problem mit neuem welpen

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  • Hallo an Alle, :hilfe:
    brauche dringend Euren Rat.
    Nach dem viel zu frühen Tod von unserem lieben Butch und der großen, für Nichthundehalter nicht nachvollziehbaren Trauer haben wir seit gestern ein neues Baby. Henry, ein acht Wochen alter Bullmastiff. Auch wegen unserem Sam,der auch sehr um seinen Kameraden getrauert hat. Und genau da liegt das Problem, wir haben die beiden im Garten einander vorgestellt ,nachdem Sam einen zweistündigen Spaziergang hinter sich hatte aber Sam ist total durchgedreht. Er wollte auf den Kleinen losgehen,hat nur geknurrt und war richtig aggressiv. Ich habe ihn zwar sofort zurechtgewiesen, nicht geschlagen-das wurde noch keiner unserer Hunde-jetzt kann ich sie nur angeleint zueinander lassen^,krieg bald die Krise. Eigentlich bin ich ein ziemlich erfahrener Hundehalter großer Rassen aber jetzt brauche ich dringend Euren Rat. :???:

  • Hmmmm, der Garten gehört natürlich auch zum eigentlich Territorium, das hätte man vielleicht eher draußen beim Spazieren gehen machen sollen.

    Aber zu spät ist zu spät. Wann war denn das? Heute morgen oder wann? Jetzt in der Wohnung sind beide getrennt?

  • Zitat

    Ich habe ihn zwar sofort zurechtgewiesen, nicht geschlagen-das wurde noch keiner unserer Hunde-jetzt kann ich sie nur angeleint zueinander lassen^,krieg bald die Krise. Eigentlich bin ich ein ziemlich erfahrener Hundehalter großer Rassen aber jetzt brauche ich dringend Euren Rat. grübel

    Du hast einen Kuvasz-Mix, und da solltest du wissen das diese territorial veranlagt sind.
    Und nicht immer, und in jedem Fall werden Welpen toleriert.
    Was mich noch interessiert ist, wie und was du unter zurechtgewiesen verstehst. :???:

  • ich greife ihm mit der gekrümmten Hand kurz und schnell mit einem kurzen Zischlaut in den Nacken. Das wirkt immer, er ist auch mittlerweile nicht mehr ganz so aggressiv wie gestern abend.

  • Hallo,

    auch ein Hund braucht seine Zeit um sich an einen Welpen zu gewöhnen. Die Zusammenführung im Garten war leider nicht glücklich gewählt, aber jetzt ist es eh passiert.

    Ich würde einfach mal abwarten und wenn Dein Großer nicht mehr ganz so aggressiv ist, dann ist es doch schon mal ein Stückchen besser. Nicht immer freuen sich die Ersthunde über Gesellschaft, so etwas kann ein paar Tage dauern.

    Vielleicht probiert ihr es mal auf neutralem Boden und geht dann gemeinsam ins Haus.

    Wie handelst Du es denn derzeit?

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Mücke hat genauso reagiert, ihm haben sich alle Haare aufgestellt, er wollte permanent an den Welpen ran, ihn massregeln, zurechtweisen und einschränken.

    Das spielte sich auch bei uns im Garten ab.

    Der Welpe hat sich dann hinter mir versteckt und ich hab Mücke ne Ansage verpasst, die sich gewaschen hatte.
    Ich hab ihn dabei nicht angefasst, aber meine Körpersprache war deutlich genug.

    Nach und nach wurde es besser, als Mücke merkte, dass ich präsent bin und ihn zurechtweise, wenn er wieder versucht, an den Kleinen zu gehen.

    Anfangs gab es immer mal wieder spannungsreiche Situationen wenn es um Futter ging, um Spielzeug u. ä. , man lernt aber schnell, solche Situationen zu vermeiden und zu strukturieren.

    Heute sind sie die besten Kumpels, ich hätte es nach unserem Start nie für möglich gehalten, ist aber tatsächlich so.

  • Das Forum ist immer wieder lehrreich... eigentlich so einfach, wenn man drüber nachdenkt, aber ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen, den älteren Hund und den Welpen auf neutralem Boden zusammenzuführen :gut:

    sollte mir mal ein süsses Welpchen über die Füsse laufen, dann werd ich das beherzigen, aber Luna ist eh so eine freundliche, ich glaube kaum dass die mit youngsters Probleme machen würde.

  • Hallo,

    leider weiss man vorher oft nicht wie ein Hund reagiert wenn man ihm einen Neuankömmling vor die Nase pflanzt.
    Es gibt Hunde die machen keine Probleme, es gibt welche die Besuchshunde tollerieren, aber spätestens wenn sie merken, dass die Nervensäge nicht heim geht, kann es auch da umschlagen.

    Hunde sind so individuell wie wir Menschen und der eine reagiert entzückt auf ein Baby, der andere möchte es nur stundenweise und der nächste kann überhaupt nichts damit anfangen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Bei uns hätte es keinen Unterschied gemacht.

    Mücke kannte ihn ja bereits , da er ja beim Züchter mit dabei war und hatte den Welpen bereits da nicht in Ruhe gelassen ( außer er schlief, da wurd dann mal schnuppern gegangen ) , aber sobald sich "das Teil" bewegte, wars vorbei und Mücke wurde ungeschmeidig.

    Ich seh das so: Man muss sowieso anfangs einiges regeln, mit zwei Hunden muss man eh erstmal schauen, wie es so wird.
    Wenn die Hunde sich absolut nicht grün sind, dann ist das so, dann bringt auch ein Kennenlernen auf neutralem Boden nichts.

    Wenn es nur die üblichen "Startschwierigkeiten" sind, dann kann man die Zeit für sich arbeiten lassen, die Hunde einstielen und dafür sorgen, dass sie die Regeln des Hauses und ( in meinem Fall ) der Chefin akzeptieren.

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