Doch Schutztrieb...
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Zitat
Und mit den Fremden auf dem Hundeplatz ist das eben so eine Sache: Wir sind seit einem Jahr dort, Kimba kennt tatsächlich schon alle Leute.
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Ich hatte das hier abgeleitet,dann hab ich das wohl falsch gelesen.
Und trotzdem, konntest du das in dem Jahr dort nicht üben ? -
10. Juli 2010 um 14:55
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Doch Schutztrieb... - Vor einem Moment
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Hm, na das ist ja alles noch im Rahmen..
Dann ist es in meinen Augen sicher irgendwas in der Körperhaltung/Mimik/Gestik der einzelnen Personen.Die Frage ist, was.
Groß sein und drüberbeugen ist so ein Paradeding..
ZitatAlso dise Körperhaltung nimmt Kimba immer ein wenn ihr etwas nicht geheuer ist. Sie weicht dann zurück sobald etwas passiert.
Achte mal drauf, wie sich ihr Körper dabei bewegt oder auch nicht bewegt. Dreht sie dabei seitwärts ein, tritt sie den Rückzug an. Wird sie steif bzw. bleibt frontal zum "Problem" stehen musst du sofort dazwischen.
ZitatAlso ich weiß schon wann sie sich bedroht fühlt, kann nur (noch) nicht 100%ig einschätzen wann sie einfach zurückweicht und wann sie nach vorne geht. Wie gesagt, das gezeigte Verhalten kann man zum Glück an 1,5 Händen abzählen. Heißt es kommt nur selten vor.
Dann gibt es irgendein Muster. Du musst es nur finden.
ZitatSie orientiert sich sonst sehr stark an mir wenn ihr etwas nicht geheuer ist. Sie weicht dann nicht von meiner Seite. Generell ist sie an manchen Tage sicherer, an anderen etwas unsicher. Hängt auch immer davon ab wie ich drauf bin.
Das ist ja keine üble Basis.. jetzt musst du nur noch rauskriegen, wann sie "hochgeht" und warum und sie durch diese Situationen durchsteuern lernen.
ZitatWeiß ich gar nicht richtig. Bei uns sind immer alle Türen offen. Aber an sich hat sie keine Berührungsängste mit neuen Gegenständen.
Hat sie schon mal im Übermut was umgeworfen? Oder was geklaut?
ZitatNormalerweise gar nicht. Sie interessiert es nicht. Wenn ihr doch mal was komisch vorkommt geht sie in einem Bogen daran vorbei. Wenn ich dann hingehe kommt sie hinterher und zeigt die Körperhaltung wie bei dem Mann. Sie schnüffelt dann vorsichtig und wir gehen dann einfach weiter.
Lobst du sie, wenn sie dann doch drauf zugeht?
Eigentlich sollte sie da mit der Zeit mehr Sicherheit gewinnen, auch ohne dass du mit hingehen musst.ZitatWenn Menschen sie anfassen geht sie höchstens weg. Sie schnappt nicht, hat auch noch nie geschnappt und knurrt auch nicht. Alle Menschen die sie kennt können sie überall anfassen. Also mind. 10 weitere Personen.
Dann ist es umso wichtiger, dass du das Muster findest. Wenn der Hund sonst so gut mit Nähe auch zu halbfremden - also "bekannten" Menschen kann, dann gibts irgendeinen Trigger und offenbar einen reichlich dicken, roten. Trag mal alle Vorfälle, bei denen sie hochging zusammen. Schreib sie am besten auf mit jeder Einzelheit, an die du dich erinnerst. Und dann such den gemeinsamen Nenner.
ZitatBei uns gibts ein "Alles OK" in ruhigem Ton. Das sage ich z.B. wenn sie mal bellt. Dann hört sie sofort auf.
Ich schätze in den brenzligen Situationen kams zu plötzlich um das Signal zwischenzusetzen, mh?
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Zitat
Also ich weiß schon wann sie sich bedroht fühlt, kann nur (noch) nicht 100%ig einschätzen wann sie einfach zurückweicht und wann sie nach vorne geht. Wie gesagt, das gezeigte Verhalten kann man zum Glück an 1,5 Händen abzählen. Heißt es kommt nur selten vor.
naja, hier liegt eben die gefahr, meiner meinung nach. solches verhalten kann schon bei einem mal verheerende folgen haben, wenn sie dementsprechend jemanden erwischt. ich finds gut, dass du dir einen trainer gesucht hast. und bis dahin würde ich brenzlige situationen auf jeden fall meiden und net noch experimentieren.
mit jedem mal, wo sie nach vorne geht (und wenn es noch so selten ist) lernt sie, dass sich solches verhalten lohnt und es wird immer schwieriger das wieder abzutrainieren.wünsch euch viel erfolg
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Zitat
Ich hatte das hier abgeleitet,dann hab ich das wohl falsch gelesen.
Und trotzdem, konntest du das in dem Jahr dort nicht üben ?Nein, da die Situation das erste Mal im November letztens Jahres aufgetreten ist. Es waren in allen Fällen erklärbare Situationen. Und das sie wirklich jemanden anspringt war jetzt erst das 4. Mal. Bellen und Rückzug empfand ich nie als schlimm. Kam aber auch äußerst selten vor. Daher habe ich bis jetzt nichts gemacht, war ganz einfach kein Anlass bestand. Jetzt ist eben Anlass da.
Natürlich haben wir auch Begegnungen mit anderen Mneschen geübt. Aber es war eben immer ein Hund dabei. Und es war eben fast immer so, dass ich auf Fremde zugehe, ihnen die Hand gebe und für Kimba ist dann alles ok. Die Sutuation vor zwei Wochen war die erste seit letztem November. Da ich das so aber nicht dulden will und Angst habe es könnte sich verschlimmern, suche ich nun Rat.
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ZitatAlles anzeigen
Achte mal drauf, wie sich ihr Körper dabei bewegt oder auch nicht bewegt. Dreht sie dabei seitwärts ein, tritt sie den Rückzug an. Wird sie steif bzw. bleibt frontal zum "Problem" stehen musst du sofort dazwischen.--> Sie weicht dann immer zurück. Bisher. Klar, wenn sie steif wird wirds brenzlig.
Dann gibt es irgendein Muster. Du musst es nur finden.
-->> Genau und das habe ich bisher nicht erkennen können.Das ist ja keine üble Basis.. jetzt musst du nur noch rauskriegen, wann sie "hochgeht" und warum und sie durch diese Situationen durchsteuern lernen.
--> Ja, das versuche ich. Ich hoffe die Trainer können mir da weiter helfen.Hat sie schon mal im Übermut was umgeworfen? Oder was geklaut?
--> Ja, Schuhe
Für ihr Leben gerne. Damit rennt sie dann ganz stolz in der Wohnung bis sie mich sieht. Dann lässt sie die Schuhe fallen und geht weg. Umgeworfen hat sie mal ne Bodenvase als sie daran vorbeirannt ist. Hat sich kurz erschrocken, dann vorsichtig geschnüffelt und dann wars gut.Lobst du sie, wenn sie dann doch drauf zugeht?
Eigentlich sollte sie da mit der Zeit mehr Sicherheit gewinnen, auch ohne dass du mit hingehen musst.
--> Ja, habe sie durch die Stimme immer animiert darauf zuzugehen.Dann ist es umso wichtiger, dass du das Muster findest. Wenn der Hund sonst so gut mit Nähe auch zu halbfremden - also "bekannten" Menschen kann, dann gibts irgendeinen Trigger und offenbar einen reichlich dicken, roten. Trag mal alle Vorfälle, bei denen sie hochging zusammen. Schreib sie am besten auf mit jeder Einzelheit, an die du dich erinnerst. Und dann such den gemeinsamen Nenner.
--> Aufschreiben ist eine gute Idee. Für die Trainer sicherlich auch nicht schlecht.Ich schätze in den brenzligen Situationen kams zu plötzlich um das Signal zwischenzusetzen, mh?
--> Habe ich bisher nie dran gedacht. Frag mich nicht wieso... -
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Zitat
naja, hier liegt eben die gefahr, meiner meinung nach. solches verhalten kann schon bei einem mal verheerende folgen haben, wenn sie dementsprechend jemanden erwischt. ich finds gut, dass du dir einen trainer gesucht hast. und bis dahin würde ich brenzlige situationen auf jeden fall meiden und net noch experimentieren.
mit jedem mal, wo sie nach vorne geht (und wenn es noch so selten ist) lernt sie, dass sich solches verhalten lohnt und es wird immer schwieriger das wieder abzutrainieren.wünsch euch viel erfolg
Ja, das ist das Problem, das sie damit Erfolg hat. Total selbstbelohnend.
Morgen üben wir das erste Mal Begegnungen und Hand geben mit Fremden unter Anleitung. Ich hoffe danach kann man mir mehr über den Hund sagen und die Übungen zeigen Erfolg.Es ist halt echt total blöd, weil keiner von "Kimbas Bekannten" ihr solch ein Verghalten zutrauen würde. Sie ist wirklich der liebste Hund der Welt sonst, gilt als super erzogen und hat doch diese Macke die von irgend etwas herrührt. Ich hoffe wirklich sehr das wir es in den Griff bekommen...
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Danke für deine Nachricht. Kann dir leider nicht antworten, da ich kein Clubmitglied bin. Werde mir das ganze erstmal anschauen und dann ggf. deinen Tipp berücksichtigen. Zu weit ist es nicht wenn es Erfolg bringt.
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Hab jeden Vorfall aufgelistet und stelle es hier einfach mal ein. Ist recht lang geworden...
Allgemeine Infos zur Welpenzeit:
Stammt aus einem polnischen Tierheim. Bei der Tierschützerin die sie nach D brachte waren zu der Zeit etwa 20 Welpen von 8-16 Wochen. Kimba kam nicht gleich ans Gitter wenn jemand kam, hielt sich zurück, schlief scheinbar im Hintergrund. Nahm aber als sie rausgeholt wurde direkt Kontakt zu mir auf, schleckte mir durchs Gesicht. Am Abholtag ging ich zu den Welpen ins Gehege, Kimba kam an, legte sich auf meinen Schoß und knurrte eine stürmischen Welpen weg. Ca. 1,5 Monate lang hat sie sich kaum gefreut. Zuerst fing es an bei Menschen die sie nicht oft sah, dann auch bei mir und meinem Freund. Seit der ersten Nacht wollte sie immer an meinem Kopf/Körper schlafen. Sie darf auch. Noch heute schläft sie unter der Decke dicht an mich gekuschelt.
Fremde waren für sie schon damals ein Problem. Sie ging an keinem Fremden vorbei. Ich ignorierte das Verhalten und ging vorne weg. Irgendwann ging es dann. Hunden unterwarf sie sich sofort, hatte echt Angst vor allen fremden Hunden. Im Dunkeln hat sie mit ca. 4-5 Monaten angefangen Menschen anzubellen, von weitem. Ich bin dann immer an diesen Menschen vorbei. Leckerli gegeben wenn wir auf gleicher Höhe waren. Zu der Zeit fing sie auch an große Hunde aus der Entfernung anzubellen. Aber auch das bekam ich schnell durch Gabe von Leckerli bei ruhigem Verhalten hin. Beide Fällen beruhten eindeutig auf Unsicherheit/Angst.1. Vorfall:
Alter: ca. 7-8 Monate
Situation: Spaziergang. Von vorne kamen zwei kräftige, dunkel gekleidete Frauen. Leichter Watschelgang. Ich nahm Kimba wie immer auf die von den Personen abgewandte Seite. Alles war gut. Als wir genau auf gleicher Höhe waren sprang Kimba rüber und machte ein einzelnes Knurrgeräusch.
Meine Reaktion: Ich erschrak selber, schimpfte.
Körpersprache Kimba: Rute hoch, Nackenhaare hoch, offensiv.
Konsequenz: Zwei Tage bin ich nur noch an Fremden vorbei. Mit „Guck“ lenkte ich ihre Aufmerksamkeit auf mich. Auf gleicher Höhe mit den Fremden bekam sie ein Leckerli.2. Vorfall:
Alter: ca. 8 Monate
Situation: Geburtstag bei meinen Eltern. Quasi ihr Revier da oft da. Es klingelte, Besuch kam rein und Kimba knurrte. Ich nahm sie zurück, raus aus dem Geschehen. Ich saß auf einer Bank, Kimnba links neben mir auf dem Boden im Sitz. Besuch kam zu mir, wollte mir die Hand geben. Kimba sprang dazwischen, knurrte wieder nur ganz leicht. Außerhalb dieser Situation benahm sie sich ganz normal. War leicht unsicher zwischen den Fremden. Legte sich etwas später auf ein Kissen und schlief. Bei der Verabschiedung dasselbe. Fremder komm, will Hand geben, Kimba springt dazwischen.
Meine Reaktion: Konnte sie nicht einordnen, nahm sie nur zurück.
Körpersprache: Rute hoch, angespannt, Ohren hoch.
Konsequenz: Trainerin darauf angesprochen. Sie deutete es als Unsicherheit, wir werden bedroht. Kimba übernimmt in dem Moment die Kontrolle und handelt. Nächstes Mal klares Kommando, Leckerli geben.3. Vorfall:
Alter: Ca. 9 Monate
Situation: In der Stadt gewesen mit meiner Mutter. Bekannte (4 Personen), Kimba unbekannt, kommen auf uns zu. Als sie ca. 2 Meter weg waren bellt Kimba und knurrt leicht, geht zurück. Bekannter will mir die Hand geben, kommt näher, Kimba will wieder dazwischen.
Meine Reaktion: Kimba hinter mir Sitz machen lassen.
Körpersprache: Rute hoch, angespannt, Ohren hoch.Nun lange nichts mehr. Begegnungen gab es nach wie vor, ich ging aber (glaube ich zumindest) immer auf die Menschen zu. Sicher gab es nochmal 2-3 Sachen wo sie bellte wenn sie angequatscht wurde, aber da ging sie zurück. Definitiv Unsicherheit.
4. Vorfall:
Alter: 13 Monate
Situation: Haben gerade den Hänger ans Auto angehängt. Leine war locker. Ich und weitere Person abgelenkt. Auf einmal springt Kimba knurrend in die Leine. Ein Fremder wollte dicht an uns vorbei. Auch hier sprang sie erst als er etwa auf unserer Höhe war.
Meine Reaktion: War total schockiert und habe nur streng „Lass das“ gesagt. Hatte zitternde Knie danach.
Körpersprache: Kann ich nicht 100%ig sagen, da ich es nicht genau gesehen habe. Schätze aber wie davor die Male.
Konsequenz: Ausführliches Gespräch mit der Trainerin die dabei war. Auch sie konnte nicht sicher sagen weshalb Kimba so reagiert hat. Ich soll vorausschauend Handeln bevor Kimba es tut.5. Vorfall:
Alter: 15 Monate
Situation: Wir gehen Gassi. Von vorne kommt eine verschleierte Frau. Auf unserer Höhe sprang Kimba rüber.
Meine Reaktion: „Hör auf“ und weiter gegangen.
Körpersprache: Rute hoch, angespannt, Ohren hoch.
Konsequenz: Termin bei D.O.G.S gemacht.6. Vorfall (von mir provoziert, bzw. vermutet):
Alter: 15 Monate
Situation: Ich schließe die Müllplatztür ab. Diese grenzt direkt an einen Gehweg. Sehe einen Mann kommen und habe bewusst so getan als wäre ich komplett abgelenkt. Kimba stand näher zum Gehweg. Leine locker, aber so kurz das nichts passieren kann. Fremder auf gleicher Höhe, Kimba springt nach vorn, kaum ein Knurren zu vernehmen.
Meine Reaktion: Ich sage „Ist gut“. Kimba ist sofort still und entspannt
sich.
Körpersprache: Rute hoch, angespannt, Ohren hoch.7. Vorfall:
Alter: 15 Monate
Situation: Geburtstag. Hälfte bekannte Leute, hälfte unbekannt. Bekannter Hund dabei. Alles entspannt beim Essen. Kimba ignoriert die Fremden. Stehen diese auf, weicht sie aus. Wir spielen mit den Hunden. Fremder kommt dazu. Kimba schnüffelt von vorne, ist aber nicht an ihm dran und macht sich gaaanz lang dabei. Er beugt sich vorne über und spricht sie, sie springt hoch. Er schubst sie weg (dachte sie springt nur hoch). Sie geht rückwärt6s und knurrt leise.
Meine Reaktion: Kimba raus nehmen, neben mir sitzen lassen. Fremder setzt sich hin Kimba geht schnüffeln. Fremder steht auf, Kimba weicht zurück. Fremder und weitere fremde Person gehen, Kimba schnüffelt hinterher.
Körpersprache: Rute hoch, angespannt, Ohren hoch.
Konsequenz: Trainerin nochmal alles geschildert. Möglichkeit gefunden Fremde, hundeerfahrene Menschen zu organisieren. Morgen ist die erst Trainingseinheit, bzw. Analyse des Verhaltens. -
Hallo,
bin mal gespannt, was die Trainerin dazu meint.
Also rein von der Beschreibung her, würde ich nicht sagen, dass deine Maus unsicher ist. Sie scheint mir sogar sehr sicher zu sein und weiß genau was sie da macht. Die eine Trainerin sagte, dass sie die Kontrolle hat und unsicher wäre, ein unsicherer Hund hätte aber keine Kontrolle, sondern würde flüchten. Also musst du am Kontrollverhalten arbeiten und nicht an der Unsicherheit, denn die hat sie nicht. Wenn sie an fremden Menschen vorbeigeht, würde ich in meinem Training keine Leckerchen geben, Umkehrschluss könnte nämlich sein, "ich knurre und dafür gibts ein Leckerchen". Und das Leckerchen hat letztenlich nichts mit Eurer Beziehung zu tun, klar man kann es als Motivation nehmen, aber nicht in Bezug auf "Menschen anknurren".
Wenn Besuch kommt, hätte sie bei mir im Korb zu bleiben, damit nimmst du ihr die Entscheidung ab, den Besuch anzuknurren.
Im Prinzip ist die Lösung Eures Problems und ich sehe es nicht mal als Problem an, ihr die Kontrolle abzunehmen und sie wieder selbst zu übernehmen. Und um an der Kontrolle zu arbeiten, müsst ihr an der Beziehung arbeiten. Ich würde also keine Erziehung machen, sondern an der Beziehung arbeiten. War nurmal so ein Gedanke
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Zitat
Hallo,
bin mal gespannt, was die Trainerin dazu meint.
Also rein von der Beschreibung her, würde ich nicht sagen, dass deine Maus unsicher ist. Sie scheint mir sogar sehr sicher zu sein und weiß genau was sie da macht.
Natürlich weiß sie, was sie tut.
Das Problem lösen, das in ihren Augen besteht.ZitatDie eine Trainerin sagte, dass sie die Kontrolle hat und unsicher wäre, ein unsicherer Hund hätte aber keine Kontrolle, sondern würde flüchten.
Das ist nicht richtig.
Es gibt Hunde, die Unsicherheit nach hinten umsetzen - also flüchten. Und es gibt Hunde, die gelernt haben, dass der bessere Weg die Umsetzung nach vorne ist - also angreifen. Das kann so weit gehn, dass ein Hund aktiv auf Menschen zugeht, dann die Situation kippt und es brenzlich wird. Sowas hab ich hier sitzen. Entgegen weit verbreiteter Meinung ist der klassische Beißvorfall mit einem Angstbeißer eben NICHT der Hund, der in die Ecke gedrängt keine Fluchtmöglichkeit mehr hat.ZitatAlso musst du am Kontrollverhalten arbeiten und nicht an der Unsicherheit, denn die hat sie nicht. Wenn sie an fremden Menschen vorbeigeht, würde ich in meinem Training keine Leckerchen geben, Umkehrschluss könnte nämlich sein, "ich knurre und dafür gibts ein Leckerchen". Und das Leckerchen hat letztenlich nichts mit Eurer Beziehung zu tun, klar man kann es als Motivation nehmen, aber nicht in Bezug auf "Menschen anknurren".
Ich finde, das Timing, das Spatzine beschreibt, klingt ziemlich passig. Von daher denke ich nicht, dass eine Fehlverknüpfung der Punkt ist, zudem es dann auch hätte schlimmer werden müssen - was es nicht ist. Es bewegt sich auf ein und demselben Level.
Was mir auffällt, ist, dass es mehrfach Situationen gab, in denen sie schon früh zeigt, dass sie überfordert ist, die Situation entsteht aber ungehindert und wächst in die Eskalation.
Beispiel: Besuch kommt. Der Hund knurrt schon angesicht der fremden Leute, die immer näher kommen. Trotzdem wird der obligatorische Handschlag mit dir nicht verhindert. Es kommt zur Eskalation für den Hund. Hund lernt "immer wenn ein Fremder Distanz X unterschreitet, bedrängt der uns danach".
Offenbar hat sie ja auch ein Problem mit großen, dunklen Gestalten, deren Kontur unklar ist oder die sich unklar bewegen. Das kannst du mit ihr üben, indem du und ihr gut bekannte Leute sich mal "verschleiern". Wenn Hund verunsicherung zeigt, wird gestript bis "HUI guck mal das bin ich!" Gute Hilfsmittel hier sind auch Hüte, Schirme etc.
Die Handschlagsituationen würde ich so nicht mehr zulassen, so lange der Hund schon vorher kippt.
Was mir spontan einfiele:
Tütchen mit Lecker in die Tasche, wenn Bekannte auftauchen auf Distanz anhalten - möglichst nicht zu laut, sonst bellt der Hund noch mit - Tüte rüberschmeißen, die sollen langsam(!) auf euch zukommen, den Hund nicht ansehen, wenn möglich auch leicht bogenförmig laufen, nicht zu frontal auf euch zu und je Meter deinen Hund mit einem Lecker bewerfen.Wenn der Punkt erreicht ist, an dem der Hund das Lecker nicht mehr nimmt, weil er der Situation nicht mehr traut, brecht ihr für die Situation ab..
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