Kleine und große Hunde - Gefährlich?
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Also wir wohnen ja sehr ländlich und Gismo ist mit seinen 5 Kilo einer der kleinsten hier.
Probleme mit großen Hunden gibt es fast keine er spielt mit Husky, Labrador und Visla und einigen anderen großen.Angst habe ich wenig dabei, natürlich auch nur weil ich die Hunde kenne und weiß wie sie spielen.
Passieren kann immer etwas aber wenn es ihm zu wild wird kommt er zu mir und sucht Schutz.Es gibt aber auch Hundehalter hier die es witzig finden ihren 45kg Labrador auf meinen zu schicken obwohl sie wissen das es zwischen den beiden zu Problemen kommt und ja, da nehme ich meinen Hund auf den Arm um ihn zu schützen.
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Ich denke, dass man das mit "klein und groß" tatsächlich nicht verallgemeinern kann.
Das ganze kommt wirklich sehr stark auf die jeweiligen Hunde an. Ein Minihund, der ohnehin schon sehr verängstigt ist, eher zur Flucht neigt, wenig deutlich mit anderen kommuniziert etc. zusammen mit einem Draufgänger-Hund laufen zu lassen, der 20x so groß ist wäre tatsächlich grob fahrlässig.
Aber es gibt das ganze halt auch anders.Meine vier (von 19kg bis 60kg) haben den Umgang mit Klein- und Kleinsthunden ziemlich von Anfang an gelernt, bis November wohnte bei uns auch ein Kleinhund (Lhasa Apso), der ganz klar das Sagen hatte hier und von allen respektiert wurde, niemand wäre dort auch nur im Ansatz auf die Idee gekommen drauf zu trampeln.
Und auch viele "Freunde" meiner vier sind im Bereich Klein- und Kleinsthunde einzuordnen (Chihuahua, Yorkie, Toypudel, Malteser, etc.) und trotzdem klappt dort Spiel ziemlich gut.Bei Fremdhunden achte ich aber recht klar darauf auf was für Hunde wir dort treffen. Bei Kleinhunden, die dazu neigen zu flüchten und die generell ängstlich sind was große Hunde angeht, gestalte ich Zusammentreffen einfach anders um eben kein Risiko einzugehen und die Gefahr einer Streiterei gar nicht erst bestehen zu lassen.
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Zitat
Es gibt aber auch Hundehalter hier die es witzig finden ihren 45kg Labrador auf meinen zu schicken obwohl sie wissen das es zwischen den beiden zu Problemen kommt und ja, da nehme ich meinen Hund auf den Arm um ihn zu schützen.Die Erfahrung habe ich ebenfalls schon gemacht. Meist Männer. Und zwar in erster Linie die, die quasi eine Art Schwanzverlängerung an der Leine vor sich herführen.
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Bei Kleinsthunden, die nur eine hauchdünne Schädeldecke haben, wäre mir ein ruppiges Toben mit erheblich größeren Hunden zu gefährlich.
Mein Dalmatiner darf jeden Hund begrüßen, aber gespielt und getobt wird mit ihrer Gewichtsklasse.
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Zitat
Ich kann es auch nachvollziehen, wenn man seinen "Schützling" hochnimmt, sofern man Gefahr durch einen anderen Hund wittert. Was mich nur irritiert ist, dass viele Kleinhundebesitzer ihren Hund sofort hochnehmen, wenn sie nur einen anderen Hund erblicken. Und das nicht sachte und langsam, sondern ZACK. Meist fangen dann die Zwerge an zu kläffen und knurren, weil "der andere Hund muss ja dann der Feind sein, wenn das Herrchen/Frauchen so reagiert"
Im Endeffekt gibt es hier sehr viele Klein- und Kleinsthunde, die so niemals Kontakt zu anderen Hunden bekommen, weil die Halter es konsequent verbieten. Es wird viel zu oft pauschalisiert und jeder andere Hund ist "böse"...Ich sehe oft Halter mit ihren Kleinsthunden im Park auf der Bank sitzen. Ein Zwerg, zwar angeleint, stürmt kläffend und keiffend auf alle Hunde zu, will sie vertreiben, auch wenn die anderen Hunde keine Anstalten gemacht haben, zu dem Zwerg hinzukommen..... Kommt dann doch mal ein Hund näher, ist neugierig, verhallt das Kläffen und der Zwerg huscht auf "Mamas" Schoß......Und Halterin: "Ja, muss Dich MAMA beschützen, hm?"
Da würde ich mir auch ein wenig Rücksicht wünschen, denn es gibt halt auch Hunde, die nicht so cool an einen hystherischen Hund vorbeigehen können..... Die meisten, ja, aber halt nicht alle. Man selbst ist aber immer "der rücksichtsvollste Mensch auf Erden", nicht war? Egal, wie 
Eine andere Halterin mal zu mir: "Ich bin ja selber Schuld, dass meine so ist, wie sie ist. Ich hab sie von kleinan immer auf den Arm genommen, sofern wir einen freilaufenden Hund gesichtet haben, weil wir mal eine schlechte Erfahrung gemacht haben. Und jetzt hockt mein Hund aufgrund meiner Angst eigentlich den ganzen Gassigang auf meinem Arm und ist ein reines Nervenbündel..."
Das ist natürlich nicht bei allen so, aber, bei manchen Leuten reicht mir schon der Gesichtsausdruck, wenn sie einen anderen Hund sehen und ihren dann "gezwungener Maßen" auf den Arm nehmen "müssen". Da kommt dann auch kein guten Tag, oder sonstwas zurück, da wird einfach verbissen und stoisch im Stechschritt vorbeigegangen..... Und Zwergi kläfft sich die Seele aus dem Leib.... so, als hätte man als Besitzer eines mittelgroßen, oder großen Hundes kein Anrecht darauf mit diesem Spazieren zu gehen

Ich fänd's schön, wenn beide Seiten offen für ein Lernen mit dem gemeinsamen Umgang wären und nicht so viele Vorurteile herrschen würden..... es fehlt oft an der Kommunikation und einem freundlichen Wort.....
der letzte Absatz gefällt mir besonders gut
weise Worte -
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