Mit knapp einem Jahr wieder leichtes Schnappen?
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Ich hab zu dem Thema im Internet mal was entdeckt:
http://www.spass-mit-hund.de/ -> mehr wissen -> Beschwichtigungssignale
In der Mitte steht ein Absatz über "Bewegung verlangsamen" und etwas drunter "am Boden schnüffeln", und das ist ja eigentlich das, was ich meine. Also das sie manchmal total langsam kommt und dabei am Boden schnüffelt, sich im Schneckentempo fallen lässt wenn ich sie aufforder, sich hinzulegen.
Passt das denn dazu? Also dieses Beschwichtigen, ich denke das kommt vielleicht ganz gut hin, weil ich in solchen Situationen, wenn sie weiter von mir entfernt ist und ich sie ganz gestresst rufe weil ich sehe, dass ein Hund kommt, den sie aber noch nicht entdeckt hat (immoment ja eh nicht, wegen Schlepp, aber davor...)
Das macht das ganze ja auch nicht schöner.
Jetzt versteh ich auch, warum sie immer in einem Bogen zu mir kommt (siehe "im Bogen laufen"), ich wusste gar nicht, dass ich so gestesst auf sie wirke, eigentlich bin ich das nicht!!!!

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ja,
die Beschreibung von Dir liest sich schon danach, daß Dein Hund gestreßt ist und beschwichtigt.
Genauer sagen könnte ich es aber nur, wenn ich Euch beide sehen würde. Deshalb schreibe ich lieber vorsichtig.
Zu dem hier:
Zitat, ich wusste gar nicht, dass ich so gestesst auf sie wirke, eigentlich bin ich das nicht!!!!

Ich habe mal bei einem Seminar folgenden Spruch gehört:
"Die Wahrheit ist nicht das, was wir sagen, sondern das, was der Gegenüber versteht"Zwar ist dieses Beispiel eher menschenbezogen gewesen, läßt sich aber auch ganz gut abwandeln auf andere Situationen und auf andere Lebewesen.
In diesem Fall würde es bedeuten: Es ist egal, wie Du sein willst, oder welche Wirkung du (eigentlich) erzielen wolltest, wichtig ist nur das, was im Augenblick bei Deinem Hund ankommt!
Du wirst wohl ein wenig an Deiner Körpersprache ändern müssen.
Wie, das kann ich Dir leider schwer sagen.Das beste Beispiel habe ich mal auf einem Hundeplatz gesehen! Da war die Aufgabe gewesen, seinen Hund abzurufen. Der Hund wurde vom Trainer festgehalten, und er HH entfernte sich einige Schritte vom Hund.
Dann lockte er seinen Hund, in höchsten Tönen, mit superlieben Worten und so weiter. Hatte sogar Spielzeug in der Hand.
Gleichzeitig hatte der HH seinen Oberkörper weit nach vorne gebeugt.Hund war demzufolge unsicher.
Er hörte, daß er kommen sollte, und wollte es auch. Das war ihm deutlich anzumerken.
Aber, er hat auch die Körperhaltung des HH's registriert. Diese bedeutet in der Hundesprache so was ähnliches wie: "Bleib bloß da, wo du bist, sonst setzt es was!"Verstehst Du, was ich damit meine?
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Zitat
Gleichzeitig hatte der HH seinen Oberkörper weit nach vorne gebeugt.
Hund war demzufolge unsicher.
Er hörte, daß er kommen sollte, und wollte es auch. Das war ihm deutlich anzumerken.
Aber, er hat auch die Körperhaltung des HH's registriert. Diese bedeutet in der Hundesprache so was ähnliches wie: "Bleib bloß da, wo du bist, sonst setzt es was!"Das mache ich auch!
Kann ich sie nicht irgendwie "zurückbeschwichtigen" ? Also, dass sie weiß, dass alles in Ordnung ist und ich ihr nichts Böses will, sie aber trotudem sofort zu mir kommt?
Danke -
Zitat
Das mache ich auch!
Kann ich sie nicht irgendwie "zurückbeschwichtigen" ? Also, dass sie weiß, dass alles in Ordnung ist und ich ihr nichts Böses will, sie aber trotudem sofort zu mir kommt?
Danke
Dreh Dich seitlich, geh eventuell in die Hocke (auch seitlich) wenn Du sie rufst und achte darauf dass dein Körperschwerpunkt dabei neutral bis eher nach hinten gerichtet ist. -
Und geh rückwärts weg, das wirkt oft Wunder

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Zitat
Danke,
ich hab nur Angst, weil das Abrufen so oder so schon Schwachstelle ist, dass wenn sie nicht immer ein Leckerli bekommt, dass sie dann gar keinen Bock hat.
Nee, genau andersherum: Hunde lernen besser, wenn es nicht jedes Mal ein Leckerli gibt!
Nennt sich "intermittierender Verstärkerplan", wenn nicht jedes gewünschte Verhalten verstärkt wird. Dadurch ist der Hund motivierter. Weil er nicht weiß, ob es diesmal etwas gibt
Wenn er jedes Mal etwas bekommt, stumpft er schneller ab, hält das für normal und schluddert das Kommando ggf (Ausnahme: Superruf, aber das ist ein anderes Thema).Entstammt der Lerntheorie der Klassischen Konditionierung bzw instrumentellen Konditionierung.
Beim In-die-Leine-beißen ist mein Tipp, dass der Hund hochfährt, schlicht aufgeregt ist, weil nun gerannt, also gespielt wird. Ich würde stehen bleiben (wie beim an der Leine ziehen) und wieder rennen, wenn er nicht mehr in die Leine beißt. Er will, schätze ich mal, gerne mit dir rennen. Insofern dürfte er auch schnell begreifen, dass er das darf, wenn er die Leine in Ruhe lässt.
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Zitat
Dreh Dich seitlich, geh eventuell in die Hocke (auch seitlich) wenn Du sie rufst und achte darauf dass dein Körperschwerpunkt dabei neutral bis eher nach hinten gerichtet ist.
Genau!
Je nach dem, kannst Du Dich auch rückwärts vom Hund wegbewegen, sobald der auf Dich zugerannt kommt.
Du mußt halt nur sehen, daß Du dich nicht "drohend" über ihn beugst. Lächel dabei, oder noch besser lach
Mach Dich von mir aus zum Affen, und freu Dich so dolle, als ob Du gerade einen Sechser in Lotto gewonnen hättest.Bei sehr kleinen Hunden würde ich mich echt in die Hocke begeben.
Und bei unsicheren Hunde würde ich sie nicht direkt ansehen, auch nicht den eigenen.
Das wird schon wieder!
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
DankeDankeDanke !!
Das muss ich jetzt nurnoch meiner Mutter mitteilen...
Vielleicht steht sie deshalb nicht so auf Futter, wie ein "normaler Labrador" :D, weil sie fats immer was bekommt.Morgen müssen wir mit ihr nach Hannover in die Tierklinik , Tierarzt hat grade anerufen (gestern Blut abgenommen), sie hat irgendwas an der Niere
( 
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uiuiuiui an der niere....net gut..
berichte mal wie es gelaufen ist
lg und gute besserung
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