Welpenschlaftraining
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aniuta: Wie gesagt, ein kleiner Hund ist wie ein kleines Kind! Da sorge ich dafür das nichts gefährliches zum Kauen rumliegt und natürlich gehe ich vom ersten Tag an alleine zum Briefkasten und in den Keller! Ein junger Hund lernt wahnsinnig schnell! Und von einem Trauma spricht hier niemand! Und wenn ein Hund sein Herrchen dominieren sollte, nur weil er bei seinem Rudel schläft, dann macht man grundsätzlich was verkehrt! Ich bin nicht "Schatten meines Hundes", aber ich habe mir damals Zeit genommen mit meinem jungen Hund und habe ihn nicht in eine Box gesperrt! Natürlich muss man eine Mitte finden, das hängt vor allem von dem Hund (Temprament?) ab!
Sorry, wenn es so ruebergekommen ist. Mit meinen Beispielen meinte gar nicht Dich und Dein Hund, sondern die Situation allgemein. Wenn es zu frustriert von meine Seite klang, dann bin ich auch etwas frustriert, vor allem, weil mir die Nachbarn schon Stress machen (die sind halt den ganzen Tag Zuhause!) und mache mir grosse Sorgen, dass der HUnd eben nie alleine bleiben wird....

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Hallo,
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Ich denke du hast den Beitrag falsch verstanden.
Ich habe das so verstanden, dass man sich mal ein Buch zur Hand nehmen soll (irgendeines) und entspannt auf der Couch liegen und sich mit etwas anderem als dem Welpen bschäftigen soll. Viele Welpen kommen dadurch auch selbst zu Ruhe
Der beste Rat in diesem Thread.
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und mache mir grosse Sorgen, dass der HUnd eben nie alleine bleiben wird....

Du hast den Welpen seit Samstag und machst dir Sorgen, dass er vielleicht nie allein bleiben kann? :?
Wenn du weiter so verkrampft mit dem "Problem" umgehst, dann wird es tatsächlich auch eins.
Sei doch mal locker und erwarte einfach ein bisschen weniger! -
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Du hast den Welpen seit Samstag und machst dir Sorgen, dass er vielleicht nie allein bleiben kann? :?
Wenn du weiter so verkrampft mit dem "Problem" umgehst, dann wird es tatsächlich auch eins.
Sei doch mal locker und erwarte einfach ein bisschen weniger!Wusste doch das da was war-
Wieso holt man sich einen Welpen und wundert sich dann dass er nach 4 Tagen noch nicht allein bleiben kann? -
Also im Großen und Ganzen muß ich sagen, daß unser Alltag schon ganz gut klappt. Wenn ich für 2 Std. arbeiten muß, bleibt er abgelenkt durch einen Kauknochen und Leckerli schon relativ gut allein. Er meckert zwar, wenn ich wieder komme, aber ein Paar Minuten Mißachtung, bis er sich wieder beruhigt hat und er hat alles vergessen. Wenn ich tagsüber den Müll rausbringe oder aufs Klo gehe oder Wäsche mache muß er auch für die Zeit vor der Tür warten. Allerdings haben wir Türen mit Glaselement, so daß er mich sehen kann.
Die Box werde ich wohl nur noch als freiwillige Schlafvariante mit geöffneter Tür benutzen.
Ansonsten kann ich nicht meckern. Er ist trotz anhaltendem Durchfall schon stubenrein und zeigt mir, wenn er muß.
Auch das Gassi gehen an der Leine läuft super. Im Feld kann ich ihn auch schon ohne Leine laufen lassen. Ein Rückholkomando und stetiger Blickkontakt geben mir Sicherheit.
Vielleicht muß er einfach noch ein wenig älter werden, damit ich wieder in mein Bett kann. Er schläft seit zwei Nächten auf meinem alten Oberbett neben meiner Couch. Nachts muß er übrigens nicht mehr raus. -
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aniuta: So, jetzt atmest Du mal tief durch! Das wird schon! Und hör ein bisschen auf Dein Gefühl und gib Deinem Hund und Dir/Euch Zeit! Ist, wie gesagt, wie ein kleines Kind und von dem erwartet man auch keine Wunder, oder? Und die Nachbarn grüßt Du ganz nett und lächelst einfach! Das Leben ist schön!!!

@Babyrose: Na, das hört sich doch prima an! Weiter so!
Noch eine Frage: Bevor Du ihn "mißachtest", begrüßt Du ihn doch hoffentlich ganz doll? Das "Meckern" ist vielleicht seine Art Dir mitzuteilen wie es ihm in der Zeit ergangen ist! Hab ich schon bei anderen Hunden erlebt! Man hatte wirklich das Gefühl sie wollten ihrem Herrchen erzählen was während seiner Abwesenheit passiert ist! -
Couchverbot hatten wir am Anfang nicht. Als Jaro zu uns kam war er ja noch ein kleines Baby, ohne Mama und Geschwister und wir wollten, daß er uns lieb hat. Da haben wir ihn eben richtig verhätschelt. Kuscheln auf dem Sofa, wenn er biß haben wir drüber hinweggesehen (er wollte ja nur spielen), er durfte überall mit hin, auch aufs Klo. Bis er dann eben anfing zu bestimmen, wann er spielen wollte, wo er sitzen wollte. Mit seinem Gejaule und Anknurren und Zubeißen hatte er uns schnell im Griff.
Unsere Tierärztin hat mir dann die Augen geöffnet und mir diverse Verhaltensregeln aufgestellt, um unseren temperamentvollen Hund in den Griff zu bekommen. Und es hat funktioniert.
Seitdem er z.B. nicht mehr aufs Sofa darf, kann ich bestimmen, wo ich sitzen will und wann ich spielen will.
Außerdem wollte ich ja keinen heranwachsenden Hund, der irgendwann unsere Kinder beißt, weil er meint, daß das schon in Ordnung geht. -
Itta7:
Grundprinzip , um etwas bei einem Hund zu erreichen, hat man mir geraten, sei: Verstärke das, was sich positiv zeigt und mißachte das Negative.
Wenn man also einen Hund trotz lauten Protests freudig begrüßt, verstärkt das nur sein Verhalten. Wir haben ihn also komplett mißachtet, d.h. nicht nur nicht ansprechen, sondern auch keinerlei Blickkontakt. Sobald er sich dann beruhigt hat, haben wir ihn mit leisen Worten und einem leichten Kopfstreicheln begrüßt. Man soll also weder aus der Verabschiedung, noch aus der Begrüßung ein Drama machen. Einfach gehen und einfach kommen.
Jaro ist jetzt etwa 3,5 Wochen bei uns und er hat mich die letzten beiden Male nicht mehr bellend, sondern schwanzwedelnd begrüßt und dafür natürlich auch seine angemessene Begrüßung bekommen.
Ich glaube, daß dieses Belohnungs-/Mißachtungsprinzip relativ schnell bei vielen Problemen helfen kann. -
babyrose74
Wieso hat dein Hund anhaltenden Durchfall??? -
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Itta7:
Grundprinzip , um etwas bei einem Hund zu erreichen, hat man mir geraten, sei: Verstärke das, was sich positiv zeigt und mißachte das Negative.
Wenn man also einen Hund trotz lauten Protests freudig begrüßt, verstärkt das nur sein Verhalten. Wir haben ihn also komplett mißachtet, d.h. nicht nur nicht ansprechen, sondern auch keinerlei Blickkontakt. Sobald er sich dann beruhigt hat, haben wir ihn mit leisen Worten und einem leichten Kopfstreicheln begrüßt. Man soll also weder aus der Verabschiedung, noch aus der Begrüßung ein Drama machen. Einfach gehen und einfach kommen.
Jaro ist jetzt etwa 3,5 Wochen bei uns und er hat mich die letzten beiden Male nicht mehr bellend, sondern schwanzwedelnd begrüßt und dafür natürlich auch seine angemessene Begrüßung bekommen.
Ich glaube, daß dieses Belohnungs-/Mißachtungsprinzip relativ schnell bei vielen Problemen helfen kann.
Okay, so verstehe ich das!
Und Dein Grundprinzip finde ich prima! - Vor einem Moment
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