Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund-Katze-Maus
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Alina_ -
8. Mai 2010 um 19:58
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Das mit den Kühen fand ich auch richtig schlimm aber dann sowas rauszuhauen ala "na der Konsument muss sich ändern , das die Milchkühe ein besseres Leben" fand ich ein bisschen unpassend. Natürlich sollen sich auch mal die Konsumenten hinterfragen wie mit den Tieren umgegangen wird aber bei mir im Laden gibt es nur eine Milchsorte, wie soll ich da bitteschön wissen ob die Milch von "glücklichen" Kühen kommt oder nicht?
Und wenn der Bauer sich die Kühe und den Betrieb nicht mehr leisten kann muss er sich eben was anderes suchen, ist bestimmt schwer aber so ist nun mal das Leben.Und was ich auch gerne gewusst hätte, war das mit den Salamandern. Am Anfang haben sie gesagt, das die Salamander unter Naturschutz stehen. Aber woher haben die Züchter die Salamander her?
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8. Mai 2016 um 09:39
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naja, wenn der Konsument immer nur die billigsten Milchprodukte kauf, dazu vielleicht auch nur, wenn diese im Angebot ist, dann ist es kein Wunder, dass die Milchpreise derart fallen. Ich achte bei Milchprodukten darauf, dass sie möglichst aus der Region kommen. Bioprodukte sichern auch einen gewissen Standard, aber auch hier sollte man keine Billigprodukte kaufen.
Und das gilt nicht nur für Milchprodukte sondern genauso für Eier und Fleischprodukte.Andererseits ist es gerade bei der Milchherstellung so, dass es derzeit tatsächlich eine Überproduktion gibt - darunter haben dann v.a. die kleinen Milchviehbetriebe zu leiden.
Zu den Salamandern: ich schätze mal, dass die Zuchttiere von ehemals aus der Wildnis entnommenen Tieren abstammen und schon recht lange in Menschenhand gezüchtet werden - bei einer Lebenserwartung von 50 Jahren und jährlicher Nachzucht, die unter relativ optimalen Bedingungen aufwächst (= geringe Jungtiersterblichkeit) dürfte man relativ schnell eine ansehnliche Anzahl an Tieren haben.
lg
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Hasel:
Also sorry, aber du willst uns doch nicht erzählen, dass du nicht weiß woher die eine Sorte Milch bei euch im Laden kommt? Wenn da nicht Bio drauf steht ist es doch logisch, dass die Milch aus Massentierhaltung kommt.
Genauso wenig nehme ich dir ab, dass es dir nicht möglich ist deine Milch woanders zu kaufen. -
Hasel:
Also sorry, aber du willst uns doch nicht erzählen, dass du nicht weiß woher die eine Sorte Milch bei euch im Laden kommt? Wenn da nicht Bio drauf steht ist es doch logisch, dass die Milch aus Massentierhaltung kommt.
Genauso wenig nehme ich dir ab, dass es dir nicht möglich ist deine Milch woanders zu kaufen.Zu denken, dass es nur Bio und Massentierhaltung gibt ist glaube ich schwarz-weiß-Denken. In meiner Nachbarschaft ist ein Bauernhof, bei dem die Kühe den ganzen Tag draußen auf einer großen Weide stehen. Bio ist das nicht, aber Massentierhaltung für mich eigentlich auch nicht.

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Zu denken, dass es nur Bio und Massentierhaltung gibt ist glaube ich schwarz-weiß-Denken. In meiner Nachbarschaft ist ein Bauernhof, bei dem die Kühe den ganzen Tag draußen auf einer großen Weide stehen. Bio ist das nicht, aber Massentierhaltung für mich eigentlich auch nicht.

Ich wollte gerade sagen. Gerade im Sommer stehen einige Milchkühe auf der Weide und deren Milch wird als normale Milch an die Großkonzerne verkauft.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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@Hasel Einfach aufhören und was anderes machen geht meistens in der Landwirtschaft nicht, weil du hohe Investitionskosten über lange Zeit abbezahlst.
Kaufst dir zb ne Melkmaschine und bezahlst die über 10 Jahre ab.
Klar im extremfall kannst du dann mit deinem neuen Job alles zuende abbezahlen, aber wie sinnig ist das denn? -
Und nur weil Bio drauf steht, ist doch noch lang nicht Bio drin. Es gibt mittlerweile so viele Bio- und Fair Trade Siegel....da blicken wir Ottonormalverbraucher gar nicht mehr durch

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@Hasel Einfach aufhören und was anderes machen geht meistens in der Landwirtschaft nicht, weil du hohe Investitionskosten über lange Zeit abbezahlst.
Kaufst dir zb ne Melkmaschine und bezahlst die über 10 Jahre ab.
Klar im extremfall kannst du dann mit deinem neuen Job alles zuende abbezahlen, aber wie sinnig ist das denn?Zumal die meisten Landwirte gar nichts anderes gelernt haben. Bei den meisten besteht der Betrieb schon seit Generationen und wird immer weiter vererbt.
Ich selbst bin Bankkauffrau bei einer Raiffeisenbank und wir haben sehr viele Landwirte in der Kundschaft. Wenn es so einfach wäre mit 'einfach mal was anderes machen', hätten die meisten dieser Landwirte die Milchviehhaltung bereits aufgegeben. Derzeit (und bereits seit 2-3 Jahren) ist die Milchviehhaltung nämlich einfach nicht mehr kostendeckend. Ich begleite gerade einen Landwirt bei der Umstellung seines Betriebes von der Milchviehhaltung zu einer Pferdepension. Aber auch das ist mit enormen Kosten verbunden und daher nicht mal eben so realisierbar. Und: Die Kühe einfach auf die Wiese zu stellen ist billiger, als sie den ganzen Tag im Stall stehen zu haben und zuzufüttern. Denn neben dem Futter spart man sich auch das Entsorgen der Gülle usw..
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@Hasel Einfach aufhören und was anderes machen geht meistens in der Landwirtschaft nicht, weil du hohe Investitionskosten über lange Zeit abbezahlst.
Kaufst dir zb ne Melkmaschine und bezahlst die über 10 Jahre ab.
Klar im extremfall kannst du dann mit deinem neuen Job alles zuende abbezahlen, aber wie sinnig ist das denn?Das Problem hast du aber in jedem Betrieb.
Weder die Maschinen beim Schreiner noch die Hebebühne des Automechanikers sind vom Himmel gefallen.
Wenn die Selbstständigkeit sich wirtschaftlich nicht (mehr) lohnt, stehen viele mit hohen Schulden da. Ist eben eines der großen Risiken.Aber interssanterweise wird in der Landwirtschaft viel länger Verständnis gezeigt für die schwere Lage , selbst wenn es zu kosten der Tiere geht , als in anderen Berufen. Wenn ich nicht wirtschaftlich arbeiten kann , egal aus welchem Grund , dann ziehe ich den Schlussstrich.
Und ich kenne hier in der Gegend genug Bauern, die zwar auch sagen, klar könnten die Preise besser sein , aber man kann gut damit leben und zwar ohne die Tiere auszubeuten oder zu vernachlässigen. Die stehen tagsüber auf der Weide und zum Melken und füttern in den Stall. Die BullenKälber haben bis zur Schlachtung auch eine eigene Weide.
Die Zeiten haben sich geändert, aber das bedeutet nicht Zwangsläufig, dass alle kleinen Betriebe zugrunde gehen. Wer allerdings meint, dass es noch so funktioniert wie vor 50 Jahren, der hat wahrlich schlechte Karten und wie in allem Berufssparten ist eben nicht jeder geeignet einen Betrieb zu führen, egal wie lange er im Familienbesitz gewesen sein mag.
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Und nur weil Bio drauf steht, ist doch noch lang nicht Bio drin. Es gibt mittlerweile so viele Bio- und Fair Trade Siegel....da blicken wir Ottonormalverbraucher gar nicht mehr durch

Und BIO garantiert noch lange nicht eine artgerechte Haltung, die Mindestangaben beim BIO-Siegel sind ziemlich... naja

Hier gibt es eine ganze Menge Milchvieh-Betriebe, die kein Siegel haben, aber wo die Tiere trotzdem draußen laufen, gut eingerichtete (offene) Bewegungsställe haben und es den Tieren wirklich gut geht!
Allerdings haben hier allein dieses Jahr im Umkreis von 20km allein dieses Jahr schon 4 Betriebe aufgehört.....
Das Problem beim Preisverfall der Milch sehe ich aber zum größten Teil in der Massenproduktion.
Die Tiere sind auf unglaubliche Milchleistungen gezüchtet, und es wird einfach zu viel produziert.
Der "richtige Weg" wäre (nach meiner Meinung): Rückkehr zu "vernünftigen" Milchleistung (also weg von der Hochleistungskuh) bei besserer (Euter-)Gesundheit und höherer Lebenserwartung.
Die Nachfrage nach Milch wird nicht weniger werden, wenn das Angebot geringer wird, reguliert sich der Preis.
Und der Landwirt hat unterm Strich weniger Unkosten, macht also mehr Gewinn (der ihm für seine Arbeit ja auch zusteht!)
Der Weg in die Hochleistungszucht bei Nutztieren ist eine absolute Sackgasse! - Vor einem Moment
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