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Welpe "terrorisiert" Ersthund

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    • Welpe "terrorisiert" Ersthund

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      Hallo.
      Ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich auf eure Meinungen gespannt bin.
      Kurz zu uns: Mein Chihuahua, die Betty ist 9 jahre alt, bisschen kränklich (man weiss nicht so ganz was ihr Problem ist, wir haben damals mehrere Untersuchungen machen lassen, dabei haben die Tierärzte nichts auffälliges gefunden. Sie vermuten sie hat Allergie was Asthma-ähnliche Symptome hat. Dabei hustet sie ab und zu, wir haben das aber mit Tabletten sehr gut im Griff) sie ist ein Traumhund. Läuft ohne Leine, versteht alles was man ihr sagt, sie kommt mit Hunden zurecht, man kann sie einfach überall mitnehmen. Sie ist sehr ruhig und ausgeglichen. Seit einem Jahr denke ich nach einen Zweithund zu holen, damit sie von der Betty alles lernen kann. Jetzt haben wir einen Junghund, die Pia, sie ist gerade 5,5 Monate alt und ein italienisches Windspiel. Ihr Kindheit war nicht so einfach, da sie ihr Vorderbein als Welpe brach. Dadurch war sie länger bei der Züchterin zuhause, und 1 Monat in einen kleinem Box "gesperrt" und nur ab und zu rausgebracht, da sie ihr Bein schonen musste. Sie wurde nur rumgetragen. Sie ist jetzt seit 1,5 Wochen bei uns, und ich versuche ihr noch die Welt zu zeigen. Sie hat keine angst vor menschen, sie geht auch relativ gerne spazieren, nur unbekannte töne machen ihr noch Angst. Stadt ist auch noch nicht so ihr Ding.
      Aber sie lernt viel, sie kommt auf Abruf auch relativ gut zurück. Mit fremden Hunden ist sie sehr vorsichtig, mit meinem Chihuahua hat sie nie Probleme gehabt.
      nun zu meine Fragen:
      Die beide Hunde wiegen relativ gleich gerade, die Pia ist bisschen grösser, da sie längere Beine hat. Sie springt in der ganzen Wohnung Hin und her, dabei rempelt sie immer wieder meinen Ersthund an. auch wenn die Betty einfach da liegt, sie läuft einfach drüber und dabei tritt sie sie auch. Oft kommt mein "Nein" viel zu spät dann. Betty kneift mittlerweile ihre Augen zu und macht sich klein wenn die kleine wieder loslegt.
      Auch wenn ich die beiden berühren will und mich bücke, drückt die kleine die ältere ständig weg und drückt sich dazwischen. Ich schiebe sie dann immer weg, aber sie drückt sich mit voller kraft zurück. Auch nein/aus wirkt nur 10 sec, dann fängt sie wieder an auf die ältere zu springen. Mein Ersthund sagt dann nichts, ab und zu dreht sich um und geht wieder. da ist die kleine natürlich glücklich, da sie erreicht hat was sie wollte. da stehe ich aber auch auf und gehe auch.. damit sie merkt ihr verhalten ist nicht schön(ob das überhaupt bei ihr so ankommt?!)
      die kleine will oft spielen, dabei ist sie so wild und grob, dass meine Chihuahua regelrecht zusammengefaltet wird. Oft verbiete ich den Jungen so ein Spiel. Letztesmal wollte ich mal wissen wie weit die ältere geht. Sie hat die kleine nicht einmal angeknurrt, sie saß da mit eingezogenem Schwanz. Ich musste es wieder unterbinden, da das Spiel mal wieder so grob wurde, dass mein Ersthund aufgejault hat. Das, dass sie sich nicht wehrt ist mir ganz neu, da sie fremde Hunde immer zurecht weist wenn es ihr zu viel wird. Warum macht sie das nicht mit diesem frechen Junghund?

      wir gehen öfters spazieren, wir üben auch "komm" immer wieder, mache mit ihr gerade bisschen mehr, da ich dachte ihr aufgedrehte Verhalten zuhause besser wird - aber keine Änderung.

      Ansonsten kommen sie draussen miteinander gut aus. Sie spielen zwar nicht so, aber laufen zusammen, die kleine orientiert sich schon an den älteren. Betty gibt ihr ich glaube ein bisschen Unterstützung. Wenn wir auf dem Sofa liegen ist es auch kein Problem wenn sie sich berühren. Die kleine sucht sowieso immer Körperkontakt, und wenn ich mal nicht da bin, liegt sie sich auch zur Betty. Sie liebt das zwar nicht aber hat irgendwie nichts dagegen. Ich glaube wenn ihr das nicht passen würde würde sie einfach aufstehen und den kleinen dalassen.
      Ab und zu wenn wir alle aufm Sofa liegen und Betty neben mir ist, versucht die kleine sich dazwischen zu drücken, dass lasse ich ihr nicht. Nach 5 min gibt sie es auf und legt sie sich einfach auf meiner anderen Seite. Aber versuchen tut sie es immer.

      Gerade denke ich nach ob es nicht besser wäre den kleinen die Frau zurückzugeben. Sie würde sie gern zurücknehmen wenn wir Probleme haben. ich liebe meinen ersten Hund und es tut mir so leid zu sehen wie sie oft von ihr "bearbeitet" wird. Sie ist zwar super und ich mag auch dass sie so viel Energie hat, aber sie ist einfach zu frech zu meiner Hündin. Ich finde es sehr erstaunlich dass so einen jungen Hund gerade mal nach 1,5 Wochen bei uns sich so unartig gegenüber einen älteren Hund benimmt. Ich möchte es garnicht vorstellen, wie sie in paar Monaten wird.. oder denkt ihr, sie wird sich dann beruhigen, wenn sie bisschen älter wird?

      wie sieht ihr ihre Verhalten? Die Betty ist auch viel zurückhaltender, sie schläft oft lieber alleine, obwohl bis jetzt sie immer im Bett schlief. es gibt kein ärger wegen essen oder sowas, sie sagt eigentlich nichtmal was wenn die kleine ihre alte Spielzeuge nimmt. (ausnahmen sind 1-2 Lieblingsspielzeuge, die gerade weggeräumt sind, damit kein ärger gibt)
      Beim Spazierengehen könnte man denken, die sind schon länger ein Team. Man lies es dass Hunde nicht Eifersüchtig sind, ich denke sie ist enttäuscht von mir, dass ich sowas ihr antue.

      Ich habe das Gefühl, ich habe eine kleine "Hexe" nach Hause gebracht, die meinen Ersthund zu unterdrücken versucht. Ich weiss es nicht wie weit ich das unterbinden kann, da ich nicht jeden tag 24 Stunden da bin.

      Was würdet ihr machen?
      ich möchte mit der Entscheidung nicht zu lange warten, da ich es nicht möchte dass die kleine sich ganz arg an mir gewöhnt. ich denke jetzt wäre es nicht nicht zu spät sie wieder zurück zu der Züchterin bringen...
      Danke für euere Antworten
      Timea
    • Bei mir gab es die Regel, dass zu Hause nicht gespielt wird, sondern nur draußen.
      Auch wenn Box so ein Tabu Thema ist, würde ich die Lütte an eine Box gewöhnen, bzw. ist sie ja schon gewöhnt durch den Beinbruch.
      Da würde ich sie nach dem Gassi/Futter reintun, damit sie nicht hohl dreht.
      Deine ältere Hündin würde ich immer schützen, wenn sie es nicht selbst kann. Du musst für sie agieren.
      Wenn die Beiden alleine sind, von welchem Zeitraum sprechen wir da?
      Wenn es nicht zu lange ist, würde ich auch da, die Lütte in der Box parken.
      Sie muss lernen, wenn sie respektlos zu Betty ist, dann gibt es Konsequenzen. Ohne Konsequenzen lernt sie es nicht.
      Und was ich noch raten würde, mache auch Spaziergänge nur mit Betty alleine und mit der Lütten alleine.
      Je öfter desto besser.
      Die Lütte soll sich ja gerade draußen an Dir orientieren lernen, damit sie gut abrufbar ist. Bei einem Windspiel würde ich auch den Fokus auf einen super Rückruf legen.

      Ansonsten frag doch mal bei der Züchterin nach, wie die Mutterhündin die Lütte gehändelt hat. War sie eventuell Einzelwelpe??
      Weil meistens lernen die im Spiel mit den Geschwistern, dass man sich auch mal zurück nehmen muss, wenn der andere sich nicht wehrt bzw. die Mutterhündin greift am Anfang noch ein.
      Viele Grüße von
      Bibi mit Speedy (*15.05.13) und in unseren Herzen
      Bibo (+31.07.14) und Dusty (+16.05.11)
      Lady Crazy "Lissi" und der wilde Don Krawallo "Speedy"
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    • Timchi86 schrieb:

      Hallo.
      Ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich auf eure Meinungen gespannt bin.
      Kurz zu uns: Mein Chihuahua, die Betty ist 9 jahre alt, bisschen kränklich (man weiss nicht so ganz was ihr Problem ist, wir haben damals mehrere Untersuchungen machen lassen, dabei haben die Tierärzte nichts auffälliges gefunden. Sie vermuten sie hat Allergie was Asthma-ähnliche Symptome hat. Dabei hustet sie ab und zu, wir haben das aber mit Tabletten sehr gut im Griff) sie ist ein Traumhund. Läuft ohne Leine, versteht alles was man ihr sagt, sie kommt mit Hunden zurecht, man kann sie einfach überall mitnehmen. Sie ist sehr ruhig und ausgeglichen. Seit einem Jahr denke ich nach einen Zweithund zu holen, damit sie von der Betty alles lernen kann. Jetzt haben wir einen Junghund, die Pia, sie ist gerade 5,5 Monate alt und ein italienisches Windspiel. Ihr Kindheit war nicht so einfach, da sie ihr Vorderbein als Welpe brach. Dadurch war sie länger bei der Züchterin zuhause, und 1 Monat in einen kleinem Box "gesperrt" und nur ab und zu rausgebracht, da sie ihr Bein schonen musste. Sie wurde nur rumgetragen. Sie ist jetzt seit 1,5 Wochen bei uns, und ich versuche ihr noch die Welt zu zeigen. Sie hat keine angst vor menschen, sie geht auch relativ gerne spazieren, nur unbekannte töne machen ihr noch Angst. Stadt ist auch noch nicht so ihr Ding.
      Aber sie lernt viel, sie kommt auf Abruf auch relativ gut zurück. Mit fremden Hunden ist sie sehr vorsichtig, mit meinem Chihuahua hat sie nie Probleme gehabt.
      nun zu meine Fragen:
      Die beide Hunde wiegen relativ gleich gerade, die Pia ist bisschen grösser, da sie längere Beine hat. Sie springt in der ganzen Wohnung Hin und her, dabei rempelt sie immer wieder meinen Ersthund an. auch wenn die Betty einfach da liegt, sie läuft einfach drüber und dabei tritt sie sie auch. Oft kommt mein "Nein" viel zu spät dann. Betty kneift mittlerweile ihre Augen zu und macht sich klein wenn die kleine wieder loslegt.
      Auch wenn ich die beiden berühren will und mich bücke, drückt die kleine die ältere ständig weg und drückt sich dazwischen. Ich schiebe sie dann immer weg, aber sie drückt sich mit voller kraft zurück. Auch nein/aus wirkt nur 10 sec, dann fängt sie wieder an auf die ältere zu springen. Mein Ersthund sagt dann nichts, ab und zu dreht sich um und geht wieder. da ist die kleine natürlich glücklich, da sie erreicht hat was sie wollte. da stehe ich aber auch auf und gehe auch.. damit sie merkt ihr verhalten ist nicht schön(ob das überhaupt bei ihr so ankommt?!)
      die kleine will oft spielen, dabei ist sie so wild und grob, dass meine Chihuahua regelrecht zusammengefaltet wird. Oft verbiete ich den Jungen so ein Spiel. Letztesmal wollte ich mal wissen wie weit die ältere geht. Sie hat die kleine nicht einmal angeknurrt, sie saß da mit eingezogenem Schwanz. Ich musste es wieder unterbinden, da das Spiel mal wieder so grob wurde, dass mein Ersthund aufgejault hat. Das, dass sie sich nicht wehrt ist mir ganz neu, da sie fremde Hunde immer zurecht weist wenn es ihr zu viel wird. Warum macht sie das nicht mit diesem frechen Junghund?

      wir gehen öfters spazieren, wir üben auch "komm" immer wieder, mache mit ihr gerade bisschen mehr, da ich dachte ihr aufgedrehte Verhalten zuhause besser wird - aber keine Änderung.

      Ansonsten kommen sie draussen miteinander gut aus. Sie spielen zwar nicht so, aber laufen zusammen, die kleine orientiert sich schon an den älteren. Betty gibt ihr ich glaube ein bisschen Unterstützung. Wenn wir auf dem Sofa liegen ist es auch kein Problem wenn sie sich berühren. Die kleine sucht sowieso immer Körperkontakt, und wenn ich mal nicht da bin, liegt sie sich auch zur Betty. Sie liebt das zwar nicht aber hat irgendwie nichts dagegen. Ich glaube wenn ihr das nicht passen würde würde sie einfach aufstehen und den kleinen dalassen.
      Ab und zu wenn wir alle aufm Sofa liegen und Betty neben mir ist, versucht die kleine sich dazwischen zu drücken, dass lasse ich ihr nicht. Nach 5 min gibt sie es auf und legt sie sich einfach auf meiner anderen Seite. Aber versuchen tut sie es immer.

      Gerade denke ich nach ob es nicht besser wäre den kleinen die Frau zurückzugeben. Sie würde sie gern zurücknehmen wenn wir Probleme haben. ich liebe meinen ersten Hund und es tut mir so leid zu sehen wie sie oft von ihr "bearbeitet" wird. Sie ist zwar super und ich mag auch dass sie so viel Energie hat, aber sie ist einfach zu frech zu meiner Hündin. Ich finde es sehr erstaunlich dass so einen jungen Hund gerade mal nach 1,5 Wochen bei uns sich so unartig gegenüber einen älteren Hund benimmt. Ich möchte es garnicht vorstellen, wie sie in paar Monaten wird.. oder denkt ihr, sie wird sich dann beruhigen, wenn sie bisschen älter wird?

      wie sieht ihr ihre Verhalten? Die Betty ist auch viel zurückhaltender, sie schläft oft lieber alleine, obwohl bis jetzt sie immer im Bett schlief. es gibt kein ärger wegen essen oder sowas, sie sagt eigentlich nichtmal was wenn die kleine ihre alte Spielzeuge nimmt. (ausnahmen sind 1-2 Lieblingsspielzeuge, die gerade weggeräumt sind, damit kein ärger gibt)
      Beim Spazierengehen könnte man denken, die sind schon länger ein Team. Man lies es dass Hunde nicht Eifersüchtig sind, ich denke sie ist enttäuscht von mir, dass ich sowas ihr antue.

      Ich habe das Gefühl, ich habe eine kleine "Hexe" nach Hause gebracht, die meinen Ersthund zu unterdrücken versucht. Ich weiss es nicht wie weit ich das unterbinden kann, da ich nicht jeden tag 24 Stunden da bin.

      Was würdet ihr machen?
      ich möchte mit der Entscheidung nicht zu lange warten, da ich es nicht möchte dass die kleine sich ganz arg an mir gewöhnt. ich denke jetzt wäre es nicht nicht zu spät sie wieder zurück zu der Züchterin bringen...
      Danke für euere Antworten
      Timea
      Ich habe gerade leider wenig Zeit weil ich auf dem Sprung bin ... aber das sticht raus. TRENNEN, und zwar in jeder Abwesenheit. Auf gar keinen Fall die beiden sich alleine ueberlasssen. Ich weiss wie anstrengend ein Welpe fuer einen Althund sein kann, und dann auch noch ein quirliges, freches Windspiel (besitze selber eine Windspiel Omi seit sie ein Welpe ist). Spaeter versuche ich nochmal mehr zu schreiben. Aber ganz wichtig sind Management und rigeros ein Auge drauf haben, bzw. Trennen in Abwesenheit.
      Maya (Bienchen), Cavalier King Charles Spaniel 2003-2017
      Hazel, Kleines Windspiel *2006
      Chap, Kleinpudel *2018

      "You don't have to attend every argument you're invited to"
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    • Der Ersthündin wird so ein quirliger Junghund einfach zu viel sein.
      Sie möchte mehr ihre Ruhe haben und der Zweithund will sich austoben.
      Ich finde es immer schwer einem alteingessenem Hund einen anderen vor die Nase zu setzen.
      Oftmals klappt es nicht.
      Vielleicht muss es sich bei euch auch noch richtig einspielen.
      Bibi hat ja schon viele gute Tipps gegeben.

      LG, Friederike

      Wo kämen wir hin
      Wenn jeder sagte - Wo kämen wir hin -

      und keiner ginge, um einmal zu schauen,
      wohin wir kämen, wenn wir gingen.
      Kurt Marti *1921 - 2017





    • Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass das so schlecht klingt.
      Ich würde in Abwesenheit auch trennen, versuchen, früher einzugreifen (wenn du schon weißt, das ist eine Situation, in der die Kleine deinen Ersthund wahrscheinlich bedrängen wird) und ich würde einen Rückzugsort für den Chi etablieren, an dem das Windspiel nix, aber auch gar nix zu suchen hat.
      Zwei Boxen oder zwei Körbchen oder so, die ganz klar zugeteilt sind und wo deine alte Dame weiß, in MEINS darf der Zwerg nicht rein.
      Geht natürlich - zumindest eine Zeit - nur, wenn du da bist und die Einhaltung dieser Regel überwachen kannst.
      Wenn sie alleine sind, würde ich weiterhin erstmal trennen.
      Das Hirn ist keine Seife. Es wird nicht weniger, wenn man es benutzt.

      Jenseits von Afrika - Die "Löwenjäger"
    • Danke für die Antworten!
      Ich unterbinde es meisten wenn die kleine zu wild wird. Ich denke aber dabei, gerade das macht dann böses Blut..

      An Einzelnspaziergänge hab ich auch schon gedacht, aber für den Anfang dachte ich wenn man zusammengehen, stärkt dann das das „rudelgefühl“.

      Mit alleine sein meine ich 2 Stunden einkaufen, da ich gerade Urlaub hab. Später müssen sie dann 4-5 Stunden auch mal alleine sein..
      ich hatte mal kurz mein Handy dagelassen und über FaceTime angeschaut was sie treiben wenn die Tür hinter mir zu geht. Nach 30s geht sie zurück zu der älteren und legt sie sich dazu. Was danach passiert weiß ich nicht so, aber bei meinem Ankunft sind schonmal alle Spielzeuge wieder ausgeräumt. (Die wollte ich nicht wegräumen, ich hab Angst dass sie sich dann an den Möbeln ranmacht.. :verzweifelt: )
      Sie findet nämlich wirklich alle Ecken und Kanten faszinierend!

      Maya2003
      Wie ist dein Windspiel?
      Ist es ganz normal dass die Junghunde so aufgedreht sind? Sind die dann ein bisschen ruhiger mit 1 Jahr?
      Seit sie da ist ist sie schonmal viel ruhiger geworden. Ich unterbinde wenn sie hochspringt, das macht sie nichtmehr so oft.
      Essen und streicheln erst wenn sie ruhiger wird. Also ganz entspannt ist sie nur im Schlaf, aber mir reicht es schon oft wenn sie sitzt oder halbwegs liegt.
    • für mich klingt es gerade ganz spontan so, als würde dein Neuzugang den Befehl "Nein" noch gar nicht kennen.

      Sollte das der Fall sein, wäre es wichtig ihr zu vermitteln was das überhaupt bedeutet :)

      Du hast den Neuzugang ja auch noch nicht lange. Dazu ist der Hund noch jung. Du musst dich durchsetzen und klare Regeln festlegen.

      Mein Rüde hat z.B. Orte an dem unser kleiner nervzwerg nicht hin kann. Das sind seine Orte, dort hat er seine Ruhe vor ihr. Vielleicht ist sowas bei euch auch möglich ?
    • Timchi86 schrieb:

      Danke für die Antworten!
      Ich unterbinde es meisten wenn die kleine zu wild wird. Ich denke aber dabei, gerade das macht dann böses Blut..

      An Einzelnspaziergänge hab ich auch schon gedacht, aber für den Anfang dachte ich wenn man zusammengehen, stärkt dann das das „rudelgefühl“.

      Mit alleine sein meine ich 2 Stunden einkaufen, da ich gerade Urlaub hab. Später müssen sie dann 4-5 Stunden auch mal alleine sein..
      ich hatte mal kurz mein Handy dagelassen und über FaceTime angeschaut was sie treiben wenn die Tür hinter mir zu geht. Nach 30s geht sie zurück zu der älteren und legt sie sich dazu. Was danach passiert weiß ich nicht so, aber bei meinem Ankunft sind schonmal alle Spielzeuge wieder ausgeräumt. (Die wollte ich nicht wegräumen, ich hab Angst dass sie sich dann an den Möbeln ranmacht.. :verzweifelt: )
      Sie findet nämlich wirklich alle Ecken und Kanten faszinierend!

      Maya2003
      Wie ist dein Windspiel?
      Ist es ganz normal dass die Junghunde so aufgedreht sind? Sind die dann ein bisschen ruhiger mit 1 Jahr?

      Seit sie da ist ist sie schonmal viel ruhiger geworden. Ich unterbinde wenn sie hochspringt, das macht sie nichtmehr so oft.
      Essen und streicheln erst wenn sie ruhiger wird. Also ganz entspannt ist sie nur im Schlaf, aber mir reicht es schon oft wenn sie sitzt oder halbwegs liegt.
      Huhu. ALso meine Hazel war ein kleiner Terrorwelpe. Ich kenne sehr viele Windspiel Besitzer, und die meisten sind extrem quirlige kleine Kobolde, das hat die Rasse nunmal echt so an sich. Leider muss ich Dich enttaeuschen- Hazel wurde erst mit so ca 3 Jahren etwas ruhiger und kann selbst jetzt, mit fast 12 noch richtig aufdrehen. Allerdings nichts, was nicht zu managen waere. Was ich Dir wirklich an's Herz legen moechte, ist Deine Chi Huendin zu schuetzen. Lass die beiden nicht unbeaufsichtigt. Spielchen koennen sehr frech und penedrant sein, und selbst wenn Du sagst sie schlafen viel wenn Du nicht da bist- Du kannst nicht verhindern, dass die Maus Deine Ersthuendin transaliert. Hazel hat es z.B damals geliebt, meine Cavalier Huendin zu "rupfen", das fand diese gar nicht witzig ...
      Ich habe hier im moment auch die Situation Welpe und Althund (diesmal ist das Windspiel die Alte), und ich muss viel managen, damit Welpi sie nicht nervt. So darf Hazel auf die Couch, der Jungspund aber nicht (Rueckzugsort). Ich trenne konsequent bei Abwesenheit. Gerade wenn Dein Spielchen sich schon einmal ein Bein gebrochen hatte, rate ich Dir einen hundesicheren Raum zu nutzen , wo sie nirgends hoch und runter hopsen kann wenn Du sie allein laesst. Ich habe mit Chap (Welpe) ein Abbruchsignal trainiert, das ich einsetze um ihn zu unterbrechen wenn er Hazel bedraengt. Um dies konsequent durchzusetzen ist er hier auch tagsueber mit Hausleine und Geschirr unterwegs, so kann ich Ansaetze schon abwenden und im Keim ersticken. Wir gehen viel getrennt spazieren, wwas nicht nur Hazel guttut (sie geniesst ihre 1:1 time) sondern auch gut fuer meine Bindung mit Chap ist.

      Noch etwas- wenn Du die Ersthuendin schuetzt bei Aufmuepfigkeit vom Spielchen - das macht sicher kein boeses Blut. Viel schlimmer ist es, wenn Deine Ersthuendin irgendwann aus Frust und Stress die Nase voll hat und sich daheim nicht mehr entspannen kann.

      Alles Gute!
      Maya (Bienchen), Cavalier King Charles Spaniel 2003-2017
      Hazel, Kleines Windspiel *2006
      Chap, Kleinpudel *2018

      "You don't have to attend every argument you're invited to"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maya2003 ()

    • Es ist eigentlich ganz einfach: Unterbinde das konsequent und gib deinem Ersthund den Schutz den er benötigt. Wenn du das nicht kannst oder nicht willst, gib den Zweithund wieder ab.
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018
    • So. Also mittlerweile steht es so dass der zweithund bleibt und ich versuche zuhause alles zu managen.
      Hab das Gefühl dass die kleine immer willensstärker wird. Oft schneidet sie den Weg vom älteren, drückt sie sich auf bessere Plätze. Wenn ich die ältere streichle kommt sie sofort (ich drücke sie weg, aber sie gibt es nicht auf)
      Draußen funktioniert eigentlich alles sehr gut. Rückruf wird immer besser. Wir gehen viel spazieren und versuche viele Hundekontakte zu machen, da sie noch ein bisschen unsicher ist. Die kleine ist sehr zurückhaltend bei fremden Hunden und sucht oft Schutz bei mir. Habe es auch gemerkt die ältere merkt es und stellt sich zwischen sie und den fremden und zeigt die Zähne und knurrt. Sieht so aus dass sie es merkt dass für die kleine es zu viel ist und versucht den fremden Hund zurückzuweisen. Wie interpretiert ihr das?

      Nochmal eine Frage:
      Findet ihr es „unfair“ wenn ich die kleine aus dem Bett verbanne?
      Also mein ersthund schläft seit 9 Jahren mit uns, sie wird auch bleiben. Die kleine habe ich bis jetzt beigebracht dass sie im fussbereich schläft. Abends geht sie schon da hin, nachts versucht sie immernoch ab und zu bessere Plätze zu ergattern. Jetzt bin ich am überlegen ob ich sie komplett aus dem Bett tue. Wäre es unfair wenn ich sie nichtmehr ins Bett lassen würde obwohl unser ersthund überall hindarf?
      Bin am überlegen ob ich im Schlafzimmer denen ein ganz gemütliches Plätzchen organisiere. Ich habe festgestellt dass die beide gerne so schlafen dass sie ein Dach überm Kopf haben. Nun überlege etwas zu basteln. Dazu auch nochmal ne frage- soll ich ein großes hundebett kaufen oder zwei kleine nebeneinander? Auf dem Sofa liegen sie auch schön nebeneinander und schlafen oft. Allerdings weiß ich dass jeder sein Ruheplatz haben sollte. Die kleine sollte da schlafen und mein ersthund sollte es entscheiden können wo sie will. Sie schläft auch immer wieder mal freiwillig nicht im Bett.
      Habt ihr mir da Tipps wie ich sie zum Beispiel dran gewöhne weiter weg zu schlafen?
      Ich denke wenn sie nichtmehr so ins Bett darf Stärke ich die Stellung die ältere Hündin. Stimmt das oder macht das dann eher nur Eifersucht?

      Sie ist viel zu anhänglich und versuche das jetzt alles zu unterbinden. Zb wenn ich in der Badewanne bin, dann jault sie immer wieder wann ich komme (ich ignoriere das, aber immer wieder kommen paar Töne raus) Sie muss beim schlafen auch jemand berühren. Sie folgt mich überall hin (gestern war erstemal bei der Hausarbeit dass sie es uninteressant gefunden hat und hat sich zum ersthund aufs Sofa gelegt)
      Ist das normal bei junghunden?
      Sie wird nächste Woche schon 6 Monate.
      Ich kann mich nichtmehr so gut erinnern wie es mit meinem ersthund war.

      Ich denke diese Probleme muss ich mit ihr unbedingt beheben, ansonsten werde ich später Probleme bekommen..

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