Richtiger Weg überübermütigen Welpe zubändigen?
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Hmmm, ojeoje...
Ich habe den tollsten und schönsten Hund der Welt - den ich über alles liebe! Mir scheint, dass ein kleiner Ausschnitt aus dem Alltag viele dazu verleitet, anzunehmen, dass es 24h am Tag so zugeht. Das tut es nicht!!!
Leider weiß ich auch noch immer nicht, wie das mit den Zitaten geht, deshalb hier nur in den Raum geworfene Antworten - wer möchte kann sich dann angesprochen fühlen

Es ist schade zu sehen, dass viele Reaktionen kommen und viele Leute etwas zu sagen haben, aber keiner Vorschläge bringt
Alle haben was zu gackern, aber wo sind jetzt die Handlungsanweisungen darüber WIE es richtig geht??? Hund Ignorieren???Auf die gefahr mich zu wiederholen - ich habe kein Interesse an Diskussionen über Begrifflichkeiten!!!! Ich habe es verstanden - wir im Forum mögen Begriffe wie Dominanz nicht.
Ich möchte verstehen warum mein Hund mind. 1x am Tag dermaßen austickt, dass ich dabei jedesmal zu Schaden komme, wenn er mich attackiert??? und hört das irgendwann auf??? und wie kann ich ihm zeigen, dass er das nicht zu machen hat??? Das war ursprünglich mal Thema des ganzen!!!! Ich weiß jetzt das mein Hund schlau und übermütig ist und das ich trotzdem ganz lieb zu ihm sein muss.Eure Worte leuchten mir ein, auch wenn es (entschuldigung) zum kotzen ist, dass eine solche Konversation immer darin endet, dass man sich verteidigt und rechtfertigt.
Da ich die Trainer in unserer HuSchu und auch unsere private Trainerin sehr gut leiden kann und davon überzeugt bin, dass sie gute Arbeit machen und Ahnung haben, werde ich nicht weiter auf das Thema Rangordnung, Dominanz und was eben noch so alles für Wörter auf der Roten Liste stehen, eingehen. Ich möchte keine Diskussion darüber führen müssen, was das doch für schlechte Trainer sein müssen, die mir solche Dinge sagen und mir solche Ratschläge geben.
Ich schwöre bei Gott, ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen den Hund auf den Rücken zu werfen...
Offensichtlich muss ich nochmal bei Woche 8-14 ansetzen...
Ich bin Ersthundebseitzerin - es ist normal Fehler zu machen. Es ist normal sich Rat zu suchen von Experten und es ist normal den Worten von 4 unterschiedlichen Trainern Glauben zu schenken.
Wie nennt ihr einen Hund der in einer Welpen- bzw. Junghundegruppe systematisch die schwächsten Tiere herausfiltert, um sie dann zu "untergraben" (dominieren ist ja ein verbotenes Wort)??? Wie nennt ihr sowas??? Mein Hund wurde aus der Welpengruppe vorzeitig in die Junghundegruppe geschickt, damit er von älteren Tieren mal was auf die Mütze kriegt - es tut mir leid, wenn die Ausdrucksweise nicht gefällt, aber so ist es.
Wie läuft es denn in einem Wildhunderudel ab? Kriegen die nicht auch mal eins auf die Mütze, wenn es den Alten zu bunt wird??? Ich fand das alles relativ einleuchtend... schließlich haben unsere Trainer Ausbildungen bei Rütters und Nijboer genossen - da dachte ich, ich kann mich auf solche großen Namen verlassen...
Für Eindrücke muss sich übrigens keiner entschuldigen. Ist nunmal so beim Schreiben

Ich sehe, wie die anderen Hunde und ihre Herrchen in der HuSchu miteinander "funktionieren" - die haben Probleme wie: der Bella wird immer schlecht im Auto. Oder: wie koche ich für meinen Hund richtig. Es gibt dort niemanden mit blauen Armen und Beinen und zerrissenen Hosen... Natürlich fragt man sich da was man falsch macht.
Und nun entschuldigt mich, ich gehe mit meinem Hund mal ne kleine Runde drehen

freue mich schon auf weitere Antworten und evtl. mal Vorschläge. Sollte ich Morgen nicht noch einmal schreiben, liegt das daran, dass mein Hund grad wie ein Irrer auf meine hand einbeißt

Hat jemand ne Ahnung wie weh es tut, wenn einem ein Hund ins Schulterblatt beißt? NEIN? Ich schon, weil das hat er gerade 3mal getan, als ich mich friedlich weggedreht habe, um ihn zu ignorieren.
da schießt mir doch eine Frage in den Kopf:
Ist Ignorieren = Tolerieren???
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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DANKE Titschie

Ganz genau so ist Alvin auch!
Schön das Du mir Fragen stellst:
Am meisten dreht er abends auf (dabei ist es egal ob wir gerade draußen waren oder nicht - immer so gegen 20 Uhr wird er wilde) oder wenn mein Freund und ich beide zusammen daheim sind. Wenn ich mit ihm alleine bin, dann klappt es meistens. Bei meinem freund genauso. Das Geklimper der Tastatur kann er offensichtlich nicht leiden, weil er ständig in die Küche kommt und an mir hochspringt und gleich wieder beißt. Er macht es aber auch manchmal wirklich einfach aus der kalten heraus immermal zwischendurch (wie Du es nennst). Wie gesagt draußen macht er sowas so gut wie nie. Da springt er uns nur an, wenn er Futter aus dem Futterbeutel klauen will

Wir geben ihm auch eine Auszeit und machen die Tür dann zu. Ich drehe mich um, gehe und gut. Nur leider springt er mir dann ins Kreuz (wie eben geschrieben) und ihm so "ausgeliefert" zu sein, weil ich ihm den Rücken drehe, gefällt mir nicht

Besteigen tut Alvin nichts zu Hause - nur manchmal beim toben andere Hunde. Das verbieten wir ihm aber wenn es zu doll wird. Wenn es ausgeglichen ist und jeder mal "oben" liegt, dann ist es ok.
Ich sehe Alvin nicht mehr als Baby - liegt sicher daran das er 65cm Schulterhöhe hat und 32kg wiegt
Das macht das Anhüpfen doppelt unlustig.Unserer beißt nur, wenn wir ganz ruhig sind - also nix mit lustig bewegen oder so??? Ich vermute fast es liegt daran das er im Mittelpunkt stehen möchte. Er kann es seit neuestem auch nicht leiden, wenn mein Freund und ich uns Drücken oder Kuscheln - dann will er dazwischen gehen und springt uns an und beißt mal wieder...
wir machen das auch schon über Monate und wir beruhigen ihn auch, indem wir in drücken - dann legt er sich meistens hin und wir streicheln ihn ruhig. deshalb haben wir eben ein wenig angst gehabt, das er das nicht abstellt, weil wir es seit Monaten so machen.
Es tut gut mal eine ähnliche Geschichte zu lesen, die positiv verlaufen ist.
Danke Titschie
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Ist bei deinem Hund gesundheitlich alles in Ordnung? Habt ihr ihn schonmal in irgend eine Richtung durchckecken lassen?
Ignorieren würde ich das bei meinem Hund nicht. Das finde ich zumindest nicht mehr lustig/normal. Aber ich würde ihn weder auf den Rücken drehen noch ihm eine auf die Nuss geben.
Wie reagiert er wenn die ihn stimmlich scharf und ernst "anfährst"? Was macht er bei einem gezischten Nein (ich gehe davon aus er kennt das) und du machst einen Schritt auf ihn zu? Geht er auf Kommando auf seinen Platz? Dann würde ich versuchen erst ersteres (Nein) um ihn einen dämpfer zu verpassen und dann letzeres zu machen zum runterfahren. Warum bindest du ihn nicht auf seinem Platz an wenn die Gefahr besteht er steht immer wieder auf? Natürlich nicht Stundenlang aber 5-10 Minuten schadet niemandem. Zum runterfahren wäre es für mich akzeptabel. So kann er zumindest dein Kommando nicht umgehen.
Es hört sich für mich so an als ob er dich nicht wirklich ernst nimmt.. sorry :/
Bist du konsequent? Oder darf er auch schonmal was machen was sonst nicht drin ist?
Ich bin weder Experte, noch habe ich 35 Jahre Hundeerfahrung... ich versuche aber gerade deinen Hund zu verstehen (auch wenn es erhlich gesagt nicht leicht ist). Viele Wege führen nach Rom... es gilt den geeigneten für euch zu finden (ja das kommt einem leicht vor der Hand
)Und ich gehe nun schlafen weil ich morgen um halb 5 aufstehen muss *gähn*
edit: Was macht dein Hund wenn du die Tür schließt und ohne ihm im Raum bist? Wird er unruhig?
Ach und wir haben das so gemacht mit in die Küche: Irgendwas reingeworfen und schnell Tür zu von außen - Hund war in der Falle

nochmal edit: Schonmal an eine leichte Hausleine gedacht um ihn - unbeschadet- aus dem Verkehr zu nehmen? Bekommt er viel aufmerksamkeit? Wenn ja, schonmal versucht diese aufs minimum zu reduzieren? (damit meine ich nicht das ignorieren der Beißattacken). Nur noch das nötigste mit ihm machen? Ihn die meiste Zeit wie Luft behandeln?
Und nun aber gute Nacht und Kopf hoch

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Wir hatten damals z. B. eine Kiste, so ne Art Umzugskarton. Den hatte ich die erste Zeit zum Schlafen, damit es nachts mit der Stubenreinheit besser klappt. Darin hatte ich nen Kissen, ne Wärmflasche.Wenn Shanti zu doll aufgedreht hat, kam sie da rein. Nach kurzer Zeit hatte sie sich beruhigt und sie durfte wieder raus oder ist eingeschlafen.
Der Karton stand auch tagsüber meist mit im Garten.
Wir hatten das Problem, dass sie abends immer noch ihre 5 Minuten bis 30 Minuten gekriegt hat, wenn wir ins Bett wollten. Auch da wirkte das. Wenn man sie denn dann gekriegt hat, weil sie wie ne Irre durch die Bude gerast ist.
Ansonsten half bei uns auch konsequentes ignorieren. Half es nichts, ab in die Kiste. Wenn sie noch nicht ganz so aufgedreht war, half auch Kraulen hinter den Ohren und an der Stelle zwischen den Augen streichen. Dann ist sie selig auf dem Schoß eingeschlafen.
Es hat aber auch lange gedauert und Shanti war der wildeste Hund in unserer Welpengruppe...
Manchmal hab ich sie mir auch gepackt, auf meinem Schoß festgehalten, versucht die Hände so zu plazieren, dass die Trefferquote der spitzen Zähnchen möglichst gering war, solange bis sie sich beruhigt hatte. Gibt es ein schönes Foto von, wie sie dann im Stehen auf dem Schoß eingeschlafen ist und ihr Körper runtersackte in ein total unbequeme Position.
Das ist im Moment alles was mir einfällt... -
So jetzt klinge ich mich noch mal ein.
Sara hat das in einem Alter von zwei Jahren auch noch gemacht, zum einen um zu gucken wie weit sie bei mir und anderen gehn kann, zum anderen weil sie Null ausgelastet war.
Auslastung und Erziehung haben die Lösung gebracht.
Bzw wenn sie solche ausraster hatte, dann hab ich hinter ihr die Tür zu gemacht oder sie am Halsband gegriffen (das hatte sie zu der Zeit immer in der Wohnung um, dass ich sie kontrollieren konnte) und dann gab es eine kurze Auszeit in einem anderen Zimmer und zwar alleine. nach 5 Minuten hab ich kommentarlos die Tür aufgemacht und bin woanders hingegangen.
Nach nen paar Monaten hat sich das gelegt.
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Guten Morgen TikiNz,
dein Hund scheint dich mittlerweile nicht mehr ganz ernst zu nehmen.
Woran das liegt, kann ich dir von hier aus nicht sagen.Aus deinem Text entnehme ich, dass er versucht, gewisse Dinge bei euch zu reglen.
Zum Begriff Dominanz:
Das ist nun mal keine angeborene Charaktereigenschaft, sondern beschreibt eine Beziehung zwischen zwei Lebewesen.
Individuum A schränkt die Rechte und Freiheiten von Individuum B ein und gesteht sich selber diese Rechte und Freiheiten zu, was von B akzeptiert wird. Dominanz ist immer beziehungsspezifisch und ist zeit- und situationsabhängig. (Wikpedia).Mein Rat:
Deine Beziehung zum Hund muss anscheinend umgekrempelt werden.
Wie gesagt, das von hier aus zu beurteilen, wird recht schwierig, aber er scheint zu sehr im Mittelpunkt zu stehen.
Da du viel von deiner Trainerin hälst, frage ich mich, warum sie dir keinen vernünftigen Rat geben kann, damit dein Hund mit diesen Attacken dir gegenüber aufhört.
Was sagt sie denn konkret?
Worin sieht sie die Begründungen für sein Verhalten?
Was sollst du tun?Bei deinem Freund macht er das nicht - daran ist deutlich zu erkennen, dass Dominanz eine Beziehung zwischen zwei Lebewesen beschreibt und dass dein Hund nicht grundsätzlich dominant ist.
Was macht er anders?
Wenn du unbedingt bei dem Wort Rangordnung bleiben möchtest, habe ich nichts dagegen, denn kaum ein Hund will die Weltherrschaft übernehmen, den meisten würde das großen Stress bereiten und würden sich in dieser Rolle nicht wohlfühlen.
Wie hast du ihm denn deine ranghohe Position klargemacht?Gruß
Leo -
ZitatAlles anzeigen
Hmmm, ojeoje...
Ich habe den tollsten und schönsten Hund der Welt - den ich über alles liebe! Mir scheint, dass ein kleiner Ausschnitt aus dem Alltag viele dazu verleitet, anzunehmen, dass es 24h am Tag so zugeht. Das tut es nicht!!!
Leider weiß ich auch noch immer nicht, wie das mit den Zitaten geht, deshalb hier nur in den Raum geworfene Antworten - wer möchte kann sich dann angesprochen fühlen

Es ist schade zu sehen, dass viele Reaktionen kommen und viele Leute etwas zu sagen haben, aber keiner Vorschläge bringt
Alle haben was zu gackern, aber wo sind jetzt die Handlungsanweisungen darüber WIE es richtig geht??? Hund Ignorieren???Auf die gefahr mich zu wiederholen - ich habe kein Interesse an Diskussionen über Begrifflichkeiten!!!! Ich habe es verstanden - wir im Forum mögen Begriffe wie Dominanz nicht.
Ich möchte verstehen warum mein Hund mind. 1x am Tag dermaßen austickt, dass ich dabei jedesmal zu Schaden komme, wenn er mich attackiert??? und hört das irgendwann auf??? und wie kann ich ihm zeigen, dass er das nicht zu machen hat??? Das war ursprünglich mal Thema des ganzen!!!! Ich weiß jetzt das mein Hund schlau und übermütig ist und das ich trotzdem ganz lieb zu ihm sein muss.Eure Worte leuchten mir ein, auch wenn es (entschuldigung) zum kotzen ist, dass eine solche Konversation immer darin endet, dass man sich verteidigt und rechtfertigt.
Da ich die Trainer in unserer HuSchu und auch unsere private Trainerin sehr gut leiden kann und davon überzeugt bin, dass sie gute Arbeit machen und Ahnung haben, werde ich nicht weiter auf das Thema Rangordnung, Dominanz und was eben noch so alles für Wörter auf der Roten Liste stehen, eingehen. Ich möchte keine Diskussion darüber führen müssen, was das doch für schlechte Trainer sein müssen, die mir solche Dinge sagen und mir solche Ratschläge geben.
Ich schwöre bei Gott, ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen den Hund auf den Rücken zu werfen...
Offensichtlich muss ich nochmal bei Woche 8-14 ansetzen...
Ich bin Ersthundebseitzerin - es ist normal Fehler zu machen. Es ist normal sich Rat zu suchen von Experten und es ist normal den Worten von 4 unterschiedlichen Trainern Glauben zu schenken.
Wie nennt ihr einen Hund der in einer Welpen- bzw. Junghundegruppe systematisch die schwächsten Tiere herausfiltert, um sie dann zu "untergraben" (dominieren ist ja ein verbotenes Wort)??? Wie nennt ihr sowas??? Mein Hund wurde aus der Welpengruppe vorzeitig in die Junghundegruppe geschickt, damit er von älteren Tieren mal was auf die Mütze kriegt - es tut mir leid, wenn die Ausdrucksweise nicht gefällt, aber so ist es.
Wie läuft es denn in einem Wildhunderudel ab? Kriegen die nicht auch mal eins auf die Mütze, wenn es den Alten zu bunt wird??? Ich fand das alles relativ einleuchtend... schließlich haben unsere Trainer Ausbildungen bei Rütters und N. genossen - da dachte ich, ich kann mich auf solche großen Namen verlassen...
Für Eindrücke muss sich übrigens keiner entschuldigen. Ist nunmal so beim Schreiben

Ich sehe, wie die anderen Hunde und ihre Herrchen in der HuSchu miteinander "funktionieren" - die haben Probleme wie: der Bella wird immer schlecht im Auto. Oder: wie koche ich für meinen Hund richtig. Es gibt dort niemanden mit blauen Armen und Beinen und zerrissenen Hosen... Natürlich fragt man sich da was man falsch macht.
Und nun entschuldigt mich, ich gehe mit meinem Hund mal ne kleine Runde drehen

freue mich schon auf weitere Antworten und evtl. mal Vorschläge. Sollte ich Morgen nicht noch einmal schreiben, liegt das daran, dass mein Hund grad wie ein Irrer auf meine hand einbeißt

Hat jemand ne Ahnung wie weh es tut, wenn einem ein Hund ins Schulterblatt beißt? NEIN? Ich schon, weil das hat er gerade 3mal getan, als ich mich friedlich weggedreht habe, um ihn zu ignorieren.
da schießt mir doch eine Frage in den Kopf:
Ist Ignorieren = Tolerieren???
Hier bekommt sicher keiner einen Ganzkörperausschlag, wenn er das Wort "Dominanz" hört. Ich weiß nicht, was genau daran so schwer zu kapieren ist:
Du hast kein persönliches Problem mit Deinem Hund, weil er Dich in Frage stellt. Er stellt lediglich Deine Regeln in Frage und testet seine Grenzen. Wie bei den Kindern in der Pubertät. Die machen nicht das Gegenteil, weil sie ihre Eltern als Menschen in Frage stellen, sondern deren Ansichten und Regeln z.B. den Sinn von Grenzen. Jetzt verstanden, wohin Du Deine Einstellung verändern sollst.Ich lese die ganzen Beiträge: beißt in die Arme, die Schultern, in die obere Körperhälfte. Nun meine Frage: hat Dein Hund verstanden, was "nein" heißt? Hast Du es ihm beigebracht? Also erster Lösungsansatz: unterbinde das Anspringen, ist sowieso nützlich im Hinblick auf weiße Hosen.
Wenn Dein Hund in die Hände beißt, lenk es auf ein Spieli um oder kauf Dir extra dicke Arbeitshandschuhe. Zieh sie an und hol ihn zum Spielen. Er verknüpft: dicke Handschuhe = wildes Spiel. Handschuhe aus, Spiel vorbei. Oder wenn Dir das Spiel zu wild wird, hol ihn runter z.B. mit Übungen wie "Sitz" und "Platz".
Wenn Du in Ruhe Fernsehen willst, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Du powerst den Hund vorher aus und es gibt dann entspanntes Kontaktliegen oder Du gibst ihm Beschäftigung z.B. den ultimativ leckeren Superknochen.
Zum Thema "die anderen funktionieren". Sind Du und Dein Hund ein Team? Entscheide dann, ob Du vielleicht am Vertrauensverhältnis arbeiten musst.
Zum Thema "ignorieren". Ignorieren heißt nicht tolerieren. Ignorieren bedeutet eine Unterbrechung, ein Aussteigen Deinerseits aus der Situation.
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Hallo ihr lieben!
Dankeschön für die schönen Beiträge
und die vielen Fragen.Ich werd mal versuchen Antworten zu geben:
1. Gesundheit: Alvin war vor zwei Wochen sehr dolle krank (mega Brech-Durchfall - musste fast an den Tropf) da haben die ihn richtig komplett durchgecheckt mit allen Blutuntersuchungen, Röntgen, Ultraschall und und und - er ist gesund

2. ich habe inzwischen alle Stimmlagen und zischen und anknurren und fixieren probiert - er scheint sich darüber innerlich tot zu lachen
3. anbinden: haben wir probiert und natürlich klappt es dann auch. vielleicht sollten wir es wieder tun - er bekommt tolle streicheleinheiten auf seiner decke und auch lecker knochen zum kauen - im prinzip ist seine decke sein ort zum wohlfühlen und entspannen - aber nur in unserer Theorie - er sieht das anders - er entspannt lieber im flur oder der küche - wo er also den besten überblick hat (leider hat die küche keine tür, so dass er da immer hin kann)
4. ich bin konsequenter als mein Freund
Alvin darf nicht ins Bad, nicht ins Schlafzimmer und nicht auf die Couch! Das ziehen wir def. konsequent durch - naja gut, wenn wir nicht da sind, geht er trotzdem auf die Couch. in der Wohnung ist Ruhe angesagt, da wird nicht getobt oder ähnliches. und er wird ignoriert - obwohl wir gestern auch beide bemerkt haben, dass wir zu viel mit ihm reden/auf ihn einquatschen (völlig sinnlos). ich gucke nur ganz selten TV - lese lieber und da scheint er auch ruhig zu sein, dabei hat er mich noch nie attackiert...5. als er so dolle krank war, waren wir jedoch nicht konsequent und haben ihn nicht permanent auf seine Decke gezerrt - er konnte sich kaum auf den Beinen halten und den Stress wollten wir ihm ersparen - ich denke nicht, dass es dadurch schlimmer geworden ist. es war ja vorher nie anders.
6. wenn Alvin alleine in einem Zimmer ist, dann haut er sich vor (hinter) die Tür und gut ist - kein winseln, bellen oder ähnliches. Wenn er in der Stube ist, geht er aufs sofa - wo wir ihn wieder runterholen, wenn wir die Tür aufmachen - liegt er auf dem Fußboden, machen wir kommentarlos die Tür auf und gehen wieder (wie LasPatitas geschrieben hat)
7. Hausleine hat er auch ja - das hindert ihn leider nicht am anspringen
8. einen schritt auf ihn zugehen, wenn er mich anspringt, macht ihn nur noch wilder - nützt nichts. obwohl er uns aus dem weg geht, wenn wir durch eine tür kommen oder er sonst irgendwie im weg ist
9. ich fürchte eine wärmflasche würde er zerbeißen - eine Kiste haben wir auch mal probiert - die müsste allerdings inzwischen so riesig sein, das das halbe wohnzimmer zugestellt ist - keine akzeptable Lösung für uns - er ist auch nicht rein gegangen - trotz knochen und kuscheln und so weiter
10. meinen Freund beißt Alvin nicht so aus der kalten heraus. wenn er ihn jedoch zum 100mal auf seine Decke schickt, dann fällt er auch meinen freund an. mein freund ist derjenige unter uns, der den hund dann körperlich anpackt - ich bin diejenige, die mit ihm diskutiert. mein freund fackelt da nicht lange. vielleicht ärgert der hund mich deshalb lieber als meinen freund - weil ich nicht handgreiflich werde - sondern diskutiere??? Es passiert äußerst selten, dass ich den Hund mal auf den Rücken geworfen habe - meistens springt mein Freund gleich auf, wenn der Hund wieder zu mir rennt und mich beißt. Vielleicht ist auch das ein Grund für die Stenkerei - der Hund hat gelernt, dass ich meinen Freund brauche als Beschützer???
11. die "ranghohe" Position klargemacht (inzwischen kommt mir das Wort auch blöde vor) haben wir ihm, indem wir ihm die Welt zeigen, mit ihm Dinge erkunden, Ressourcen verwalten, auf der Couch sitzen dürfen, die ersten sind, die durch die Tür gehen und die Lage draußen checken und vieles vieles mehr
12. Trainerinnen: sie sehen sein Verhalten zum einen in seiner Entwicklung - im Alter von 3 Wochen von der Mutter getrennt zu werden mitten im eiskalten Winter in eine Kiste gelegt zu werden und dann der einzige Rüde mit 4 Schwestern - komplette fehlende Sozialisation und zum anderen einfach in seinem Wesen (Schäferhund-Labbi Mix). Die Ratschläge waren eben immer: er ist nicht zimperlich in seinem Verhalten Euch gegenüber (respektlos) also gebt ihm eins auf die Mütze - den Schnauzgriff, den Schulterwurf, den Nackenstoß - das haben wir alles dort "gelernt". Wir sollen ihn aber auch ignorieren und ihm eine Auszeit geben!!! Sie sagen: Alvin braucht manchmal besser eine richtig vor den Bug, als stundenlang mit ihm zu diskutieren. (umso mehr ich drüber nachdenke, umso blöder kommt mir das alles vor) nur warum geben uns gleich 4 verschiedene Trainer solche Ratschläge, die wie bereits geschrieben bei großen namhaften Leuten ihre Ausbildungen gemacht haben??? Als Anfänger, schenkt man dem ja Glauben...
13. Anspringen unterbinden etc.: wir sagen laut und scharf NEIN, drehen uns weg, gehen einen Schritt auf ihn zu (je nachdem) er hüpft ultra gerne. Wenn wir draußen sind, weiß er was ein NEIN ist. Er weiß z.B. das er nicht an sein Futter darf, bevor das Signal NIMM kommt. Ich kann mir Leckerlies oder Spielzeug zwischen die Beine legen und sage NEIN und dann setzt er sich vor mich und rührt es nicht an. Er sammelt keinen Müll auf der Straße auf, wenn ich vorher NEIN sage (dann geht er dran vorbei). Er weiß was NEIN ist - dachte ich immer.
Ihn mit anderen Übungen abzulenken und runter zu bringen, machen wir auch. Dicke Handschuhe haben wir nicht probiert. aber wir lenken sein spiel auch oft auf andere Sachen - er bekommt dann seine Puppe, die kann er schütteln und rütteln wie er will - das tut er für eine kurze Zeit und dann sind wir wieder dran.14. wir sehen zu, dass wir eine gute Mischung aus geistigem und körperlichem Auspowern hinkriegen - wie gesagt: er wird mit dem Futterbeutel erzogen und das heißt wiederum, dass wir als Team richtig klasse zusammen arbeiten - allerdings geschiet das auch nur draußen im Freien - in der Wohnung ist Ruhe. Wenn er mal ein Spielzeug unter die Couch schubst, dann bellt er (wir lernen im dabei das Kommando "Gib Laut" und wir holen es ihm wieder - so lernt er: ok, wir arbeiten zusammen. Ich brauche meine Menschen, weil ich nicht alles allein schaffen kann) zumindest dachten wir das immer - bzw. die Trainerin hat es uns so vermittelt. Was sein Verhalten zu uns angeht, ist er nicht mehr derselbe Hund wie noch vor 3 Monaten. Er orientiert sich jetzt an uns, dreht sich alle naselang um, wenn wir spazieren gehen, hört auf uns, in der Hundeschule sind wir in vielen Übungen die Besten, da klappt das wie am Schnürchen - über Baumstämme springen, Apportieren, Sitz, Platz, Leg Dich und und und alles prima - das einzige sind eben diese Beißattacken zu Hause

Ich habe gestern abend noch einmal lange mit meinem Freund gesprochen - wir werden ihn ab sofort nicht mehr umwerfen oder ähnlich körperlich gegen ihn vorgehen, sondern weggehen und ihn ignorieren und ihn dann loben und ihm Aufmerksamkeit schenken, wenn er sich ruhig verhält. so das er lernt: wenn ich mich brav hinlege und nicht rumhüpfe, dann krieg ich nen Knochen oder sie streicheln mich etc...
Als er gestern abend so gebissen hat, während ich geschrieben habe, ist er jedesmal voll zum Angriff übergegangen, wenn ich aufgestanden bin, um zu gehen. Sicherlich hat er das schon so verinnerlicht, dass er jetzt gleich was auf die Mütze kriegt, dass er deshalb gleich loslegt und auf Kampf geht. Er war dann ganz schnell ziemlich ruhig (ich würde fast sagen überrascht) als ich einfach gegangen bin, ohne ihm auf die Schnauze zu greifen. Hat es zwar noch 2-3mal versucht aber dann war Ruhe und dann bin ich zu ihm gegangen und habe ihn fast 20min gestreichelt und geschmust und er hat mega sanft auf meiner hand gekaut und meine Finger abgeleckt.
Ich bin sicher, dass wir das hinkriegen - früher oder später

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Hallo,
leider habe ich jetzt keine Zeit...
Lies mal hier, eine interessante Diskussion:
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Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Wir haben praktisch dasselbe Problem.
Happy ist zwar erst seit Samstag bei uns, aber auch sie hat ihre Ausraster, besonders nach dem Füttern, während wir kochen/essen oder vor dem Schlafengehen. Sie ist übrigens auch ein Labi-Mix, mit Englischer Bulldogge.Auch bei uns knurrt sie meist nur mich an, aber manchmal durchaus auch meinen Freund. Wobei sie wie wild knurrt und bellt und dabei mit dem Schwanz wedelt wie verrückt. In Anbetracht dessen, dass ihre Vorbesitzer mit ihr immer in der Wohnung sehr wilde Rauf- und Beißspiele gespielt haben, ist das wohl ihre Spielaufforderung.
Draußen dagegen ist sie die Liebste, superorientiert und eifrig.Ruhe, Aus und Co. helfen garnichts, das stachelt sie nur an. Ultimativ helfen tut da wirklich nur Tür zu, dann macht sie auch keinen Lärm. Und meist legt sie sich dann ruhig hin und pennt, wenn wir die Tür kommentarlos wieder öffnen.
Das heißt...es in besagten Situationen täglich neu versuchen, loben wenn sie ruhig ist, und halt rausstecken, wenns malwieder nicht klappt.
So richtig können wir sie aber leider nur in die Stube sperren, da sie nicht ins Schlafzimmer soll und im Arbeitszimmer mit den ganzen PCs undso wirklich zuviele Kabel rumliegen, meine Bücher stehen und ich das alles nicht außer Hundereichweite stellen kann.Und damit kommen wir zu einem erstmal größeren Problem: Sie geht NICHT auf unser Sofa (auch nicht, wenn wir nicht im Raum sind, haben wir gefilmt). ABER: wenn wir uns da mal entspannt hinsetzen wollen, kommt sie sofort an, springt uns an und schnappt, auch bzw. besonders ins Gesicht!
Da wir sie halt nur in die Stube stecken können, heißt das jetzt derzeit, dass wir überhaupt nicht mal Fernsehen oder uns aufs Sofa fläzen können. Das nervt schon ganz schön!
Habe was von so einer Box gelesen und überlege derzeit ernsthaft, ob das eine Möglichkeit wäre. Ab da rein und wir können unbeschadet aufs Sofa...aber ob sie da reingeht...Achja...wir waren jetzt täglich ca. 3,5 Stunden insgesamt draußen, sie durfte auch viel ohne Leine laufen und wir haben draußen auf der Wiese gerauft und gespielt. Also eigentlich würde ich sagen, dass sie ausgelastet war...denn sobald man sie aussperrt pennt sie auch sofort ein.
Auch wir bekommen nur zu hören, wenn die Leute ihre Rasse-Mischung erfahren, dass sie halt einen groberen Umgang braucht...

Liebe Grüße, Lily
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