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Eurasier! Wer kennt sie, wer hat sie? Bonuspunkte gibts für Elo!

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      Eurasifiziert schrieb:

      Um das mal kurz richtigzustellen nicht das noch andere meinen beitrag so Missinterpretieren wie @ChewChew

      Es ist egal aus welchem der Vereine du deinen Eurasier bekommst wichtig ist nur das einer der genannten Vereine ist sie geben allesamt ihr bestes um möglichst gesunde Hunde zu züchten und sie versuchen sich allesamt gegenseitig mit immer mehr und immer besseren bis unnötigen Untersuchungen zu übertrumpfen.

      Lass dich bitte nicht von irgendwelchen Vereinsmeiereien abschrecken die können sich untereinander fast alle nicht riechen. Schadet unterm Strich nur der Rasse hat alles nur Menschliche Gründe.

      Hallo,
      ich muss dir in zwei Punkten deutlich wiedersprechen:

      Deine Aussage, dass sich die Eurasiervereine untereinander nicht riechen können ist Schnee von gestern. Zumindest trifft dies für die KZG, EKW und ZG zu. In den vergangenen Jahren hat man sogar gemeinsam Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Außerdem findet auch ein Zuchtaustausch hinsichtlich der zur Zucht eingesetzten Rüden statt.

      Es gibt für den Eurasier auch keine unnötigen Gesundheitsuntersuchungen, wie du schreibst. Jede Untersuchung hat ihre Rechtfertigung und ist für den Fortbestand eine möglichst gesunden Rasse absolut notwendig. Es geht bei den Untersuchungen für die Zuchthunde auch nicht um einen Kokurrenzkampf oder darum, sich unter den Vereinen zu übertrumpfen, wie du schreibst.


      Gruß,
      Dr. Dodo
      RODNEY, Old English Sheepdog, 1985 - 1992
      INDY, Eurasier, geb. 07.01.2005, gest. 15.02.2016
      DR. DODO, Bouvier des Flandres, geb. 25.09.2018
    • Dr. Dodo schrieb:

      Deine Aussage, dass sich die Eurasiervereine untereinander nicht riechen können ist Schnee von gestern. Zumindest trifft dies für die KZG, EKW und ZG zu.
      Aber man muss sich bei der Welpenanmeldung trotzdem für einen Verein entscheiden, oder? Das finde ich ja mega unpraktisch... Da meldet man sich dann doch vermutlich bei allen an und springt dann bei zweien wieder ab, je nachdem wo man zuerst den passenden Welpen bekommt :/
      Viele liebe Grüße,
      Jana & Diego


      Diego, Schäferhund-Mix *2010
      Linus, Dt. Jagdterrier *2009
      Rocky, Glatthaar Foxterrier 1998-2009
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    • Was mich beim Elo sehr abschreckt sind die Ausgangsrassen. Wer zur Hölle kommt bei dem Ziel "angenehmer, unkomplizierter Familienhund" ausgerechnet auf die Idee Chow, Eurasier und Bobtail zu nehmen? Dann finde ich noch Goldendoodels und Cockapoos als "perfekte Familienhunde" sinnvoller.
      Wobei ich irgendwie schwören könnte, dass es vor ca 10 Jahren hieß Chow, Bobtail und Jack Russel waren die Ausgangsrassen. Das fände ich noch unstimmiger aber nach kurzer Recherche (Wikipedia) scheint der Jack Russel nicht mal beteiligt gewesen zu sein, seltsam.



      Eurasier habe ich im Verwandtenkreis und finde ihn schrecklich. Klar, Erziehung, Prägung etc spielt auch eine Rolle, aber unter ähnlichen Bedingungen würde aus mindestens 90% der Hunde ein angenehmerer Begleiter werden. Eine starke charakterliche Tendenz in diese furchtbar unsichere, ängstliche, nervöse, kläffige Richtung müsste mMn also schon von Natur aus da gewesen sein.

      Der Hund kommt aus einer ​FCI Zucht, hat das erste Jahr beim Züchter gelebt und wurde dort zusammen mit den anderen Hunden auf einem riesigen Grundstück gehalten. Gassi gab es nicht.
      Die Besitzer waren aber liebevoll und haben sich gut um die Hunde gekümmert. Also alles ganz normal, außer dass halt nicht Gassi gegangen wurde.

      Der Hund ist so ängstlich, unsicher und kläffig dass es unfassbar ist. Er meldet jeden Pups, kläfft Menschen an, ist ein riesiger Angsthase, kann nicht alleine bleiben, ist nicht Gehorsam und hat Jagdtrieb.
      Nun könnte man sagen dass das ein Ausnahmefall ist, aber wenn wir mal ehrlich sind entwickeln sich die meisten Gartenhunde in recht kurzer Zeit zu ganz normalen, angenehmen Begleitern und reagieren nicht derartig unsicher auf neue Außenreize. Generell hätte ich auch eher vermutet, dass Eurasier gelassener sind und nicht so nervös.

      Spielen tut er übrigens nicht (bzw nur mit Hunden, nicht mit Menschen) und außer seinem Frauchen interessiert er sich überhaupt nicht für Menschen. Frauchen ist aber auch die einzige Person im Haushalt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass er mehrere Personen im Haushalt ähnlich gut finden würde. Nur fremde und Besucher eben nicht. Auch nicht wenn sie 3x wöchentlich da wären.



      Ich möchte so einen Hund nie haben und würde dann lieber hundelos bleiben.




      Von den Ausgangsrassen des Eurasiers würde ich mich abgesehen von der Optik aber durchaus für den Wolfsspitz begeistern können.

      Chow könnte ich mir auch wieder vorstellen (hatte ich, war toller Hund! Und so viel besser und angenehmer als der Eurasier.), ist aber halt keine Rasse die für viele Menschen passt. Euch würde ich sie auch nicht empfehlen, da die Sachen die euch beim Eurasier potenziell stören könnten eher typsich für Chows sind.
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    • BlueDreams schrieb:

      Was mich beim Elo sehr abschreckt sind die Ausgangsrassen. Wer zur Hölle kommt bei dem Ziel "angenehmer, unkomplizierter Familienhund" ausgerechnet auf die Idee Chow, Eurasier und Bobtail zu nehmen?
      Warum? Das sind doch alle drei keine furchtbaren Rassen bzw sind doch alle als Familienhunde geeignet und eher unkompliziert, oder nicht?
      Viele liebe Grüße,
      Jana & Diego


      Diego, Schäferhund-Mix *2010
      Linus, Dt. Jagdterrier *2009
      Rocky, Glatthaar Foxterrier 1998-2009
    • Ceri05 schrieb:

      BlueDreams schrieb:

      Was mich beim Elo sehr abschreckt sind die Ausgangsrassen. Wer zur Hölle kommt bei dem Ziel "angenehmer, unkomplizierter Familienhund" ausgerechnet auf die Idee Chow, Eurasier und Bobtail zu nehmen?
      Warum? Das sind doch alle drei keine furchtbaren Rassen bzw sind doch alle als Familienhunde geeignet und eher unkompliziert, oder nicht?


      Der Chow ist absolut nicht das was man unter einen leicht erziehbaren und führigen Familienhund versteht. Der hat auch (erwachsen) nicht viel Bock auf spielen, Tricks, Beschäftigung, Zusammenarbeit und bindet sich sehr an eine einzelne Person.

      Kann sehr gut sein, dass er alle anderen Familienmitglieder völlig(!) links liegen lässt. Chows sind unglaublich tolle auf ihre eigene Art völlig unkomplizierte Hunde. Aber man muss wissen was einen erwartet und worauf man sich einlässt. Es sind keine normalen Hunde und absolut(!) nicht mit Jagdhunden, Schäferhunden oder Hütehunden vergleichbar.

      Zum Thema "sich an eine einzelne Person binden und andere völlig ignorieren bzw link liegen lassen" habe ich noch eine Szene sehr präsent in Erinnerung. Ich war ein Teenie und die Bezugsperson. Meine Mutter war halt auch "da". Sie hat versucht den Hund aus dem Garten ins Haus zu bekommen. Stand draußen bzw beim Türrahmen und hat den Hund zuerst freudig, dann streng und irgendwann auch ungeduldig und wütend hereingerufen. Mr Chow fand es aber draußen cooler und hatte keinen Bock reinzukommen.

      Nachdem meine Mutter stimmlich schon sehr streng energisch war und jeder normale Hund gefolgt hätte, habe ich aus meinem Zimmer (also nichtmal in Sichtweite) Fröhlich-freundlich den Hund angezwitschert, ob er denn nicht reinkommen möchte. Und er ist sofort reingekommen. Weil >ich< gerufen habe und ich wichtig war.

      Es klingt irgendwie furchtbar blöd, aber Kooperation erreicht man beim Chow nicht durch Erziehung, sondern durch Freundschaft. Und ein Chow möchte meist nur einen einzigen Freund und nicht die ganze Familie als Freund.







      Zum Bobtail findet man im Internet irgendwie nicht besonders viele Infos, aber es wir immer betont, dass sie stur sind, gute Führung brauchen, eigene Entscheidungen treffen und auch charakterlich zumindest zu einem Teil ihr Herdenschutzhund-Erbe bemerkbar ist.
      Also auch kein Hund, den ich einer Familie oder einem Anfänger empfehlen würde.

      Zum Eurasier kann ich nicht so viel sagen. Die Charakterbeschreibung liest sich ja ganz nett, aber ich bin durch das mir bekannte schreckliche Exemplar ziemlich voreingenommen und finde die Rasse schrecklich. Und auch rein von der Charakterbeschreibung her hat der Eurasier für mich keinerlei Vorteil gegenüber dem Wolfsspitz (der ja auch drinnen steckt).
      Gewissermaßen stur und oft Jagdtriebig sollen die Eurasier aber auf jeden Fall sein. Ist für mich somit auch nicht unbedingt ein Anfängerhund. Insbesondere Sturheit und Jagdtrieb in Kombination ist mMn sehr ungünstig weil man weniger/schwerer daran arbeiten kann.





      Diese drei Rassen sind für mich einfach absolut nicht die ersten an die ich denke, wenn ich einen perfekten Familienhund kreieren möchte. Für einen perfekten Familienhund würde ich eher an einen Goldi denken und den zb für geringere Größe, mehr Gelassenheit, ein ruhigeres Temperament und weniger Jagdtrieb mit einem Mittelspitz kreuzen.

      Denn sowohl Goldis als auch Spitze haben viele positive, aber kaum negative Eigenschaften. Negativ am spitz ist Eigentlich nur eine leichte Sturheit, evtl das melden/kläffen und sonst nichts soweit ich weiß. Potentiell negativ am Goldi ist soweit ich weiß nur die Größe und der potenzielle Jagdtrieb.

      Da sind die negativen Eigenschaften von Chow, Bobtail und Eurasier deutlich ausgeprägter + schwerer in Griff zu bekommen und die guten Eigenschften im Vergleich zu Goldi/Spitz weniger ausgeprägt.
    • Ohweh das ist schon arg schwierig alles :tropf:
      Praktisch zu jeder Rasse gibt es geteilte Meinungen, sie wird empfohlen und nicht empfohlen...
      Bitte nicht falsch verstehen, ich bin sehr dankbar für jede Meinung, weil sie immer einen anderen Blickwinkel hat.

      Aber...wie soll man sich da nur entscheiden :flucht:

      Helfstyna schrieb:

      Naja gerade der Chow ist schon sehr speziell und jetzt nicht das Material, das man für den leichtführigen, freundlichen Familienhund wählen würde.
      Genau der Chow Anteil des Eurasiers ist ja auch der, der mich bei der Rasse verunsichert. Der Chow ist ja typisch dafür sich komplett auf einen Menschen zu fixieren, was wir ja dringend vermeiden wollen.

      BlueDreams schrieb:



      Eurasier habe ich im Verwandtenkreis und finde ihn schrecklich. Klar, Erziehung, Prägung etc spielt auch eine Rolle, aber unter ähnlichen Bedingungen würde aus mindestens 90% der Hunde ein angenehmerer Begleiter werden. Eine starke charakterliche Tendenz in diese furchtbar unsichere, ängstliche, nervöse, kläffige Richtung müsste mMn also schon von Natur aus da gewesen sein.
      Der Hund ist so ängstlich, unsicher und kläffig dass es unfassbar ist. Er meldet jeden Pups, kläfft Menschen an, ist ein riesiger Angsthase, kann nicht alleine bleiben, ist nicht Gehorsam und hat Jagdtrieb.
      Nun könnte man sagen dass das ein Ausnahmefall ist, aber wenn wir mal ehrlich sind entwickeln sich die meisten Gartenhunde in recht kurzer Zeit zu ganz normalen, angenehmen Begleitern und reagieren nicht derartig unsicher auf neue Außenreize. Generell hätte ich auch eher vermutet, dass Eurasier gelassener sind und nicht so nervös.
      Also sowas habe ich von Eurasiern tatsächlich noch nicht gelesen oder gehört, da ist vllt ne Veranlagung in der Richtung dabei gewesen, aber ich vermute mal, dass da auch was anderes noch mitgespielt hat :???:

      Was mir an der Stelle aber noch einfällt: Ich finde es interessant, dass im Standard "kein Jagdtrieb" steht, aber eine gar nicht so kleine Menge Eurasier in der Hinsicht ihren Standard nicht gelesen haben :headbash: Freilauf könnte ggf. also beim Eurasier wegfallen.

      BlueDreams schrieb:

      Spielen tut er übrigens nicht (bzw nur mit Hunden, nicht mit Menschen) und außer seinem Frauchen interessiert er sich überhaupt nicht für Menschen. Frauchen ist aber auch die einzige Person im Haushalt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass er mehrere Personen im Haushalt ähnlich gut finden würde. Nur fremde und Besucher eben nicht. Auch nicht wenn sie 3x wöchentlich da wären.
      Das könnte ich mir schon eher vorstellen. :/ Vom spielen habe ich ja bereits auch geschrieben und wir hätten schon sehr gern mal wieder einen Hund der auch mal zergeln mag
    • Was spricht denn bei euch gegen den Wolfsspitz (oder Mittelspitz/Großspitz)?

      Der Wolfsspitz ist beim Eurasier ja auch beteiligt und meiner Meinung nach hat der keinerlei Nachteile und nur Vorteile gegenüber dem Eurasier.





      (Oder hab ich da was übersehen? Würde mich wirklich interessieren, vielleicht mögen die Eurasierhalter auch was dazu schrieben warum ausgerechnet Eurasier statt Spitz/Wolfsspitz.)

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