Hund rennt ständig hinterher.....

  • moin

    also, ich versuche mich bei meinem "problem" mal kurz zu fassen. wir haben einen 4 jahre alten kastrierten mischlingsrüden. 2 jahre davon hat er im tierheim verbracht, bis wir ihn "erlöst" haben. vorleben ist leider unbekannt. wir haben ein kleines reihenhaus mit garten usw. hund kann sich im ganzen haus (ausser küche) frei bewegen. terassentür aufgemacht, hund raus, ich geh nach oben, hund hinterher :sad2:
    warum bleibt der "heini" nicht einfach liegen fragen wir uns. das gleiche funktioniert auch andersrum. wir von oben nach unten, hund hinterher usw usf. wir haben ihn jetzt seit ca 3 monaten. können das evtl irgendwelche verlustängste sein? und wie kann man ihm das abgewöhnen? ich hab ja nichts dagegen, dass er mir mal hinterher dackelt, aber ständig?
    vielleicht hat ja jemand einen heissen tip.

    danke erstmal im voraus. falls weitere fragen sein sollten, fragen ;)

  • Für mich hört sich das so an, als ob der Hund euch kontrolliert?
    Ich habe auch so ein Exemplar hier. Damit ich nicht ständig "Verfolgt" werde, habe ich zwei Räume im Haus ausgewählt, die der Hund nicht betreten darf, ansonsten darf er sich überall frei bewegen.
    Oder ich mache eben einfach mal die Türe zu, wenn ich einen Raum verlasse, so dass der Hund mir nicht nachlaufen kann.

  • Hallo,

    kann er denn überhaupt alleine bleiben, wenn ihr das Haus verlasst?

    Hat er einen festen Schlafplatz?
    Habt ihr es geübt, dass er dort auch mal bleibt?

    Es können Verlustängste oder ein Kontrollverhalten sein.

    Fangt doch langsam an, es zu trainieren.
    Gehe für erst wenige Sekunden aus dem Raum, Tür schließen (!) und sofort wieder reingehen, Hund ignorieren, er soll es als was Normales ansehen.
    Dann laaaangsam die Zeit steigern.

    Gruß
    Leo

  • mmh, ich kenne das. meine luna (9 mon) macht das auch, tag für tag. sie tappst mir immer hinterher, bleibt meistens in meiner nähe.
    ich weiß auch nicht warum, vlt ist sie einfach "anhänglich". kontrollverlust ist ja eigentlich nur, wenn der hund nicht alleine bleiben kann, oder? luna kann sehr gut alleine sein, sie findet es zwar nicht so gut (jault ganz kurz), aber dann legt sie sich auf ihren platz und schläft... sie ist auch überhaupt nicht dominant oder so.
    vlt hat euer hund wirklich einfach angst, denn er hat ja vlt schon schlechte erfahrungen gemacht...
    ich denke immer : "man bin ich spannend" :D und versuche mich gar nicht mehr darüber zu ärgern, ist ja eigentlich auch süß ;)

  • das hat sich bei meinem auch in der letzten zeit herausgebildet.
    ich weiß ja nicht, wie das mit dem alleinbleiben bei ihm ist. generell würde ich es aber unterbinden, dass er ständig hinterher läuft. ich schicke teddy dann aus dem zimmer, in dem ich mich aufhalte, so, dass kein sichtkontakt für ihn besteht, wenn er schlimm aufdringlich wird, schicke ich ihn auf seine decke.
    vielleicht machst du einfach mal die ein oder andere tür hinter dir und vor seiner nase zu, damit er lernt, dass er nicht überall dabei sein muss.

  • nun für mich hört es sich eher nach Verlustangst an - wenn man Hunde aus dem TH holt braucht man viel Zeit und Geduld. Da man oft nichts über die Vorgeschichte weiß, ist es sehr schwer zu sagen, das ist dies oder das.
    Auch ich hatte diese Art ( überall mit hin wollen - man könnte ja was verpassen).

    Ich würde es einfach mal langsam angehen lassen und den Hund stückweise an das Alleinsein gewöhnen. Einfach mal kurz vor die Tür - horchen und dann wieder zurück in die Whg. Immer wieder erweitern und das auch in der Whg.probieren - und nicht verzweifeln wenn es nicht immer klappt - er muss erstmal Vertrauen aufbauen.

  • moin

    danke erstmal für eure antworten. allein sein ist kein problem. er bellt oder winselt dann auch nicht. ja, einen festen schlafplatz hat er. und gelobt wird er auch zur genüge (auch wenns manchmal schwer fällt..... :smile: )
    wenn er den befehl "decke" bekommt, bleibt er auch da. (auch wenn er sich dann in seinen bart grummelt)
    wie gesagt, es nervt schon ganz schön. aber vielleicht sind wir auch nur zu ungeduldig mit ihm. naja, so 2 jahre im tierheim sind nicht ohne.
    erstmal danke bis hier.
    vielleicht fällt ja noch jemandem was ein.

  • Hallo,

    wieso wird das Hinterherlaufen eigentlich immer als etwas negatives empfunden? Solange der Hund nicht kontrollieren will, also meine Bewegungsfreiheit einschränkt (liegt im Weg), und auf Anweisung bleibt wo er ist ( wenn ich zB alleine zur Haustür will), seh ich persönlich nix schlimmes daran, er will halt bei der Gruppe bleiben, darf er doch gerne.

    Gruß luzebut

  • Zitat

    Hallo,

    wieso wird das Hinterherlaufen eigentlich immer als etwas negatives empfunden?

    Ganz einfach: Weil der Hund nie richtig ruhen kann und er immer auf dem Sprung ist. Das ist anstrengend und unnötig. Auch, wenn der Hund das (noch) nicht weiß.

    Außerdem ist es durchaus Kontrolle, wenn er alles beobachtet, was man tut.

    Viele Grüße
    Corinna

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