Welpenschlaftraining
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Hallo,
unser Hund Jaro ist jetzt seit etwa drei Wochen bei uns. Seitdem schlafe ich unten auf der Schlafcouch. Am Anfang hatte ich unseren Racker
in einer Umzugskiste. So mit Kuscheldecke einem Socken von mir etc. Das hat ihm gar nicht gefallen. Er wühlte die ganze Nacht herum, bis er dann auf den Hinterpfoten stehend merkte, wie leicht er diese Kiste umschmeissen kann. Als nächstes schlief mein Hund mit mir auf der Couch, quer über meinen Beinen, so daß ich mich nicht mal mehr umdrehen konnte.
Die Tierärztin riet mir zu einer geschlossenen Transportbox.
Gut, nach einiger Eingewöhnung wie Futter in der Box, Schlafen bei geöffneter Box usw. funktionierte das ganze Spiel zwei Nächte. Mit Unterbrechung zum Pipi gehen. Danach war auf einmal ein Riesentheater, sobald Jaro in die Box mußte. Eines Abends hat er trotz meiner Anwesenheit geschrien wie ein Baby, um aus dieser Box rauszukommen. Nach zwei Stunden Geschrei bin ich dann in den Nebenraum gegangen. Nach weiteren 4,5 Std. Geschrei war dann die Nacht vorbei, meine Kinder standen da und ich hatte nicht ein Auge zugetan. Seitdem Schläft er in seinem Körbchen neben meiner Schlafcouch. Wieder zwei Tage später fing er wieder aufs Neue an mehrmals in der Nacht auf meine Couch zu springen. Ich hebe ihn jedesmal wieder in sein Körbchen. ich weiß mir einfach keinen Rat mehr. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hui, blicke da jetzt nicht so ganz durch! Du hast ja in kurzer Zeit viel verändert! Deshalb erstmal ein paar Fragen:
- Wie alt ist Jaro?
- Hat Jaro eine festen Platz wo er tagsüber seine Ruhe hat und wo liegt er drauf?
- Soll Dein Hund mit im Schlafzimmer übernachten? -
In den ersten beiden Nächten stand der Korb etwa 1,50m vom Fussende des Bettes weg. Sally ist dann immer aufgestanden und zu mir gekommen. Da sie aber noch nicht groß genug war/ist kann sie nicht aufs Bett springen. Also habe ich das Körbchen verstellt und sie schläft im Körbchen neben unserem Bett (Kopfende) an meiner Seite. Anfangs wollte sie da auch nicht drin liegen bleiben, hüpfte ewich raus und stellte sich winselnd am Bett auf, ich habe mich dann auf den bauch gelegt und meinen rechten Arm in das Körbchen zu ihr reinhängen lassen, so, dass sie mit meiner Hand kuscheln konnte. Dann bliueb sie auch im Korb liegen. Nach etwa 3 Tagen habe ich immer wieder den Arm rausgenommen (so kann ja keiner auf Dauer schlafen) und erst wieder reingehängt wenn sie sich bemerkbar machte oder aus dem Korb hüpfen wollte. Vielleicht wäre das ein Versuch für Dich?
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Jaro ist jetzt etwa 14 Wochen alt. Da wir ihn von unserem Sofa verbannen mußten, habe ich für ihn in der Küche ein großes Kissen mit einer Decke drauf, sowie im Wohnzimmer sein Körbchen eingerichtet. Er möchte halt gerne bei seinem Rudel sein und geht auch fast immer mit in den anderen Raum. Fakt ist einfach, daß Jaro und seine Schwester mit 5 Wochen vor einem Tierheim in Spanien ausgesetzt wurden und ohne Mutter aufwuchsen. Ihm fehlt Einiges an Sozialisierung. Vielleicht auch daher dieses "Nähe suchen". Manchmal zieht er sich auch zurück, wenn es ihm mit den Kindern zu bunt wird.
Mein Mann möchte den Hund nicht oben haben. Da wir auf zwei Ebenen wohnen, ist das für mich sehr schwer. Geplant war, daß Jaro in der gefliesten Küche schläft. Meist schläft er aber im Wohnzimmer auf seinem Platz ein.
Sobald ich auf mein Schlafsofa im angrenzenden Büro gehe, kommt der Hund hinterher. Also habe ich dann sein Körbchen dorthin geholt.
Das mit der Hand im Korb hatte ich auch schon mehrere Nächte. Und dazu kommt, daß Jaro alle Höhen und Hindernisse mühelos überwindet.
Ich weiß einfach nicht, wann er alleine schlafen kann. Ich habe gelesen, so etwa mit drei Monaten. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig. -
Jetzt bin ich auch irgendwie verwirrt...
Neben an in meinem Thema wuerde mir davon abgeraten, den Hund in einer Transportbox einzusperren...Der Tierartzt sagte zu mir, dass das Einsperren wenn ich weggehe am Anfang eventuell nur die einzige Loesung sein wird, wenn ich sicher gehen will, dass er sicht nicht gefaehrdet, wenn er alleine ist.
Er sagt auch, dass meistens gewoehnen sich die Tiere SO gut dran, dass man spaeter nicht mal die Tuer zu machen soll wenn man weg geht... -
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Na, da hat der kleine Kerl ja schon ordentlich was erlebt! Das was Du schreibst hört sich für mich total normal an! Hundebabys sind ja wie kleine Kinder! Ist "Mama" nicht in Sichtweite wird gejammert! Finde es auch in Ordnung das Euer Hund nicht überall hin (obere Etage) darf, aber vielleicht kann man am Anfang einen Kompromiß machen bis er ein wenig älter ist? Mein Hundemädel hat anfangs auch neben meinem Bett auf ihrem Kissen geschlafen! Da mein Schlafzimmer nur durch eine Wendeltreppe erreichbar ist, habe ich sie immer hoch und runter getragen! Als sie ein paar Monate alt war durfte ich sie (wg. einer Kiefer-OP) nicht mehr tragen und da mußte sie unten bleiben und dort schlafen! Da hat sie die ersten 3 Nächte schon anfangs geweint, aber ich hab dann von oben immer "Nein" (zu dem Zeitpunkt kannte sie die Bedeutung natürlich schon) gerufen und sie gelobt, wenn sie still war! Also entweder machst Du es auf die harte Tour und sperrst ihn in der Küche ein oder bindest ihn notfalls dort an (allerdings hätte ich dann Angst er verletzt sich dann), dann würde ich ihn vorher schön müde machen und vielleicht mit einem Kauknochen (oder das was er gerne mag) ablenken! Allerdings mußt Du ihn dann auch weinen lassen, denn sonst lernt er nur das er lange genug schreien muss, damit Frauchen wieder kommt! Oder Du redest mal mit Deinem Mann und ihr nehmt ihn für ein paar Wochen zum Schlafen mit nach oben! Allerdings würde ich Jaro dann nicht alleine hoch und runter laufen lassen, wenn er sonst nicht hoch darf! Dann gibt es natürlich nochmal ein bisschen Theater, wenn er wieder unten schlafen muss, aber das ist dann nicht mehr ganz so schlimm und er ist dann ja auch schon was älter! Wichtig ist nur das Du Dich nie wegschleichst, sondern das Dein Hund registriert das Du weg gehst! Ach ja, und in die Hundebox einsperren würde ich auch auf gar keinen Fall! So, ich hoffe Du kannst mit meinem Geschreibsel was anfangen!
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Zitat
Na, da hat der kleine Kerl ja schon ordentlich was erlebt! Das was Du schreibst hört sich für mich total normal an! Hundebabys sind ja wie kleine Kinder! Ist "Mama" nicht in Sichtweite wird gejammert! Finde es auch in Ordnung das Euer Hund nicht überall hin (obere Etage) darf, aber vielleicht kann man am Anfang einen Kompromiß machen bis er ein wenig älter ist? Mein Hundemädel hat anfangs auch neben meinem Bett auf ihrem Kissen geschlafen! Da mein Schlafzimmer nur durch eine Wendeltreppe erreichbar ist, habe ich sie immer hoch und runter getragen! Als sie ein paar Monate alt war durfte ich sie (wg. einer Kiefer-OP) nicht mehr tragen und da mußte sie unten bleiben und dort schlafen! Da hat sie die ersten 3 Nächte schon anfangs geweint, aber ich hab dann von oben immer "Nein" (zu dem Zeitpunkt kannte sie die Bedeutung natürlich schon) gerufen und sie gelobt, wenn sie still war! Also entweder machst Du es auf die harte Tour und sperrst ihn in der Küche ein oder bindest ihn notfalls dort an (allerdings hätte ich dann Angst er verletzt sich dann), dann würde ich ihn vorher schön müde machen und vielleicht mit einem Kauknochen (oder das was er gerne mag) ablenken! Allerdings mußt Du ihn dann auch weinen lassen, denn sonst lernt er nur das er lange genug schreien muss, damit Frauchen wieder kommt! Oder Du redest mal mit Deinem Mann und ihr nehmt ihn für ein paar Wochen zum Schlafen mit nach oben! Allerdings würde ich Jaro dann nicht alleine hoch und runter laufen lassen, wenn er sonst nicht hoch darf! Dann gibt es natürlich nochmal ein bisschen Theater, wenn er wieder unten schlafen muss, aber das ist dann nicht mehr ganz so schlimm und er ist dann ja auch schon was älter! Wichtig ist nur das Du Dich nie wegschleichst, sondern das Dein Hund registriert das Du weg gehst! Ach ja, und in die Hundebox einsperren würde ich auch auf gar keinen Fall! So, ich hoffe Du kannst mit meinem Geschreibsel was anfangen!
Eine Frage(sorry fuer sog. offtop)
Wie ist es unterschiedlich zum Alleinelassen? Irgendwie kapiere ich es nicht...

Ich moechte gerne mit meinem Aierdale-Welpen es so trainieren, dass er schoen nachtsueber unten bleibt, vor allem haben wir ueberall Teppich oben - also mit Stubenreinheit wird es dort schwer

Kann ich ihn denn Nachts alleine in der Box einsperren? Und was tue ich wenn er anfaengt zu schreien (was er schon jetzt tut wenn ich aus dem Zimmer rausgehe?
)babyrose74
Wie hast du es gemacht mit dem klienen und wie hast du das naechtliche Geschrei ausgehalten? (Ich mache Sorgen unm die Nachbarn, da wir in einem Reihenhaus wohnen) -
Das mit der Box stellt auch für mich ein großes Problem dar. Einerseits hat mir unsere Hundeärztin geraten, Jaro sowohl in der Nacht, als auch tagsüber für 2 Std. in die Box zu geben; andererseits macht er weitaus weniger Theater, wenn ich ihm einen gewissen Spielraum überlasse. Da Jaro eine sehr geringe Frustrationstoleranz hat und eben ein sehr temperamentvoller Hund ist, meinte die Ärztin, es würde ihm guttun, wenn er auch mal zur Ruhe kommen könnte. Nur leider passiert genau das Gegenteil, er regt sich so sehr auf, daß er kaum noch Luft bekommt.
Das Geschrei für eine Nacht auszuhalten war echt ne harte Nummer, hat aber leider nicht zum Erfolg geführt. Da unsere Doppelhaushälfte sehr hellhörig ist, scheue ich mich davor, das Ganze nochmal durchzuziehen. (Meine 9jährige hat in der Nacht auch nicht geschlafen). Von den Nachbarn weiß ich noch nichts, aber sie gucken sehr sparsam wenn wir uns sehen.
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Wie schon gesagt, einen Welpen am Anfang nachts alleine zu lassen finde ich schon heftig! Frage: Würdet Ihr das mit einem Baby auch machen? Und es ist ganz klar das es mit einer Nacht schreien nicht getan ist! Das wäre schön! Nee, da müßt Ihr schon Geduld haben! Und über schief schauende Nachbarn müsst Ihr drüber stehen!
Das mit der Box versteh ich nicht so ganz! Wieso muss er zu Hause in einer Box eingesperrt werden? Da würde ich auch ausrasten! Frage auch hier: Würdet Ihr das mit Eurem Kind auch machen? Versteht mich nicht falsch, ein Hund ist ein Hund, aber wenn sie klein sind, kann man sie sehr gut mit kleinen Kindern vergleichen! Warum kann der Hund nicht auf seiner Decke/in seinem Körbchen bleiben, wenn er zur Ruhe kommen soll? Okay, das macht er natürlich am Anfang nicht freiwillig und da bleibt einem nichts anderes übrig als den Hund immer wieder zurück zu seinem Platz zu bringen! Und da sollte man auch den längeren Atem haben! Meine hat es (ohne Laufstall und anbinden) erst nach und nach kapiert, dass sie erst belohnt wird, wenn sie dort bleibt wo ich sie hinschicke!
Weiß ja nicht wie Ihr das mit der Stubenreinheit macht, aber ich bin anfangs nachts alle 3 Stunden aufgestanden und hab solange gewartet bis mein Hund was gemacht hat! Dann hab ich sie natürlich überschwenglich gelobt! Und nach und nach hab ich die Zeiten zwischen den Gassirunden immer verlängert und nach 3 Wochen hat sie "durchgeschlafen"! Und sie hat mir nur am ersten Tag einmal Pippi und ein Häufchen in die Wohnung gemacht!
Mit dem Alleinsein hab ich es übrigens auch in kleinen Schrittengemacht! Erst nur mal kurz die Wohnung verlassen, dann 30 Min. wegbleiben und das dann immer weiter steigern! Habe hierbei darauf geachtet das mein Hund eine Beschäftigung (Kauknochen, Kong) und vorher schön Auslauf hatte!
Einen Unterschied zum Alleinlassen und zum Unten-Schlafen besteht für mich nicht! Nur das er beim Unten-Schlafen auf die harte Tour lernt alleine zu sein! Ihr dürft bei allem nicht vergessen, für einen Welpen seid Ihr der Mittelpunkt seines Lebens, ohne den er hilflos ist! Und er muss erst nach und nach lernen das ihm nichts passiert, wenn Frauchen mal nicht da ist und das sie auch wieder kommt! -
Zitat
Wie schon gesagt, einen Welpen am Anfang nachts alleine zu lassen finde ich schon heftig! Frage: Würdet Ihr das mit einem Baby auch machen? Und es ist ganz klar das es mit einer Nacht schreien nicht getan ist! Das wäre schön! Nee, da müßt Ihr schon Geduld haben! Und über schief schauende Nachbarn müsst Ihr drüber stehen!
Das mit der Box versteh ich nicht so ganz! Wieso muss er zu Hause in einer Box eingesperrt werden? Da würde ich auch ausrasten! Frage auch hier: Würdet Ihr das mit Eurem Kind auch machen? Versteht mich nicht falsch, ein Hund ist ein Hund, aber wenn sie klein sind, kann man sie sehr gut mit kleinen Kindern vergleichen! Warum kann der Hund nicht auf seiner Decke/in seinem Körbchen bleiben, wenn er zur Ruhe kommen soll? Okay, das macht er natürlich am Anfang nicht freiwillig und da bleibt einem nichts anderes übrig als den Hund immer wieder zurück zu seinem Platz zu bringen! Und da sollte man auch den längeren Atem haben! Meine hat es (ohne Laufstall und anbinden) erst nach und nach kapiert, dass sie erst belohnt wird, wenn sie dort bleibt wo ich sie hinschicke!
Weiß ja nicht wie Ihr das mit der Stubenreinheit macht, aber ich bin anfangs nachts alle 3 Stunden aufgestanden und hab solange gewartet bis mein Hund was gemacht hat! Dann hab ich sie natürlich überschwenglich gelobt! Und nach und nach hab ich die Zeiten zwischen den Gassirunden immer verlängert und nach 3 Wochen hat sie "durchgeschlafen"! Und sie hat mir nur am ersten Tag einmal Pippi und ein Häufchen in die Wohnung gemacht!
Mit dem Alleinsein hab ich es übrigens auch in kleinen Schrittengemacht! Erst nur mal kurz die Wohnung verlassen, dann 30 Min. wegbleiben und das dann immer weiter steigern! Habe hierbei darauf geachtet das mein Hund eine Beschäftigung (Kauknochen, Kong) und vorher schön Auslauf hatte!
Einen Unterschied zum Alleinlassen und zum Unten-Schlafen besteht für mich nicht! Nur das er beim Unten-Schlafen auf die harte Tour lernt alleine zu sein! Ihr dürft bei allem nicht vergessen, für einen Welpen seid Ihr der Mittelpunkt seines Lebens, ohne den er hilflos ist! Und er muss erst nach und nach lernen das ihm nichts passiert, wenn Frauchen mal nicht da ist und das sie auch wieder kommt!Zumal man einen Welpen nicht fuer eine Minute aus der acht lassen darf (er kann an etwas gefaehrlichem kauen, usw.) ist die Box generel sicherer.
Was mache ich, wenn ich Staubsaugen muss oder seine Pfutzi abwischen? Darf ich da nicht mal ins Bad mir einen Lappen holen? Oder wenn ich un den Keller muss um die Waschmaschine auszuladen? Ehrllich, es hat keiner von den vielen potentiellen Zuechtern gefragt ob ich jemanden dabei haette, wenn ich mal auf's Klo mus...
Ich sehe mich mit meinem erwachsenen HUnd in einem Jahr, wo ich nicht Mal raus zum Briefkasten VOR MEINER TUER darf, da der Hund sonst traumatisiert wird

Irgendwo muss man die Mitte finden. Ansonsten ist das Herrchen nicht mehr das Herrchen sondern ein miserables Schatten von ihrem Hund
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