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Knochen schmackhaft machen?
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Hallo ihr Lieben,
Ich barfe meinen Basti (11 Monate) fast von Anfang an und zuerst hat er Knochen super gerne geknabbert und toll verdaut. Aber in letzter Zeit rümpft er nur die Nase, wenn ich ihm Knochen gebe. Ob Brustbein, Rippen, Markknochen, Beinscheibe, er rührt es nicht an. Er isst an Knochigem momentan nur Hühnerhälse, Putenhals und Kehle.
Woran kann das liegen? Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht? Kann mir jemand Tips geben, wie ich ihn überzeuge, dass Knochen lecker und wichtig für ihn sind?
Ich habe sie mit Leberwurst bestrichen, sie als Spielzeug benutzt, sie mit in den Fressnapf gelegt, sie in seinen Kong gestopft, sie versteckt und suchen lassen und und und.

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6. März 2010 um 10:00
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Knochen schmackhaft machen? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Er isst an Knochigem momentan nur Hühnerhälse, Putenhals und Kehle.
Du weißt hoffentlich, dass Hühner/Putenhälse und Kehlköpfe bekannt dafür, sind, dass der Schilddrüsenhormonanteil sehr hoch ist.
Durch den Verdauungsprozess wird das Schilddrüsenhormon aus der
aufgenommenen Schilddrüse frei und wird von dem Hund
aufgenommen.An den tierärztlichen Hochschulen wurden in den letzten Jahren
in zunehmendem Maße Schilddrüsendisfunktionen bei Hunden festgestellt.Auf Nachfrage, was und wie denn gefüttert würde, sind häufig Geflügelhälse, Schlund und Kehlkopf genannt worden.
Die aktuelle Empfehlung lautet daher: Roh ernährte Hunde sollten deshalb täglich nicht mehr als ein bis zwei Gramm fleischige Knochen pro kg Körpergewicht bekommen.
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Der Bedarf an "knochigen" Anteilen sinkt mit zunehmendem Alter - ist ja auch logisch: Wenn der Hund selbst noch im Knochenwachstum ist, braucht er genau diese Stofffe mehr.
Wahrscheinlich deckst Du den Bedarf durch die Gabe von den Hälsen, Kehlköpfen etc... und er merkt, dass er nicht mehr braucht davon.
Achso: Vorsaugesetzt natürlich, dass er an den Zähnen keine Probleme hat, die ihm evtl. das Kauen verleiden.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Die aktuelle Empfehlung lautet daher: Roh ernährte Hunde sollten deshalb täglich nicht mehr als ein bis zwei Gramm fleischige Knochen pro kg Körpergewicht bekommen.
Das Argument kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch nicht in jedem RFK Schilddrüsengewebe drin?
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Zitat
Das Argument kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch nicht in jedem RFK Schilddrüsengewebe drin?
Das versteh ich jetzt auch nicht so richtig.
Das mit der Schilddrüse war mir nicht so bewusst, vielen Dank für den Hinweis!! Damit werde ich mich jetzt erstmal genauer befassen...
Umso wichtiger erscheint mir meine Frage, wie ich ihn dazu bringe, auch andere Knochen zu essen.
Probleme mit den Zähnen kann ich eigentlich ausschließen, da er vergnügt auf anderen Sachen rumkaut (getrocknetes Schafbein, Kaustangen, Rinderhuf etc.)
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Wenn ich das so lese, dann ist eigentlich klar, warum er keine Knochen frisst: Bedarf gedeckt und andere Kaugelegenheiten.
Ich würde einfach keine Hälse und Kehlköpfe mehr füttern oder zumindest stark reduzieren, andere Kausachen weglassen und Knochen anbieten. Wenn er Bedarf hat, wird er sie fressen.
Ich rechne gar nichts aus für meine Hunde - es gibt im Schnitt jeden zweiten Tag Knochen oder was mit Knochen und sie nehmen sich, was sie brauchen.
Viele Grüße
Corinna -
Es handelt sich bei den von dir genannten verschmähten Knochen ja um recht harte Knochen.
Man kann Geflügelkarkassen füttern, Flügel, es gibt Rippen und Brustbeine von JUNGEN Tieren (Lamm, Kalb)... das würd ich erstmal ausprobieren.
Nicht jeder kann einfach Tierteile hinwerfen und den Hund fressen lassen, was er möchte, daher würd ich mich schon am Bedarf orientieren und zur Not erstmal mit Knochenmehl arbeiten oder die Geflügelknochen zerhacken, damit er versorgt ist.
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Zitat
Das Argument kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch nicht in jedem RFK Schilddrüsengewebe drin?
Die tierärztliche durchgeführte Barf-Studie kam zu dem Ergebnis, dass viele gebarfte Hunde mit Calcium und Phosphor überversorgt werden.
Teilweise um das 3-3,3 fache.
Diese übermässige Knochenfütterung führt zwangsläufig zu einem sekundären Zink-und Kupfermangel. -
Auf welche Knochen beziehen sich die 1-2g/kg KM?
Denn... da ist ja ein himmelweiter Unterschied zwischen Hühnerklein und nem Rinderbrustbein.
"Viele gebarfte Hunde" ist recht pauschal, viele füttern auch sicherlich zu große Mengen Knochen, u.a. weil bspw mengenmäßig kein Unterschied zwischen nem Geflügelknochen und nem Rinderknochen gemacht wird.
Und welche Studie?
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