• Wenn es nach unserem TA geht, hätten wir unseren Rüden schon mit 5 !!! Monaten kastrieren lassen sollen....Klaro, macht ja wohl der TA ein Geschäft damit....

    Auch eine Hundetrainerin riet uns dazu unseren Rüden schnellstmöglich die Manneskraft zu nehmen, er hätte auch ein rieeeeesieges Egoproblem.... :lol: :lol: :lol:

    Darüber können wir eher schmunzeln, wir haben unseren TA gewechselt und die neue Ärztin ist auch der Meinung, wenn keine driftige medizinische Indikation vorliegt, soll man es sein lassen, genau der Meinung sind wir auch....
    Da unser Hund ein vollwertiges Familienmitglied ist werden wir auch diese Zeit der Entwicklung gemeinsam mit ihm meistern..

    Ich meine, man schneidet seinen Kindern ja auch nichts ab, nur weil sie in der Pubertät eine schwierige Selbstfindungsphase durchlaufen

  • [quote="Julaila"]
    Da unser Hund ein vollwertiges Familienmitglied ist werden wir auch diese Zeit der Entwicklung gemeinsam mit ihm meistern..

    /quote]

    So sehe ich das auch, habe jetzt den 5. unkastrierten Rüden und keinerlei Probleme in dieser Beziehung. ;)

  • Ein nachlassender Sexualtrieb und eine geringere Aggressionsbereitschaft gegenüber anderen unkastrierten Gleichgeschlechtlichen sind im Grunde die eigentlichen Argumente für eine Kastration (abgesehen von medizinischen Aspekten) und ja auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Erziehung ist die eine Seite aber gerade das Aggressionspotenzial, kann für manche etwas schlecht zu handhaben sein, vor allem wenn man zu der Sorte zählt die nicht immer aufpassen und rechtzeitig abrufen können. Wer also eher mittelmäßig um die Erziehung bemüht ist und trotzdem gern dort unterwegs ist, wo viele fremde Hunde kommen und gehen, für den ist in meinen Augen der Gedanke an eine Kastration zwischen 1-1,5 Jahren beim Rüden sinnvoll, dann wird in vielen Fällen der o.g. Effekt erzielt. Außerdem ist er körperlich ausgewachsen und geschlechtsreif aber noch nicht zu verfestigt in bestimmten Verhaltensmustern. Nach meiner Beobachtung haben sich Rüden eher problematisch entwickelt, je später sie kastriert wurden.

    Also entweder relativ früh (1-1,5 Jahre) oder gar nicht und mit wachen Augen und ner konsequenten Erziehung die Probleme erkennen und in Griff bekommen, ist jedenfalls meine Meinung. Ich hab mich auch für den zweiten Weg entschieden aber trotzdem ist er ein selbstbewußter Rüde, der eher nicht kleinlaut abzieht, wenn z.B. ein größenwahnsinnniger Terrier Selbstmordgedanken hegt ;) , was bei einem sehr deutlichen Größenunterschied theoretisch auch mal ins Auge gehen kann, deshalb ist es schon sehr von Vorteil immer auf seinen Hund einwirken zu können ..Je nach Rasse und Persönlichkeit des Hunde kann man gerade gleichgeschlechtliche Aggressionen einfach nicht vollständig aberziehen aber ohne weiteres gut kontrollieren, was einen sehr aufmerksamen Hundehalter voraussetzt. Genauso wie mein Hund bei ner läufigen Hündin zwar abrufbar ist aber trotzem seinen Trieben freien Lauf lassen würde, wenn er denn dürfte ;)

  • Mal gesetzt der Fall man hat einen Rüden und ein Weibchen und es sind Geschwister! Dann bleibt einem ja nix anderes übrig als einen von beiden Kastrieren zu lassen denn Inzuchthunde sind wohl eher nicht so toll.

    Und in dem Fall muss man ja auch relativ früh Kastrieren lassen zumindest vor der Geschlechtsreife.

  • Hallo,

    eine Kastration sollte man in diesem Fall in Erwägung ziehen, wenn man nicht in der Lage ist, die Hunde während der Läufigkeit der Hündin 100%ig zu trennen.

    Gruß
    Leo

  • Dann bleibt nur noch die Frage wenn ja, wen von beiden, den Rüden oder das Weibchen?

    Von einigen Hundehaltern wurde mir gesagt das es sinnvoller wäre das Weibchen, allerdings nicht sterilisieren sondern kastrieren, um das Krebsrisiko das im 7. bis 8 Lebensjahr sehr hoch wäre zu vermindern.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!