Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Sie hatte Panik - wie verhalte ich mich richtig?
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Hallo ihr Lieben!
Mein Freund und ich waren heute Abend mit beiden Hunden spazieren. Auf dem Rückweg kommen wir immer noch an einer Wiese vorbei, auf denen die Hunde noch etwas toben.
Beide Hündinnen waren den ganzen Spaziergang über im Freilauf und Maja wirkte eigentlich relativ entspannt. Als wir an der Wiese ankamen, war die Dämmerung gerade in vollem Gang, man konnte aber trotzdem noch gut sehen.Meine beiden liefen also über die Wiese, als ich einen uns bekannten HH mit seinem Mastiff und seiner spanischen Junghündin (mittelgroß, 6 Monate alt) entgegen kommen sah. Cleo lief direkt freudig auf die beiden zu (wie gesagt, wir kennen uns vom sehen) und die Junghündin lief ebenso freudig auf meine Maja (5 Monate) zu. Als Maja diese Hündin (die sie schon 1-2 mal gesehen hat) auf sich zurennen sah, geriet sie total in Panik, fing an zu schreien, stellte alle nur möglichen Haare auf und rannte auf die andere Seite der Wiese. Ich rief sie zu mir, aber sie traute sich nicht zurück, und jedes mal, wenn die Junghündin einen Schritt auf sie zu machte, ging das Ganze von vorne los...
Ich bin dann auf Maja zugegangen, habe sie mit einem Leckerchen zu mir gelockt und dann angeleint. Der andere HH hatte seine Junghündin in der Zwischenzeit zu sich gerufen und ebenfalls angeleint. Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Ich wusste, dass die beiden Hunde des HHs total freundlich sind und kannte den Umgang mit Angst nur von Angst vor Gegenständen. Da ist es ja so, dass man mit dem Hund auf den Gegenstand zugehen soll, um ihm zu zeigen, dass davon keine Gefahr ausgeht (mit Hilfe von Leckerchen usw.). Bei Gegenständen hat das bei meinen Beiden auch immer gut geklappt, zuletzt bei einem Schneemann

Also bin ich mit Maja langsam auf die andere Junghündin zugegangen und wollte sie nochmal schnüffeln lassen, damit sie sich davon überzeugen konnte, dass diese Hündin absolut friedlich ist. Gezogen habe ich sie nicht, sie ist mir bereitwillig gefolgt. Als wir dann bei den anderen Hunden angekommen waren, war es Maja möglich, sich den anderen bis auf etwa 2 m zu nähern, alles weitere versetzte sie wieder in Panik. Sie sprang mich an und wollte, dass ich ihr helfe...
Ich habe dann nach einigen Versuchen die Wiese verlassen und wir sind mit Maja nachhause gegangen.
Nun weiß ich nicht, ob ich mich richtig verhalten habe und wodurch Majas Angst zustande gekommen ist. Sie hat täglich Sozialkontakte zu ihr unbekannten Hunden, allerdings meistens, wenn es noch hell ist (abends geh ich nur eine kurze Runde an der Leine). Kann es sein, dass ihr die Kombination Dämmerung + Hundebegegnung zu schaffen gemacht hat?
War es richtig, sie mit ihrer Angst zu konfrontieren um ihr zu zeigen, dass von der anderen Hündin gar keine Gefahr ausgeht?
Hätte ich sie als "Alpha" beschützen müssen? Wenn ja, wie?
Hätte sie nicht anhand von Cleos Verhalten (sie hat mit den anderen beiden Hunden gespielt) erkennen müssen, dass die anderen beiden Hunde absolut harmlos sind?
Ist jetzt etwas lang geworden, ich hoffe ich bekomme trotzdem die ein oder andere Antwort

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16. Februar 2010 um 23:05
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Sie hatte Panik - wie verhalte ich mich richtig? - Vor einem Moment
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Hallo Anni,
da können viele Dinge eine Rolle gespielt haben, die Dämmerung usw.
Ich würde versuchen, den HH zu einem Treffen bei Tage zu überzeugen, so daß Maja die Hunde im Hellen kennenlernt.
Du hast Dich an sich nicht falsch verhalten, wenn sie jedesmal riesigen Stress hatte, ist es besser das abzubrechen.
Gruß
Bianca -
hallo anni,
könntest du dich mit dem anderen halter nicht öfter verabreden?
dann könntest ihr den kontakt üben. die hunde immer nur so weit zueinander lassen, wie deine noch ruhig bleiben kann, dann loben, einen bogen laufen und wieder kontakt aufnehmen - soweit es möglich ist und dein hund entspannt bleiben kann.ich habe gute erfoge mit der methode erziehlt.
viel glück. gruß marion
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Wie alt ist der Hund denn? Er könnte sich z.B. gerade in einer Angstphase befinden, da kann ein fast fremder Hund oder ein Gegenstand schon mal erschreckend sein. Bei meinem furchtlosen Terrier war es z.B. einmal ein Kontoauszugdrucker und .... ein blutrünstiges-, Terrier fressendes ... Blatt auf dem Boden

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Zitat
Wie alt ist der Hund denn? Er könnte sich z.B. gerade in einer Angstphase befinden, da kann ein fast fremder Hund oder ein Gegenstand schon mal erschreckend sein. Bei meinem furchtlosen Terrier war es z.B. einmal ein Kontoauszugdrucker und .... ein blutrünstiges-, Terrier fressendes ... Blatt auf dem Boden


Sie ist etwa 5 Monate alt und generell ein eher unsicherer Hund. Ich habe mir jetzt heute morgen "Trau nie einem Fremden!" von Patricia McConnell durchgelesen und werde versuchen, Maja mit ihren Anleitungen die Angst zu nehmen. Sie ist nämlich generell sehr unsicher draußen, das äußert sich dadurch, dass sie Mensch und Hund eigentlich immer erstmal ankläfft (sie rennt aber in der Regel trotzdem darauf zu).
Mit dem anderen HH verabreden würde ich mich eher ungern, da er einige mir sehr widerstrebende Erziehungsmethoden hat (ich hatte in einem anderen Thread mal davon berichtet).
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Zitat
Mit dem anderen HH verabreden würde ich mich eher ungern, da er einige mir sehr widerstrebende Erziehungsmethoden hatich will dich nicht überreden, aber du brauchst doch seine methoden nicht für deinen hund zu übernehmen.
falls ihr euch immer mal über den weg lauft, ist es eben leichter, wenn man miteinander in ruhe üben kann, dass sich erst gar nichts aufbaut.
war nur ein vorschlag, wie ich es machen würde.
gruß marion
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Hallo,
ich würde da jetzt gar nicht viel machen, sondern es erstmal so hinnehmen. All zu lange ist sie ja auch noch nicht bei Dir wenn ich mich recht erinnere und von daher würde ich einfach noch Zeit ins Land streichen lassen.
Wenn ihr die anderen Hunde öfter seht, dann wird sie eventuell auch entspannter werden.
So etwas seh ich ganz locker und versuch auch gar nicht auf den ängstlichen Hund einzugehen. Ich mach ihn an die Leine, unterhalte mich noch ein bisschen wenn möglich und geh einfach weiter.
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
ich würde da jetzt gar nicht viel machen, sondern es erstmal so hinnehmen. All zu lange ist sie ja auch noch nicht bei Dir wenn ich mich recht erinnere und von daher würde ich einfach noch Zeit ins Land streichen lassen.
Sehe ich eigentlich auch so
Ich würde auch nicht so sehr auf Ängstlichkeit und Unsicherheit eingehen. Zeig ihr einfach das du vor nichts Angst hast, das du alles regelst und das sie sich auf dich verlassen kann. Das geht nicht von heute auf morgen, man muss zusammenwachsen und Bindung aufbauen. -
Ich schließe mich Bates und Steffi an.
Warum das Ganze durch irgendwelche Maßnahmen noch Wichtig machen.
Es kann eine Phase sein das sie etwas mehr Angst aufbaut und genauso schnell wieder verliert wenn die Angstauslöser als Unwichtig vom HH eingestuft werden.
Ich nähere mich mit meinem Hund, welcher Angst hat nie den Gegenständen die auslösen. Entweder ich gehe allein hin und Hund ist ohne Leine oder Hund ist an einer mindesten 5 Meter Leine und kann selbst bestimmen ob er lieber bei mir bleibt oder aber sich dem Gegenstand vorsichtig nähert.
Mein Balu (Barrys Vorgänger) hatte als Welpe drauf dies am Anfang regelmässig zu machen im Auslauf. Anderen Hund sehen, in die Richtung laufen, dann plötzlich Anfangen zu schreien und sich Kleinmachen; anderer Hund irritiert bleibt stehen, Balu wieder in die Richtung und sobald sich anderer Hund bewegte wieder schreien. Die anderen Hunde waren sichtlich irritiert. War Balu dann bei den Hunden war alles ok. Irgendwann war die Phase durch und es begannen die nächsten

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Danke für eure Antworten! :ua_smile:
Die Hundebegegnungen gestern sind auch allesamt friedlich abgelaufen.
Unsere tägliche Gassi-geh-Freundin hat mich jetzt noch auf eine Idee gebracht, woran das Ganze gelegen haben könnte. Und zwar hat Maja kurz bevor sie nach Deutschland gekommen ist leider eine schreckliche Beißerei in ihrem Zwinger miterleben müssen. Dabei wurde ein Welpe totgebissen - von einer mittelgroßen, beigen Hündin. Maja schien den Vorfall damals ganz gut verkraftet zu haben, die Hündin die meine Cousine in Pflege hatte war allerdings traumatisiert dadurch. Kann es also sein, dass diese ebenfalls mittelgroße, beige Junghündin meine Maja an den Vorfall erinnert hat bzw. Maja diese Hündin mit der Beißerin aus Rumänien in Verbindung gebracht hat?
Das komische ist nur, dass meine Cleo ja ebenfalls mittelgroß und beige ist und die ja Majas beste Freundin ist.
Aber wer weiß, was in so einem Hundekopf vorgeht... haltet ihr das für plausibel? - Vor einem Moment
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