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  • Vielleicht reagiert er aufgrund seiner Krankheit empfindlich auf Lärm? Du hast oben was geschrieben, daß er teilweise austickt, wenn dein Vater den Staubsauer holt, wenn eine Tür zuschlägt etc. ...

    Könnte doch sein, daß Geräusche ihm im Kopf wehtun und er schon in Erwartung dessen (ausgeschaltener Staubsauger) aggressiv wird, weil er weiß, gleich geht das Ding an und dröhnt ihm im Schädel?

    Ich leider oft an Kopfschmerzen und weiß, wie einen dann das kleinste Geräusch auf die Palme bringen kann...

  • Also Lärm würde ich jetz aufgrund der verschiedenen Situationen, in denen seine "Ausraster" statt finden, nicht vermuten bzw. war auch nicht erkennbar. Wie gesagt, das Problem ist, dass man eben nicht genau fest machen kann, was das auslöst.

    Heute zum Beispiel, merke ich, dass mit meinem Hund was nicht stimmt. Scheint Magenprobleme zu haben, zumindest is er grad wieder am Gras fressen. Hat er manchmal, 1x kommt alles raus dann, alles wieder gut. Kennt wahrscheinlich jeder von seinem Hund. Hat unserer auch schon immer mal wieder gehabt. Wohl wieder Pfoten sauber gemacht und noch nich alles Salz von den Straßen weg.

    Aber zum Thema: Jetzt hat er z.B. Magen-Grummeln und wahrscheinlich ist ihm auch übel. Das merkt man auch, er is nich zum spielen oder ähnlichem aufgelegt. Und dann lässt man ihn auch in Ruhe, aber allgemein absolut keine Form von Aggression zu verzeichnen. Fressen wieder weggenommen, nachdem er nichts fressen wollte, ohne Probleme. Er ist einfach auch nicht wirklich ein Schmerz-Beißer. Einmal hat ihm unser Haus-TA eine ganze Kralle ohne Betäubung gezogen, die knapp über dem Krallenansatz abgebrochen war... Kurzer Blick: "Was war das?!", sonst nichts...

    Nachdem ich das heute wieder mitkriege, wie er drauf ist, wenns ihm gesundheitlich "nicht so dolle" geht, dann scheint mir was neurologisches echt das naheliegendste :X Werde wohl erstmal dem Rat folgen, einen Neurologen aufzusuchen.

    Zur Schmerztherapie: Er bekommt 1 Medikament, leichtes Schmerzmittel eigentlich wegen der OP. Allgemein sehr gut verträglich. Ist aber bekannt dafür, dass man die Dinger z.B. auch zur Arthrosebehandlung dauerhaft einsetzen kann. Rimadyl heißt das Zeug und ist wahrscheinlich auch vielen bekannt.

    Zitat

    oh, mein Gott, was habt ihr alles schon durchgemacht! :knuddel:

    Ich wünsche euch ganz herzlich ganz, ganz viel Kraft!!!


    Habt ihr schon einen Neurologen gefunden zum Röntgen?

    Vielen Dank für die Wünsche. Werde morgen beim TA nachfragen.

    Ich weiß grad gar nicht, ob ich da noch Kraft aufbringen muss, da es nun schon das 5. Mal ist, dass ich Kraft aufbringen hätte müssen, da "der" Termin ja schon ein paar mal fest stand. Im Endeffekt hat er sein Todesurteil ja schon durch die letzte Diagnose erhalten. Zum 5. Mal. Ich weiß nicht, wie oft man Trauer durch drohenden Verlust eines Tieres durchmachen kann, aber ich seh das eigentlich jetzt schon ganz nüchtern und möchte ihm eigentlich nur noch seine verdiente Zeit ermöglichen, so weit es möglich ist. Darum die Frage in die Runde hier.

    Aber ich glaube, jetzt wirds zu emotional und wir kommen bissel vom Thema ab ;) Bin für weitere Ratschläge, was es denn sein könnte sehr dankbar, falls der Neurologe nichts finden sollte :???:

  • Es gibt auch eine Epilepsieform, bei der solche Aggressionsanfälle vorkommen, z.T. auch Autoaggression, z.B. gegen den eigenen Schwanz oder andere Körperteile, teilweise mit Selbstverstümmelung: http://www.youtube.com/watch?v=zepJELd1BpU (das ist eigentlich kein bißchen lustig...)
    In dem Fall kann natürlich auch kein Tumor im Gehirn festgestellt werden.
    So eine Epilepsie kann ganz plötzlich auftreten, in jedem Alter, ausgelöst zB. durch ein schweres Trauma oder eine OP oder was auch immer. Sie muss nicht immer mit Krampf-Anfällen, wie das normalerweise der Fall ist, einhergehen, sondern kann sich eben auch in Aggressions-Anfällen äußern.

    Das sind nur Spekulationen, und wenn Du Gewissheit haben willst, wird Dir der Gang zum Neurologen nicht erspart bleiben. Ich wünsche Euch ganz viel Glück!!!

  • Ich hatte vor Zeiten mal in einem Bullterrier-Forum über solche
    'unbegründeten' plötzlichen Aggressionen gelesen.

    Das scheint bei denen ein Gen zu sein, kommt aber nur selten vor.

    Ich klink mich auf jeden Fall mal zum mitlesen ein und wünsche Euch viel Glück bei der Diagnose !

    LG
    Chrissi

  • Ich weiss nicht ob Du's schon irgendwo beschrieben hast......

    wenn dein Hund diese Ausraster hat, kommt er Dir dabei weggetreten vor? Hast Du den Anschein das er Dich in solchen Momenten erkennt? Wie verhaelt er sich wenn er von diesem "Trip" runterkommt? Abwesend? Voll da mental? Ist er danach muede?

    Hat er diese Anwandlungen meistens aus dem Schlaf der dem Doesen heraus?

  • Danke erstmal für den Hinweis auf Epilepsie, werde die TÄ darauf auch mal ansprechen.

    Wenn er seinen Rappel hat, kommt er mir ziemlich klar vor. Ziel fest fixiert, aber unglaublich aggressiv und forsch, wie man es sonst nie gesehen hat bei ihm. Er nimmt dann auch andere personen wahr, richtet aber seine Aggression nur auf eine Person/den Personenkreis, der anscheinend "auslösend" war, obwohl absolut kein Verhalten erkennbar ist ( beim mensch ), dass irgendwelche Aggression diesen Ausmaßes rechtfertigen könnte. Sein normales Dominanzverhalten bzw. seine Dominanzversuche, die er ab und an hat, laufen auch komplett anders ab in seinem Verhalten: zuerst probiert ers, er fängt an zu drohen und meistens ist danach auch Schluss weil seine Versuche eben fruchtlos enden.

    Wie gesagt, scheint diese Aggression auch nur auf die Person oder den Personenkreis fixiert, die beim "Einsatz" des Anfalls quasi "erreichbar" für den Hund sind ist aber nicht einschränkbar auf bestimmte Personen (in der Familie).

    Nach dem Anfall ist er wie immer, lässt sich handlen und ohne Probleme halten. Auch nicht müde oder sonst etwas, wie immer halt *schulterzuck*

    edit: werde den TA-Termin jetzt erstmal abwarten (Mittwoch) und mir da ebenso Rat holen und dann hier berichten. Vielen Dank schonmal für eure Hinweise :gut:

  • kanns evtl sein, dass der hund rein für seinen frust einen fußabtreter braucht, einen prügelknaben?

    vllt hat er gemerkt, dass er mit knurren nich weiterkommt, denn da wird er ja sogar zum teil auf den rücken für gedreht, und vllt hat er übers alter jetz rückenschmerzen hier und zipperlein da... und wenn du sagst, er sieht sich ranghoch, dann läßt er sich das vllt einfach nicht mehr gefallen, altersstarrsinn vllt.... und greift deswegen einfach relativ wahllos das komplette familienrudel immer mal an, je nachdem, wer grad mal wenig energievoll wirkt...

    nur so dahergeschrieben, aber vllt immer noch besser als n hirntumor...

    drück euch die daumen für mittwoch!!

  • du schreibst das der tumor vermutlich ins gehirn gestreut hat und dann wundert man sich das der hund beisst? :???:

    er hat schmerzen, das gehirn wird vom tumor beschädigt..da kommen wesenänderungen automatisch vor.
    nach dem wegschneiden von viel fleisch, können phantomschmerzen auftreten.
    ich meine euer hund ist auch mit 12 jahren nicht der jüngste, zusätzlich zu dem tumor können alterbeschwerden dazu kommen.
    was ich jetzt nicht so raus bekommen hab ist ein ct gemacht worden?
    wenn die ärzte vermuten das der tumor gestreut hat, dann ist die sache doch irgendwie klar.
    frage ist wie lange ihr das eurem hund noch antun wollt.

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