Revierverhalten im Hof
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Crunchip -
8. Juni 2010 um 15:53
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Ja das stimmt er weiß halt nichts mit der situation anzufangen. also ich würde das jetzt so lange mit der schleppleine machen bis es wirklich mal mehrere tage oder wochen ohne anbellen oder knuren oder sonstigem verläuft und dann mal wieder versuchen ohne leine.
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Hallo Crunchip,
deine Idee mit der Schleppleine war gut, auch das Verhalten mit einem Abbruchsignal zu belegen (es sei denn du hast ihm dieses Signal vorher noch nicht beigebracht, denn dann bringt das nichts) .
Dein Nacken packen und runterdrücken war auf jeden Fall nicht gut......bitte tu das am besten nicht mehr
Hast du deinem Hund denn schon ein Abbruchsignal beigebracht ?
.......und wie hast du es ihm beigebracht ?LG
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Crunchip am einfachsten ist es, wenn man dem hund sagt, was er lassen soll.
deshalb wäre die arbeit am abruchkommando gar nicht so verkehrt.unterstützung findest du bei guten hundeschulen/vereinen oder trainern vor ort.
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was versteht ihr alle unter abbruchkommando? Sowas wie nein oder uas?
Das kann er also hab mich da auf nein spezialisiert. das klappt auch eigentlich super gut. wenn ich nein sage dann lässt er es sofort. außer mit den anbellen und hinrennen daa ignoriert er mich völlig -
Ja, damit ist z.B. das "Nein" gemeint, oder man trainiert halt ein anderes Wort, was man eben benutzen möchte......alternativ sind auch deine erwähnten Disc`s als Abbruchsignal zu benutzen, allerdings natürlich ebenfalls nur mit vorheriger Konditionierung darauf.
Wie hast du deinem Hund denn das Nein beigebracht ???
LG
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Ich finde ein gutes sitzendes (auch unter Ablenkung) Nein auch wichtig.
Aber genauso wichtig finde ich es erwünschtes Verhalten zu fördern.Hier z.B. es kommt jemand, Hund kommt ran und setzt sich.
Und um das zu erreichen muss man vorausschauend handeln und nicht erst reagieren wenn der Hund schon die Leute gesehen, evtl. bereits fixiert hat oder schon im Rennen ist.Warum eigentlich auf dem Innenhof spielen und nicht auf die nächste Wiese gehen?
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Die beste Methode ist, künftig etwas vorausschauender zu agieren: siehst Du Leute sich nähern, holst Du Dir den Hund heran (JEDES MAL!), bevor er diese entdeckt, und lobst ihn, spielst mit ihm etc., bis die weg sind. Irgendwann wird er kapieren: Leute kommen --> BEI FRAUCHEN gibts was Tolles.
Sollte Dir das mal nicht gelingen, weil Du nicht aufmerksam genug warst, ruf ihn EINMAL, kommt er nicht, geh hin und hol ihn Dir. Nimm ihn mit bis zu der Stelle, von der aus Du ihn abgerufen hast, laß ihn dort dann irgendwas machen, das er kann (absitzen?) und belohn ihn dafür (das Holen soll ja keine Strafe sein, sondern ihm das gewünschte Verhalten zeigen!). (beim nächsten Mal wieder AUFPASSEN, sonst hast ganz schnell ne Verhaltenskette drin: Passant kommt, Hund rennt hin, kläfft, läßt sich holen und wird dafür auch noch belohnt.....)
Evtl. kannst mit Bekannten als "Passanten" üben, die ihn dann noch entsprechend unfreundlich begrüßen, wenn er bei ihnen ankommt, ein bestimmtes "Eyyy! AB!", verbunden mit einem energischen Schritt auf den Hund zu ("bedrohliche" Haltung) oder halt sowas, damit er nicht seine Bestätigung erhält durch ein Streicheln durch die Passanten. So kann er lernen, daß ihn bei Passanten nichts erwartet, das ein Hinrennen attraktiv machen würde.
Oder Du hälst ihn vorübergehend in dem Hof an der langen Leine. Kommt wer, gibst Du Kommando, zu Dir zu kommen/bei Dir zu bleiben. Rennt er trotzdem los, hälst Du ihn ja mittels der Leine fest (dazu kannst laut und ärgerlich NEIN! rufen), (dann kann er gar nicht erst hin und hat den Erfolg schonmal nicht!), und dann rufst Du ihn mit HIER oder was auch immer für einem Kommando zu Dir, mit hoher Stimme, freudig - und dann aber NICHT Runterdrücken!!!! Das ist ja quasi noch ne Strafe dafür, daß er jetzt bei Dir ist!! Sondern dann loben wie blöd! Zur Dir Kommen ist TOLL, auch wenn Du bei den ersten Malen durch Festhalten mit der Leine nachhelfen mußt. Was Du mit dem Runterdrücken gemacht hast: Du hast dem Hund gezeigt, daß es Sch.. ist, wenn er zu Dir zurückkommt - das wird ihn fürs nächste Mal bestimmt nicht gerade beflügeln. Außerdem: Bitte das Runterdrücken generell ganz schnell vergessen - auch wenns in irgendwelchen Büchern steht - man muß vielleicht alles essen, aber net alles nachmachen, was irgendwo geschrieben steht!
Allgemein: das Abrufen üben, bewaffne Dich mit Leckerli/Spielzeug, und laß in nächster Zeit immer mal wieder was Tolles springen, wenn der Hund beim ersten Rufen zu Dir kommt. Nach dem zweiten Ruf kommen gibt dann nur noch ein "Fein!", wenn er nach dem zweiten nicht kommt: wieder abholen und dahin bringen, wo Du gerufen hast. Gaaaanz konsequent. Das wird ihm bald zeigen, daß Du ein Kommando ernst meinst, ohne daß Du dafür Gewalt anwenden mußt. Wer Gewalt anwendet, zeigt seinem Hund damit nur, daß er nicht in der Lage ist, ihn souverän zu führen. Wie beim Menschen halt auch: Schreien/Schlagen zeigt Hilflosigkeit... Wichtig: je interessanter Du bist (zeig dem Hund ruhig, daß Du Leckerli in der Tasche hast), desto lieber wird er dem Abrufkommando folgen.
LG, und viel Spaß beim trainineren!
BieBoss -
Genauso wie BieBoss es geschrieben hat wäre es richtig !

Wie du deinem Hund ein Abbruchsignal konditionierst, kannst du ja hier im Forum nachlesen, da gibt es viele Threads oder lies mal die Knowledge Base durch......

LG
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ok danke für die vielen hilfreichen tipss. ich werde das auf jeden fall alles mal ausprobieren.
lillameja in unserem hof hinterm haus ist alles voll mir wiese. da hat er ne ganze menge auslauf wenn er nur den leutren net hinterher rennen würde.
Aber jetzt weiß ich ja wie ich das ganze in angriff nehmen werde. und hoffe mal das ich das problemn bald gelöst bekomme bevor mal noch irgendwas schlimmeres passiert.Danke für eure vielen hilfreichen tipss. wenn noch was sein sollte werde ich mich auf jeden fall nochmal melden
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Ich würde dem Hund ein Geschirr anziehen, lange Leine dran.
Beim ersten Wuff zu vorbeigehenden Leuten rufst du ihn 1x.
Hört er nicht darauf, schnappst du dir die Leine und bringst ihn kommentarlos ins Haus.
Tür zu, Schluss mit lustig.Den Hund draußen zu lassen und selbst ins Haus zu gehen halte ich für keine gute Idee.
1. Dieses Verhalten das er zeigt ist selbstbelohnend.
2. Wird der Hund das Verhalten nicht einstellen nur weil du ins Haus gehstPrinzipiell würde ich Zaunkläffer nicht allein in den Garten lassen. Irgendwann wird denen langweilig und dann suchen sie sich Beschäftigung, nämlich Leute ankläffen.
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