Erziehung ohne Konditionierung
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Ich frag jetzt mal hier nach ;D
Pepper sieht einmal wie ein Hund aus dem Vorsitz vorne rum in die Grundstellung überwechselt. Ich habe das nie gewollt, trainiert o.ä. und sie hat es definitiv nur einmal gesehen. So und dann macht mein Hund exakt das nach. Sie sitzt vor und wechselt vorne rum über in die GD, nicht hinten rum wie es seit Ewigkeiten trainiert wurde. Was ist das? Konitionieren? Wer hat Pepper darauf konditioniert? Ich mit Sicherheit nicht. Und konditionieren durch einmaliges sehen, kann ich mir nicht vorstellen.
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8. Juni 2010 um 11:32
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Erziehung ohne Konditionierung - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
ISo und dann macht mein Hund exakt das nach.
und was machst du?
gehst du drauf ein?
bist du begeistert?Sobald du eine Reaktion zeigst, hast du ihr Nachahmen/Austesten konditioniert
oder seh ich da was falsch?
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Murmels Beispiel beweist, das alles Lernen, auch bei Hunden, nicht ausschließlich aus Konditionierung sondern auch zu gewissen Teilen aus Nachahmungs/Modelllernen besteht
.VG, Anna
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Zitat
Murmels Beispiel beweist, das alles Lernen, auch bei Hunden, nicht ausschließlich aus Konditionierung sondern auch zu gewissen Teilen aus Nachahmungs/Modelllernen besteht
.VG, Anna
Frage ist aber, ob nen Hund es immer macht, wenn man ihn darin nicht bestätigt
und sobald ich ihn bestätige, lande ich wieder beim Konditionieren -
Manu beim ersten mal hab ich gar nichts gemacht, weil ich zu überrascht war (weder Abbruch noch Bestätigung). Danach wusste ich es und es wurde jedesmal wieder abgebrochen. Dieses Verhalten wurde zu keiner Zeit von mir bestätigt/gelobt.
EDIT: Ich hab diese Frage nicht aus Provokation o.ä. gestellt, sondern weil Pepper sowas sehr oft zeigt und ich mich schon oft gefragt habe, WAS genau das jetzt ist (also abschauen, ja, aber für meine Begriffe eben kein konditionieren) und es mich wirklich interessiert

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für mich zeigt die Frage von Murmelchen nur wieder die unterschiedliche Auffassung des Begriffes

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Zitat
für mich zeigt die Frage von Murmelchen nur wieder die unterschiedliche Auffassung des Begriffes

Kannst Du das genauer definieren?
Wobei ich schon den Eindruck hatte, dass Lotte manchmal, wenn sie mich beim Training mit anderen Hunden beobachtet hat, verstanden hat, was der andere Hund tun sollte... Manchmal besser als der andere Hund...
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Martina, meiner Auffassung nach dauert konditionieren etwas. Also bsp. "Sitz". Hund lernt Po auf Boden ist gut -> Keks; er zeigt "Po auf Boden" öfter, bekommt öfter den Keks. Irgendwann hat das Hirn die Verbindung "Sitz" = "Po auf Boden" hergestellt. Danach arbeite ich an der Verknüpfung dieser 2 Sachen unter Ablenkung.
Nur weil mein Welpe daheim mal hockt, kann er noch lange kein Sitz. Ich bestätige richtiges Verhalten (hocken) immer und immer wieder bzw. der Hund bekommt seine Bestätigung immer und immer wieder. Durch diese Wiederholungen festigt sich das Verhalten und irgendwann kann er es dann.Das ist für mich konditionieren. Wenn der Hund aber eine Sache nur einmal sieht und nachmacht, keine Bestätigung kommt (sondern eher noch der Abbruch), dann konditioniere ich doch dieses Verhalten nicht (eher noch ein alternatives Verhalten durch den Abbruch)

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Zitat
Durch diese Wiederholungen festigt sich das Verhalten und irgendwann kann er es dann.
hm, wenn wir negatives Konditionieren nehmen
Hund rennt los, ihm fliegen Schnellen hinterher, Hund bekommt schiss udn rennt nicht mehr weg aus Angst vor Strafe
hab ich hier nun nicht kondtioniert, weil es keiner Wiederholung bedarf?
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Gute Frage, keine Ahnung. Bei uns fliegt nur was, wenn es sein muß und ein Kommando (das vorher eben absolut gefestigt wurde) im Eifer des Gefechts ignoriert wird.
Allerdings denke ich, dass negative Kondtionierung ggf. auch was anderes ist, weil ich da ja aversiv arbeite und das normalerweise seeeehr deutlich ist. Anders als beim "normalen" konditionieren

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