• Zitat


    Meine Ansprüche sind ein Hund mit nicht allzu starkem Jagdtrieb (also keiner aus der Gruppe 7, leider...), ein grundsätzlich vorhandener Schutztrieb wäre wünschenswert (also Anschlagen reicht, wenn jemand kommt, mein Bretone bemerkt Fremde später als ich), eine gewisse Sportlichkeit wünsche ich mir auch, damit der Hund einfach auch mit dem Bretonen mithalten kann, sobald er ausgewachsen ist (ich laufe mit Hund, 4x die Woche gut 8-15 km, steigernd). Weitere Auslastungsmöglichkeiten wären auch schön, wenn sie ähnlich wie die meines Bretonen sind, damit man das verbinden kann, also Fährtensuche, Dummyarbeit, Reizangel...Agi kann ich mir ggf auch vorstellen.

    Ein Deutscher Schäferhund? Natürlich auf eine passende Allrounder-Zucht achten, d.h. weder eine krüppelige Anatomie noch eine harte Leistungszucht.

    Ich finde es passen so viele Rassen. Wie siehts mit dem Charakter aus? Hast du da besondere Vorlieben bzw Abneigungen?

  • Hi!

    Pflegestellenversager heißt aber, dass der Hund dann für immer bleibt. ;)

    Pflegestelle auf Ferienzeit glaub ich nicht, dass das überhaupt geht. Das wäre weder für den Hund, noch für die Orga sinnvoll.

    Ich persönlich finde einen Deutschen Schäferhund aus einer guten Zucht sehr geeignet. Da hast du alles, was du willst. Viel Will to Please, ein Hund, der gerade für dich arbeiten will. Sportlich, loyal, ehrlich - und ich liebe den Charakter der Schäfis sehr!

    Wenn du aber zB einen Bretonen mit wenig Jagdtrieb suchst, dann schau doch bei denen, die auf Pflegestellen sind. Die kannst du besuchen - dein Hund kann sie kennen lernen, ihr könnt miteinander spazieren gehen - auch in der Dämmerung...

    Ich denke, dass ein Hund, der schon eine Weile auf einer Pflegestelle ist genauso in Frage kommt, wie ein Welpe vom guten Züchter. Da hat man in beiden Fällen echt die größt mögliche Sicherheit, das zu bekommen, was man will.

    Also der Schäfi... wenn du so einen kriegst, bin ich neidisch. Die liebe ich nämlich auch sehr.

  • Ein DSH...daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber es ist eine wirklich, wirklich gute Idee :gut: ! Ich mach mich mal schlau darüber.

    Hummel, ja, wenn es denn einen Bretonen mit wenig Jagd-, dafür aber etwas Schutztrieb gäbe, fände ich das auch eine Überlegung wert. Ich schau schon immer mal bei "Bretonen im Tierheim", aber eher einfach so...aber ist ebenfalls eine Überlegung wert.


    Charakterlich und Aussehen, hmmm, mir ist eigentlich nur ein loyaler Begleiter wichtig, etwas will-to-please wäre schön soll aber keine Überhand nehmen. Aussehen ist egal, Charakter zählt, aber Langhaar schließe ich aus Pflegegründen aus =).

  • Es lohnt sich auf jeden Fall immer mal hier: http://www.bretonen-in-not.de/ zu schauen und bei den Pflegestellen oder den Vereinsvorsitzenden nach zu fragen, ob ein Exemplar mit verhältnismäßig wenig oder besonders gut händlebarem Jagdtrieb dabei ist. :D

    Meinen geb ich nicht mehr her! :D

    Wobei. Er HAT Jagdtrieb, keine Frage. Aber es lässt sich, seit ich mit Anleitung daran arbeite, bisher wirklich extrem gut händeln. Ich glaub, er ist mir in den letzten vier Wochen nur noch 2x ins Gebüsch abgezischt und auch nur, weil ihm ein Kanickel direkt vors Maul gesprungen ist. (Nein, er hat nichts gerissen und war 2 Minuten später auch wieder da.)
    Das ist - wenn man mal bedenkt, dass er ein Vollblutjäger ist und erst eine sehr kurze Zeit, die ich ihn habe, nun wirklich eine händlebare Sache.

  • Zitat

    Keiner einen Rassevorschlage, der zu unseren Anforderungen passen würde?!

    Obwohl du zu Anfang des Threads schon geschrieben hast, dass du Collies "doof" findest....schau dir mal den Kurzhaar-Collie an.
    Wir haben ihn uns als Zweithund geholt und gute Erfahrungen mit ihr gemacht.
    Deine Anforderungen an deinen Zweithund erfüllt der KHC durchaus.

    Hier mal eine gute Seite um den KHC kennen zu lernen......

    http://www.kalalassies.de/

  • Kurzhaarcollie....hmmm....auch ne interessante Sache, aber wie sieht es da mit dem Jagdtrieb aus, der Hütetrieb ist doch auch nur ein "versteckter" Jagdtrieb?! Ansonsten sehen die schon schniecke aus und scheinen charakterlich passen sie auch. Danke, sehe ich mir an, kommt auf die Liste.

    Hummel, was hast du denn da für eine "Anleitung" in puncto Jagen?! Vielleicht bringt die uns auch was? Bis jetzt konnte uns beim Jagen in der Dämmerung (ist aber auch fies - da sind hier Karnickel in solch rauen Mengen, dass mein Hund natürlich sehr, sehr in Versuchung gebracht wird) kein Trainer helfen...
    Ich werde mich auf jeden Fall immer mal bei Bretonen in Not und Bretonen im Tierheim erkundigen, wenn es wirklich ein passendes Exemplar mit wenig Jagdtrieb gäbe, wäre das natürlich fantastisch, denn rein charakterlich sind Bretonen echte Bomben =) ich kenne keine andere Hunderasse, die so lieb, verrückt, kinderlieb, gelehrig, sportlich und und und ist wie die Brittanies!


    So, unsere bisherige Liste umfasst nun:

    - DSH
    - Kurzhaarcollie
    - nicht-triebiger Bretone


    ...meine groben Ideen wären noch ein Toller (hmmm, evtl zu triebig), ein Sennenhund (nicht sportlich genug?) und ein Mali (zu sportlich?)....
    Dalmi fällt raus, hab gestern in Thalia mal ordentlich Rassebücher gewälzt, da steht, die seien leider doch recht triebig...schade...

  • Wir sind ja Besitzer von DREI Bretonen aus dem Tierschutz und man kann sehr oft den Trieb erst nach Wochen wirklich erkennen......

    Deshalb kann man LEIDER Tierschutzhunde die direkt aus der Tötung etc.
    kommen nicht wirklich sofort einschätzen....

    Schäferhunde gefallen mir persönlich nicht so, mein Onkel hatte einen,
    der würde allerderdings zu deinem Profil passen.

    Übrigens haben wir eine Bretonen Omi mit wenig Jagdtrieb..... ;) , Leo der
    Setter-Bretonen-Mix ist auch super abrufbar (den haben wir allerdings mit 6 Monaten bekommen und konnten noch gut einwirken) und Tami ist
    in der Dämmerung mit loser Schleppleine auch gut zu händeln und
    ansonsten läuft sie immer OHNE Leine....also
    es gibt die Bretonen mit wenig oder kaum Jagdtrieb... :smile:

    Kann man überhaupt grundsätzlich sagen diese oder jene Rasse hat
    keinen Jagdtrieb??? Ist es nicht eher vom jeweiligen Hund abhänging?

  • Hummel, danke!

    WECKT, ich denke, wenn ich mir einen Weimaraner (einer meiner Traumrassen) hole, ist die Gefahr eines Jagdproblems deutlich höher als bei einem DSH...klar, auch eine Nicht-Jagdhunderasse kann und wird jagen, aber in einem anderen Maße. Jagdverhalten ist bei einem Hund, einem Beutegreifer, ja irgendwo normal und artmäßig.

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