Wie verhalte ich mich, wenn sie nicht hört?

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  • Selbst mein 14 1/2 Jahre alter Idefix stellt ab und an seine Ohren auf Durchzug und weg ist er.

    Das ist doch völlig normal, daß auch ein Hund mal eben seine 5-Minuten hat.

    Ich gehe dann auch in die andere Richtung und siehe da, schnell ist der Ausreißer wieder bei mir.

    Muß ich wirklich mal hinterher, dann wird kommentarlos angeleint und der Spaß des Tages ist vorbei.

    Aber Deinen Garten solltest Du wirklich dicht machen. Ich fänd es auch nicht so toll fremde Hunde im Garten zu haben.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    ICh danke euch, das bestätigt mein Vorgehen!
    Ich werd wohl mal nach nem Hundetrainer ausschau halten, auch wenn ich keine Ahnung hab, wo ich hier einen finde.

    .

    Ich hatte weiter vor geschrieben, wie du einen finden kannst.

  • Ich werde niemals verstehen, warum manche glauben, mit Gewalt überhaupt irgendetwas regeln zu können. Der Hund ist "der beste Freund" des Menschen, wird geliebt und ist ja soooo süüß. Und wenn er nicht gehorcht bekommt er welche vor den Latz?!

    Ich persönlich halte Gewalt gegen Tiere generell und als "Erziehungsmaßnahme" für verachtenswert, habe Null-Toleranz und musste mich schon mit einigen "Menschen" angelegt, weil sie ihrem Hund eine verpasst haben, dass es schon vom hinsehen weh tat. Und ich rede jetzt nicht von Leinenruck oder anbrüllen, sondern von Fußtritten oder peitschenartigen Schlägen mit der Leine.

    Leider redet man bei solchen Typen gegen Wände, da sie absolut merkbefreit keinen Millimeter von ihren altertümlichen Ansichten abweichen und eher mir noch eine donnern, als mal eine Sekunde sich selbst in Frage zu stellen.

    Hoffentlich ist dein Mann da anders und kommt zur Besinnung.

  • Hallo!

    ich kann das gut nachvollziehen. Unser kleiner Rotti ist jetzt auch 8 Monate und verträgt auch so ab und zu mal die Hormonveränderung nicht :gott: .

    Umdrehen hilft in unserem Fall nicht viel, da sie sehr viel selbständiger geworden ist und dann eben allein auf Entdeckungsreise geht - irgendwann kommt sie natürlich schon, aber das hat dann nicht viel mit Erziehung zu tun.

    In Bereichen wo sie echt nicht ausbüxen soll, gehts eben im Moment nicht ohne (Schlepp-) leine bzw. ansonsten habe ich immer ein supertolles Spielzeug dabei, mit dem ich mich dann beschäftige und in 99% der Fälle ist sie so neugierig, dass sie von selbst kommt. Ich achte allerdings darauf, dass der Abstand nie zu groß wird. Musst mal ausprobieren ob das bei Euch auch funktioniert...

    Bzgl. dieser "Raserei" hilft bei uns auch das Einstreuen von Kommandos die sie wirklich gut beherrscht. So ein "sitz" oder "bleib" funktioniert fast immer das sie dann umschaltet und dann wirklich "Looooben". Geht das gar nicht, werd ich auch schonmal lauter - "Aus".

    Mein Mann ist manchmal auch so ein Vertreter der alten Schule, aber da hat uns der Besuch der Hundeschule geholfen einen guten Mittelweg zu finden. Liebevolle Konsequenz aber auch das Setzen deutlicher Grenzen haben uns bisher über die größten Hürden hinweggeholfen - und irgendwann soll die Pubertät ja auch mal vorbei sein :lol:

  • Zitat

    Wie verhalte ich mich, wenn sie dann doch irgendwann zu mir kommt?
    Lobe ich sie dafür, das sie zu mir kommt, oder bestrafe ich sie dafür, das sie vorher nicht gehört hat?

    Hi, wie du bestimmt weißt, haben Hunde kein Gefühl für vorhin und nachher. Sie verknüpfen einfach 2 Handlungen.

    In deinem Fall: Zu Frauchen gehen ist schön, denn es gibt ein Lob.
    Bei deinem Mann: Zu Herrchen gehen ist gefährlich.

    Auch wenn du sie nur zufällig erwischst, gibt es keine Strafen, sondern immer viel Lob. Denn was vor 5 Minuten war ist längst vergessen. Wenn du das verinnerlichst, wird dir niemals vor Wut die Hand ausrutschen.
    Vielleicht kannst du deinem Mann das erklären. Hunde haben kein sehr leistungsfähiges Gehirn.

  • Um es jetzt mal recht schroff auszudrücken:

    Das rumegbrülle und auch das "erklären", dass es sich ja um einen Hund handelt, und da ist das in Ordnung,... dir nicht zuhören wollen etc... ist ein Armutszeugnis. Gewaltbereitschaft, Jähzorn, Ignoranz und Sturheit zeugen von Frust, mit dem jemand nicht umgehen kann, sich sträubt, andere Wege einzuschlagen, aus Angst des Versagens.
    Sich stark stellen ist immer so etwas wie eine Penisverlängerung (gleichzusetzen mit dicker Karre oder Muckibude ;) ).

    a) Lass dir das nicht gefallen. Wenn du etwas nicht willst, anderer Meinung bist etc. und er es abtut, als sei es Schwachsinn (weil es ja nicht von ihm kommt). Nimm es nicht einfach so hin, sondern leite Phase B ein.

    b) Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung!
    Wenn dein Mann zu der Sorte gehört, der keine Ratschläge annimmt, muss man (frau) eben so manipulieren, dass Herr Sturkopf denkt, die Idee sei von ihm.

    c) Wie du das genau anstellst, ist natürlich dein Ding. Du kennst ihn.
    Ich tippe einfach mal darauf, dass laut werden, argumentieren mit Verstand, Emotionen zeigen in jeglicher Form oder Befehlston/Ultimatum ziemlich nach hinten losgehen. Ich würde es vielleicht mit einer psychischen "Penisverlängerung" versuchen, die er durch dich in der souveränen, gewaltfreien Erziehung, anstatt in den Aggressionen finden könnte.

    In den meisten Rudeln (nicht nur Hunde/Wölfe) ist es so, dass der Anführer ist, der nachvollziehbar, mit Verstand und mit Gelassenheit regiert.
    Das Rudel vertraut ihm, und stellt Entscheidungen nicht, oder nur selten, in Frage, denn: das meiste was dieses Tier tut, macht Sinn für den Rest, sie fühlen sich sicher.

    Souveränität, Ruhe, Gelassenheit, Charakterstärke, Intelligenz, Disziplin, ein Fels in der Brandung dem viel Respekt gezollt wird...

    DAS sind doch mal echte männliche Eigenschaften und nicht hysterisch, cholerisch, aggressiv, stimmungsschwankend, offensichtlich nicht ernstgenommen,....

    __

    Tipps zum Rückrufkommando wurden jetzt ja schon viele genannt.
    Bei uns war "Korb" (also, dass der Hund auf seine Decke geht), so ein bisschen ein Problemfall, weil er immer ausgerastet ist, als es klingelte.

    Ich hab ihm JEDES Mal, bevor er sein Futter bekam, auf den "Korb" geschickt. Mittlerweile sitzt das Kommando top! Sogar wenn er pöbelt, weil er die Person an der Tür nicht kennt, sage ich einfach "na-ah, Korb!" und zack, wie ein geölter Blitz sitzt er auf seinem Deckchen, wenn auch da weiterhin mürrisch, aber wenigstens ausser Reichweite!

    Vielleicht könntest du ja mit ihm ähnliches üben? Vielleicht sogar im Garten?
    Überleg dir ein ultimatives Wort, dass du nicht so oft benutzt, sondern echt DAS Rückrufwort ist.
    Jetzt mal mit Futter auf die Couch setzen, und das Wort sagen, warten bis Hundi die zwei-drei Meter rüberlatscht, Futter geben.
    Dann mal aus einem anderen Raum rufen, dann mal im Garten, dann mal, obwohl er eigentlich grad beschäftigt ist (Spur nachgehen).
    Und solange DAS Wort noch nicht sitzt, nicht in Situationen benutzen, bei denen du dir nicht sicher bist, ob er direkt ankommt.

    Bei uns ist es übrigens ein freudiges "lululululuuuuuuuu!", da bin ich mir wenigstens sicher, es nicht im Alltag zu nutzen :lol:

    Liebe Grüße
    Lisa

  • was wurde mir nochmal eingebleut?

    "ein hund der kommt (wann auch immer, wie auch immer) ist IMMER ein guter hund!" ;)

    das hab ich mir so manchesmal in der pubertät meiner jungs wie ein mantra vorgesagt: "...ist ein guter hund....ist ein guter hund...zefix...ist ein guuuter hund...herrschaftszeiten...ist ein guter hund!!"

    :lol:

    aber stimmt schon: möglichst immer freuen wenn hund kommt - wenns nicht anders geht, hund abholen und kommentarlos anleinen und mitnehmen.

    dann klappt das schon irgendwann ;)

  • Zitat

    Danke euch allen!!!!

    Werden gleich mal wieder rausgehen zum üben! :gut:

    Bin mal gespannt, was Männe fürn gesicht macht, wenn sie wie ein Blitz angedonnert kommt, wenn du rufst :D

    Ich glaub hier nützen Taten mehr als Worte ;)

  • Wobei das Erstaunliche ja ist - bei uns wird auf meinen Mann deutlich besser gehört als auf mich, obwohl der von dem DutziDutziLeckerchenLoben gar nichts hält. Das macht wohl die bestimmte und deutlich tiefere Stimmlage. Da weiss Hundi sofort wo er dran ist. Da sind wir Frauen häufig echt im Nachteil ...

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