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Den eigenen Hund ankurren?

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      Angilucky2201 schrieb:


      Als ich sie drauf angesprochen habe, hat sie nur gemeint dass sie es so in der Hundeschule gelert hatte .


      wer weiß, vor wie vielen jahrzehnten die in der hundeschule war :fear: |)

      also ich knurre auch dauernd im spiel...und bei uns hat sich noch ne andere sache eingebürgert....
      loki hat die unglaublich nervige angewohnheit langsam vor mir herzutrotten im haus...an engstellen...vor allem wenn ich grad schwere sachen hin und her trage...findet er irgendwie irre witzig, ich eher nicht so :ugly:
      da gebe ich dann manchmal auch nur genervtes knurren von mir xD für den moment klappt das dann, aber sehr nachhaltig ist es nicht.
      "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
      Albert Einstein

      Loki & Gambit - Kötertiere in Farbe
    • Hallo :winken:
      Ich bin bekennender Hunde- Anknurrer, ich mache das zwar nicht oft, aber manchmal eben schon. Ich habe das bisher nicht nur bei meinen eigenen Hunden gemacht, sondern auch schon bei fremden, wenn auch da bisher sehr, sehr selten.

      Ich mache das, wenn mir ein Hund zu aufdringlich wird, mir quasi schon im Gesicht hängt, um zu schauen, was ich da grad esse, zb. Wenn ein Hund mich bedrängt also.

      Vorher kommt aber immer erst eine Warnung, zuerst freundliches Wegschieben, dann versteifen ich mich körperlich, dann starre ich den anderen Hund an, und wenn der es immer noch nicht kapiert hat, dass er besser weggeht, dann zeige ich meine Zähne, runzele die Nase und brumme.
      Bisher hat jeder andere Hund darauf mit Rückzug, Aufmerksamkeit und Deeskalationsgesten reagiert. Sobald der Hund sich zurückzieht, bin ich sofort wieder freundlich, lobe ihn zb wenn er sich dann neben mich hinlegt, um eventuell herunterfallende Brösel frühzeitig zu entdecken :lol:

      Ich knurre aber nie einfach so fremde Hunde an, ohne Grund und auch nicht, wenn der Besitzer anwesend ist, denn der könnte den Hund auch wegnehmen, und darum bitte ich dann auch.

      Und, ein Hund, der in beschädigender Absicht auf mich zukommt, den würde ich je nachdem wahrscheinlich eher deeskalieren als mich auf eine Konfrontation einzulassen. Das kommt dann auf die Situation an und seine Körpersprache und ob er eher unsicher wirkt oder wirklich Stress will. Und ob da ein HH dabei ist oder nicht.

      Bisher habe ich Situationen immer richtig eingeschätzt und besonders bei meinen Hunden langt inzwischen ein Blick, wenn ich was nicht will, so dass ich nicht Knurren muss.

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was fragwürdig am anknurren zu Erziehungszwecken sein soll, es ist eine Form der Kommunikation, wie wenn ich "Aus!", "geh weg!" Oder sonst was verbales sagen würde. Nur viel feiner, denn das Ziel ist natürlich, dass der Hund in Zukunft schon auf ein Versteifen meinerseits oder einen Blick reagiert und ich gar nichts mehr sagen muss.

      Ins Ohr beißen finde ich sinnlos, schmerzhaft für den Hund und gefährlich, denn die Gefahr ist groß, dass der Hund sich wehrt, und dann ist mein Gesicht schon sehr nah an seinen Zähnen. Und auch Anrammeln etc. finde ich bescheuert, denn es setzt den Hund nur unnötig unter Stress. Auch Nackenschütteln etc. finde ich nicht ok.

      Da das Ziel ein möglichst feines Einwirken ist, starte ich also mit "Stufe1" sozusagen, und Knurren ist dann schon Stufe 5, danach käme ein Aufspringen meinerseits (sozusagen Stufe 6) und Wegdrängen des Hundes, was ich schon seit Jahren nicht mehr anwenden musste (Stufe 7 sozusagen, die Einteilung in Stufen kam jetzt spontan von mir, nur zur Verdeutlichung).

      Falls ich gemeint war, dass man das Knurren nicht als Ratschlag empfehlen sollte, ich habe geschrieben, wie ICH den Konflikt lösen würde, und es ging um einen 7monatigen Kleinhund.

      Was jeder der hier Ratsuchenden mit den Vorschlägen macht, ist ja immer ihm selbst überlassen und liegt in seinem Verantwortungsbereich allein
      .
      Don't forget to smile
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    • straalster schrieb:

      Angilucky2201 schrieb:

      Als ich sie drauf angesprochen habe, hat sie nur gemeint dass sie es so in der Hundeschule gelert hatte .
      Wie bitte? In der Hundeschule?
      Da sollten die werten Besitzer und Trainer aber mal hoffen, dass sich keiner der Hunde umdreht und in das so passende positionierte Menschengesicht zurückbeisst.
      Dass habe ich mir auch gedacht :shocked: .
      Echt traurig das es noch Hundeschulen gibt die so arbeiten :( : .
      Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.[/b]
      Oliver Jobes[/i]
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    • Unglaublich, was manchen Leute in Sachen Erziehung ihres Hundes einfällt

      Schlupito schrieb:

      Ich habe meinen Hund schon ins Ohr gebissen... Resultat? Fell im Mund.
      oder die Haare von Deinen Zähnen :D
      Viele Grüße
      Conny

      Unsere Geschichte

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


    • Joco und Co schrieb:

      Unglaublich, was manchen Leute in Sachen Erziehung ihres Hundes einfällt

      Schlupito schrieb:

      Ich habe meinen Hund schon ins Ohr gebissen... Resultat? Fell im Mund.
      oder die Haare von Deinen Zähnen :D
      Nein, die Haare von meinen Zähnen konnten es nicht sein, ich putze mir schließlich jeden Tag 2x die Zähne mit Enthaarungscreme :lachtot: :lachtot: :lachtot:

      Und bei uns bin ich diejenige, die knurrt - beim Spielen. Lilli knurrt da überhaupt nicht, ich glaube manchmal, bei ihr ist was kaputt...
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli



      Unser Leben mit Lilli

      Lilli, Australian Shepherd, *19.06.2016

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schlupito ()

    • Angilucky2201 schrieb:

      Meine Hunde würden sich sowas nie gefallen lassen .
      Würde mir zu denken geben warum die Hunde sich ne andere Art der Kommunikation nicht gefallen lassen würden.
      Ich spreche hier aber nur übers Knurren, nicht übers beißen.


      Ich knurre. Klar tu ich das. Warum auch nicht?
      Wirkt. Immer. Bei eigenen und bei Fremdhunden.
      Und bei Menschen.
      Liegt vermutlich daran das ich das automatisch mache wenn ich richtig pissig bin, selbst wenn alle andere Signale übersehen werden, sobald ich knurre wird alles unterbrochen und jeder tritt behutsam den Rückzug an.
      Ist so das allerletzte Zeichen das ne Grenze übertreten wurde die nicht übertreten werden sollte. Ist somit natürlich auch Erziehungsmittel, weil es bisher jeder Hund ohne Erklärung verstanden hat.

      Beim Spielen knurre ich auch, aber natürilch anders. Wobei ich da eher der lustige Geräuschemacher bin, meist ist es "Waaaah waaaah waaaah!" :lol:
      Und ich knabber auch an den Jungs, bzw eigentlich nur an Hamilton. Arren dreht das zu sehr hoch, aber Hamilton liebt es. Da wird in die Seite, das Ohr, die Rute "geschnappt" und er kringelt sich unter mir und strampelt und ich schwöre er lacht dabei. :herzen1:
      Auch beim Kuscheln, da happse ich oft mal nach den Ohren. Sanft zwischen die Lippen nehmen und etwas ziehen, dann murmeln was für ein Süßer der jeweilige Hund doch ist, die Jungs gebens gerne zurück.
      Die Jungs stehen aber auch auf richtig, richtig viel Körperkontakt. Besonders Arren!
      Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
      Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
      Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet

      Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen
    • Ich glaube, dass Hunde wissen dass wir keine Hunde sind und daher knurre ich meine Hunde auch nicht als Erziehungsmaßnahme an.

      Wenn ich mit ihnen spiele und sie knurren dabei dann steige ich darauf ein, einfach weil es witzig ist und Spaß macht.

      Wenn mich meine eigenen Hunde bedrängen (Mogli möchte mir zu gern durch das Gesicht schlecken) dann puste ich in an. Reagiert er nicht dann schiebe ich ihn weg und sage "nein". Er ist ein Terrier und daher muss ich das öfters als einmal sagen aber es kommt dann auch bei ihm an.

      Ins Ohr beißen wird ja manchmal von Hundehaltern empfohlen die was die Erziehung angeht irgendwo im Jahr 19irgendwas stehen geblieben sind weil "Hunde ja auch nicht zimperlich miteinander umgehen". ;)

      Meine spielen schon mal ruppig miteinander aber gebissen wird immer so gehemmt, dass es keinem Hund wehtut.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
      - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
      - Mogli (JRT), * 21.10.2012
      - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
      und von Selina

      Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)
    • @Aoleon
      Naja meine Hunde kennen so ein Verhalten von mir nicht also warum sollte sie so etwas dulden ? Ich bin ein Mensch und kein Hund kann ja jeder so machen wie er möchte.
      Ich glaube viele verstehen unter knurren was anderes oder zeigt ihr alle eure Zähne beim knurren?
      Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.[/b]
      Oliver Jobes[/i]
    • straalster schrieb:

      SabineTaco schrieb:

      ganz hoch im Kurs ist auch: Hinterbeine nehmen und rammeln, das machen Hunde unter sich auch so, so bekommt man Respekt.... Gruselig....
      Ähm. Ich hoffe, ich verstehe das gerade falsch. Da nehmen Menschen die Hinterbeine ihrer Hunde und... rammeln/behöckern die dann von hinten? So draußen? Öffentlich? Für andere sichtbar????
      Ich habe das 'nur' empfohlen bekommen... Mehrfach von der selben Person. Ich habe abgelehnt und gesagt dass ich das als nicht richtig ansehe.. Ich gehe davon aus dass die Person das gemacht hat... Hat Mich auch ein wenig verstoert und ich bin (aufgewachsen in der Landwirtschaft mit Wachhunden) eher n ticken zu hart als zu zimperlich..

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