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Hündin hört nach Spaziergang mit anderem Hund nicht mehr auf mich!

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      Frankyfan, genau das wollte ich gerade schreiben ;-) Muskelkater oder evtl auch eine Zerrung durchs toben. Also bei plötzlich auftretendem "Ungehorsam" würde ich Gesundheitliche Dinge nicht unbeachtet lassen.


      Und an Wilbur: magst du deinen Hund eigentlich? Das liest sich Alles so nach abarbeiten einer "Betriebsanleitung" für den Hund. Hast du auch mal richtig Spaß mit dem Hund zusammen?
    • Junimond schrieb:

      Frankyfan, genau das wollte ich gerade schreiben ;-) Muskelkater oder evtl auch eine Zerrung durchs toben. Also bei plötzlich auftretendem "Ungehorsam" würde ich Gesundheitliche Dinge nicht unbeachtet lassen.


      Und an Wilbur: magst du deinen Hund eigentlich? Das liest sich Alles so nach abarbeiten einer "Betriebsanleitung" für den Hund. Hast du auch mal richtig Spaß mit dem Hund zusammen?
      Ja natürlich mag ich sie. Ich bin mir nur oft sehr unsicher, was die Erziehungsmethoden angeht, denn 10 verschiedene Hundehalter, 10 verschiedene Meinungen.

      Kürzlich habe ich dann beim Gassi zufällig einen Hundetrainer getroffen, der mir versicherte, dass man Hunde ohne Leckerli, Konditionierung etc erziehen müsse und dass seine Hunde ihm auch so folgen, da sie ihn schlichtweg als kompetenten "Rudelboss" anerkennen.

      Das hat bei mir natürlich gleich wieder Zweifel aufgeworfen, ob ich Wilbur total falsch erziehe, da ich ja mit Belohnungen alles aufbaue.

      Ich denke mal diese Unsicherheit merkt sie sicher auch.
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    • Ich glaube nicht das es mit dem anderen Hund etwas zu tun hat. Vielleicht war sie an dem Tag einfach nicht gut drauf oder Du warst nicht gut drauf ? Oder gerade wenn sie eine unsichere Maus ist kommt sie jetzt erst an in ihrem Leben, sie wird sicherer und traut sich mehr. Ich würde es einfach etwas langsamer angehen lassen, geh ein , zwei Schritte zurück im Training und übe mit ihr das was sie kann. Belohne wieder mehr und habt ganz viel Spaß. Solche Phasen wird es im Hundeleben immer wieder geben.
      Liebe Grüße Jana und Wuffel
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    • Ein zweistündiger Spaziergang ist natürlich schon ganz ordentlich. Haben die Hunde dabei auch miteinander gespielt?

      Für mich hört sich das so an, als habe sie seitdem ein körperliches Problem. Wenn ich dran denke wie Boxer üblicherweise mit anderen Hunden spielen, würde ich eine Verletzung nicht ausschließen, wenn die beiden miteinander getobt haben.

      Ich würde daher mal einen Tierarzt aufsuchen, wenn das so bleibt.

      Wilbur schrieb:

      Kürzlich habe ich dann beim Gassi zufällig einen Hundetrainer getroffen, der mir versicherte, dass man Hunde ohne Leckerli, Konditionierung etc erziehen müsse und dass seine Hunde ihm auch so folgen, da sie ihn schlichtweg als kompetenten "Rudelboss" anerkennen.

      Jupp. Redet der sich ein. Und, wenn man sich das dann genau anguckt, dann findet man ganz schnell heraus, wann er wo mittels Strafe und Belohnung seine Hunde konditioniert hat und der ganze Zauber ist dahin.

      Okay. Man kann natürlich auch weiter an Hokuspokus glauben, um sich geiler zu fühlen. Ändert aber nix daran, dass alle, die Hunde trainieren, auf den selben Topf von Lernverhalten, Belohnung, Strafe, Signalverknüpfungen, Kommandoaufbau etc. zurückgreifen. Es gibt nämlich keinen anderen. Aber, man kann mit scheinbarem Hokuspokus gut Geld verdienen. Wenn nämlich ein solcher Möchtegernzauberer auf so jemanden wie Dich trifft. Dann kann er sich entfalten.

      Ich steh ja bei Trainern eher auf solides Handwerk ohne Verschleierung ... =)
    • Hallo,

      geh mal mit Deiner Hündin spazieren - ohne Kommandos. Einfach nur Gassi. Sie muss nicht immer "folgen" und in kompletter Unterordnung dabei sein. Ich hätte das auch gerne, dass mein Hund immer "bei Fuß" geht, mich anhimmelt, sich hinwirft, wenn ich "Platz" sage, sich setzt, wenn ich stehen bleibe, sich 100% auf mich konzentriert und alles andere unwichtig ist. Schmarrn. Zumindest bei uns.

      Wir genießen es, Gassi zu gehen, ohne, dass wir uns aufeinander fixieren. Ohne, dass ich überhaupt ein Kommando loswerde. Ein kleines "komm, weiter" und ein liebes Lobwort - gut ist. Plötzlich (nicht immer) zaubere ich ein Spielzeug aus der Jacke oder hebe einen Kiefernzapfen auf. :applaus: Eyyy, was ist denn mit Frauchen los... was hat die denn da... uiiiii, das macht aber Spaß.... wirf.... los... wirf... ich hol es.... und ... bring es... jajajajajajaja.... maaaach.... jetzt... wirfst du jetzt.... oder jetzt....
      Ach will toll.... das macht Spaß.

      Und schon geht der Hund zwar Gassi, schnüffeln und seine Sachen erledigen - ich kann die Seele baumeln lassen (immer mit einem Auge auf dem Hund, ich habe ja die Verantwortung für sie und das, was sie tut) und wir genießen das, miteinander unterwegs zu sein. Ein kleines bisschen "Kick" ist immer da, denn der Hund weiß nicht, gehen wir "nur" Gassi, spielen wir was oder ist auch mal Action angesagt.

      Vielleicht hilft es Dir.

      Aber um auch auf den Beitrag von @flying-paws Bezug zu nehmen: beobachte Deinen Hund. Die ist wahrscheinlich von dem langen Spaziergang wirklich nur "k.o.". Wenn es länger anhält, würde ich auch mal beim TA vorsprechen. Auch mal nichts zu tun, nach so einem anstrengenden Spaziergang (2 Stunden mit einem Boxer ist wirklich kein Zuckerschlecken)... xD
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli



      Unser Leben mit Lilli

      Lilli, Australian Shepherd, *19.06.2016

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schlupito ()

    • Ich bin noch über etwas anderes gestolpert.
      Wenn dir etwas an Wilbur liegt, lass' sie bitte generell an der Leine, wenn ihr Straßen überquert/an Straßen lauft.
      Mit einem leinenlosen Hund im Straßenverkehr, der Kommandos verweigert, gefährdest du nicht nur Wilbur, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer.
      Eine(r) für alle und alle für eine(n)

      Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist.
      Schlimm ist es aber für die anderen.
      Genau so ist es übrigens, wenn man doof ist...
    • flying-paws schrieb:

      Ein zweistündiger Spaziergang ist natürlich schon ganz ordentlich. Haben die Hunde dabei auch miteinander gespielt?

      Für mich hört sich das so an, als habe sie seitdem ein körperliches Problem. Wenn ich dran denke wie Boxer üblicherweise mit anderen Hunden spielen, würde ich eine Verletzung nicht ausschließen, wenn die beiden miteinander getobt haben.

      Ich würde daher mal einen Tierarzt aufsuchen, wenn das so bleibt.

      Wilbur schrieb:

      Kürzlich habe ich dann beim Gassi zufällig einen Hundetrainer getroffen, der mir versicherte, dass man Hunde ohne Leckerli, Konditionierung etc erziehen müsse und dass seine Hunde ihm auch so folgen, da sie ihn schlichtweg als kompetenten "Rudelboss" anerkennen.
      Jupp. Redet der sich ein. Und, wenn man sich das dann genau anguckt, dann findet man ganz schnell heraus, wann er wo mittels Strafe und Belohnung seine Hunde konditioniert hat und der ganze Zauber ist dahin.

      Okay. Man kann natürlich auch weiter an Hokuspokus glauben, um sich geiler zu fühlen. Ändert aber nix daran, dass alle, die Hunde trainieren, auf den selben Topf von Lernverhalten, Belohnung, Strafe, Signalverknüpfungen, Kommandoaufbau etc. zurückgreifen. Es gibt nämlich keinen anderen. Aber, man kann mit scheinbarem Hokuspokus gut Geld verdienen. Wenn nämlich ein solcher Möchtegernzauberer auf so jemanden wie Dich trifft. Dann kann er sich entfalten.

      Ich steh ja bei Trainern eher auf solides Handwerk ohne Verschleierung ... =)

      Ja naja es hat sich schon gut angehört, klar. Er hat mir eben lang und breit erklärt, dass dieses ganze Belohnungssystem mittels Futter, Spielzeug etc den Hund nur von den Belohnungen abhängig macht, aber nicht vom Menschen. Er also nur hört mit der Aussicht auf was Tolles und nicht, weil er mich als kompetent ansieht. Quasi wie ein Roboter funktioniert.

      Das war für mich dann schon ein Stückweit einleuchtend. Natürlich bin ich für jegliche Erzirhungstipps immer gleich sehr empfänglich, eben weil ich für mich noch nicht DIE Methode rausgefunden hab.
    • Ich habe hier mehrere Hunde einer Hunderassen sitzen, die vom Naturell her so selektiert ist, dass sie den Sozialkontakt zum Menschen gerne auf die Spitze treibt. Diese Hunde sind "von Natur aus" so abhängig vom Menschen, dass das auf so jemanden wie Dich vermutlich "magisch" wirkt.

      Aber es ist nichts anderes als ein Bedürfnis des Hundes, das ich damit befriedige, wenn ich den Sozialkontakt zulasse. Bei einem meiner Hunde ist dabei übrigens der Blickkontakt so belohnend wie für andere ein Leckerchen.

      Ich arbeite darüber bei diesen Hunden bewusst wenig und belohne gezielt mit Futter. Denn es schafft eine ganze Menge andere Probleme diese Affinität dafür zu nutzen. Meine Hunde kommen dann nämlich nicht aus dem ständigen Interpretieren meiner Verhaltensweisen heraus. Sie beobachten mich beim Spaziergang dann permanent, sind immer in der Erregung höher als es ihnen gut tut und können die Seele nicht baumeln lassen. Das ist auf Dauer hochgradiger Stress für diese Hunde.

      Da lobe ich mir mein eines anderes Exemplar. Der weiß: Tut sie ein Lecker in mich rein, hat sie mich für was belohnt. Guckt sie bloß, ist das keine. Gibt sie was richtig Leckeres, fand sie es noch cooler, was ich vorher gemacht habe. Der ist viel einfach alltagstauglich zu halten als diese anderen Neurotiker. Da ist alles viel unkomplizierter.

      Die anderen Deppen habe ich übrigens, weil die am Schafe so genial sind. Dafür nehme ich den anderen Kram in Kauf. Echte Fachidioten eben. :lol:

      Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hunde eine gute Beziehung zu einem Menschen aufbauen, der sich in erster Linie verständlich verhält. Und, wenn dieser Mensch bei einem künstlich auftrainierten Verhalten an passender Stelle ein Futterstück in den Hund wirft, dann ist das für ihn verständlich. Dann kann er dieser Person vertrauen. Wenn die sich allerdings jeden Tag von einer anderen Trainingsphilosophie verunsichern lässt und mal so und mal so hantiert ... ja, nee, da würd ich auch Abstand halten ...
    • Hi, ich denke, diese Phase der Verunsicherung bei all den Konzepten kennen viele Ersthundehalter. Ich kannte sie auch. Irgendwann habe ich so viel Wissen gesammelt und meinen Hund so gut kennengelernt, dass wie einfach als Team agieren konnte. Und dann lief es richtig super - und ich hatte auch mit anderen Hunden keine Schwierigkeit mehr.

      Gerade in der Zeit, in der mein erster eigener Hund jeden umgeknickten Grashalm spannender fand als mich, habe ich meisten gelernt.

      Ihr bekommt das im Team schon hin :bindafür:
    • Wilbur schrieb:

      Ein Jogger kam auf uns zu, ich rufe sie, sie kommt widerwillig. Ich sage "Sitz!", Wilbur reagiert nicht. Schaut demotiviert in der Gegend rum, ich sage ihren Namen, bei dem sie sonst immer reagiert, sie schaut nicht. Ich stupse sie an, keine Reaktion.

      Wilbur schrieb:

      ja ich muss leider zugeben dass ich immer sehr schnell genervt bin, wenn sie etwas nicht befolgt. Weniger von ihr sondern von mir, denn es liegt ja definitiv an mir.

      Aber bei Wilbur kommt dann natürlich nur an, dass meine Stimmung kippt und sie weiß nicht wieso. Das ist definitiv was woran ich arbeiten muss.
      Falls es nix körperliches ist.

      Kann es sein, das sie dir gegenüber nun verstärkt Meideverhalten zeigt, aufgrund der genervten Stimmung?

      Der erste Absatz klingt sehr stark danach, das wegschauen und nicht mehr reagieren.

      Versuch es lockerer zu sehen, versucht den Spaß wieder zu finden. Das schafft Vertrauen und Verbindung. Jeder Hund tickt anders. Es gibt die, die einfach gerne alles für ihren Besitzer tun, von sich aus, auf diesen achten. Für andere ist schon ein verbales Lob das höchste der Gefühle. Andere freuen sich über ein Leckerlie, ein kurzes Spiel,...

      Das ist einfach eine Typ Frage.

      Und deine Stimmung ist maßgeblich. Vermenschlicht, wenn ein Kind mist gebaut hat und die Eltern "brüllen" das Kind an, es soll jetzt sofort herkommen, dann rennt es auch nicht freudestrahlend auf die Eltern zu, sondern wird auch rumdrucksen, aus Angst was vielleicht folgen KÖNNTE.

      Bei unserer Hündin wäre der Ofen schon aus, wenn man strenger Ruft. Dann geht nix mehr, sie macht dicht. Nicht weil sie bockt, sondern weil es sie stresst, so sehr das sie nicht mehr handeln KANN.
      Wenn es so ist, versuch weniger genervt zu sein, mehr Verständnis zu haben und dafür umso freundlicher zu sein. Belohne hochwertig, spielt miteinander,...
      Es grüßt SanSu mit Kami - kundel polski aka Senfhund (*ca. 02.05.2010)

      Atompilz Sunny im Herzen (*10.11.2002 - 19.04.2015)

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