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Probleme mit neuem zweiten Hund!
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Da sind wir wieder bei "Hunde im Bett"... Meine Meinung ist hier im Forum nach zu lesen.
Das Du die Situation selbst herbei geführt hast sollte dir auch klar sein. -
14. Januar 2010 um 11:04
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Probleme mit neuem zweiten Hund! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Du hast dir einen Hund aus Spanien mitgebracht und jetzt gibst du ihm nichtmal 8 Tage Zeit zum eingewöhnen.
Wenn er sich ins Körbchen legt, gibst du ihm einen Klabs und schleifst ihn raus, dann schmeisst du ihn auf den Rücken und wunderst dich das er sich wehrt.
Warum er dir in die Wohnung gemacht hat;Weil es totunglücklicher Hund ist

Er tut mir in der Seele leid.

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Ups... da hast Du ja einige Baustellen...aber erst mal zu DEINEN
:Kurt handelt nach seinem "Verstand" ganz normal...das heißt aber auch er war inder Angriffssituation weder ängstlich noch typisch Terrier...sondern er hat so gehandelt wie er es als Hund bisher in Spanien immer so gemacht hat...sich einfach gewehrt und sich seine Rechte gesichert.(lebte er vorher auf der Strasse?)
Kurt wird sicher in den nächsten Wochen noch ein paar "neue" Eigenschaften zeigen.
Ich möchte Dir jetzt nur dringend raten etwas Fachliteratur in Hinsicht auf "Strassenhunde aus dem Ausland" zu lesen...und Dich eventuell mit Verhaltensweisen eines Hundes zu beschäftigen...denn ein direkter Rat kann meiner Meinung auch nach hinten los gehen.Es ist nicht böse gemeint, aber die Art wie Du Hunde siehst scheint mir etwas zu vermenschlicht zu sein...und das birgt die Gefahr gerade in diesem Fall einige falsche Interpretationen in Kurts Verhalten zu "lesen".
Also : Ruhe behalten (auch ruhigen Alltag einführen)
Einen Trainer angagieren, der sich mit ehemaligen Strassenhunden auskennt.
Dich ausführlich mit Fachlieratur auseinandersetzenlg
SusanneI
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Zitat
Da sind wir wieder bei "Hunde im Bett"... Meine Meinung ist hier im Forum nach zu lesen.
Wenn man allerdings weiß wie man mit Hunden umgeht und wie sie ticken, dann hat man damit auch kein Problem.
Es ist doch ein großer Unterschied, ob ein Hund im Bett liegen darf, weil er sich ein Privileg erarbeitet und verdient hat, oder ob ein Hund im Bett liegen darf, weil die Leute Mitleid mit ihm haben.Bei sovielen Baustellen und Unwissen wäre es u.U. früher oder später an anderer Stelle eskaliert.
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Noch mal zu etwas anderen (außer die unsachgemäße Bestrafung):
Du interpretierst viele Gefühle in deinen Hund/deine Hunde die er/ sie gar nicht hat/haben.
Hunde empfinden natürlich Freude, Wut, Trauer usw. aber so etwas wie Scham, Schuldgefühle, Entschuldigund usw. veräppeln sind meißtens Stress, Beschwichtigungsignale.
Darüber solltest du dich unbedingt informieren!
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo nochmal,
ich schreibe jetzt noch einen zweiten Beitrag, weil ich nicht möchte, dass wir Dich hier mit unserem (berechtigten, aber vielleicht auch erst mal zu heftigem "Aufschrei") vergraulen...Wir möchten Dir wirklich helfen, deshalb nimm Dir am besten Mal zu Herzen, dass Kurts Reaktionen einfach nur die völlig normale "Antwort" auf Deinen Umgang mit ihm waren...
Kurt ist ein absoluter Traumhund - ganz ähnlich beschreibst du es ja selbst. Und wir möchten Euch gern dabei helfen, dass das so bleibt.
Was ein Hund aus dem Auslandstierschutz erst mal für einen ganze Weile braucht, sind klare Regeln und einen ruhigen, verständnisvollen Halter, der weiß, dass er da einen Hund mit unklarer Vergangenheit hat.
Begrifflichkeiten wie "man muss sich seinem Hund gegenüber durchsetzen" wird man immer wieder lesen - und irgendwie stimmt das auch durchaus, aber viele Menschen interpretieren dieses "sich durchsetzen" falsch - dazu braucht es nämlich keine körperlichen Maßnahmen, keine Wut, keine Aggression, sondern vielmehr absolute Konsequenz, Ruhe, Geduld und die Sicherheit, dass der Mensch weiß, was der Hund da tut....viele vermeintliche Probleme sind gar keine, sondern nur eine völlig normale Reaktion des Hundes auf Fehlverhalten der Menschen...
Und das ist bei Euch der Fall - das ist nicht böse gemeint, aber Euch fehlt noch ein wenig Kenntnis in Sachen Hundeverhalten... und auch die Haltung zweier oder mehrerer Hunde ist noch ein anderes Kapitel, als die Haltung nur eines Hundes...
Ein "neuer" Hund braucht Monate, manchmal sogar über ein Jahr, um wirklich in seinem neuen Zuhause anzukommen. Eure 8 Tage sind da noch gar nichts....
Kurt lernt gerade erst Euren Alltag so leidlich kennen.
Wann raus gegangen wird, wann es Futter gibt, wann Ihr zu Hause seid und in Ansätzen schon, was er bei Euch darf und was nicht...Es gibt da ein schönes Beispiel aus dem Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McCornell (sehr empfehlenswertes Buch für Dich), wo beschrieben wird, wie man selbst sich fühlen würde, wenn man in einem Land landet, dessen Sprache man nicht versteht...
Alles ist anders, als bisher, man fühlt sich fremd, kennt die Regeln nicht.
Und dann stelle man sich mal vor, da kommt jemand, und zeigt einem körpersprachlich einfach die Regeln die da so gelten, freundlich lächelnd, ganz ruhig, aber durchaus bestimmt...nimmt einen quasi ans Händchen, immer freundlich und verständnisvoll, auch wenn etwas nicht auf Anhieb klappen will...
Oder man stelle sich vor, man bleibt allein auf sich gestellt, probiert irgendwann von sich aus einfach was aus und wird dann in unverständlicher Sprache angebrüllt, weggeschubst, fühlt sich bedroht...
Kurt könnte momentan wen gebrauchen, der ihm ruhig und verständnisvoll Eure "Hausordnung" vermittelt.
Das, was Du da bisher so im Angebot hattest, war nicht der Bringer...
Das geht auch anders, in aller Ruhe, mit Konsequenz und ohne Entschuldigungen a la "müde", "genervt"....Bitte beschreib noch einmal ganz in ruhe die Situationen, in denen es zu Kurts Problemen gekommen ist - dann haben wir die Möglichkeit, Dir bessere Methoden zu beschreiben.
LG, Chris
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Um einen erwachsenen Hund mit mehr oder weniger unbekannter Vergangen heit "zurechtzuweisen", braucht es viel Fingerspitzengefühl.
Weil man eben nicht weiss, wie der Hund vorher gelebt hat und wie Menschen vorher mit ihm umgegangen sind. Den einen Hund kann man anmaulen und am Halsband rauszerren und er wird noch nicht mal Angst haben, weil er das schon oft erlebt hat und weiss dass die Welt deswegen nicht untergeht. Ein anderer Hund wurde vielleicht schon WIRKLICH mal übelst geschlagen und in der gleichen Situation hat er Todesängste und verteidigt (in seinen Augen) sein Leben.
Bis der Hund sich halbwegs an euch gewöhnt hat (und das hat er nach einer Woche nicht! ich würde sagen dazu braucht es mal 1 bis 2 Monate), würde ich echt nur sehr, sehr sachte rangehen.
Die Hausleine finde ich da wirklich eine gute Idee, wenn der Hund kein Problem mit Leinen hat (also einem ohne Ängste folgt, wenn man an ihr zieht). Wenn er wieder mal nicht mehr aus dem Bett/vom Sofa gehen willst, sagst du einfach ruhig "runter", führst ihn an der Leine vom Bett/Sofa und lobst ihn wenn er unten ist. Innerhalb von wenigen Tagen wird er wissen, dass er auf "runter" runter gehen soll.
Der Hund muss seine neue Welt, seinen neuen Hundefreund und euch erst kennenlernen. Das dauert eine Weile und da ist einfach von dir viel Geduld und Einfühlsamkeit gefragt, bis du rausgefunden hast wie der Hund auf was reagiert.
Jaakko haben wir mit 11 übernommen. Er weigert sich mit Händen und Füssen in seine Hundehütte geschickt zu werden, geht aber sonst alleine gerne rein. Für unsere anderen Hunde ist das gar kein Thema. Ich sage "Hütte" und sie gehen rein. Ich sage "raus" und sie kommen wieder raus. Für sie ist das eine billige Art an Leckerlis zu kommen. Aber für Jaakko ist das der totale Ernst. Ich glaube irgendwer hat ihn mal in die Hütte gejagt und ihn dann (warum auch immer und wie auch immer) niedergemacht. So was merkt man erst mit der Zeit und das muss man einfach respektieren.
Wenn ich ihn laut schreiend am Halsband in die Hütte schleifen würde, würde er mich vielleicht auch beissen (wäre aber auf jeden Fall total verängstigt). Das macht ihn aber noch lange nicht zum "Kampfhund"
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Hallo nochmal,
ich schreibe jetzt noch einen zweiten Beitrag, weil ich nicht möchte, dass wir Dich hier mit unserem (berechtigten, aber vielleicht auch erst mal zu heftigem "Aufschrei") vergraulen...Wir möchten Dir wirklich helfen, deshalb nimm Dir am besten Mal zu Herzen, dass Kurts Reaktionen einfach nur die völlig normale "Antwort" auf Deinen Umgang mit ihm waren...
Kurt ist ein absoluter Traumhund - ganz ähnlich beschreibst du es ja selbst. Und wir möchten Euch gern dabei helfen, dass das so bleibt.
Was ein Hund aus dem Auslandstierschutz erst mal für einen ganze Weile braucht, sind klare Regeln und einen ruhigen, verständnisvollen Halter, der weiß, dass er da einen Hund mit unklarer Vergangenheit hat.
Begrifflichkeiten wie "man muss sich seinem Hund gegenüber durchsetzen" wird man immer wieder lesen - und irgendwie stimmt das auch durchaus, aber viele Menschen interpretieren dieses "sich durchsetzen" falsch - dazu braucht es nämlich keine körperlichen Maßnahmen, keine Wut, keine Aggression, sondern vielmehr absolute Konsequenz, Ruhe, Geduld und die Sicherheit, dass der Mensch weiß, was der Hund da tut....viele vermeintliche Probleme sind gar keine, sondern nur eine völlig normale Reaktion des Hundes auf Fehlverhalten der Menschen...
Und das ist bei Euch der Fall - das ist nicht böse gemeint, aber Euch fehlt noch ein wenig Kenntnis in Sachen Hundeverhalten... und auch die Haltung zweier oder mehrerer Hunde ist noch ein anderes Kapitel, als die Haltung nur eines Hundes...
Ein "neuer" Hund braucht Monate, manchmal sogar über ein Jahr, um wirklich in seinem neuen Zuhause anzukommen. Eure 8 Tage sind da noch gar nichts....
Kurt lernt gerade erst Euren Alltag so leidlich kennen.
Wann raus gegangen wird, wann es Futter gibt, wann Ihr zu Hause seid und in Ansätzen schon, was er bei Euch darf und was nicht...Es gibt da ein schönes Beispiel aus dem Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McCornell (sehr empfehlenswertes Buch für Dich), wo beschrieben wird, wie man selbst sich fühlen würde, wenn man in einem Land landet, dessen Sprache man nicht versteht...
Alles ist anders, als bisher, man fühlt sich fremd, kennt die Regeln nicht.
Und dann stelle man sich mal vor, da kommt jemand, und zeigt einem körpersprachlich einfach die Regeln die da so gelten, freundlich lächelnd, ganz ruhig, aber durchaus bestimmt...nimmt einen quasi ans Händchen, immer freundlich und verständnisvoll, auch wenn etwas nicht auf Anhieb klappen will...
Oder man stelle sich vor, man bleibt allein auf sich gestellt, probiert irgendwann von sich aus einfach was aus und wird dann in unverständlicher Sprache angebrüllt, weggeschubst, fühlt sich bedroht...
Kurt könnte momentan wen gebrauchen, der ihm ruhig und verständnisvoll Eure "Hausordnung" vermittelt.
Das, was Du da bisher so im Angebot hattest, war nicht der Bringer...
Das geht auch anders, in aller Ruhe, mit Konsequenz und ohne Entschuldigungen a la "müde", "genervt"....Bitte beschreib noch einmal ganz in ruhe die Situationen, in denen es zu Kurts Problemen gekommen ist - dann haben wir die Möglichkeit, Dir bessere Methoden zu beschreiben.
LG, Chris
:reib:
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Ich will auch noch einmal hinzutun, das kein erfahrener HH einen neuen Secondhand-Hund körperlich massregeln oder bedrängen würden.
Niemand weiß, was der Hund erlebt hat und wie er reagieren wird, das kann dann ganz schlimm für euch ausgehen

So wie ich deinen Text gelesen hab, ist Kurt einfach in eine ganz blöde Situation gekommen:
Er hat das getan was Paul gemacht hat (ins Bett gehüpft) ohne zu wissen, dass es nicht erlaubt ist.
Dadurch, dass er wieder rausgeflogen ist, hat er Stress bekommen, deswegen wollte er sich wahrscheinlich auch zu Paul ins Körbchen verdrücken (Übersprungshandlung).
Das dürfte er aber auch nicht und dann wurde aus seinen Augen körperlich gegen ihn vorgegangen...... -
Zitat
Wenn man allerdings weiß wie man mit Hunden umgeht und wie sie ticken, dann hat man damit auch kein Problem.
Es ist doch ein großer Unterschied, ob ein Hund im Bett liegen darf, weil er sich ein Privileg erarbeitet und verdient hat, oder ob ein Hund im Bett liegen darf, weil die Leute Mitleid mit ihm haben.Bei sovielen Baustellen und Unwissen wäre es u.U. früher oder später an anderer Stelle eskaliert.
Eben!
Speziell in diesem Thread hat die Reaktion des Hundes doch einen ganz anderen Auslöser!
Gruß
Leo - Vor einem Moment
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