Erbrechen beim Autofahren.
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Hallo zusammen,
ich habe mal eine Frage, unsere Süsse erbricht beim Autofahren immer, egal ob kurz oder lang oder auch nix im Bauch.
Mussten noch weg fahren , haben sie mit genommen ,wollten sie nicht alleine lassen. Hinfahrt klar war das Essen vom Vormittag wieder nach oben gekommen.
Da es ja nun sehr warm war habe ich ihr vor der Rückfahrt nur Wasser gegeben, auch das war dann wieder raus.Hilfe wir fahren am Wochenende meine Eltern besuchen und die wohnen nun mal 200 km von uns weg. Urlaub steht im Mai auch noch an.
Was macht ihr da? Kann man Medikamente geben gegen Reisekrankheit??
Würde mich über eine Antwort freuen.
Liebe Grüße Conny
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Erbrechen beim Autofahren. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hab ich vergessen, war übrigens nicht das erste mal beim Autofahren.
Bisher bei jeder Autofahrt so.LG Conny
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kann sie denn aus dem Fenster gucken? Gibt Hunde denen schlecht wird, wenn sie die Umwelt vorbeifliegen sehen..
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Wie alt ist der Hund denn?
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Hallo Funny
Bisher hatten wir sie immer am Autogurt.
Heute haben wir extra zum üben die Box mit genommen.
Sie liegt meistens auch nur.
LG Conny
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Hallo Jimmy,
sie ist jetzt 5 Monate.
LG Conny
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Hallo Conny,
...bei jungen Hunden ist der Gleichgewichtssinn noch nicht fertig entwickelt.
Diese Hunde neigen zum Erbrechen beim Autofahren.
Mit der Zeit sollte sich das legen.Unser Jimmy war auch so ein kleiner Kotzbrocken.
Wir haben ihm das Produkt 'Zintona' gegeben. Ein Präparat aus Ingwer.
Das hat sehr gut geholfen.
Gibt's rezeptfrei in der Apotheke.liebe Grüsse ... Patrick
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Hallo,
also wir kennen das Problem auch. In der Box brechen... Im Kofferraum vom Kombi brechen... mittlerweile macht er um jedes Auto einen Bogen und in unsere steigt er wirklich nur sehr widerwillig ein. Da hilft kein Locken und schön füttern. Wir haben es mit Cocculus probiert und sind jetzt auch etwas ratlos.
Andrea
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Hallo Patrick und Andrea,
vielen lieben Dank für eure Antwort....werde Morgen gleich in die Apotheke laufen und nach Zintona fragen.
Das sie nun wirklich nicht gerne ins Auto geht haben wir Heute auch bemerkt. Möchten eigentlich nicht das es immer so ist. Da wir auch gerne mal ein wenig weiter weg fahren um neue Spaziergänge zu machen.
Wir möchten ja auch nicht jeden Tag das selbe sehen

Ich hoffe es wirkt und ihr geht es beim Autofahren besser.
LG Conny
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Hallo,
man kann das Autofahren auch extra antrainieren.
Klar, es gibt Hunde, denen es schlecht wird, wenn die Landschaft an ihnen vorbeirauscht. Da könnte man überlegen, ob eine etwas abgedunkelte Box ihnen Gutes tut.
Andere Hunde mögen nicht "rückwärts" fahren, und wieder andere wird es schlecht, wenn sie nicht raussehen können. Da reicht die "Schaukelei" vom Wagen schon alleine aus.Die Frage wäre nun, wie reagiert Dein Hund, wenn es zum Auto geht? Fängt sie da schon an zu zittern, zu speicheln, zu sabbern, oder läuft sie gar schon rückwärts?
Oder geht Dein Hund ganz normal zum Wagen und springt auch von alleine rein?Ja,
es gibt Medikamente gegen Reisekrankheiten. Oft befindet sich Ingwerwurzel in solchen Tabletten drin, die sollen helfen.
So,
nun zum Training selbst.Ich habe dies folgendermaßen aufgebaut:
Um den Wagen herum wurde tolle Leckerchen verteilt, auch auf den Reifen, offenem Kofferraum, offenen Türen, teilweise sogar auf den Sitzen, die mein Hund sich selbst holen durfte.War sie entspannter, ging es zum nächsten Schritt. Hund kommt mit ins Auto. Ich habe sie dafür auf die Rückbank genommen und mich neben sie gesetzt. Dabei wurde sie gefüttert.
Anfangs nur kurze Einheiten, später wurde die Wartezeiten in die Länge gezogen. Habe mich dann mit einem Buch im Wagen bequem gemacht, und meinen Hund im Auto gefüttert

Später habe ich sie alleine auf der Rückbank sitzen lassen, und mich mit meinem Buch auf dem Fahrersitz bequem gemacht.
War sie nach einigen Tagen komplett entspannt, wurde dann in der nächsten Trainingseinheit der Motor kurz angelassen und auch sofort wieder aus gemacht. Hund wurde dafür gelobt.
Später bin ich die Einfahrt entlang gefahren, dann sofort Motor wieder aus.
Im nächsten Schritt bin ich einmal im Kreis, also um einen Block gefahren.
Auf diese Weise habe ich die Autofahrerei meiner kleinen Maus ein wenig näher gebracht.
Sie fährt immer noch nicht gerne Auto :/ , das wird sie wohl auch ihr Leben lang nicht mehr mögen. Aber sie akzeptiert es.
Ich habe auch einiges ausprobiert.
Also, Hund auf der Rückbank, natürlich angeschnallt.
Hund vorne im Fußraum, auch da natürlich festgemacht.
Hund in einer Box im Kofferraum, was mir persönlich viel mehr zusagt, wegen der Sicherheit.Inzwischen sitzt sie angeschnallt vorne neben mir auf dem Beifahrersitz. Dort ist sie deutlich entspannter.
Sie schaut zwischendurch mal raus, oder beobachtet mich, während ich fahre.
Also lasse ich sie nun dort mitfahren. Ich habe viel lieber einen entspannten Hund während der Fahrt.Schöne Grüße noch
SheltiePower - Vor einem Moment
- Neu
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