Hilfe, mein Hund hat nach meiner Tochter geschnappt

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  • Hallo Ihr, ich brauche Hilfe. Unser Hund (5 Jahre Mischling) hat nach unserer Tochter geschnappt (11 Monate)
    Situation: Wir haben alle im Bett gelegen...unser Hund unter seiner Decke. Meine kleine Tochter ist zu Ihm hin, er hat Sie abgeschleckt....dann plötzlich ist unsere Tochter auf Ihn drauf geklettert und dann ist es passiert. Er hat super gebellt und nach Ihr geschnappt. Gott sein Dank hat Sie nur eine kleine Schürfwunde an der Stirn.
    Unser Hund war auch ziemlich verstört weil ich die Kleine sofort von Ihn weggerissen habe. Was haben wir falsch gemacht. Heißt es jetzt.....aufpassen. Macht er das nun wieder? Er ist ansonsten ein ganz lieber, sanfter Hund. Bitte gebt mir doch einige Ratschläge.
    Danke :???: :sad2: :???:

  • Hallo,

    also ich denke, so wie du die Situation beschreibst, dass der Hund sich sehr bedrängt gefühlt hat. Deine Tochter ist auf ihn "draufgeklettert", was ihm evtl. Angst/ Unbehangen bereitet hat. Oder sie hat ihm dabei viell. sogar wehgetan. Selbst mein lammfrommer Malteser hat z.B. beim Kämmen schonmal im "Affekt" nach mit geschnappt (ich hatte allerdings keine Schramme, er hat nur gewarnt), als ich ihm beim Kämmen mal sehr wehgetan hab.
    Ich würde in Zukunft einfach aufpassen, dass deine Tochter den Hund nicht mehr so bedrängt.

    Liebe Grüße,
    Laura

  • Zitat

    Hallo Ihr, ich brauche Hilfe. Unser Hund (5 Jahre Mischling) hat nach unserer Tochter geschnappt (11 Monate)
    Situation: Wir haben alle im Bett gelegen...unser Hund unter seiner Decke. Meine kleine Tochter ist zu Ihm hin, er hat Sie abgeschleckt....dann plötzlich ist unsere Tochter auf Ihn drauf geklettert und dann ist es passiert. Er hat super gebellt und nach Ihr geschnappt. Gott sein Dank hat Sie nur eine kleine Schürfwunde an der Stirn.
    Unser Hund war auch ziemlich verstört weil ich die Kleine sofort von Ihn weggerissen habe. Was haben wir falsch gemacht. Heißt es jetzt.....aufpassen. Macht er das nun wieder? Er ist ansonsten ein ganz lieber, sanfter Hund. Bitte gebt mir doch einige Ratschläge.
    Danke :???: :sad2: :???:

    Da hast Du deine Erklärung für das Verhalten des Hundes. Er hat durch sein Bellen auch noch gewarnt.

    Hunde mögen es meist nicht derart bedrängt zu werden, vielleicht hat sie ihm durch das Raufklettern auch noch weh getan. Was sollte er anderes tun, wenn Du ihm nicht hilfst?

    Laß es einfach nicht zu, daß das Kind auf dem Hund rumklettert und ich denke, so etwas wird nicht mehr passieren.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    dann plötzlich ist unsere Tochter auf Ihn drauf geklettert und dann ist es passiert.

    Du beantwortest die Frage nach dem Warum doch schon selbst ;).

    Dem Hund war die Kletterei schlicht zuviel. Wahrscheinlich hat er vorher schon gezeigt, dass er etwas mehr Distanz schätzen würde - nur hat niemand darauf reagiert, weil es keinem aufgefallen ist. Hundekommunikation kann aus menschlicher Sicht sehr subtil sein und es kommt auch schnell zu Fehlinterpretationen.

    Zitat

    Macht er das nun wieder?

    Wenn der Hund sich wieder gestört und bedrängt fühlt und niemand auf seine Warnungen reagiert, dann wird er wieder schnappen. Es ist seine Art zu kommunizieren, er handelt eben wie ein Hund.

    Zitat

    Bitte gebt mir doch einige Ratschläge.

    Kind und Hund nicht unbeaufsichtigt lassen, Kletterübungen des Kindes unterbinden und dem Hund Rückzugsmöglichkeiten geben.

  • Zitat

    dann plötzlich ist unsere Tochter auf Ihn drauf geklettert und dann ist es passiert


    Ihr liegt alle im Bett, euer Hund ist glücklich und zufrieden... dann plötzlich klettert das Kind auf ihn, tut ihm weh, versetzt ihn in Panik - er wird angegriffen und macht seinen Unmut Luft durch knurren und Abwehrschnappen

    Bitte in Zukunft das Kind nicht mehr auf dem Hund klettern lassen. Das ist ein Hund und kein Pony ;) Ich als Hund hätte auch protestiert

    Es gibt nur eine Möglichkeiten: der Hund bleibt in Zukunft auf seinem Platz liegen und ihr kontrolliert die Handlungen eures Kindes. Ist es euch zu gefährlich, oder könnt ihr gerade nicht zu 100% aufpassen, dann lieber Hund und Kind voneinander trennen.

  • Mein erster Ratschlag wäre: schütze deinen Hund vor deinem Kind, bevor er das Gefühl hat, dass er sich selbst schützen muss!!!
    Egal, wie sanft und lieb dein Hund ist, er ist ein Tier. Und er wird auf keinen Fall sowas denken wie:"Jetzt hat die Kleine mir weh getan, aber ich will mal nicht so sein, sie ist ja noch so klein...."

    Eher wird er so reagieren, wie gegenüber einem anderen Hund. Da würde er vielleicht erst durch seine Körpersprache zeigen, dass er sich bedrängt fühlt (was er wahrscheinlich auch gemacht hat...) und wenn dann keine Reaktion kommt, würde er auch schnappen.

    Ihr müsst einfach gut aufpassen und seid euch darüber klar, dass der Hund sich "rangmäßig" nicht unter dem Kind sieht. In seiner Natur existiert sowas nicht.
    Ihr müsst dem Hund "künstlich" beibringen, was er sich dem Kind gegenüber nicht herausnehmen darf.
    Und noch besser und sicher ist, wenn ihr dem Kind beibbringt, was es sich dem Hund gegenüber nicht herausnehmen darf, wenn ihr Unfälle vermeiden wollt.

    Und solange eure Tochter noch zu klein ist, um das sicher zu verstehen und umzusetzen, müsst ihr einfach immer aufpassen.

    Ich persönlich würde meinen Hund, wenn er wirklich ein gutmütiger Hund ist, weiter mit ins Bett lassen, aber NICHT zu nah am Kind. Das ist einfach leichtsinnig.

  • Zitat

    Er ist ansonsten ein ganz lieber, sanfter Hund. Bitte gebt mir doch einige Ratschläge.

    Hallo,

    aber immerhin ein Hund, der auch bei solchen Aktionen wie ein Hund reagiert....


    Gruß
    Leo

  • Zitat

    Bitte gebt mir doch einige Ratschläge.

    Respektiert euren Hund und dessen Bedürfnisse. Er hat 100%ig vorher schon gezeigt, dass es ihm zu eng wird. Bitte beschäftigt euch mit der Körpersprache des Hundes und gesteht ihm seine individuelle Distanz ein.

    Euer Hund hat das Kind gemassregelt, soweit hätte es nicht kommen müssen.

  • Ich würde sagen dass neben der Bedrängung vielleicht auch noch Eifersucht ein bisschen eine Rolle gespielt hat...das Baby ist jetzt das Allerwichtigste und der Hund nun eben erstmal zweitrangig.
    Klar dass er's dann erst recht nicht haben kann wenn deine kleine ihn dann quasi noch halb dominiert und ihn auf die letzte Stufe der Hierarchie verbannt.

    Hätte er sich wirklich bedrängt gefühlt dann hätte er auch nur bellen, aufstehen und gehen können, oder bellen und dann knurren...dass er gleich leicht beißt ist meiner Meinung nach eher Eifersucht und die "neue" Situation..

  • Ich würde das Kind dahingehend beeinflussen, daß es den Hund in Ruhe läßt wenn er irgendwo liegt.
    Das kann man kleinen Kindern sehr gut erklären.
    Muß ehrlich sagen, ich verstehe nicht, daß du das Kind auf den Hund klettern läßt.
    Hunde müssen doch nicht alles ertragen.

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