen gibt es auch bei meinen Rüden - diese gibt es aber nur im Extremfall (Kloppereien z.B.)
Anspringen und respektloses Verhalten mir gegenüber habe ich in der Junghundphase mit Blockieren, Wegdrehen und Ignoranz "bestraft" - warme Worte bewahre ich mir für den Ernsfall
Aber was ein Halti nun bewirken soll? Auch wenn du es ohne versuchen möchtest, stellt sich trotzdem die Frage, warum dein Trainer keine besseren Vorschläge hat bzw. über besseres Wissen verfügt... -
HuHu,
also unser Hund ist noch zwei Monate jünger als Eurer und hat jetzt ca. 36kg - ich weiß wirklich, dass es möglich ist einen solchen Hund zu ignorieren, wenn er beißt oder springt!!!
Allerdings habe ich keine Kinder auf dem Arm. Wichtig ist wirklich - nicht ansprechen und auch nicht anschauen! Ich hatte früher auch immer Panik, mich umzudrehen ohne zu gucken wo der Hund jetzt ist und was er als nächstes plant. Inzwischen habe ich den Mut und es funktioniert!
Wir hatten auch die gleiche Meinung wie Du. Alles hübsch rosarot, aber es gibt Hunde, die Machtwörter brauchen und nicht zu 100% mit Wattebällchen zu erziehen sind. Ich sage bewusst hatten! Bei uns war es so, dass aus einem Machtwort ein Brüllwort wurde, dann ein Schubser, ein Nackenstoß, ein Auf-den-Rücken-werfen etc... (auf Anraten diverser Trainer) Gebracht hat das NICHTS!!!
Seitdem wir es wieder auf die rosarote Art machen, klappt es und wir hatten wirklich wirklich zu kämpfen mit unserem Rüpel. Wir hatten schon darüber nachgedacht ihn abzugeben. Ich hab mir dann hier im Forum Rat und einige Einläufe geholt. Der Hund ist nur der Spiegel Deiner Erziehung!
Ich glaube Dir, dass Du den Hund nicht in den Mitelpunkt stellst - mit 2 Kindern. Wo Deine Fehler und Schwächen sind, hast Du selbst aufgezählt. Nun heißt es, sie wieder weg zu trainieren! Das wird funktionieren! Klar rebelliert er nun sicher dolle, weil Du plötzlich eine andere Linie fährst, aber langfristig wird es sich für Euch auszahlen!!!
Viel Erfolg!
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@MandiMAMA,
mache bitte einen neuen Thread auf, das wäre OT und würde für ein großes Durcheinander in diesem Beitrag sorgen.
Hier sind viele kompetente Leute, die dann antworten werden.Gruß
Leo -
Zitat
Ihr schreibt immer von Ignorieren, aber es ist einfach nicht möglich einen Hund zu ignorieren der über 40 kg hat und einen ständig anspringt und versucht zu beissen. Früher bin ich drauf eingegangen und wollte dies unterbinden. Dadurch hat er die Aufmerksamkeit bekommen die er will und das hat ihn bestärkt. Das weiss ich jetzt.Ich glaube nicht, dass hier alle gemeint haben: lass dich anspringen und beissen bis es dem Hund zu langweilig wird.
Ich glaube eher sie wollten dir folgendes mitteilen: springt der Hund an dir hoch und versucht zu beissen, schnapp ihn dir am Halsband/Geschirr und bring in Kommentarlos auf seinen Platz und binde ihn dort ggf. an.
Wenn er diese Schote reisst während du ein nörgelndes Kind auf dem Arm hast, gehst du einfach kommentarlos aus dem Raum und machst die Tür zu.ZitatIch hab einfach das Gefühl das Elvis aufmuckt sobald ich nicht mehr ganz so streng bin. Ein wenig "schleifen" lassen oder mal ein "Auge zu drücken" ist bei ihm gar nicht gut. Merk ich jetzt.
Bei meinem Mann macht er nichts - weil mein Mann auch rein gar nichts mit ihm macht. Denke schon das dies der Grund ist.Du musst nicht streng sein, du musst deinem Hund nur klare Grenzen setzen und diese auch durchsetzten (auch wenn dies manchmal sehr nervenaufreibend sein kann)
Lg Alex
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