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Problem: Abhauen ins Gebüsch
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Mein Hund (Jack-Russell-Terrier, 6 Mon. alt) haut gerne ins Gebüsch ab. Ich weiß, dass er Jagdinstinkt hat. Aber zu Hause gehorcht er auf meine Kommandos, draussen das Rufen oder Pfeifen aber nicht immer. Immer wenn Stella (so heisst mein Hund) Gebüsch sieht, verschwindet und schnüffelt sie. Auch wenn mal kein Vogel, Eichhörnchen oder Hase zu sehen ist.
Ich bekam immer wieder verschiedene Meinungen zu hören: die Hundetrainerin meint, dass es halt Jagdindtinkt ist. Wiederum andere Jack-Russell-Besitzer sagten, je früher ich Stella ohne leine laufen lasse umso besser, dass die nicht abhaut. Mein Mann, dessen Eltern mal ein Hund hatte, ist der Meinung, ich soll mit Stella schimpfen, wenn sie es tut. Aber das wäre ja Vertrauensbruch und kommt nicht so leicht zurück. Es ist schon schlimmer geworden, dass sie nicht mehr zurück kommt. Was nun? javascript:emoticon('
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Es wäre ja schade, wenn ich Stella ein Leben lang an die Leine führen muss. javascript:emoticon('
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Zwei Jack-Russell-Besitzer in unserer Nähe lassen ihr Hund frei laufen, auch wenn die nicht abhauen (beneidenswert).
Kann mir jemand Tipp geben? -
18. Januar 2010 um 17:26
schau mal hier:
Problem: Abhauen ins Gebüsch - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
ich würde an einer Schleppleine den Rückruf üben. So kann sie Deine Kommandos nicht missachten und Du kannst sie stoppen.
Bei mir gibt es ein "raus" und Filou weiss, dass er auf dem Weg bleiben soll. Tut er das nicht, dann gibt es auch mal Ärger.
Bisher hat das Vertrauen nicht darunter gelitten.Natürlich solltest Du sie nicht schimpfen wenn sie zu Dir zurückkommt, aber wenn sie im Gebüsch einfach nicht hört, dann würde ich schon mal deutlicher werden.
Liebe Grüße
Steffi
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An die Leine und den Abruf trainieren.

Wenn du sie ohne Leine laufen lässt und sie verschwindet in Gebüsch, dann rufe ein mal. Kommt sie nicht, hole sie aus dem Gebüsch und leine sie an. Fertisch.
Ab dem Augenblick wo du sie angeleint hast übe gleich Fuss mit ihr oder Sitz, usw.
Hat bei meiner unglaublich geholfen.
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Meine Russel Dame ist jetzt 6.5 Monate, und ich habe auch angefangen sie and die Schleppleine zu tun. Sie hat eigentlich sehr gut gehoert, aber eben nicht 100%.Und so kann ich eben ganz sicher sein dass sie keiner Katze, oder sonstwas nachrennt,
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Was zu Hause klappt, klappt draussen nicht automatisch auch. Da ist der Reiz ja viel intensiver.
Wer dir sagt, du sollst einfach ohne Leine laufen lassen, damit sie es lernt, hat wahrscheinlich keine Erfahrung mit Jagdhunden.
Ich würde dafür sorgen, dass sie nur das tun kann, was okay ist. Das bedeutet, in der Nähe von Gebüsch an die Leine oder Schleppleine.
Ein interessantes Buch für dich wäre sicherlich "Antijagdtraining - wie man Hunde vom Jagen abhält". Darin wird sehr gut beschrieben, was es mit dem Jagen auf sich hat und wie man einen Jagdhund zu gutem Gehorsam erzieht und ihm eine Auslastung bietet, die das Jagen ein bisschen "ersetzt".
Die "Auf-dem-Weg-bleiben"-Übungen z.B. finde ich persönlich für so einen Hund, der gerne Fährten aufstöbert, absolut hilfreich.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich schließe mich den Vorschlägen an:
Schleppleine
Rückruf- und allgemeines Gehorsamstraining sowohl in Trainingssituation, als auch im Alltag.
Ein "Auf- den- Weg"- Signal einführen
Auslastung in Maßen (bitte in dem Alter noch nicht übertreiben!)Ergänzen möchte ich noch folgendes:
Fange langsam an, ihre Impulskontrolle zu verbessern
Die Impulskontrolle bezeichnet das Trainieren und ständige Verbessern der Kontrolle des Hundes über seine Triebe, ausgelöst durch bestimmte Impulse.
Man lehrt den Hund, weniger "impulsiv" zu reagieren.Für die Ausgeglichenheit eines Hundes ist meiner Meinung nach eine gute Impulskontrolle notwendig.
Man kontrolliert reflexhaftes Verhalten des Hundes und ermöglicht so eine bessere Einflussnahme in kritischen Momenten.Wie genau sieht Impulskontrolle aus?
Praktisch kann man bereits bei Kleinigkeiten eine Impulskontrolle trainieren.Der Hund kann zb lernen, beim Öffnen der Haustür nicht sofort hinauszuschießen, sondern auf ein Kommando zu warten.
Mithilfe von Leckerlis kann dem Hund beigebracht werden, diese erst auf Kommando aufzulesen.
Wirklich spannend wird es aber in Verbindung mit einem Beuteersatz.
Der Hund muss lernen, dem Impuls zu widerstehen, einem sich von ihm entfernenden Gegenstand "der Begierde" hinterherzuhetzen (zb ein Dummy) oder einer Fährte dessen zu folgen.
Wichtig ist hierbei, dass die Reaktion lediglich hinausgezögert, nicht jedoch unterbunden werden soll!
Als Hundehalter muss man also in erster Linie wissen, was der Hund will um ein Verhaltensmuster aufbrechen zu können.
Außerdem muss das Training so aufgebaut werden, dass der Hund niemals unkontrolliert "Beute macht", also anfangs immer mit der Schleppleine absichern. So lernt der Hund, dass er nur dann Erfolg hat, wenn er sich am Hundehalter orientiert.
Zudem solltest du versuchen, während der Spaziergänge "im Kopf deines Hundes zu bleiben".
Hunde mit stärker ausgeprägtem Jagdtrieb gehen auf die Suche nach Reizen.
Nun möchte ich Teil des (Er)Lebens meines Hundes werden und den Jagdtrieb auch auf Spaziergängen kontrollieren.
Wie soll das gehen?
Gib dem Hund das Gefühl, dass "die Party" bei dir stattfindet.
Es heißt aktiv werden!
Durch etwas Einfallsreichtum und Aktivität betreibe ich nicht nur Jagdprophylaxe, ich lehre den Hund jeden Tag, dass er sich an mir orientieren soll und schaffe dadurch eine immer engere Bindung.
Die "Party" kann alles sein, was Hund gefällt.
- Leckerlisuche
- Spontane Aufgabenstellungen wie das Klettern über Holzstämme
- Dummysuche
- überraschende Gehorsamsforderung, natürlich mit anschließender Belohnung
- überraschend mal auf dem Absatz kehrt machen, ins Gebüsch rennen und ein Leckerli dort verstecken, dann so tun, als würde man zusammen mit Hundi danach buddeln.
- spontan losrennen und mit dem Hund fangen spielen
- überraschende Impulskontrolle
usw.... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Das heißt nicht, dass du den Hund permanent bespaßen sollst, es ist aber sehr sinnvoll, hin und wieder dem Hund zu vermitteln: Wenn du dich an mir orientierst, hast du auch was davon.
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Natürlich ist das Jagdtrieb, dafür ist ein JRT ja gezüchtet worden !!
Du hättest es erst gar nicht so weit kommen lassen sollen, daß die Kleine sich verselbständigt. Pack sie direkt an die Leine und bring ihr bei auf Kommando zu kommen.
Genauso würde ich trainieren, daß der Hund erst gar nicht den Weg verläßt, zumindest nicht ohne Erlaubnis. Wie hast du dir das denn vorgestellt, du hast dir ja einen Jäger par excellence ausgesucht ?Die Bemerkung des Trainers ... naja. Wenn du jemand Kompetentes in deiner Gegend suchst, geh zu Lisa, die kennt sich mit jagdbegeisterten Junghunden bestens aus.
Gruß, staffy
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Was AuraI schreibt ist sehr treffend und ausführlich.
So (ähnlich) habe ich es auch gemacht.
Nämlich zunächst dass der Hund lernt sich zu "beherrschen",
praktisch u auf sämtliche Situationen anwendbar,
auch super wenn andere Hunde entgegenkommen etc.
Erst muss sie kommen, bei Fuß gehen oder sitz machen,
nach absprache darf sie dann (meistens) begrüßen gehen
(was dann der direkte "Lohn" ist).Des weiteren hab ich eine Zeitlang mit sogenannten klangscheiben o.a. Training-Discs, gearbeitet, davor hat sie gut Respekt und ignoriert sie nicht.
Abbruch von unerwünschtem Verhalten:Betrachenten Sie die Klangscheiben als klassische Stimulanz, die eine soeben gezeigte, nicht erwünschte Handlung des Hundes unterbricht und dem Hund zeigt, dass "Gefahr" droht. Sehen Sie die Scheiben als Ersatz für das Wort "Nein". Ziel ist es NICHT den Hund zu treffen, sondern der akustischen Überraschungseffekt. Ihr Hund wird kurzzeitig erschrecken und somit seine unerwünschte Handlung unterbrechen. Durch mehrfache Wiederholung und dem Überraschungseffekt entwickelt sich ien solider Respekt. Wichtig ist, dass der Hund Ihre Simmte nicht mit dieser negativen Erfahrung verbindet. Sie bleiben also stumm und heben kommentarlos die neben den Hund geworfenen Klangscheiben wieder auf, ohne Ihrem Hund die Gelegenheit zu geben, diese zu beschnüffeln. Beobachten Sie die Raktion Ihres Hundes. Zeigt der Hund verstärkte Frucht, sollten Sie vorsichtig weiterarbeiten. Bei sehr empfindsamen und sensiblen Hunden kann schon das Klang geräusch in Ihrer Hand ausreichend sein.
Beim exakten Timing und der punktgenauen, Reaktion meinerseits- und damit steht und fällt diese erziehungsmethode- hab ich aber schon vorher vile Erfahrungen gesammelt,
da ich nebenher Pferde ausbilde.Wenn man falsch konditioniert (und ich denke die ersten ein, zwei Situationen sind maßgeblich) kann man mehr schaden als nutzen bzw.
kommt gar keine Reaktion mehr.Statt Schlepp hab ich (ich gebe es zu, Asche auf mein Haupt) viel an der flexi gemacht.
Hab ich eigentlich immer abgelehnt, aber ist einfach bequemer, und der Erfolg gibt mir (bisher) recht.Ach ja, hab eine bald 12 Monate alte Rauhhaardackel-Hündin mit starkem Jagdtrieb.
Läuft seit fast drei Monaten nur noch ohne leine und ist sehr gut kontrollierbar,
grad in den letzten Wochen hat sich ihre Abrufbarkeit und der Gehorsam nochmal sprunghaft gebessert und gefestigt.Na, aber ich warte noch auf neue Flegel-Phasen

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Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für Euren Beitrag und wertvolle Tipps.javascript:emoticon('
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Das werde ich auch bei Stella umsetzen!javascript:emoticon(':D')Viele liebe Grüße
Christine
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