eigentlich ein problem mit mir ...
-
-
hallo - ich bin neu hier und könnte mal ein paar meinungen gebrauchen, die mich vielleicht wieder auf den rechten pfad treiben:
ich habe vor rund 2 monaten meine über alles geliebte hündin verloren, nach 11 gemeinsamen jahren. sie war ein traumhund, ein echter 10er im lotto, wir waren ein dream-team.
in meinem schmerz und meinem "wahn" habe ich vor rund 2 wochen einen neuen hund aus dem tierschutz ausgewählt. ich glaube, er ist eigentlich auch ein traumhund, aber ich kriege das einfach nicht hin. er gibt sich alle mühe, hat natürlich ein paar macken - vor allem einen ausgeprägten jagdtrieb! - aber vor allem merke ich, dass ich ihn nicht in mein herz lassen kann; ich frage mich, ob ich einfach einen schrecklichen fehler gemacht habe und mich sebst überfordert habe ?
wie gesagt, der kleine kerl gibt sich alle mühe, und unser zusammenleben klappt von tag zu tag besser, und er ist auch schon ziemlich fixiert.wenn allerdings ein problem auftritt - wie eben dieser jagdtrieb - merke ich, dass ich total überfordert reagiere, und irgendwie unwillig bin, mich dem zu stellen. ich fühle mich ständig deprimiert und fühle mich manchmal schon überfordert, mit ihm rauszugehen.
das klingt jetzt alles total heulig, und ich war immer immer die erste, die über leute gelästert hat, die ihren hund wohlmöglich "zurückgeben". jetzt ertappe ich mich selber bei dem gedanken und fühle mich noch bescheuerter (würde hier eigentlich ein anderes wort einsetzten, aber möchte mich ja nicht gleich daneben benehmen!)....
brauche ich nur einen tritt in den po und muss mich mal zu mal an den riemen reißen - oder .... ?

-
27. Mai 2010 um 16:02
schau mal hier:
eigentlich ein problem mit mir ... - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-

Du brauchst eindeutig einen Tritt in den Allerwertesten.
Das ist einfach der "Neuhund Blues".
Gruß
Andrea -
Zitat

Du brauchst eindeutig einen Tritt in den Allerwertesten.
Das ist einfach der "Neuhund Blues".
Gruß
AndreaUnterschreibe ich!
Es ist noch nicht lange her, dass Du Deine Hündin verloren ist. Was man nach 11 Jahren für ein tolles Team ist, kann sich jeder denken. Das wischt man nicht einfach weg.
Und dann kommt der Neue. Auf ganz andere Art liebenswert, ein Individuum eben. Nix ist mehr wie vorher. Kein Vergleich zum Verlust.
Und das ist auch gut so!
Jedes Lebewesen ist eben anders. Du bist dabei, seine wunderbaren Seiten zu entdecken. Entspann Dich, gehe es locker an. Zwei Wochen sind doch noch nichts...
...Ihr werdet Euch finden, bestimmt!
-
Zitat
habe ich vor rund 2 wochen einen neuen hund aus dem tierschutz ausgewählt.
hallo,
er ist doch erst so kurze zeit bei dir. das ist normal. vor allem weil du ja auch noch den verlust deines hundes verkraften mußt.gib euch mehr zeit, es wird sich alles einspielen. eines tages wirst du den kerl sehr lieben, das wette ich.
gib dem kleinen eine chance.

gruß marion
-
Ich würde dir raten jetzt keine "übereilte" Entscheidung zu treffen, sondern euch beiden Zeit zu geben.
Du musst auch nicht alle Probleme jetzt lösen, dann bleibt der Hund halt erst mal einfach an der Leine, na und?

-
-
Zitat
brauche ich nur einen tritt in den po und muss mich mal zu mal an den riemen reißen - oder .... ?
... Ich denke Du musst Dir und dem Hund einfach noch etwas Zeit geben. Du hast den Hund erst seit etwas über 2 Wochen, das ist doch noch keine Zeit. Kannst Du nicht versuchen lockerer an die Sache heran zu gehen? Versuche Dich über die Dinge die gut klappen zu freuen, die paar Macken kriegst Du früher oder später auch noch in den Griff. Konntest Du bis jetzt gar keine Beziehung zu dem Hund aufbauen? Freust Du Dich nicht, wenn er zu Dir kommt und Dich mit seinem treu-doofen Blick anschaut? Wenn er seine Streicheleinheiten einfordert und Dir gehorcht? Wenn er Dir immer mal wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubert oder Dir das Gefühl gibt, das er für Dich da ist und mit Dir alt werden will, dann würde ich ihn behalten. Wenn der Hund allerdings gar keine Emotionen in Dir weckt, Dir selbst das füttern zuviel Arbeit(psychisch/emotional) macht, dann würde ich den Hund zurück geben. Aber nur nachdem Du Dich nochmal in Ruhe hingesetzt hast und Dir Gedanken über Dich und den Hund gemacht hast. Wenn Du dann zu einem Ergebnis kommst, egal welches, dann wird es das Beste für Euch Zwei sein. Ich bin mir sicher Du triffst die richtige Entscheidung und drücke Dir dafür die Daumen. Manchmal hilft es auch, wenn man sich bei einem Glas Wein mit Freunden austauscht, denn die kennen Dich besser als wir und können die Situation ganz anders einschätzen als wir hier im Forum.

Halt die Ohren steif, auf Regen folgt immer Sonnenschein!

Gruß Basti
-
Über eins mußt du dir im klaren sein.
Den gleichen Hund wie deinen verstorbenen, bekommst du nicht wieder.Ich habe schon ein paar Hunde verloren und auch wenn die nachgekommenen ähnlich aussahen, sie waren alle anders

Auch ich trauere sehr um meine Hunde, jeden Tag, aber darüber darf man die Lebendigen nicht vergessen.
Dein neuer Hund hat doch mit Sicherheit kein gutes Leben gehabt.
Sei fair zu ihm und nimm ihn an, wie er es verdient hat, du wirst ihn mit der Zeit genauso lieben, wie die Verstorbene, glaub es mir, ich hab das durch.
-
so erstmal tieeeeeeef durchatmen.
Ich kenn das Gefühl zu gut.
Ich ich habe damals wahnsinnige Angst gehabt, unserem neuen Hund nicht gerecht werden zu können und Situationen, die für mich damals völlig normal waren, waren auf einmal Stress pur. Ich habe mich damals innerlich dagegen gewehrt. Ich wollte nicht, dass ein anderer Hund den Platz von Alexa einnimmt...Aber, der Platz deiner Hündin ist frei geworden. Natürlich kann kein anderer Hund deine Hündin ersetzten und das soll er auch gar nicht.
Deine Maus wird immer einzigartig bleiben.
Aber gib dem kleinen eine Chance auch einen Platz in deinem Herzen zu finden. Gebt euch Zeit. Das wird schon :yes: -
Kenne das auch, konnte den neuen Hund meiner Eltern (er kam etwa ein halbes Jahr, nachdem meine Hündin gestorben war) auch erst schwer annehmen, obwohl ich ihn durch die ganze Welpenzeit so ziemlich alleine begleitet hab und ihn 24/7 um mich hatte. Ich habe ihn dadurch nicht schlecht behandelt, aber manche Sachen (tägliches Training, ect.) waren einfach nicht so selbstverständlich.
Und naja, was soll ich sagen... ein Jahr ist um und jetzt ist er meiner
Er wird niemals meine Süße ersetzen können, aber er ist ein neues kleines Wesen und auf seine eigene Art ein Traumhund.Wie schon gesagt, gib dir Zeit, erzwinge nichts und lass es wachsen!
Du stehst absolut nicht alleine mit deinen Gefühlen da.Ich wünsch dir viel Erfolg
-
ups, ich habe gar nicht erwartet, hier schon so viele tolle beiträge zu lesen. vielen vielen vielen dank!
was zum nachdenken ...
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!