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Rüde aggressiv gegenüber Gasthündin
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Hallo zusammen,
wir haben mal wieder unseren Gasthund (Hündin meiner Eltern, Jack Russel)bei uns.
In der Letzten Woche ist es jetzt 3 Mal zu Beißvorfällen gekommen, wobei die Kleine letztlich vielleicht nur zu nah an seinen Platz gekommen ist. Unser Rüde (BC) hat kaum von ihr abgelassen, ich konnte ihn nicht abrufen und grad eben wußte ich mir nicht mehr zu helfen und hab ihm mit der Zeitung eins auf den Hintern gegeben (nicht fest aber genug um ihn abzulenken).
1. Ich fühl mich grottig des wegen, mein Gott, ich hab meinen Hund geschlagen!
2. ich weiß nicht, warum er das macht, warum seine Toleranzschwelle bei ihr so niedrig ist, unser Hündin kann sich neben seinen Platz, auf den Platz oder direkt neben sein Futter setzen, ohne das was passiert.Die Kleine ist total fertig... ich hab echt schiß, das meine Ellis ihren Hund nicht mehr am Stück wieder bekommen.
Aber ich verstehs nicht.
Btw hat sie ohne unseren schon mehrere Angriffe von hauptsächlich größeren Hunden hinter sich, die vorher alle nie aufgefallen sind, eigendlich ihre Spielgefährten waren.
Aber um zum Thema zurück zu kommen: Rüden sollten doch keine Hündinnen angreifen oder? Unser Trainer hat gesagt, Rüden dürften sowas nicht, die müßten sich alles gefallen lassen. Ist das wirklich so?
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15. Januar 2010 um 07:54
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Hallo,
ist die Kleine verletzt?
Du hast zwei Hunde, oder? Wie verhält er sich denn der anderen Hündin gegenüber? Wie verträgt er sich sonst mit anderen Hunden?
War die Kleine schon mal bei euch oder ist es das erste Mal?Wie verhält er sich sonst und wie kommst Du mit ihm klar? Gibt es sonst noch Probleme?
So wie sich das anhört kommt es zu solchen Attacken wenn sich die Kleine zu nah an ihm vorbei bewegt wenn er liegt, oder?
Mein Rüde war da auch etwas aufbrausend wenn sich Ronja zu nah an seinem Korb vorbei bewegt und er geschlafen hat. Es war dann immer ein riesen Getöse mit nichts dahinter. Wir haben es ganz gut im Griff mittlerweile und er fühlt sich auch sicher.
Als erstes würde ich ihm einen Platz zuweisen an dem die Kleine nicht vorbeilaufen muss.
Wenn er anfängt ihr die Wege zu versperren, oder sich mitten in den Weg legt, dann würde ich ihn auf seinen Platz verweisen um solche Sachen zu verhindern.
Solltest Du den Eindruck haben, dass er den Bewegungsablauf der Kleinen einschränken möchte, dann unterbinde das konsequent.Vielleicht kann man mehr sagen wenn man mehr weiss.
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
H
Aber um zum Thema zurück zu kommen: Rüden sollten doch keine Hündinnen angreifen oder? Unser Trainer hat gesagt, Rüden dürften sowas nicht, die müßten sich alles gefallen lassen. Ist das wirklich so?Nein, das stimmt so nicht.
Ich hab sogar schon mal erlebt, das ein Rüde meine Hündin auf den Boden gerungen hat, weil sie sich gegen seine Aufreitversuche (meine Hündin ist kastiert!) gewehrt hat.
Was mir immer wieder auffällt: Meine Dalmihündin und auch die BC haben oft sehr subtile Drohsignale: harter Blick, Fixieren, steif werden, stelzen usw. die andere Hunde gar nicht wahrnehmen (wollen).
Dann kommt es dann zu Auseinandersetzungen, wenn der andere Hund das missachtet.Wie ist denn dein Handling mit den beiden Hundne unter einem Dach?
Vielleicht fühlt sich dein BC hinten angestellt, weil er nicht mehr die Nr. 1 ist.Vielleicht provoziert die Hündin deinen Hund aber auch wenn er auf seinem Platz ist, von dir vielleicht unbemerkt.
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Herrchen sieht das nicht ganz so dramatisch.
Als erstes möchte ich auf diesen Thread verweisen. Gestern zum Beispiel lag Frodo auf seinem Platz und kaute genüsslich ein Stück Paprika. Jacky ist ihm dann fast ins Maul gekrochen, obwohl sie überhaupt keine Paprika mag. Dann hats natürlich gerappelt. Man könnte sagen, Jacky ist ein THW-Hund, frei nach dem Motto des THW "Wo andere rausrennen, rennen wir rein."

Andererseite habe ich in dem Thread Kniescheibe etwas locker über Frodos Gesundheitsprobleme berichtet. Gestern waren wir übrigens bei einem auf Hunde spezialisierten Tierarzt. Die Patellalux kommt wohl von verhärteter und verkümmerter Rücken-/Hüftmuskulatur. Daher werden wir ihn wohl bald einer Goldakupunktur mit anschließender Physiotherapie unterziehen. Btt: Ich denke mal, dass Frodo aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität a) nicht ausgelastet und b) etwas gefrustet ist und das alles entlädt sich, wenn Jacky ihm zu nahe kommt.
Ach ja, Jacky ist augenscheinlich nicht verletzt.
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Zitat
Herrchen sieht das nicht ganz so dramatisch.
Als erstes möchte ich auf diesen Thread verweisen. Gestern zum Beispiel lag Frodo auf seinem Platz und kaute genüsslich ein Stück Paprika. Jacky ist ihm dann fast ins Maul gekrochen, obwohl sie überhaupt keine Paprika mag. Dann hats natürlich gerappelt.
Na, das ist ja kein Wunder, dass Frodo Jacky dann eine Ansage macht

Du kannst versuchen Jacky in solchen Situationen wegzuschicken.
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Zitat
Rüden sollten doch keine Hündinnen angreifen oder? Unser Trainer hat gesagt, Rüden dürften sowas nicht, die müßten sich alles gefallen lassen. Ist das wirklich so?
Das stimmt so wirklich nicht. Meine Hündin hat auch schon einige Rüden gekrallt und mein Rüde ebenso mal eine Hündin.
Wenns reicht, dann knallts eben.Die anderen haben dir ja schon ein paar gute Tips genannt. Außer die beiden gut zu beobachten und nicht groß allein zu lassen, kann ich dir im Moment auch nicht raten.
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Zitat
Na, das ist ja kein Wunder, dass Frodo Jacky dann eine Ansage macht

Du kannst versuchen Jacky in solchen Situationen wegzuschicken.
In dem Fred ist der Bc Mix Frodo? Er ist jetzt ca. 14 Monate alt?
Dann lässt er sich nicht mehr alles gefallen von der JR Dame

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ZitatAlles anzeigen
1. Ich fühl mich grottig des wegen, mein Gott, ich hab meinen Hund geschlagen!In der Liebe, im Krieg und bei Hunde-Auseinandersetzungen ist alles erlaubt... Wassereimer in der Wohnung geht schließlich schlecht und mal ganz ehrlich: Hat es ihm wirklich viel ausgemacht?
Man kann "kämpfende" Hunde nun mal nicht auseinanderstreicheln....
Vergiß Dein schlechtes Gewissen ganz schnell und such lieber nach einer Lösung, dass es gar nicht mehr dazu kommt.2. ich weiß nicht, warum er das macht, warum seine Toleranzschwelle bei ihr so niedrig ist, unser Hündin kann sich neben seinen Platz, auf den Platz oder direkt neben sein Futter setzen, ohne das was passiert.
Ein Gasthund ist und bleibt ein Gasthund.
Da ist das Gefüge zwischen den Hunden immer ein wenig wackeliger, als in festen Hundegruppen. Und auch bei Hunden spielen so Sachen wie Sym- und Antipathie eine große Rolle - was die eine darf, darf die andere noch lange nicht...das ist also alles im "Normbereich".Die Kleine ist total fertig... ich hab echt schiß, das meine Ellis ihren Hund nicht mehr am Stück wieder bekommen.
Wie hat denn der Rüde reagiert, BEVOR die Auseinandersetzung wirklich los ging? Hat er "warngeknurrt", als sie zu dicht ran kam? Wenn ja, hat sie die Ohren da auf Durchzug gestellt oder ist sie zurückgewichen?
Aber ich verstehs nicht.
Hunde kommunizieren ja im Grunde fortwährend miteinander - schon lange vor dem ersten Knurrer, bzw. der Attacke spielt sich da einiges an ganz feiner Körpersprache ab - z. B. kann es sein, dass der Rüde zunächst mal als Ausdruck des "genervtseins" eine starre Körperhaltung einnimmt, die Hündin drohend anblickt, mit der Lefze zuckt, irgendsowas...
Versuch mal, die Hunde noch viel genauer zu beobachten.Btw hat sie ohne unseren schon mehrere Angriffe von hauptsächlich größeren Hunden hinter sich, die vorher alle nie aufgefallen sind, eigendlich ihre Spielgefährten waren.
Ich stelle mir Eure JRT-Hündin ähnlich vor wie unseren Yorkie-Mix. Ein "typischer" Terrier, der gnadenlos seine körperliche Unterlegenheit wegignoriert, dezent größenwahnsinnig ist ("Ich bin da, wir können anfangen...) und Subtilitäten in der Hundesprache gern einfach übersieht, wenn er denn unbedingt etwas haben will.... Ein Hauch Dickfelligkeit, gepaart mit unrealistischer Selbstüberschätzung, einem für den kleinen Hund viel zu großes Löwenherz und so gar kein Gespür dafür, wann hund sich so richtig in Gefahr begibt...
Für meine anderen Hunde ist unser Yorkie vermutlich ein "distanzloses Pack". Mit dem man gelegentlich auch mal Tacheles reden muss.
Das allerdings ist UNSER Job. Wir Menschen müssen uns darum kümmern. Denn - wenn unser Yorkie das Warn-Knurren unserer Dogge geflissentlich überhört und die Dogge zu Phase 2 übergehen müsste, dem warnenden Abschnappen, dann wäre Holland ja schon in Not.
Also müssen wir Menschen immer wieder dem Yorkie die Grenzen zeigen. Anfangs häufiger, später seltener, da reicht dann auch ein "Leute!" aus dem Nachbarzimmer...Also müßt Ihr ein wenig mehr Augen und Ohren offen halten, auf "Genervt-Sein" des Rüden achten und die Hündin dann auch mal des Feldes verweisen.
Wenn die Hündin schon häufiger mal von anderen Hunden angegangen worden ist, spricht das für mich sehr dafür, dass sie auf die Warnungen der anderen eben dickfellig nicht reagiert hat.... Auch da muss man als Halter immer hellwach sein, um rechtzeitig eingreifen zu können.
Aber um zum Thema zurück zu kommen: Rüden sollten doch keine Hündinnen angreifen oder? Unser Trainer hat gesagt, Rüden dürften sowas nicht, die müßten sich alles gefallen lassen. Ist das wirklich so?
Nö. Oft sind Rüden Hündinnen gegenüber ein wenig toleranter - aber das zu pauschalisieren kann in die Hose gehen.
Euer Rüde ist ein ganz normaler Hund, der sich halt mal zur Wehr setzt, wenn ein anderer es zu doll treibt.
Das mit dem Fressen fast aus dem Maul klauen ist ein herrliches Beispiel - soweit würde ich es gar nicht kommen lassen.
Am Anfang ist das viel Arbeit, dem Terrier-Mädel Grenzen dessen zu zeigen, was erlaubt ist, aber es wird im Lauf der Zeit immer leichter.LG, Chris
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Vielen Dank für Eure tollen ausführlichen Antworten, (danke Göga für die Besserwisserei!)
Klar zeigt er ihr schon mit der Körperhaltung, dass jetzt gleich Kirmes ist, wenn sie nicht aufhört, aber sie schnallt es nicht.
Manchmal sinds eben Situationen, so wie gestern, da sitzen alle drei vor mir, jeder kriegt ein Lecker (Frodo und Hexe sitzen vor mir, Jacky wackelt daneben rum, weil Sitz machen ist ne gaaanz schwere Lektion!) und Frodo rastet aus, schnappt sich Jacky.
Und Frauchen mittendrin statt nur dabei. Ich war quasi auf Maulhöhe, nicht sehr angenehm. Vermutlich wieder zu nah, zuviel gewackel aber jedes Mal so ein riesen Zirkus?Mir gehts auch eher darum, das ich Angst habe, er könnte sie ernsthaft verletzen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, Hunde sollten sowas unter sich ausmachen aber er ist soviel größer. Wobei sie aber auch auf Angriff geht, mit Unterwerfen ist da mal garnix.
Beim letzten Spielgefährten gings anschließend auch zum TA. Meine Ma ist fast ausgerastet. " Böser Labbi" Aber da war ich auch eher der Meinung, dass sie es selbst verschuldet hat.Naja, morgen ist der Spuk vorerst wieder vorbei, Jacky geht nach Hause. Bis zum nächsten Mal

Aber ist es denn jetzt falsch dazwischen zu gehen?
Frodo ist ja auch nicht immer der Engel, er zergt und foppt die Kurze auch ständig.Und er hat mir die Zeitung wohl nicht übel genommen, kuscheln mit Fraule ist noch voll angesagt.

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