Hat der Hund mich verteidigt?

  • Zitat


    ..
    fast jede verhaltensweise hat eine mehrere bedeutung, je nachdem, wie sie ausgeführt wird. so einfach ist hündisch nun auch wieder nicht. es kommt immer auf die gesamte körpersprache aller parteien, sowie auf den situativen kontext an.


    :gut: So sehe ich das auch.

  • Zitat


    Bist du dann ein Hundetrainer :???: wenn ja dann freu ich mich besonders über deine Aussage,dass ich einen tollen Hund habe :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Ich mache das ehrenamtlich. Ich bekomme keinen Cent dafür. Ja, ich bilde Hunde aus und bin dafür auch vom Verband und meinem Verein ausgebildet worden und lerne immer noch hinzu. Es darf jeder Hund kommen, egal welcher Abstammung und Alter.

    @ staffy
    Ja leider darf sich jeder Hundetrainer nennen, deswegen kann man auch die Spreu vom Weizen so schlecht trennen.

  • @Schopenhauer
    Wenn ich das jetzt als dein Schlußwort lesen soll, dann möchtest du scheinbar auf einige Aspekte
    und Bemerkungen nicht weiter eingehen.
    Das finde ich eigentlich schade. :|

    Aber sei es drum ... ist auch nicht unverständlich.
    Es ist dein gutes Recht. :smile:

  • Zitat

    Ich mache das ehrenamtlich. Ich bekomme keinen Cent dafür. Ja, ich bilde Hunde aus und bin dafür auch vom Verband und meinem Verein ausgebildet worden und lerne immer noch hinzu. Es darf jeder Hund kommen, egal welcher Abstammung und Alter.

    @ staffy
    Ja leider darf sich jeder Hundetrainer nennen, deswegen kann man auch die Spreu vom Weizen so schlecht trennen.

    :headbash: find ich ziemlich blöd,dass jeder ohne ausbildung sowas machen kann-wozu machen dann leute wie du eine ausbildung :???: die guten arbeiten dann sicher wie du in vereinen,der rest privat-so würde ich jetzt vielleicht sagen,dass da sich die spreu von weizen trennt :roll:
    finde toll,dass du das ehrenamtlich machst :smile:

  • hat jetzt nix mit Schopenhauer oder sonst jemandem zu tun.... (habe ja selbst ne Ausbildung beim DVG und war im Verein tätig).

    ABER: es gibt auch wenige gute ohne Verein und es gibt verdammt viele schlechte in Vereinen.... Leider....

  • Lucanouk hat Folgendes geschrieben:
    es gibt hunde, die legen sich flach hin, wenden den blick ab, pföteln, schmatzen, legen die ohren zurück, machen sich klein, ziehen vielleicht sogar den schwanz ein und machen sich bereit, sich notfalls noch schnell auf den rücken zu drehen. sie zeigen insgesamt ein sehr unterwürfiges und beschwichtigendes verhalten. kommt der andere hund näher lassen sie sich beschnüffeln, halten dabei still, wenden den kopf ab und bewegen sich erst wieder, wenn der andere es gestattet.
    sie zeigen ein extrem devotes, deeskalierendes verhalten wie es sonst eher welpen tun.

    Zitat

    Richtig, aber im beschriebenen Fall war dies so nicht der Fall.
    Zudem würde ich dies auch nicht als optimale angemessene Annäherung anderen Hunden gegenüber bezeichnen. Da würde ich mich eher fragen, wie kommt es, dass der Hund dermaßen ängstlich und unsicher auf jeden anderen Hund zugeht. zwinkern

    ich würde den beschriebenen fall auch auf jeden fall als anpirsch-situation verstehen, so wie es beschrieben wurde deeskaliert der anpirschende hund nicht, sondern kontrolliert.
    beide verhaltensweisen, sowohl die unterwürfige als auch die kontrollierende sorgen nicht für ein spannungsfreies kontaktieren. ich bin auch nicht der meinung, dass ein solches annäherungsverhalten für einen angenehm verlaufenden hundekontakt spricht, denn ich denke, dass beide hunde eigentlich großen stress dabei haben und auch die verhaltensweisen nicht regelkonform sind.
    und dieser stress kann sich dann auch sehr negativ entladen.
    ich kenne eine bordercolliehündin, die sich immer erst ängstlich hinlegt und wartet. sie sieht dabei fast aus, als würde sie jeden moment einpullern.
    kommt der andere hund näher, beschwichtigt sie immer stärker. kommt er zu nahe, schießt die hündin hoch und greift an! es kommt dabei nicht zu verletzungen, doch ich denke, dass man die hündin aus der stress-situation herausnehmen sollte.

  • Zitat


    Wir sehen von weitem, Hundefreundin Tessa auf der Wiese.
    Blue sieht, dass sie sich wie immer flach auf den Boden legt und wartet. Daraufhin fängt Blue an, ganz intensiv die Wiese abzuschnuppern.
    Tessa wartet ..
    Mittlerweile hat Tessa-Herrchen sich uns deutlich angenähert.
    Also gibt Blue Stoff und rennt zu IHM .. siehe da, Tessa setzt sich zügig in Bewegung um ihr eventuell noch zuvorzukommen. :lol:


    Eine weitere Variante ist:
    Sollte Tessa liegenbleiben, wenn Blue in Richtung Herrchen rennt,
    dreht sie kurz vorher ab und läuft ganz knapp an Tessa vorbei,
    die dann aufspringt zum Begrüßungskloppen oder auf 'ne Toberunde.

    Zitat

    ich würde den beschriebenen fall auch auf jeden fall als anpirsch-situation verstehen, so wie es beschrieben wurde deeskaliert der anpirschende hund nicht, sondern kontrolliert.
    beide verhaltensweisen, sowohl die unterwürfige als auch die kontrollierende sorgen nicht für ein spannungsfreies kontaktieren. ich bin auch nicht der meinung, dass ein solches annäherungsverhalten für einen angenehm verlaufenden hundekontakt spricht, denn ich denke, dass beide hunde eigentlich großen stress dabei haben und auch die verhaltensweisen nicht regelkonform sind.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Situation dermaßen falsch einschätze.
    Ich sehe bei Blue keinerlei Stress.
    Außerdem erlebe ich dieses 'Begrüßungsritual' seit Jahren zum Teil mehrmals wöchentlich in 'natura'.
    Die Hunde kennen sich von Welpenbeinen an und haben eine, m. E. nach, sehr vertrauensvolle Beziehung zueinander ohne Gezicke oder Dominanzgehabe.
    Evtl. habe ich diese Situation zu ungenau beschrieben, so dass sie leicht missverständlich ist!?

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