Ständiges Bellen - es muss aufhören, und zwar schnell...

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  • Zitat

    Da ich ja eine derjenigen war die eine klare Ansage vorschlug antworte ich mal.


    War jetzt eigentlich gar nicht auf dich oder eine bestimmte Person bezogen, sondern auf den allgemeinen Tenor. So wie du "Ansage machen" erklärt hast, würde ich es auch unterschreiben.

    Es sind manchmal die Bezeichnungen, die zu Missverständnissen führen. Ähnlich das "da muss man konsequent sein", was viele als "da muss man hart durchgreifen" verstehen, obwohl es im Grunde nur bedeutet, dass man von seiner Linie nicht abweichen sollte (auch wenn die Linie "streicheln" bedeutet).

  • Da habt Ihr Recht. Deshalb habe ich dann nach einiger Zeit hier wirklich aufgehört mich bei solchen Erziehungs- und Problem-Threads zu Wort zu melden oder sie zu lesen. Das hier ist seit einiger Zeit wieder der Erste.

    Das Wort 'unterbinden', fand ich dann auch immer zum :kotz:
    Ich konnte die Worte: '...das würde ich sofort unterbinden..' nicht mehr hören. Was ist unterbinden? Was macht man bei 'unterbinden'?

    Deshalb ist es wirklich sehr sehr schwer einen Rat in solchen Situatinen zu geben. Es ist wirklich das Beste, wenn ein Trainer sich die Situation anschaut und Dir konkret sagt, warum der Hund das jetzt so macht, was er macht und was Du jetzt zu machen hast. Weil wenn der Rat, den er gibt, dann bei Deinem Hund nicht so ankommt (egal, ob jetzt Du oder der Hund mit der Umsetzung nicht klarkommen), hat er oft noch eine Alternative im Ärmel.

    Wegen der Liebe von einem Hund zum anderen, mach Dir mal keine Gedanken. Man liebt jedes Lebewesen, in seinem Leben anders.
    Der Janosch ist ebenfalls mein absoluter Herzhund (aber er ist auch kein Kind von Traurigkeit), ihm verzeihe ich solche Sachen einfach anders. Die Shiva ist eine 'Mistkröte'. Ich liebe sie und ich würde wirklich alles für sie machen, aber es ist halt anders. Ich mache mit ihr viel mehr als mit Janosch. Sei es jetzt auf gesundheitlicher Basis (ich arbeite mit ganzheitlicher Medizin) oder auch auf freizeitlicher Basis. Hergeben würde ich sie auch auf keinen Fall.
    Aber.... es ist anders als bei Janni-Schatzi!!!

    Corinna: Deine Streßtheorie fand ich gut. Ich habe heute Shiva gleich mal mit der Rute bearbeitet und Du hattet Recht. Die steht total unter Dampf! Woher der kommt, muß ich erst noch ausarbeiten. Das wird ne längere Aufgabe. Danke dafür!!

  • Ich habe auch nochmal darüber nachgedacht und bin jetzt 100%ig sicher, dass ihr (asterix, babyjana & Bentley) euch das viel schlimmer vorstellt, als es ist.
    Ich schreie Maja niemals an oder "maßregele" sie durch körperliche(n)/ psychische(n) Gewalt und oder Druck. Das würde mir im Leben nicht einfallen! Ich streichle sie mindestens genauso oft und viel wie Cleo, eher noch mehr, weil sie das halt einfach noch viel stärker braucht. Ich beschäftige mich mit ihr, übe mit ihr, spiele mit ihr. Im Bett kuschel ich mehr mit ihr als mit Cleo, weil Cleo meistens am Fußende liegt und Maja auf Brusthöhe :roll:

    Ich hab die kleine Maus mittlerweile soo lieb, ich mach wirklich kaum mehr Unterschiede zwischen den beiden. Klar erstelle ich momentan mehr Threads über Probleme mit Maja, aber das liegt einfach nur daran, dass Cleo schon einen großen Teil Erziehung hinter sich hat und Maja noch ganz am Anfang steht. Als Cleo so jung war habe ich mich auch noch viel öfter an dieses Forum gewandt =)

    Und ich denke auch nicht, dass wir eine_n professionelle_n Trainer_in brauchen, denn Maja ist bei weitem kein Problemhund. Sie ist halt nur noch sehr jung und muss noch viiiel lernen :)

    Zu meinem bisherigen Vorgehen:

    Wenn Cleo irgendwas zu knabbern hat, dass Maja unbedingt haben will (das waren die einzigen Situationen in denen es zu von mir als "Bell-Orgien" bezeichneten Situationen gekommen ist) und die Kleine meint deshalb Terror machen zu müssen, dann sage ich erst "Aus" - ich probiers ein paar Mal, wenn sie sich nicht beeindrucken lässt wird sie kurz vor die Tür gesetzt (natürlich nicht vor die Wohnungs- sondern nur vor meine Zimmertür ;) ) bis sie sich abreagiert hat. Dann darf sie kurze Zeit später wieder rein. Wenn sie wieder anfängt zu kläffen, muss sie wieder ein paar Minuten aus dem Zimmer. Spätestens nach dem dritten Rausschmiss ist sie meistens ruhig. Was haltet ihr von dieser Vorgehensweise?

    Wenn draußen viele Menschen (und Tiere unterwegs sind) behalte ich Maja nun an der Leine. Ist niemand in Sichtweite, darf sie mit den anderen toben. Sobald ich irgendwen sehe, kommt sie an die Leine - ich hab sogar das Gefühl, das gibt ihr Sicherheit. Fängt sie an zu bellen, stelle ich mich vor sie, sehe sie an und sage "Maja, Aus!". Hört sie auf, gibts sofort ein "Feeiiin!!" + Leckerlie. Solange sie die anderen nicht sehen kann, ist sie meistens ruhig :) Bei anderen Hunden handhabe ich das jetzt auch so. Nur wenn sie ruhig ist, darf sie schnuppern. Das ganze klappt wirklich gut, der Spaziergang war heute schon viel entspannter! Maja ist wirklich sehr lernfähig.

  • Zitat

    Wenn draußen viele Menschen (und Tiere unterwegs sind) behalte ich Maja nun an der Leine. Ist niemand in Sichtweite, darf sie mit den anderen toben. Sobald ich irgendwen sehe, kommt sie an die Leine - ich hab sogar das Gefühl, das gibt ihr Sicherheit. Fängt sie an zu bellen, stelle ich mich vor sie, sehe sie an und sage "Maja, Aus!". Hört sie auf, gibts sofort ein "Feeiiin!!" + Leckerlie. Solange sie die anderen nicht sehen kann, ist sie meistens ruhig :) Bei anderen Hunden handhabe ich das jetzt auch so. Nur wenn sie ruhig ist, darf sie schnuppern. .


    Für mich klingt es danach, dass sie gar nicht zu den anderen hin will, sondern sie auf Abstand bellt.
    ich würde sie hinter mich nehmen, wenn jemand kommt und mit ihr im Schlepptau weiter gehen, so dass du ihr Sicherheit gibst. (Hunde müssen nicht jeden Artgenossen beschnüffeln, wollen es selbst auch nicht immer.)

  • Schön, dass ihr noch an uns denkt :)

    Ich würde sagen, Maja macht aufjedenfall Fortschritte! In der Wohnung bellt sie kaum noch, an die meisten Geräusche hat sie sich mittlerweile gewöhnt. Gerade macht irgendwer im Hausflur Krach und sie liegt ganz entspannt unter meinem Schreibtisch :gut:

    Die Impulskontrolle hat sich wahnsinnig verbessert! Wenn ich das Futter zubereite, setzt sie sich jetzt brav hin und schaut mir zu, außer wenn es zu lange dauert, dann entwischt ihr hin und wieder noch ein erwartungsvolles "wuff". Aber das ist ja okay :)

    Draußen bellt sie noch immer alles und jede_n an, da muss ich mich weiterhin dazwischen stellen (ich nehme sie dafür an die Leine) und "Aus" sagen. Es ist aber schon etwas weniger geworden. Wenn Cleo irgendwas tolles hat, was Maja nicht (mehr) hat, dann bellt sie auch noch...

    Aber ich würde sagen, es wird :gut:

    (Mein Verhältnis zu ihr hat sich ebenfalls gebessert)

  • So, nochmal ein kurzer Zwischenbericht: Das Bellen stellt überhaupt kein Problem mehr da, in der Wohnung bellt sie gar nicht mehr :gut:

    Bei Hundebegegnungen ist sie nach wie vor unsicher, bellt und stellt die Haare auf. Aber selbst hier habe ich das Gefühl, dass es besser wird!

    Alles in allem machen wir also wirklich Fortschritte - auf ganzer Linie =)

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