Soll Randale sterben?

  • Moin moin,

    mein 10 monate alter Schäferhundmischling leidet seit 3 Monaten an Ed. Zuerst trat es bei seiner rechten Pfote auf, nach vier wochen hin und her habe ich dann 1000euro investiert um den losgelösten gelenkfortsatz zu entfernen. Nach 6 wochen in der ecke liegen und jede menge stress durfte ich dann wieder langsam mit dem hund laufen bzw. spielen. Die zeit war für uns also für den hund und mich sowie für meine Mitbewohner sehr anstrengend das der hund wie sich jeder denken kann natürlich total unausgelastet war. Glücklich wieder einen Hund zu haben waren wir unterwegs und spielten, nicht zu viel damit sich die muskeln am operierten bein wieder aufbauen. Seit gestern humpelt er jetzt auf der anderen Pfote und hat große schmerzen. Nochmal Operieren? und dann? die hüfte sieht auch nicht gut aus. der hund ist komplett verwachsen wie der tierarzt meinte. Von 7 Monaten mit dem Hund war er circa 3 Richtig gesund. Jetzt sagt mir die eine hälft der leute ich solle in erlösen da er ja niemals richtig gesund wird und vermutlich auch aufgrund seines schwachen immunsystems noch lange weiter generell gesundheitsprobleme hat. Ohne nachzudenken würde ich den Hund operieren lassen, ja sogar meine schule schmeissen um das zu finanzieren nur macht das wirklich sinn? Leidet der Hund nicht viel mehr weil er immer spielen und tollen will und nichts darf? Was gibt es noch für Möglichkeiten? In portugal gibt es Porgramme wo solchen hunden finanziell geholfen werden kann, hier auch? Bitte schreibt mir eine gute nüchterne antwort ich weiss wirklich nicht mehr weiter. Kennt jemand eine gute Tierklinik in Nrw oder hat selber erfahrung mit dieser sche..... ?

  • Willkommen im DF!

    Hm.
    das ist schwer, das musst nur du wissen. Nur du kannst das entscheiden, und vorallem musst nur du dasmit leben können.

    Ich wünsche dir bei deiner Entscheidung gaaaaanz viel kraft. :streichel:


    Grüße
    Sina

  • Was sagt denn der TA allgemein über die gesundheitliche Zukunft Deines Hundes...solche Erlösungsgedanken kommen ja nicht irgendwoher...oder hast Du das von anderen Leuten "einreden" lassen...

    Also allgemein finde ich es viel zu früh um sich über eine Eutanasie Gedanken zu machen...lieber noch eine Tierklinik oder TA mehr aufzusuchen.

    Hier im Forum werden sich noch einige die sich mit dem Thema auskennen, melden.

  • Hallo randopje, das tut mir sehr leid für dich und den Hund. Sicher ist dein Hund noch jung und du liebst ihn sehr... aber wenn er jetzt schon solche Probleme hat, ist es vermutlich abzusehen, dass es noch schlimmer wird. Und was ist das dann für ein leben für einen Hund.... Wenn man allerdings so weit helfen kann, dass er früher oder später ein schmerz- und beschwerdefreies Leben führen kann, sollte man versuchen ihm zu helfen, denke ich.
    Ich würde wegen der Entscheidung mit einem oder mehreren guten Tierärzten sprechen, und sie bitten, ehrlich zu sein. Sie können aus medizinischer Sicht wohl am besten beraten.
    Ich würde aber auf keinen Fall die Schule dafür hinschmeissen. Vielleicht kannst du ja jemanden fragen, ob er dir etwas leiht. Aber die Bildung aufzugeben wäre der falsche Weg.
    Zusätzlich würde ich dem Züchter von deinem Hund schildern (falls er von einem ist). So können die Eltern eventuell aus der Zucht ausgeschlossen werden, damit nicht noch mehr solcher kranken Hunde gezeugt werden.

  • Zitat

    Hallo siinas, das tut mir sehr leid für dich und den Hund. Sicher ist dein Hund noch jung und du liebst ihn sehr... aber wenn er jetzt schon solche Probleme hat, ist es vermutlich abzusehen, dass es noch schlimmer wird. Und was ist das dann für ein leben für einen Hund.... Wenn man allerdings so weit helfen kann, dass er früher oder später ein schmerz- und beschwerdefreies Leben führen kann, sollte man versuchen ihm zu helfen, denke ich.
    Ich würde wegen der Entscheidung mit einem oder mehreren guten Tierärzten sprechen, und sie bitten, ehrlich zu sein. Sie können aus medizinischer Sicht wohl am besten beraten.
    Ich würde aber auf keinen Fall die Schule dafür hinschmeissen. Vielleicht kannst du ja jemanden fragen, ob er dir etwas leiht. Aber die Bildung aufzugeben wäre der falsche Weg.
    Zusätzlich würde ich dem Züchter von deinem Hund schildern (falls er von einem ist). So können die Eltern eventuell aus der Zucht ausgeschlossen werden, damit nicht noch mehr solcher kranken Hunde gezeugt werden.


    :???:

    Meinem Hund gehts doch super... :lol:

  • Wir standen 2000 vor genau der gleichen Entscheidung bei unserem Schäfi-Husky Mix. 3 mal operiert, jedesmal kam es wieder. Wir haben ihn erlöst, weil ein Hund der nicht laufen kann (meiner Meinung nach) keine Lebensqualität hat.

    Ich weiss dass ich nie so geheult hab wie damals, und dass ich nie wieder sowas mitmachen möchte. Aber da wo er jetzt ist, ist er gesund und kann Laufen und dallern soviel er viel, das tröstet etwas.

  • Genau davor habe ich so angst. Das es einfach nicht besser wird. Der Hund sitzt grad im Garten fast nur auf dem Hintern. Er versucht beide vorderpfoten zu entlasten, kann sich kaum bewegen. Kot absetzten wird zum gleichgewichts kampf. Ist echt scheisse und auf gar keinen fall lebensqualität.

  • Zitat

    Genau davor habe ich so angst. Das es einfach nicht besser wird. Der Hund sitzt grad im Garten fast nur auf dem Hintern. Er versucht beide vorderpfoten zu entlasten, kann sich kaum bewegen. Kot absetzten wird zum gleichgewichts kampf. Ist echt scheisse und auf gar keinen fall lebensqualität.

    was soll ich sagen? Ich finde das so traurig :(
    Wenn du damit leben kannst, lass ihn einschläfern.

    Wenn nicht, OP.

    Traurige Grüße
    Sina

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