ANZEIGE

Zweithund aus dem Ausland

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ANZEIGE

      Sikari schrieb:

      Hallo,
      Ich will euch kurz meine Lebensumstände mitteilen und eure wäre über eure Meinung sehr dankbar.

      Also ich selber bin bald 21 Jahre alt und bin aktuell in der Ausbildung.
      Zu mir gehört noch ein Zwergpudel Rüde, kastriert und 6 Jahre alt.

      Ich möchte nächstes Jahr zu meinem Vater zurück ziehen und hätte dort eine kleine Erdgeschoss Wohnung mit Garten für mich und die Hunde. Ich bin ab um halb 7 bis um 5-6 Uhr nachmittags außer Haus, jedoch ist mein Vater da zuhause und passt auf die Hunde auf.

      Zu meinem Vater gehört noch eine Katze, welche Hunde kennt und Kaninchen. Ab nächstes Jahr sollen auch noch Zwerghühner einziehen.

      Ich bin sehr sportlich aktiv und mein Pudel kommt zwar ab und zu gerne mit, aber alles schafft er nicht. Daher hätte ich gern noch einen sportlichen Begleiter.

      Anfangs dachte ich an einen Welpen, jedoch zweifle ich daran mittlerweile, da Aro vielleicht mit einem Welpen überfordert ist.
      Daher denke ich nun an einen Tierschutz Hund und hab ein Tierheim In Rumänien gefunden, welches mich anspricht.

      Nun die Frage: Bei einem Auslandshund weiß ich zuvor natürlich weder wie sportlich er ist, ob er sich mit meinem Erst Hund und den andern Tieren versteht und überhaupt mit meinem Alltag umgehen kann. :verzweifelt:
      Haben von euch welche einen Hund aus dem Ausland?
      WAS machst Du denn nun selber "sportlich" :D hinten auf'm Schlitten oder Roller oder so zu stehen ist ja nun kein "Sport" ;) bei dem Dich ein Hund begleitet oder?!
      KONNY und Denia
    • Mein Zweithund kommt von der Insel Zypern. Das besagt, dass ich gute Erfahrungen gemacht habe. Nur einen Tipp von mir, den Auslandhund von einer deutschen Pflegestelle übernehmen. Dort kann man den Hund kennenlernen und er ist kein Überraschungsei. Oft werden die Hunde zu lieb beschrieben auch die Übersetzung spielt eine Rolle.Selber sich ein Bild machen und dann entscheiden.Generell sind Auslandshunde tolle Hunde, die verdient haben ein Zuhause zu bekommen.So werden Fehlentscheidungen ausgeschlossen, die nicht nur dem neuen Hundehalter Kummer bereiten sondern dem Hund auch nicht helfen, wenn er erneut vermittelt wird.
    • ANZEIGE
    • Okay, dann werde ich den Plan direkt einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren wohl ad acta legen. Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte hierzu.

      Nun zum Zughundesport. Ich bin seit 9 Jahren aktiv in diesem Sport. Aktuell führe ich es mit den Huskys eines guten Bekannten aus, werde dies auch weiterhin tun, möchte dazu aber auch gerne diesen Sport mit einem eigenen Hund durchführen.

      Ansonsten gehe ich viel wandern, vor allem mehre Stunden in den Bergen und bin auch ansonsten viel in der Natur unterwegs. Da würde ich dann natürlich beide Hunde mitnehmen. :smile:

      Liebe Grüße
      Man kann ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht!
      Heinz Rühmann

      Liebe Grüße von Sophie und Aro (*09.12.2012)
    • ANZEIGE
    • Also ich glaube ich würde an deiner Stelle mit diesen besonderen Ansprüchen auch eher Abstand vom Auslandshund nehmen :) Aber ich weis auch, dass zum Beispiel auch Huskys immer wieder über Nothilfestellen vermittelt werden. Bei unserer Laufrunde begegnet uns seit neustem auch immer einer und nachdem wir uns kurz mit dem Halter unterhalten haben hat er uns erzählt, dass er den hübschen Burschen auch von einer solchen Stelle übernommen hat. Wurde mit knapp einem Jahr ausgesetzt vermutet wird Überforderung durch die Lauffreude bei diesen Hunden. Muss ja nicht zwingend ein Welpe sein mit dem kann man sowas ja eh erstmal nicht machen und ein erwachsener Hund würde sich da bestimmt auch freuen wenn er ein neues Körbchen findet.
    • Sikari schrieb:

      Okay, dann werde ich den Plan direkt einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren wohl ad acta legen. Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte hierzu.
      Hi,
      das ist vernünftig und ich rate dir auch davon ab, da ich selbst ein solches Exemplar habe. Mittlerweile sind wir, mit gewissen Abstrichen, ein eingespieltes Team. Allerdings waren wir damals zu blauäugig. Ich will auch der Tierschutzorga keine Schuld geben, die wohl etwas gutmütig oder naiv, ich weiß es nicht, den Text verfasst haben. Am Ende haben wir aber den Fehler gemacht alles für bare Münze zu nehmen.

      Daher meine Empfehlung: Tier live und in Farbe ansehen und dann alles klar machen, wenn es passt. Ungesehen? Nie wieder. Man muss auch mal realistisch sein und diesen romantischen "Die sind so dankbar"-Unsinn bei Seite lassen :) Du wirst das schon machen. Drücke dir die Daumen.

      Gruß
    • Jeglicher Vernunft zum Trotz habe ich meine Bondi nur nach einer Beschreibung einer Tierschützerin im Internet ausgewählt. Dann habe ich ihre Fotos gesehen und dann ein Video. Aber schon nach der Beschreibung war mir klar, dass sie aus Rumänien zu uns kommen wird - und wenn sie ein mittelenglischer haariger Nackthund gewesen wäre. Ein einziger Satz hat mein Herz berührt und ich wusste, dass ich sie dort herausholen m u s s. Nun lebt dieser tolle Hund seit 6 Jahren mit uns. Erschwerend war, dass sie unser erster grosser Hund war, wir hatten bisher nur so bis 25cm-Exemplare. Und wir hatten noch einen alten Herren zu Hause, einen Papillon von 13 Jahren. Sie hat uns in den 6 Jahren nur Freude gemacht und ein paar Minuten nachdem sie zu uns kam war es so, als hätte sie schon immer hier gelebt und nicht über 2 Jahre in Rumänien. Glücklicherweise habe ich eine tolle Organisation erwischt, die die Hunde so genau beschreibt, dass man gleich merkt, ob es passt. Und ein langes Telefongespräch tat sein Übriges.Die Orga steht unter deutscher Leitung und ist einfach toll. Ich guck jeden Tag auf die Seite - und wenn wir nicht schon so alt wären, hätte ich von dort bestimmt noch 1,2,3,4......Hunde geholt.
      Wenn du barfuß durchs Leben läufst, kann man dir auch nichts in die Schuhe schieben.

      Maren mit Bondi, Seppi und Louis und den Sternenjungs Ali und Gustel
    • Sikari schrieb:

      Haben von euch welche einen Hund aus dem Ausland?
      Ja, allerdings war Faro in unserer Nähe auf einer Pflegestelle, so dass wir ihn kennenlernen konnte, denn es auch auch sehr wichtig, dass er sich mit unserem anderen Rüden versteht

      Manfred007 schrieb:

      Ich würde außerdem davon abraten, einen Hund nur vom Bild und text zu nehmen (beim rumänischen ​TH kannst du ja nicht mal eben vorbeifahren um zu gucken ob der Hund zu euch passt)
      Das unterschreibe ich!
      Gerade sprach ich mit einer Bekannten, die sich vor 3 Wochen einen Hund aus dem Auslandstierschutz geholt haben. Ausgesucht nach Bild und Text und nun nimmt das Drama seinen Lauf.
      Der Hund ist ein Angsthund, sie können nicht mit ihm raus gehen, er geht nur in den Garten, lässt sich weder anfassen noch anleinen. Sie haben eine Trainerin kontaktiert und das Training beginnt, allerdings sind die Menschen total unglücklich mit dieser Situation
      Viele Grüße
      Conny


      Unsere Geschichte

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)





    • Seriöse Orga ist wichtig, Bewertungen lesen, im Internet recherchieren. Ich habe meine Hunde plus Pflegehunde von zwei verschiedenen Vereinen und auch, wenn es bei einem zu kleineren Meinungsverschiedenheiten kam und kommt, würde keine einen Angsthund einfach so rausgeben. Viele Orgas beobachten die Hunde auch über einen längeren Zeitraum und setzen nur die gut Vermittelbaren online. Restrisiko gibt es natürlich immer und jeder Hund bringt ein Päckchen mit. Gute Vorarbeit deinerseits erhöht die Chancen aber sehr, dass es eine gute Erfahrung wird.
      dogs and angels are not
      very far apart
      [/quote]
    • Gerade, wenn bestimmte Ansprüche und Vorstellungen bestehen und man sich nicht auch mit dem Worst-Case-Szenario anfreunden könnte, rate auch ich dazu, nur Hunde in die Auswahl zu nehmen, die man entweder im Tierheim oder auf PS kennen lernen kann.

      Mir fällt übrigens auf, dass auf Seiten deutscher Tierheime Hunde recht sachlich (inclusive. Probleme) beschrieben werden, während gerade Auslandsorgas oft blumige, vermenschlichende und mitleidsheischende Texte verfassen,

      da ist dann die Rede von der armen, einsamen Fellnase, die so gern ihr Köfferchen packen würde und ewig dankbar für ein kuscheliges Plätzchen wäre....

      Leider sind diese Beschreibungen aber oft nicht so ganz ehrlich....selbst (mit-)erlebt:

      - Der in der Beschreibung "selbstbewusste, kleine Hundemann, der sich nach Liebe sehnt" entpuppte sich als extrem ignoranter und selbstsicherer 25-kg Rüde, der seinen Willen mit den Zähnen durchsetzen wollte (Beschädigungsbeißen und nach vorne gehen) und die heftigste Futteraggression hatte, die ich je gesehen habe (und ich habe viel gesehen). Vermittelt in einen Haushalt mit kleinem Kind, nach Umplatzierung zu erfahrenen Hundemenschen nahm dieser Hund aber eine gute Entwicklung und musste zum Schluss nur bei Fremden oder konfliktträchtigen Situationen noch gemanaged werden. Für Anfänger oder Familien mit Kindern eine Vollkatastrophe! der Hund sah übrigens extrem süß aus...

      - Die laut Beschreibung "etwas schüchterne kleine Maus, die aber schnell auftauen wird, wenn sie merkt, dass sie geliebt wird" entpuppte sich dann in Deutschland als Angsthund mit offensichtlichem Deprivationssyndrom... eine lebenslange Dauerbaustelle mit massiven Einschränkungen für die Adoptantenfamilie, die glücklicherweise ruhig und ländlich wohnte und einen Garten hatte. Sowas wie Gassi war jahrelang undenkbar...Garten nur an ​SL mit Sicherheitsgeschirr...der Hund hauste im wahrsten Sinne des Wortes im Haus unter einer Eckbank, wo er freiwillig erst nachts rauskam, wenn alles ruhig war. Ob das so im Sinne des Hundes war?

      - Der "süße, wuschelige Hütehund-Welpe, der später sicherlich Spaß an Agility oder ​THS hätte", wuchs sich in Deutschland in der Stadtwohnung zum Herdenschutzhund-Mix (vermutlich Sarplaniac) aus, der sicherlich an allem Möglichen auf einem großen Hof Spaß hätte - nicht aber am Leben in der Stadtwohnung und Agility...
      Wie man als Vermittler Hütehunde wie Aussies, Collies oder Border mit Herdenschutzhunden verwechseln kann, bleibt mir ein Rätsel.

      Das waren jetzt zwar die 3 Heftigsten diverser unseriöser Stories, bei mir schrillen aber daher bei vielen Orgas sofort die Alarmglocken, die direkt aus dem Ausland anhand blumiger Beschreibungen vermitteln... Und nein, die Begebenheiten habe ich nicht vom "Hörensagen" sondern live miterlebt.
    • Hallo an alle,

      Momentan sehe ich mich auf der einen Seite nach Pflegestellen um, ich möchte wenn möglich vorher viele Infos über den Verein erhalten, aber auch wie man auf der Pflegestelle mit den Hunden umgeht.

      Auf der anderen Seite sehe ich mich auch auf verschiedenen Kleinanzeigen Portalen um.

      Bei meiner Suche viel mir ein Aussi - Labrador Mischling auf.
      Nun frage ich mich, was ihr grundsätzlich von dieser Mischung haltet und ob ein solcher Hund zu mir passen täte.

      Liebe Grüße
      Man kann ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht!
      Heinz Rühmann

      Liebe Grüße von Sophie und Aro (*09.12.2012)

    ANZEIGE