Jede Menge Probleme... und kein Ende in Sicht.
-
Licia -
2. März 2010 um 20:21
-
-
Zitat
SheltiePower: Wir waren ja schon in einer Hundeschule. Zumindest bis vor wenigen Wochen. Und da haben wir absolut nichts gelernt, außer unseren Hunden die Luftzufuhr abzuquetschen.
Aber am Freitag haben wir ja ein Treffen in einem neuen Verein - mal schauen, wie es da so läuft.
Hallo,
das ist echt Schade, daß es in dieser Hundeschule so gelaufen ist.
Aber, ich kann es nur noch einmal betonenZitatDu könntest auch in eine Hundeschule oder in einem Hundeverein gehen. Dann würde ich aber darauf achten, daß die Trainer gewaltfrei arbeiten.
Gute Trainer sehen, was mit Euch los ist. Können direkt darauf einwirken und Dir eine Menge erklären.
Und auch auf Fragen solltest Du eine Antwort bekommen.Aber,
schön, daß Du es noch einmal versuchen willst.Du kannst Dir ja auch eine Stunde mal einfach so ansehen, ohne gleich Deinen Hund dabei zu haben. Gute Vereine und Hundeschulen bieten das auch an.
Dann kannst Du in aller Ruhe beobachten, den Trainern bestimmt auch einige Frage stellen und dann für Dich entscheiden, ob es was für Dich ist.Schöne Grüße noch
SheltiePower - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Hallo,
ich kann mich Björn nur anschließen.
Du musst an der ganzen Beziehung arbeiten. Die Probleme die Du hast sind nur die Auswirkungen von fehlender Führung, klaren Linien und fehlendem Respekt/Vertrauen Dir gegenüber.Ich würde Dir zu einem Trainer zuhause raten, denn dort sind die Probleme ja am größten. Es bringt zwar was wenn Du auf einen Hundeplatz gehst und dort den Grundgehorsam festigst, aber Besuch wird dort keiner empfangen.
Von daher würde ich zusätzlich ein paar Stunden in einen Privattrainer investieren, der Dir genau zeigt wie Du in den jeweiligen Situationen reagieren sollst.
Du siehst sie nicht als Problemhund, aber das Schnappen in die Hosen ist ein Anfang und wenn da nichts unternommen wird und sie ausgewachsen ist, dann kann das ganz schnell ein großes Problem werden.
Liebe Grüße
Steffi
-
Zitat
Ja...geht schon in ne ähnliche Richtung, wobei die Grundaggression eines Herdengebrauchshundes, wie es Gelbbacken sind, deutlicher höher sein dürfte als bei einem Aussie!
Der Hund hier ist ja erst 8 Monate...ich befürchte, das wird ne ziemliche Kanone... :/
Gelbbacken sind altdeutsche HÜTEhunde und keine Herdenschutzhunde
Aber sie haben mehr Schärfe.Darf ich mal fragen warum du dir genau so einen Hund geholt hast?
Versteh mich nicht falsch, dass soll jetzt keine Starfrede werden, nur wird ein Hund mit dieser Veranlagung als Familien-Sofapups-wir-machen-etwas-Agi-Hund nicht glücklich.
Ich behaupte nicht dass man mit ihm hüten muss, aber so ein hund braucht nen Job.
Ich sehe in euren Problemen hauptsächlich den Frust des Hundes und kein Beschtzerinstinkt, oder ähnliches.
Schau dich mal um ob du die möglichkeit zum Hüten regelmäßig hättest.
Ansonsten würde ich dir zu Nasenarbeit und Longieren raten.
Rettungshundearbeit, ZOS oder Fährte, wären sicher toll, da man da auch Suchen über 5-15min hinkriegt und das die Hunde sehr schön auslastet.
Beim Longieren sind Hütehunde eh in ihrem Element, die absoluten Naturtalente.
Für das Problem mit deinem Vater such dir einen wirklich guten Trainer bevor das eskaliert.
Für das Leine ziehen und auch das Anbellen draußen würde ich auch Richtungswechsel machen. Dreh in eine andere Richtung ab und zwar schon wenn der Hund anfängt zu fixieren, nicht erst wenn er eh schon tobt und wenn er sich schön anschließt bestätige ihn mit Futter, oder Spielzeug -
Ich schrieb ja auch HerdenGEBRAUCHSHUNDE...

-
Ich wollte eigentlich gar keinen Hund, eben wegen meiner fehlenden Führung. Ich bin sehr unsicher, und das überträgt sich auf Kari. Warum ausgerechnet sie? Meine Cousine hat einen kastrierten Gelbbacken-Rüden aus dem TH zu ihrer Aussie-Hündin dazugeholt... nur leider hat sich dann herausgestellt, dass der Herr nicht richtig kastriert wurde und immer noch zeugungsfähig war. Und dann durfte ich mir einen aussuchen...
Natürlich habe ich mich vorher eingehend über die Rasse informiert, so ganz spontan war es dann doch nicht, und weil wir auf dem Land mitten im Feld auf einem Bauernhof leben, dachte ich mir, lieber hier als in einer 2-Zimmer-Wohnung in der Stadt.
Ich versuche schon länger, meinen Vater dazu zu bringen, sich ein paar Schafe anzuschaffen
Aber das wird wohl nichts. Fährten hatte ich vergessen, euch zu schreiben - machen wir bei guten Wetterverhältnissen alle paar Tage.Einen Trainer nach Hause zu holen, wäre sicherlich das Beste. Nur leider fehlt dafür das Geld. Ebenso für Seminare.
Aber Longieren könnten wir auch mal ausprobieren!

Was haltet ihr eigentlich von Handfütterung?
-
-
Die Leinenführigkeit, da musst Du dran bleiben. Das ist wirklich ein Ausdauerspiel. Ich mache das mit Shiva schon seit 3 Jahren, aber glaub mir, auch die versucht es immer wieder. Läuft immer etwas vor, nach der Leckerliegabe dreht sie sich auch sofort weg usw. Ich bleibe konsequent. Das klappt jetzt wirklich schon recht gut. Zu 95% bin ich da schon sehr zufrieden.
Wenn jemand kommt - egal ob draußen oder drinnen - ja das ist auch unser Problem.
Drinnen habe ich an ihrem Korb eine Leine befestigt, die am Schrank festgemacht ist. Wenn es klingelt, geht Madame ab wie ein Schnitzel. Ich kann sie jetzt schon mit 'ab in Korb' in ihren Korb schicken (musst Du aber üben). Wenn jemand fremd ist, wird sie angeleint. Sie knurrt, bellt usw. Sobald sie sich beruhigt hat (aber wirklich richtig beruhigt hat), bekommt sie Kong, Kaui ... irgendwas in der Art. Die Leute, die kommen, MÜSSEN den Hund ignorieren. Ist bei Leuten die Angst haben ganz schwierig. Darum leine ich sie an. Du kannst auch mit Maulkorb arbeiten.
Wenn sie im Garten die Oberaufsicht hat und an den Zaun springt und bellt, muß sie sofort rein. Da bin ich knallhart. Die sitzt dann im Sommer oft ne Weile drinnen und wir herausen.
Wenn hier jemand kommt, das gleiche Spiel wie drinnen. Anleinen, bis sie sich beruhigt hat.Im Freilauf ist es schwierig. Wenn andere Hunde zu mir her kommen, bekommen die auch eins auf die Mütze. Da kann ich einfach nicht schnell genug eingreifen. Im Moment vermeide ich solche Situationen, indem ich mich immer von den fremden Hunden wegdrehe, sobald sie zu mir hergelaufen kommen. Aber ich denke auch, wenn der Hund endlich mal nicht mehr das Gefühl hat, dass er mich beschützen muß, dann wird das auch besser.
Ich würde Dir raten im Haus eine Leine an den Hund zumachen. Und wenn der Hund gegen z. B. Deinen Vater geht, ein 'NEIN' sagen und ihn mit der Leine an seinen Platz bringen. Das könnt ihr ja ganz gut üben, da Dein Vater ja mit im Haus wohnt.
Ein Trainer, der sich die Situation anschaut wäre sicher das AllerbesteDas Anstubsen macht Shiva auch immer. Das ist eine Aufforderung von ihr, Deine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ich reagiere überhaupt nicht drauf. Wenn sie schön 'Fuß' läuft, stubst sie gerne das Knie an, um zu zeigen: He, guck mal, ich lauf hier schön, rück mal was raus!
Wird komplett ignoriert, macht sie jetzt auch nur noch ganz selten.Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen. Wir arbeiten auch dran. Das Problem ist, Du MUSST total konsequent sein. Und der Hund muß IMMER auf seinen Platz, wenn jemand kommt, und IMMER heißt auch, wenn bekannte Personen kommen, die der Hund mag und nicht anbellt. Da kannst ihn ja umso schneller wieder abrufen und laufen lassen.
Das ist alles kein Wahnsinnsaufwand, aber die Konsequenz - das ist das Schwierigste. Vorallem wohnen bei uns 4 Leute, und die sollten immer alle alles gleich machen. Sehr schwierig. -
Agi kann man auch zuhause im Garten machen.
Bei uns liegen immer 20 Bälle rum, die lege ich hintereinander, da müssen sie Slalom durch laufen (kannst auch einfache Stöcke in den Boden stecken) unter nem Kindergartenstuhl durchkrabeln, durch nen alten (kaputten) Hula-Hopreifen durchspringen. Tunnel haben wir uns mal einen gekauft. Ne Holstkiste zum raufhüpfen und Sitz machen. Auf zwei Ziegelsteine ein Brett zum balancieren und am Schluß den Plastik-Blumentopf umwerfen zum Leckerlierausholen. Oder Du stellt mehrere auf und er muß suchen, wo das Leckerlie drunter ist.Da brauchst nicht extra im Verein viel Geld ausgeben.

Hat jetzt zwar nix mit Deinen Problemen zu tun, ist nur so ein Tipp von mir.
-
Ich bin zwar nicht der Experte was Australian Shepherds betrifft aber ich weiss dass sie nicht primaer zum Hueten benutzt werden sondern auch explizit zum Bewachen von Farmen. Das heisst dass man da natuerlich mit einem gewissen Schutztrieb rechnen kann.
Was deine anderen Probleme betrifft, glaube ich dass du einfach im Allgemeinen strenger mit deinem Hund sein musst. Du sagst du bist unsicher aber da musst du bei der Mischung, die dein Huendin nun mal ist, dran arbeiten. Das ist aber keinesfalls ein Ding der Unmoeglichkeit aber du musst eben lernen, klare Grenzen zu setzen und dich auch immer daran zu halten, ausnahmslos. Bleib standhaft.
Gewalt ist sinnlos, damit machst du dir eher das Vertrauen kaputt, allerdings Durchgreifen, das Gewuenschte durchsetzen, klare und entgueltige Ansagen und auch mal ein rauherer Umgangston finde ich persoenlich nicht schlimm, wenn der Hund ein solches Kaliber ist. Ich bin aber auch nicht die Wattebauschfaktion..
Wie gesagt, bleib standhaft, um so mehr du dich jetzt reinhaengst und um so strenger du jetzt bist, um so einfacher und weniger streng wird es spaeter werden
-
Hi
Kari ist jetzt gut ein Jahr alt, und auch wenn sich unsere bisherigen Probleme nicht in Luft aufgelöst haben, sind sie definitiv kleiner geworden. Leider ist für jeden Erfolg praktisch ein neues Problem dazugekommen, und allmählich bezweifle ich, ob wir das jemals hinkriegen werden...Im Haus zeigt sie so gut wie keine Aggressionen mehr gegen Fremde. "Aus" ist aus, und das weiß sie inzwischen. Auch im Garten funktioniert das super. Kein Bellen mehr am Zaun (okay - einmal darf sie ja, aber dann ist Schluss).
Auch wenn's klingelt, ist sie ruhig. Zwar aufgeregt und super neugierig, aber ruhig und nicht aufdringlich. Ich kann sie wegschicken, aber oft brauche ich es gar nicht.
Wenn ich mit Leckerlies mit ihr spazieren gehe, kann ich sie bei Fuß und auch auf der rechten Seite gehen lassen. Das klappt gut, und sie zieht nicht, solange wir alleine sind, und ich Leckerlies dabei habe. Sind meine Taschen leer, stellt Kari auf Durchzug und hat besseres zu tun, als auf mich zu achten. Lohnt sich scheinbar nicht. Ich habe versucht, mich selbst mit weglaufen, spielen etc. interessanter zu machen, aber darauf geht sie nicht ein.
Und kommen andere Hunde, geht der Spaß erst richtig los. Sie legt sich flach auf den Boden, fixiert den anderen Hund, wartet bis er nahe genug ist und schießt knurrend und bellend los. Hier bitte nicht aufschreien - das ist, was sie tun würde, wenn sie Gelegenheit dazu bekommt.
Allerdings nur, wenn der andere Hund sie ebenfalls fixiert und anbellt. Ansonsten ist zärtliches Nasestupsen angesagt, und mein Hund ist super vorsichtig.
Wenn ich andere Hunde sehe, biege ich nach Möglichkeit ab, bevor Kari sie fixieren kann. Tut sie es doch, drehe ich mich auf der Stelle um, und gehe in eine andere Richtung. Das Problem ist nur, dass Kari sich dann noch flacher auf den Boden presst, und nicht von der Stelle zu bekommen ist. Schaffe ich es doch, läuft sie praktisch rückwärts oder verbiegt sich unmöglich, um den anderen Hund im Auge behalten zu können. Ihr das zu verbieten ist logisch - nur wie? Ich existiere in diesem Augenblick gar nicht für sie.
Das ist Hauptproblem Nummer 1. Die Aggression anderen Hunden gegenüber, und das Ziehen an der Leine bei Ablenkung.
Hauptproblem Nummer 2: Ich kann sie nicht ableinen. Diesbezüglich lese ich mir hier im Forum gerade einiges durch, da wir Schleppleine zwei Monate lang durchgehalten haben und es nichts gebracht hat.
Lustigerweise hört sie auf dem Hundeplatz wie eine 1... immer abrufbar, egal aus welcher Situation.
Dann habe ich noch zwei Problemchen, die vielleicht nicht so alltäglich sind...
Kari verteidigt mein Zimmer bis auf's Letzte. Einbrecher hätten bei ihr wohl keine Chance - aber meine Eltern genauso wenig.
Sobald jemand in der Tür erscheint, der nicht ich oder meine Freundin bzw. Cousine ist, bellt sie und will den Eindringling aus dem Zimmer werfen. Wir haben versucht, ihr das abzugewöhnen, indem meine Eltern mit Leckerlies ins Zimmer gekommen sind und sie so abgelenkt bzw. gelobt haben, wenn sie ruhig war, aber das hat bis heute nichts gebracht. Falscher weg? Hier hört sie auf mein "Aus" nur bedingt. Manchmal ja, manchmal nein.
Und dann... sie ist sehr ängstlich anderen Hunden gegenüber. Ist mir bisher nicht so sehr aufgefallen, aber seit wir in einer neuen Hundeschule sind (absoluter Mist, aber trotzdem interessant), und es da auch eine Spielstunde gibt, ist es sehr offensichtlich, dass sie Angst vor den anderen hat und sich weigert, mit ihnen zu spielen. Nun ist sie zwar etwas älter als der Rest der Junghundegruppe, aber zu Hause kann sie ja auch wie ein Welpe mit ihren Geschwistern und mir rumtoben...
Sie bleibt in der Spielstunde entweder ganz bei mir kleben oder geht alleine den Platz abschnüffeln. Kommt ihr einer der anderen Hunde zu nahe (auf eine nette Art und Weise), legt sie die Ohren an, zieht den Schwanz ein, und kommt zu mir gerannt. Meistens folgen ihr die anderen dann, und in so einem Fall stelle ich mich dann vor Kari und schicke die anderen weg. Ist das richtig so? Sonst würde Kari sie wegbeißen...
Ich habe das Gefühl, dass ich so ihre Angst bestätige, aber deswegen muss es ja nicht gleich zu einer Beißerei kommen...

Wenn ein Hund dagegen sehr langsam und beschwichtigend auf sie zukommt und nicht aufdringlich ist, legt sie zwar die Ohren an, wedelt aber und bleibt stehen.
-
Mag uns niemand helfen?

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!